Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Thema damit vom Tisch ist. Das wird uns in ein paar Monaten vermutlich wieder beschaeftigen. Vielleicht macht man dann erstmal seine Hausaufgaben und praesentiert einen schluessigen Plan, wie man das Geld konkret ausgeben will. Dieses mal schien es in erster Linie darum zu gehen, erstmal einen Investoren an Bord zu holen und dann mal zu gucken, wie man das Geld ueberhaupt investieren will. Mir ist bis heute nicht klar, wer in welcher Weise von dem Investoreneinstieg profitiert haette und wer in welchem Masse die Kosten dafuer tragen sollte.
Im Bereich Streaming und Auslandsvermarktung gibt es sicherlich sinnvolle Moeglichkeiten, kurzfristig zu investieren um langfristig zu profitieren. Aber einfach zu sagen "Wir wollen kurzfristig im Bereich Streaming und Auslandsvermarktung investieren um langfristig zu profitieren" ist nur eine lose Absichtserklaerung und kein schluessiger Plan. Das Ende vom Lied kann dann auch sein, "Wir haben es geprueft und uns nach reiflicher Ueberlegung dagegen entschieden." und dann wird das Geld einfach anderweitig auf den Kopf gehauen. Im Investorengeld verbrennen sind ja zahlreiche Bundesligisten schon individuell geuebt, das kriegen die als Team sicher auch zusammen hin.
Abgesehen von solch vagen Absichtserklaerungen kam nichts und man ist schoen allgemein und unverbindlich geblieben. Das hat es auch fuer Leute, die einen Investoren nicht schon aus Prinzip ablehnen, schwer gemacht, dieses Experiment nicht fuer einen Rohrkrepierer mit Ansage zu halten. Um sich ein Best Case Scenario auszumalen, bei dem das Geld nicht in kuerzester Zeit verballert ist und man nichts vernuenftiges vorzuweisen hat, musste man schon die eigene Phantasie anstrengen. Am Ende muss man auch den Verdacht entkraeften, dass die aktuellen Bundesligisten ein Stueck weit die Zugbruecke hinter sich hochziehen wollen, indem man den aktuellen Bundesligisten Einnahmen verschafft, die dann erst in den naechsten 20 Jahren von (zum Teil vielleicht) ganz anderen Vereinen erwirtschaftet werden muessen, die dafuer dann gar nichts kriegen.
Ich halte einen Investoreneinstieg fuer die Bundesliga nicht grundsaetzlich fuer unvermittelbar, aber so dilettantisch und blauaeugig, wie man es jetzt versucht hat, war klar, dass es extremen Gegenwind geben wuerde. Dass es dann bei der Abstimmung noch Ungereimtheiten gab, war eigentlich nur das Tuepfelchen auf dem i. Fuer die Vereine und Liga eigentlich ein Gluecksfall, dass man sich mit einem blauen Auge aus der Affaere ziehen kann. Fuer den ein oder anderen Funktionaer, dessen Amtszeit nicht auf die naechsten 20 Jahre ausgelegt ist, sicherlich eine verpasste Chance auf frisches Geld fuer eigene Visionen, dass dann jemand anders zurueck zahlen haette muessen, aber da haelt sich mit Mitleid echt in Grenzen.
Im Bereich Streaming und Auslandsvermarktung gibt es sicherlich sinnvolle Moeglichkeiten, kurzfristig zu investieren um langfristig zu profitieren. Aber einfach zu sagen "Wir wollen kurzfristig im Bereich Streaming und Auslandsvermarktung investieren um langfristig zu profitieren" ist nur eine lose Absichtserklaerung und kein schluessiger Plan. Das Ende vom Lied kann dann auch sein, "Wir haben es geprueft und uns nach reiflicher Ueberlegung dagegen entschieden." und dann wird das Geld einfach anderweitig auf den Kopf gehauen. Im Investorengeld verbrennen sind ja zahlreiche Bundesligisten schon individuell geuebt, das kriegen die als Team sicher auch zusammen hin.
Abgesehen von solch vagen Absichtserklaerungen kam nichts und man ist schoen allgemein und unverbindlich geblieben. Das hat es auch fuer Leute, die einen Investoren nicht schon aus Prinzip ablehnen, schwer gemacht, dieses Experiment nicht fuer einen Rohrkrepierer mit Ansage zu halten. Um sich ein Best Case Scenario auszumalen, bei dem das Geld nicht in kuerzester Zeit verballert ist und man nichts vernuenftiges vorzuweisen hat, musste man schon die eigene Phantasie anstrengen. Am Ende muss man auch den Verdacht entkraeften, dass die aktuellen Bundesligisten ein Stueck weit die Zugbruecke hinter sich hochziehen wollen, indem man den aktuellen Bundesligisten Einnahmen verschafft, die dann erst in den naechsten 20 Jahren von (zum Teil vielleicht) ganz anderen Vereinen erwirtschaftet werden muessen, die dafuer dann gar nichts kriegen.
Ich halte einen Investoreneinstieg fuer die Bundesliga nicht grundsaetzlich fuer unvermittelbar, aber so dilettantisch und blauaeugig, wie man es jetzt versucht hat, war klar, dass es extremen Gegenwind geben wuerde. Dass es dann bei der Abstimmung noch Ungereimtheiten gab, war eigentlich nur das Tuepfelchen auf dem i. Fuer die Vereine und Liga eigentlich ein Gluecksfall, dass man sich mit einem blauen Auge aus der Affaere ziehen kann. Fuer den ein oder anderen Funktionaer, dessen Amtszeit nicht auf die naechsten 20 Jahre ausgelegt ist, sicherlich eine verpasste Chance auf frisches Geld fuer eigene Visionen, dass dann jemand anders zurueck zahlen haette muessen, aber da haelt sich mit Mitleid echt in Grenzen.
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