Allgemeine Fußballnachrichten und -neuigkeiten

Football is langweilig, kann man sich im TV angucken aber live im Stadion nervt mich das, da kannst du auch (wie in Spanien z.B.) im Stadion picknicken und das Spiel läuft nebenbei.
Neee, das ist nicht meins.
Langweiliger als Football ist nur noch Baseball, Junge, da passiert ja gar nix:lol:
Fans sagen dann immer, ich würd die Regeln nicht verstehen! :lol:
Ja, sehr schwer zu durchdringen, das Ganze, du musst nen Ball mit nem Schläger treffen und dann rennen, es gibt 4 Stationen zu laufen. Wenn du die vierte geschafft hast bekommst du nen Punkt.
Wir haben das früher Brennball genannt.
Hab "Die Indianer von Cleveland" gesehen (darf man das noch sagen?) dachte, Oh, geil, bestimmt ein cooler Sport.
Was für eine gottverdammte langweilige Scheisse!:lol:
 
Historisch gibt es sicher eine Vergleichbarkeit. Nur haben beide Sportarten seit ihren Anfängen gewisse Entwicklungen durchlaufen, die den Weg immer weiter auseinander geführt haben. Im Fußball, wie es auf der ganzen Welt außerhalb den USA bezeichnet wird, mit regionalen Unterschieden (fútbol, fotball, football u.a.), kommt es auf andere Muskelgruppen an als im American Football. Die Spieldauer, brutto wie netto, ist deutlich länger als beim American Football. Allerdings ist die Gesamtspielzeit in der Regel deutlich kürzer, selbst inklusive Verlängerung und Elfmeterschießen. Und man wird beim American Football selten einen Spieler finden, der während der gesamten Spielzeit mehr als zwei Kilometer läuft.

Beim Fußball ist die Dauerbelastung im Vordergrund. Die Spieler müssen idR über 90+x Minuten ständig ein gewisses Maß an Konzentration aufbringen, wenn der Ball oder ein gegnerischer Spieler in der Nähe ist auch ein höheres Maß an Konzentration. Wirklich abschalten kann man als Spieler auf dem Platz eigentlich nicht. Dafür haben die wenigsten Spieler beim Fußball mehr als fünfzehn Zweikampfsituationen pro Spiel. Verletzungen passieren hier oft bei Situationen, in denen der Körper von Spieler 1 durch Spieler 2 in eine ungewohnte Bewegung gezwungen wird, die Bänder, Sehnen und gelegentlich Knochen überstrapaziert. Vorzugsweise in Körperbereichen, die zum Fußballspielen essentiell sind. Beine, Füße, Kopf. Ungefähr auch in der Reihenfolge.

Beim American Football hingegen steht die Maximalbelastung im Vordergrund. Sowas wie eine Dauerbelastung gibt es eigentlich nicht. Viele Spieler werden selektiv eingesetzt, also entweder Offense, Defense oder im sogenannten Special Team (Anstoß, Field Goal u.a.). Dabei werden pro Spiel rund 160-190 Snaps gespielt, manchmal sogar recht gleichmäßig auf beide Teams verteilt, sprich jedes Team hat etwa 60-80 sogenannte Snaps in der Offense (respektive Defense) und dann noch einige Snaps in den Special Teams. Statistik dazu gibt es hier. Dabei werden die Spieler auch geschont, von den sogenannten "Dicken Jungs", die in den Lines (OL bzw DL) spielen, werden die meisten alle paar Snaps rausgenommen, einfach um ihnen Zeit zu geben, sich ein wenig auszuruhen. Da sie wirklich bei jedem einzelnen Snap in eine Zweikampfsituation kommen. Mindestens. Oft auch mehrere Zweikampfsituationen pro Snap. Von daher ist die Gefahr, sich zu verletzen, weil wie oben gesagt der Körper der verschiedenen Spieler durch andere Spieler in unvorhergesehene Bewegungen gezwungen wird, deutlich größer als beim Fußball, Und während der Snaps gibt es gar keine Möglichkeit, sich auch nur ansatzweise auszuruhen. Dafür gibts in der Zeit zwischen den einzelnen Offense- bzw Defense-Phasen Zeit zum Ausruhen und Abschalten. Auch dürfte durch das andere Zweikampfverhalten im Amercian Football das typische Verletzungsschema deutlich anders sein als beim Fußball. Arme und der Körper sind ebenso von Verletzungen betroffen. Und der Kopf relativ betrachtet auch häufiger, da nicht wenige Spieler das "mit dem Kopf durch die Wand rennen" recht wörtlich nehmen.

