Ich könnte mir eine Kombination vorstellen: Geldstrafen für das Auswärtsteam (deutlich höher als bisher) und das Heimteam sowie oberhalb einer bestimmten Grenze Punktabzug für das Heimteam.
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Das wäre eine De-facto-Aufforderung für Gäste-Pryomanen, noch mehr zu zündeln... Denn denen ist es doch egal, wie viele Strafen der Verein, der ihnen (angeblich) am Herzen liegt, bezahlen muss. Nur mal so als Gedankenspiel: am letzten Spieltag einer Saison lautet eine Partie Werder Bremen - Eintracht Frankfurt in der Werder gewinnen müsste, um die Eintracht noch von einem EL-Platz zu verdrängen. Nach einer Stunde führt Werder 4:0 (okay, 4:1, weil ohne Gegentor ist schwierig bei uns), so dass die Pryostrafen-Spizenreiter 23/24 in Anbetracht der sportlich aussichtslosen Lage ihrer Mannschaft ihr ganzes durchgeschmuggeltes Arsenal an Pyrotechnik mit dem Ziel abfeuern, dass Werder die Punkte in Abzug gebracht werden, damit in der Folgesaison doch noch die Eintracht in der EL spielt.Ich könnte mir eine Kombination vorstellen: Geldstrafen für das Auswärtsteam (deutlich höher als bisher) und das Heimteam sowie oberhalb einer bestimmten Grenze Punktabzug für das Heimteam.
Das wäre eine De-facto-Aufforderung für Gäste-Pryomanen, noch mehr zu zündeln... Denn denen ist es doch egal, wie viele Strafen der Verein, der ihnen (angeblich) am Herzen liegt, bezahlen muss. Nur mal so als Gedankenspiel: am letzten Spieltag einer Saison lautet eine Partie Werder Bremen - Eintracht Frankfurt in der Werder gewinnen müsste, um die Eintracht noch von einem EL-Platz zu verdrängen. Nach einer Stunde führt Werder 4:0 (okay, 4:1, weil ohne Gegentor ist schwierig bei uns), so dass die Pryostrafen-Spizenreiter 23/24 in Anbetracht der sportlich aussichtslosen Lage ihrer Mannschaft ihr ganzes durchgeschmuggeltes Arsenal an Pyrotechnik mit dem Ziel abfeuern, dass Werder die Punkte in Abzug gebracht werden, damit in der Folgesaison doch noch die Eintracht in der EL spielt.
Die Strafe müsste der Verein bekommen, dessen Fans zündeln, sonst ergibt es tatsächlich keinen Sinn.Aber auch das macht keinen Sinn, das macht mMn schon jetzt keinen Sinn. Der Verein kann es im Auswärtsstadion nicht verhindern, da er nicht den Einlass kontrolliert. mMn muss einfach mehr getan werden um die Zündler und deren Unterstützer zu "fassen".Die Strafe müsste der Verein bekommen, dessen Fans zündeln, sonst ergibt es tatsächlich keinen Sinn.
Genau das tun die Vereine jedoch seit Jahren bekanntlich nicht, und ich wüsste nicht, wer alternativ die Möglichkeit dazu hätte.Aber auch das macht keinen Sinn, das macht mMn schon jetzt keinen Sinn. Der Verein kann es im Auswärtsstadion nicht verhindern, da er nicht den Einlass kontrolliert. mMn muss einfach mehr getan werden um die Zündler und deren Unterstützer zu "fassen".
Die haben ausschließlich die Vereine. Und nur wenn es richtig weh tut, wird sich u.U. endlich etwas ändern.Genau das tun die Vereine jedoch seit Jahren bekanntlich nicht, und ich wüsste nicht, wer alternativ die Möglichkeit dazu hätte.
Vielleicht die Androhung bzw. dann auch Durchsetzung von Geisterspeielen. Denn 1-2 Geisterspiele kostet den Vereinen i.d.R. mehr Geld als im Vergleich dazu lächerliche 300.000 bis 500.000 € Pyrostrafen im Jahr. Und hinzu käme dadurch dann vermutlich auch der Druck von den ausgesperrten Fans, v.a. den Dauerkarteninhabern, auf die Vereine, mehr gegen die Pyromanen zu unternehmen.Genau das tun die Vereine jedoch seit Jahren bekanntlich nicht, und ich wüsste nicht, wer alternativ die Möglichkeit dazu hätte.
Die Umsetzungen solcher Geisterspiele sollten ja auch nur eine Ultima Ratio sein, wenn die Vereine nichts bzw. zu wenig gegen die Zündler unternehmen.Das fände ich ***, denn Du bestrafst mehr als 40 000 unbeteiligte Fans kollektiv für das Fehlverhalten einer absoluten Minderheit im Stadion.
