Werders Talentaufbau/Förderung

was genau hat denn sargent mit mckennie zu tun dass man da einen "halbwegs validen quervergleich" hätte?
 
Ich packs mal hier rein.
(2017 der letzte Beitrag hier?? :ugly: )

LZ-MIXTEAM BESTREITET ERSTES ENTWICKLUNGSSPIEL

Na hoffentlich kommt dann mal wieder ein Talent "nach oben".
Klar, aktuell spielen/stehen Gruev, Schmidt (aus der SVW-Jugend), Chiarodia,... etc. im Kader.

Werder muss wieder da hin, worum es in einem, uns wohlbekannten, Lied geht. ;)
Finde ich gut. Man sieht es auch im "richtigen" Leben, einige Jugendliche sind weiter als ihre Altersgenossen, andere wiederum hängen zurück, so können sie sich gegenseitig "befruchten".
 
Ich weiß zwar nicht, ob das hierher passt? Aber gestern zappte ich zufällig auf SKY und dort waren Nouri und Krösche zum Thema Nachwuchsförderung in D. Sie haben Statistiken gezeigt, in dem sich zeigte, dass die deutschen Konzepte mit den großen Zentren wie Bayern Campus, Leipzig, WOB. Lev etc.. eigentlich nur darauf ausgelegt sind, Meisterschaften im U-Bereich zu erzielen. Dazu die schwache Bezahlung der Trainer im U-Bereich Alter 12 bis 15 Jahre, macht Fehlanreize. Werder ist gar nicht so schlecht weggekommen dabei in der Anzahl der produzierten Profis. In anderen Ländern vorzugsweise POR werden Spieler sehr gezielt gefördert, was eindeutig mehr Nachhaltigkeit zeigt. Das fehlt in D nahezu komplett. Inwieweit die Daten valide sind, vermag ich nicht zu sagen. Aber es deckt sich mit meinen laienhaften Beobachtungen. Wenn ich lese, dass Spieler X von A nach München transferiert wird, dann sehe was am Ende dabei rauskommt (=meistens nämlich nichts), sollte der DFB und die DFL mal überlegen, ob ihre Konzepte Sinn machen?
 
Ich weiß zwar nicht, ob das hierher passt? Aber gestern zappte ich zufällig auf SKY und dort waren Nouri und Krösche zum Thema Nachwuchsförderung in D. Sie haben Statistiken gezeigt, in dem sich zeigte, dass die deutschen Konzepte mit den großen Zentren wie Bayern Campus, Leipzig, WOB. Lev etc.. eigentlich nur darauf ausgelegt sind, Meisterschaften im U-Bereich zu erzielen. Dazu die schwache Bezahlung der Trainer im U-Bereich Alter 12 bis 15 Jahre, macht Fehlanreize. Werder ist gar nicht so schlecht weggekommen dabei in der Anzahl der produzierten Profis. In anderen Ländern vorzugsweise POR werden Spieler sehr gezielt gefördert, was eindeutig mehr Nachhaltigkeit zeigt. Das fehlt in D nahezu komplett.
:tnx:

Das passt genau in das Raster zu dem, was hier geschrieben habe:
Das Problem liegt somit viel mehr in der Ausbildungs-Qualität. Mein Hauptkritikpunkt hierbei ist, dass die Talente hierzulande zu früh in ein taktisches, ergebnisorientiertes Korsett gezwungen werden, statt Fußball spielen zu lernen. So wie in Frankreich, wo die Talente vorrangig lernen, ohne taktische und ergebnisorientierte Zwänge mit dem Ball umzugehen, schnell und richtig zu antizipieren. Augen für die Mitspieler zu haben etc. Taktik steht dort - wie es schon seit Jahrzehnten in den niederländischen Talentschmieden De Toekomst bei Ajax und der Feyenoord-Academy üblich ist - erst ab einem Alter von ca. 16 Jahren auf den Lehrplänen.

Dies ist ursächlich darin begründet, dass der DFB Fördermittel "vereinsmeierisch" in Stützpunkte und Nachwuchsleistungszentren pumpte. Der französische Verband FFF investierte dagegen direkt in die Basis. d.h. in den Bau von Kleinfeld-Bolzplätzen, auch und gerade in den sozialen Brennpunkten, wo die Talente sich die v.g. Skills schon aneignen konnten, bevor sie sich erstmals an einem regulären Spiel eines Fußballvereins teilnahmen.
https://www.werder.de/forum/threads/nationalmannschaft-aktuell.49339/page-187#post-5650267

Ergänzend zum Thema U-Trainer: Ist es nur eine Frage deren Bezahlung? Oder auch eine Frage der Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten von Trainern, die auf die Förderung von Nachwuchsspielern spezialisiert sind? Wie auch immer, so lange bei der Nachwuchsförderung in Deutschland die Schwerpunkte auf Ergebnisse und Taktik liegen statt auf Fußball spielen, wird der Rückstand zur internationalen Spitze eher größer als kleiner.
 
Lt. Weser Kurier (bzw. Deichstube) ist letzte Woche eine Werder-Delegation um um die Geschäftsführer Tarek Bauer und Clemens Fritz zu einem Kurzbesuch bei Athletico Bilbao gereist. Ziel dieser Reise war, bei dem baskischen Club, der für seine hervorragende Nachwuchsförderung bekannt ist, das Sammeln von Eindrücken, um die eigene Nachwuchsförderung zu optimieren. TB erklärte dabei, dass Werder sich hierbei mit den besten Clubs austauschen und an ihnen orientieren möchte, so dass weitere Reisen dieser Art geplant sind.

Eine sehr gute Maßnahme. Endlich wird bei der Nachwuchsförderung über den eigenen Tellerrand hinausgeblickt. :top:
 
Ralf Heskamp, organisatorischer Leiter des LZ, und der SV Werder gehen nach dem 31. Dezember 2024 getrennte Wege.
Ab dem neuen Jahr wird Oliver Hüsing aufrücken und die Nachfolge antreten.
werder.de
 
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