Die Vergleichbarkeit dürfte dann wieder größer werden, wenn mehr Spielzeit verstrichen ist und Ermüdungserscheinungen auftreten. Weil dann auch normalerweise diese Ermüdung nicht nur physisch stattfindet, sondern auch mental. Und wenn Spieler, die nicht mehr "frisch" sind, in eine Zweikampfsituation geraten, erhöht sich das Verletzungsrisiko vermutlich (ich hab leider keine Statistik) ziemlich stark, vielleicht sogar exponentiell. American Football ist insgesamt verletzungsanfälliger. Das wissen die Spieler natürlich und bereiten sich auch speziell darauf vor. Am Ende einer sechsmonatigen Saison inkl Preseason gibt es in der Regel keinen Spieler in einem Team ohne mindestens einmal auf dem sogenannten Injury Report aufgeführt zu sein. Beim Fußball kann es schon mal sein, dass Spieler ein halbes Jahr verletzungsfrei davonkommt. Risse von Bändern oder Sehnen passieren immer mal wieder. Verhindert werden können sie denke ich nicht wirklich. Dafür sind Zweikämpfe einfach zu unvorhersehbar. Auch wenn jemand perfekt trainiert, den Muskelaufbau optimal gestaltet hat und sich auch kaum ein Gramm Fett an seinem Alabasterkörper befindet, wenn der Gegenspieler im falschen Winkel den Spieler trifft, hilft das alles nix.
:tnx:

Vieler deiner Worte spiegeln das wider, worauf ich in meinen vorherigen Posts hinauswollte. Und und auch danke dafür, dass du zudem die mentale Aspekte in den diesen virtuellen Raum geworfen hast. Denn das Mindset hat, wie es auch am Untertitel des eingangs dieser Diskussion erwähnten Buches von Sebastian Vollmer hervorgeht, elementaren Anteil am Leistungsvermögen im Spitzensport (und nicht nur dort). Dahingehend sind zwischen Fußball und American Football doch teilweise erhebliche Unterschiede erkennbar; wie z.B. Schwalben oder andere schauspielerreife Darbietungen, die ein Football Spieler, wenn überhaupt, nur einmal machen würde - bzw. zweimal: das erste und gleichzeitig das letzte Mal... Und ein richtiges Mindset ist auch und besonders wichtig, wenn es auf das Ende eines Spiels bzw. einer Saison zugeht, auch hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit von Verletzungen. Du hast vollkommen recht, dass Verletzungen sich nicht gänzlich verhindert lassen, schon gar nicht in Sportarten mit Zweikämpfen. Aber mit dem richtigen Training, einer exzellenten medizinisch-therapeutischen Betreuung und einem professionellem Mindset lassen sich Verletzungsrisiken zumindest reduzieren.
 
Und ein richtiges Mindset ist auch und besonders wichtig, wenn es auf das Ende eines Spiels bzw. einer Saison zugeht, auch hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit von Verletzungen. Du hast vollkommen recht, dass Verletzungen sich nicht gänzlich verhindert lassen, schon gar nicht in Sportarten mit Zweikämpfen. Aber mit dem richtigen Training, einer exzellenten medizinisch-therapeutischen Betreuung und einem professionellem Mindset lassen sich Verletzungsrisiken zumindest reduzieren.
Man versucht halt Situationen zu vermeiden, die ein erhöhtes Verletzungsrisiko beinhalten. Tom Brady oder auch Peyton Manning wurden nicht selten ob ihrer "mangelnden" Athletik ein wenig belächelt, weil sie nicht so agil waren wie andere Quarterbacks. Doch beide haben extrem lange Karrieren hinter sich bringen können, mehr oder weniger ohne längere Verletzungspausen. Quarterbacks, die ob ihrer Agilität und Rushing-Qualitäten manchmal regelrecht gehyped wurden, waren nicht selten nach wenigen Spielzeiten schon aus dem Spiel.
Bei Fußballspielern dürfte das ähnlich sein. Ein Lionel Messi etwa war in seinen jüngeren Jahren oftmals zu agil, um gefoult zu werden, und konnte dadurch so manchem Tackling entgehen. Mittlerweile ist er (leider) nicht mehr so flink auf den Beinen, kann aber dafür Situationen gut genug einschätzen, um eben nicht jeden Zweikampf zu suchen. Da spielt das Mindset eine entscheidende Bedeutung.