Ich auch. Aber verstärkte Kontrollen, sei es durch qualifizierteres und / oder mehr Personal, kosten viel Geld. Und zwar scheinbar so viel Geld, dass es für die Vereine billiger ist, die DFB-Strafen zu bezahlen. Das kann es doch nein sein. Also müssen die Strafen so hoch geschraubt werden, dass es den Vereinen schmerzt.Evtl. Strafsysteme werden nie ganz gerecht sein können, daher plädiere ich für verstärkte Kontrolle an den Eingängen durch Profis, keine Hilfskräfte aus dem Fundus irgendwelcher Organsisationen.
In England wurden solche Maßnahmen (sicherlich auch bedingt durch die horrenden Ticketpreise begünstig) schon vor vielen Jahren umgesetzt; u.a. mit einem strikten Alkoholverbot in den Stadien, unzählige Kameras filmen jeden Zuschauerplatz lückenlos, bei Top-Spielen sind bis zu 800, überwiegend von den Club bezahlte (!) Einsatzkräfte tätig, Stadionverbote fallen nicht unter das Hausrecht der Clubs, sondern werden strafrechtlich verhängt, so dass es z.B. auch möglich ist, dass schon an den Bahnhöfen oder Zufahrtswegen randalierende Fans zu Stadionverboten verurteilt werden können.Des Weiteren Kontrollen im Stadion speziell bei bekannten "Persönlichkeiten" und verdächtig erscheinenden Personen, Verschleierungsverbote seitens der Polizei, bei Zuwiderhandlung Entfernung aus dem Stadion mit Stadionverbot. Das Ganze begleitet durch ein engmaschiges Kameranetz. Die infrage kommenden Gruppen müssen einem permanenten Druck ausgesetzt sein, sich beobachtet fühlen, sich unwohl fühlen, wegbleiben.
Warum nicht? Spürhunde sind in der überwiegenden Mehrzahl so trainiert, dass sie durch 'stillen Alarm' anzeigen, also indem sie sich setzen.Sprengstoffhunde oder sowas sind auszuschließen, StadionbesucherInnen kann mensch nicht durch ein Spalier belgischer Schäferhunde laufen lassen.
Es stellt sich die Frage, von wo aus gehen die Pyro-Aktionen? Ich wage zu behaupten zu 99% aus der Ost und/oder Gästebereich. Diese Bereiche bekommen einen Extra-Eingang/Bereich, dementsprechend eine Extra-Kontrolle, -Überwachung. Von mir aus Kontrolle wie auf dem Flughafen, Jacke aus, Schuhe aus, Abtastung (aber richtig), Gepäckkontrolle bis hin zum Ganzkörperscanner. Besonders Verdächtige benötigen besondere Behandlung. Hat natürlich den Nachteil, das dieses Zeit kostet; müssen die Personen eben den Zeitverlust einplanen. Ich bin sicher, dieses einmal konsequent durchgezogen, Kontrollen, Zuwiderhandlungen, erwischt werden, Stadionverbot, alsbald spräche es sich herum. Die Kosten amortisierten sich durch die eingesparten Strafzahlungen. Meine Frage wurde noch nicht beantwortet:Bei der ganzen Diskussion ist es aber auch wichtig die Verhältnismäßigkeit im Blick zu halten. Mindestens 95% der Zuschauer im Weserstadion sind unbescholtene Staatsbürger, Steuerzahler und einige sogar Vereinsmitglieder. Diese will Werder natürlich nicht durch verschärfte Kontrollen drangsalieren, da geht es nicht nur ums Geld. Keiner will ja lange Schlangen oder erniedrigende Zustände beim Einlass. In erster Linie sollte es um die Zuschauer gehen, die ins Stadion gehen. Nur bestimmte "verdächtige Menschen" zu kontrollieren wird nicht viel bringen, viele der "Zündler" sind kreativ genug, es können auch andere Menschen mit Sitzplatzkarte auf der Nord das Zeug mit reinnehmen. Wenn es technische Möglichkeiten gibt mit Scannern oder sowas Pyro zu erkennen wäre dies wünschenswert. Sprengstoffhunde oder sowas sind auszuschließen, StadionbesucherInnen kann mensch nicht durch ein Spalier belgischer Schäferhunde laufen lassen.