Was mich interessieren würde, wären Berichte a la "20 Jahre danach". Wie die Stars von "damals" dann rumlaufen, ob sie jeden Knochen, jede Sehnenverletzung oder Gehirnerschütterung merken, ob sie überhaupt noch was merken. Und auch wie da ein Vergleich zwischen den verschiedenen Sportarten ausfällt. Ob Fußballer alle an Krücken gehen, Handballer bzw Basketballer alle komisch abstehende Finger haben und Footballspieler alle gehirndötsch sind. Etwas überspitzt formuliert. Und alle Eishockeyspieler haben nen krummen Rücken. :ugly:
 
Wayne interessiert Football? Ist das nicht der Kram, wo es sogar Punkte gibt, wenn man über das Tor schießt („Field Goal“) und wo die Protagonisten in Raumanzügen dumm aufeinander losrennen?
 
Wayne interessiert Football? Ist das nicht der Kram, wo es sogar Punkte gibt, wenn man über das Tor schießt („Field Goal“) und wo die Protagonisten in Raumanzügen dumm aufeinander losrennen?
Ich guck das schon auch, im TV ist das okay aber das sind halt Amis, die haben gern ihren eigenen Scheiss.
Baseball, Football, selber erfunden.
Eishockey nicht so.
Ganz andere Welt, Auf und Abstiege gibt es nicht und es ist im Grunde egal ob du in L.A. spielst und nach Las Vegas ziehst, mit dem ganzen Verein.
 
Man versucht halt Situationen zu vermeiden, die ein erhöhtes Verletzungsrisiko beinhalten. Tom Brady oder auch Peyton Manning wurden nicht selten ob ihrer "mangelnden" Athletik ein wenig belächelt, weil sie nicht so agil waren wie andere Quarterbacks. Doch beide haben extrem lange Karrieren hinter sich bringen können, mehr oder weniger ohne längere Verletzungspausen. Quarterbacks, die ob ihrer Agilität und Rushing-Qualitäten manchmal regelrecht gehyped wurden, waren nicht selten nach wenigen Spielzeiten schon aus dem Spiel.
Japp, manche Spieler haben eine so gute körperliche Verfassung, dass sie bis ins hohe Alter Hochleistungssport betreiben können. Ist beim Fußball ja sehr ähnlich, siehe z.B. Claudio Pizarro. Wogegen andere Akteuer wie z.B. Philip Bargfrede gefühlt 40% ihrer Karriere im Lazarett / in der Reha verbrachte.

Bei Fußballspielern dürfte das ähnlich sein. Ein Lionel Messi etwa war in seinen jüngeren Jahren oftmals zu agil, um gefoult zu werden, und konnte dadurch so manchem Tackling entgehen. Mittlerweile ist er (leider) nicht mehr so flink auf den Beinen, kann aber dafür Situationen gut genug einschätzen, um eben nicht jeden Zweikampf zu suchen. Da spielt das Mindset eine entscheidende Bedeutung.
Korrekt, wobei in solchen Fällen auch einem die Erfahrung einem mitteilt, wann es besser ist, einem Zweikampf aus dem Wege zu gehen. Aber dennoch steht das Mindset mit an oberster Stelle, auch und gerade, wenn Leistungssportler schon lange im Herbst ihrer Karriere angekommen sind, und trotzdem noch Bock darauf haben, weil sie, um mit den Grünschnäbeln noch mithalten zu können, noch mehr (v.a. kulinarische) Entbehrungen hinnehmen müssen als in Zeiten, wo sie "voll im Saft" waren.
 
Was mich interessieren würde, wären Berichte a la "20 Jahre danach". Wie die Stars von "damals" dann rumlaufen, ob sie jeden Knochen, jede Sehnenverletzung oder Gehirnerschütterung merken, ob sie überhaupt noch was merken. Und auch wie da ein Vergleich zwischen den verschiedenen Sportarten ausfällt. Ob Fußballer alle an Krücken gehen, Handballer bzw Basketballer alle komisch abstehende Finger haben und Footballspieler alle gehirndötsch sind.
Davon hört / liest man sehr wenig. Wenn ich mich jedoch richtig erinnere, hatte ich mal einen Artikel über Manfred Burgsmüller gelesen, in dem er davon berichtete, dass er in Folge seiner langen Sportkarriere nach dessen Ende nur noch mit Spezialschuhen laufen konnte. Wobei der Vollständigkeit halber auch erwähnt werden muss, dass ein großer Teil seiner Karriere in einer Zeit war, in denen Fußballer wesentlich mehr auf die Socken bekamen,
Prävention und Nachsorge im Vergleich zu heute nur eine untergeordnete Rolle spielten und bei Trainern, wie es Otto Rehhagel es mal äußerte, nur glatte Brüche als Verletzung galten.
 
Football is langweilig, kann man sich im TV angucken aber live im Stadion nervt mich das, da kannst du auch (wie in Spanien z.B.) im Stadion picknicken und das Spiel läuft nebenbei.
Neee, das ist nicht meins.
Langweiliger als Football ist nur noch Baseball, Junge, da passiert ja gar nix:lol:
Fans sagen dann immer, ich würd die Regeln nicht verstehen! :lol:
Ja, sehr schwer zu durchdringen, das Ganze, du musst nen Ball mit nem Schläger treffen und dann rennen, es gibt 4 Stationen zu laufen. Wenn du die vierte geschafft hast bekommst du nen Punkt.
Wir haben das früher Brennball genannt.
Hab "Die Indianer von Cleveland" gesehen (darf man das noch sagen?) dachte, Oh, geil, bestimmt ein cooler Sport.
Was für eine gottverdammte langweilige Scheisse!:lol:

Football finde ich (sicherlich auch durch Fantasy League befeuert) momentan tatsächlich interessanter, als Fußball. Eine gefühlt höhere Leistungsdichte, nicht immer dieselbe Mannschaft die gewinnt (ja, es gibt Dynastien, aber die vergehen auch wieder) und vor allem das Draft-System finde ich, resultiert in einer höheren Möglichkeit, auch als vermeintlich kleinere Mannschaft/Franchise mal eine Überraschung zu landen. Und ja, die Kommerzialisierung (beider Sportarten) nervt mich zusehends, RedZone im Football hilft zumindest ein wenig, den viel zu vielen Werbeunterbrechungen zu entgehen... aber ist manchmal auch recht anstrengend. Und ja, je mehr man die Regeln im Football versteht, desto mehr macht es sicherlich Spaß (ging zumindest mir so). Im Football verfolge ich wesentlich mehr Mannschaften und finde das alles interessanter. Im Fußball gucke ich nur noch Werder, 2/3 der Bundesliga-/Dorf-/Retorten-/Belanglos-/Provinz-Vereine interessieren mich überhaupt nicht mehr, und Champions League gucke ich mal rein, wenn es Richtung Finale geht. Da finde ich neben Werder maximal noch interessant, was in Liga2 mit den "Traditionsvereinen" passiert. Das wars. Liegt aber sicherlich auch mit an der anhaltenden Erfolgslosigkeit meines Lieblings-Fußballvereins, dass man sich halt auch nach anderen Sachen umsieht, wo es mehr Freude gibt ;)

Baseball kann ich nur sagen, war ich einmal Live im Stadion in USA (St.Louis), ging 2:1 für die Gastmannschaft aus (obwohl die Cardinals damals Pujols hatten) - und war so mit die langweiligste Sche***, äh, Sportart, die ich mir je live angeschaut habe. Mag sein, dass auch hier das Taktik-/Regelverständnis dann irgendwie mehr Spaß bringen würde, aber neee... ich mag die Amis ja durchaus, aber zum Baseball-Spiel gehst eigentlich nur hin um dich mit Freunden zu Treffen, alle 2 Innings dir was zu Futtern holen und nebenbei ab und zu mal kurz zu feiern, falls du ein Homerun erlebst. Die Hälfte der Plätze regelmäßig leer (weil Essen-hol-pausen, auf Toilette oder Spiel langweilig) und ja, bei dem einen Homerun war kurz Stimmung und Silvester-Böller - aber dafür dann ein paar Stunden auf ungemütlichen Stühlen zu sitzen und größtenteils passiert nix... nee, nix für mich.