Bei dem anstehenden Treffen geht es ja darum Wege zu finden, die das Problem verbessern und nicht darum sich die tollsten Strafen, die in einem Rechtsstaat eh limitiert sind, auszudenken. Und so ein "Vorschlag" von "Populisten Ulrich" ist voll daneben. das oberste Ziel sollte ja sein, dass keine Menschen verletzt werden. Und was würde wohl passieren, wenn Werder schon den 3. Punktabzug bekommen hätte und einer würde wieder zündeln. Ich würde mal vermuten, dass es dann in der Ost eine differenzierte Sicht der Dinge geben würde, die nicht nicht nur zu verbalen Handlungsweisen führen würde. Wenn das auch auswärts gelten würde, würde es dann in einem Auswärtsblock wohl richtig zur Sache gehen.
Außerdem ist es nicht zielführend, wenn so einer wie Popu Ulle im Vorfeld Emotionen in die Sache bringt. Das gilt natürlich nicht, wenn mensch sich auf Kindergartenniveau bewegt und es hauptsächlich, um die Eigendarstellung geht und Lösungsansätze als zweitrangig erachtet werden.
Bei anderen Großveranstaltungen wie z.B. Konzerten / Festivals oder Flugreisen müssen sich die Staatsbürger, Steuerzahler und Fans, Touristen, Geschäftsreisende etc. auch Sicherheitskontrollen unterziehen und damit einhergehende Wartezeiten - in Interesse ihrer eigenen Sicherheit (!) - in Kauf nehmen. Warum sollte das bei Profi-Fußballspielen, wo das mMn Gefahrenpotential um ein vielfaches höher sein dürfte als z.B. einem Schlager-Konzert, anders sein?Bei der ganzen Diskussion ist es aber auch wichtig die Verhältnismäßigkeit im Blick zu halten. Mindestens 95% der Zuschauer im Weserstadion sind unbescholtene Staatsbürger, Steuerzahler und einige sogar Vereinsmitglieder. Diese will Werder natürlich nicht durch verschärfte Kontrollen drangsalieren, da geht es nicht nur ums Geld. Keiner will ja lange Schlangen oder erniedrigende Zustände beim Einlass. In erster Linie sollte es um die Zuschauer gehen, die ins Stadion gehen. Nur bestimmte "verdächtige Menschen" zu kontrollieren wird nicht viel bringen, viele der "Zündler" sind kreativ genug, es können auch andere Menschen mit Sitzplatzkarte auf der Nord das Zeug mit reinnehmen.
Tja, dicke Äpfel mit kleinen Birnen vergleichen:Ich auch. Aber verstärkte Kontrollen, sei es durch qualifizierteres und / oder mehr Personal, kosten viel Geld. Und zwar scheinbar so viel Geld, dass es für die Vereine billiger ist, die DFB-Strafen zu bezahlen. Das kann es doch nein sein. Also müssen die Strafen so hoch geschraubt werden, dass es den Vereinen schmerzt.
In England wurden solche Maßnahmen (sicherlich auch bedingt durch die horrenden Ticketpreise begünstig) schon vor vielen Jahren umgesetzt; u.a. mit einem strikten Alkoholverbot in den Stadien, unzählige Kameras filmen jeden Zuschauerplatz lückenlos, bei Top-Spielen sind bis zu 800, überwiegend von den Club bezahlte (!) Einsatzkräfte tätig, Stadionverbote fallen nicht unter das Hausrecht der Clubs, sondern werden strafrechtlich verhängt, so dass es z.B. auch möglich ist, dass schon an den Bahnhöfen oder Zufahrtswegen randalierende Fans zu Stadionverboten verurteilt werden können.
Bitte nicht aus den Zusammenhang reißen!Es gibt im Forum doch eine Witzeecke![]()
Ich halte die Pyromanen für nicht so blöd, das sie nicht wissen was sie tun, sie tun es also im Bewusstsein dessen, das es gefährlich und verboten ist. Unter diesem Gesichtspunkt empfinde ich deinen Vorschlag nicht zum lachen, aber als zum schmunzeln, allemal also ausreichend zur Aufnahme in die Witzeecke.Bitte nicht aus den Zusammenhang reißen!


Ich finde Mäurers Idee super.
...wohl auf Zustimmung stieß. Wenn das durchgeht, suche ich hiermit übrigens pro Spieltag eine Person, die mit Pyro im HSV-Block zündetIch könnte mir eine Kombination vorstellen: Geldstrafen für das Auswärtsteam (deutlich höher als bisher) und das Heimteam sowie oberhalb einer bestimmten Grenze Punktabzug für das Heimteam.


Das dürfte wegen der Quelle wohl lediglich auf NRW bezogen sein.In der Saison 2016/17 sind 50 Menschen bei Spielen der ersten bis dritten Liga durch Pyrotechnik verletzt worden (Quelle: Polizei NRW).