NBA hab ich mit Nowitzki :klatsch: mehr verfolgt. War damals sogar mal bei einem Playoff Spiel der Golden State Warriors mit Steph Curry (gegen die Spurs - die Warriors haben verloren) und da wir am selben Tag gelandet sind, brutalem Jetlag. Aber selbst im Halbschlaf tausend Mal besser, als Baseball... :zzz:
 
Bin ja gespannt wer als nächstes irgendwo seinen Vertrag auflösen wird, um dann ca. 6 Monate später bei RB anzuheuern. Die Parallelen zwischen Klopp und Eberl sind schon ulkig.

Ich will da ja nichts unterstellen, aber auffällig ist das schon.
 
Klopp hat seinen Vertrag bei Liverpool ja bis zum Ende erfüllt und wäre so oder so für RB frei gewesen, für eine vorgetäuschte Überlastung gibt es da eigentlich gar kein Motiv. RB verpflichtet schon relativ häufig Leute, die erst wenige Monate vorher aufgrund von mentaler Überlastung aus langfristigen Verträgen gelassen wurden (Rangnick und Schröder sind ja auch auf diesem Weg bei RB gelandet), aber das muss nicht daran liegen, dass die Überlastung vorgetäuscht war. Das kann auch einfach daran liegen, dass RB Leute in solchen Situationen aggressiv rekrutiert, während die meisten anderen Vereine erst auf ein Signal warten, dass der Kandidat wieder verfügbar ist.
 
Klopp hat seinen Vertrag bei Liverpool ja bis zum Ende erfüllt und wäre so oder so für RB frei gewesen, für eine vorgetäuschte Überlastung gibt es da eigentlich gar kein Motiv. RB verpflichtet schon relativ häufig Leute, die erst wenige Monate vorher aufgrund von mentaler Überlastung aus langfristigen Verträgen gelassen wurden (Rangnick und Schröder sind ja auch auf diesem Weg bei RB gelandet), aber das muss nicht daran liegen, dass die Überlastung vorgetäuscht war. Das kann auch einfach daran liegen, dass RB Leute in solchen Situationen aggressiv rekrutiert, während die meisten anderen Vereine erst auf ein Signal warten, dass der Kandidat wieder verfügbar ist.
Möglich. Ich sagte ja auch nur, dass das auffällig ist. Zumindest halte ich es für möglich, dass in beiden Fällen schon vorher geredet wurde.
 
Der eine war mental total erledigt, so daß er In Gladbach aufgegeben hat, nach einem halben Jahr bei RB anheuerte, um dann bei Bayern anzuheuern.
Der andere wollte nicht mehr an der Linie stehen und ganz was anderes machen, nix mit Fußball. Hat nicht ganz geklappt, er macht zwar in Fuball, aber nicht so ganz, macht jetzt auf Mentor.
Es sei beiden gegönnt ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm. Das hatte ich gar nicht so auf dem Schirm.

Ich vermute ja nen ganz anderen Hintergrund, warum Klopp ab Januar (bzw ab Jänner, immerhin ist Red Bull österreichisch...) wieder arbeitet. Seine Frau hat genug von ihm. Wie man Klopp in den letzten Jahrzehnten an der Seitenlinie in Mainz, Dortmund und Liverpool erlebt hat, hat er stets vor Energie gesprüht. Jetzt ist er nicht ausgelastet und geht seiner Frau auf die Nerven zu hause. Und irgendwann im September meinte sie dann, sinngemäß (nein, ich war nicht dabei): "Jürgen, gehts noch? Ja, ich weiß, Dir fehlt die Bewegung auf dem Trainingsplatz und an der Seitenlinie. Du tigerst hier seit drei Stunden um den Couchtisch. Tschuldigung, Deine Couching-Zone. Der neue Teppich ist schon völlig abgenutzt. Ich hatte auch nix dagegen eingewandt, dass er grün sein muss. Aber dass jedes Mal, wenn Du das Wohnzimmer Richtung Kühlschrank verlässt, erstmal "You´ll never walk alone" im Dolby Surround ertönt, natürlich Stadionlautstärke, irgendwann ist es zu viel. Du musst hier raus. Und wieder zurück ins Leben. Und wenn Du nur um den Block gehst und mit irgendwelchen Dosen Fußball spielst. Aber nerv mich nicht mehr ständig!"
 
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