Der Finanzthread - und braucht Werder Bremen Investoren?

Die 38 Millionen sind nicht für den Schuldenabbau vorgesehen, sondern sollen in das Kerngeschäft Fußball und dabei in die Mannschaft investiert werden. In den nächsten Transferperioden sollen vor allem junge, talentierte Spieler, die bei einer entsprechenden Qualität inzwischen auch schon einen sehr hohen Preis haben, verpflichtet werden. Diese weiterzuentwickeln und dann für viel mehr Geld zu verkaufen, soll Werder Bremen sportlich und finanziell wieder weiter nach oben bringen. Dadurch sollen langfristig auch die Kredite (17 Millionen Euro) und die Anleihe (18 Millionen Euro) einfacher abgewickelt werden."
Im Prinzip genau das, was ich mir gewünscht habe. Das NLZ muss auf jeden Fall früher oder später auch kommen, ich schätze aber da werden wir uns noch gedulden müssen. Wenn die 38 Mio. in den Kader fließen und ggf. sogar noch das Gehaltsgefüge steigt, wäre es bei annähernd 40 Mio. Euro Schulden unverantwortlich, direkt noch ein aus Fremdkapital finanziertes Leistungszentrum zu errichten. Es wird ein langer Weg, sich finanziell und sportlich zu konsolidieren aber ich würde sagen die Richtung stimmt.
 
Werder hat mit der Investorengruppe eine gute Lösung gefunden um aus dem negativen Eigenkapital von 19.000.000 € ein positives EK in gleicher Höhe zu schaffen.
Es sind offensichtlich Personen und Firmen denen Werder am Herzen liegt.
Ich hatte Sorge wie es aufgrund der kritischen finanziellen Situation mit Werder weiter geht. Jetzt hoffe ich, dass Werder mit dem gewonnenen "Spielraum" sinnvoll umgeht und unter anderem in gute junge Spieler investiert, die einen Mehrwert in den nächsten Jahren bringen.
Wichtig ist dabei einen ausgewogenen Kader zu haben mit dem ein gesichertes Mittelfeld zur Normalität wird. Wenn mit der Zeit mehr dabei heraus kommt, umso besser.
 
Werder hat mit der Investorengruppe eine gute Lösung gefunden um aus dem negativen Eigenkapital von 19.000.000 € ein positives EK in gleicher Höhe zu schaffen.

Nicht zu vergessen die 16 Millionen Transferüberschuss, die durch die späten Verkäufe von Spielern, in diesem Geschäftsjahr zu verbuchen sind.
Die waren ja ebenfalls zum Schuldenabbau gedacht und kommen auf die 38 Millionen Sponsoreneinnahmen noch drauf, so dass Werder im Juli 24 theoretisch die Schuldenfreiheit verkünden könnte, und trotzdem noch 16 Millionen Transfermarkt-Spielgeld zur Verfügung hätte.

Da die Anleihe aber vermutlich weiterhin als Schulden geführt wird, können wir im Sommer für 35 Millionen Euro shoppen gehen.

Dann 1x 20 Millionen für ein Abwehrwunder und 1x 15 Millionen in ein Mittelfeldwunder. Beide entpuppen sich dann als größter Flop der Nation, und dannn sind wir mal so richtig, richtig am Ar...... :D :D :D

Immerhin haben wir am Ende immer noch die "Frank Baumann Arena a.d. Weser"
 
Dann 1x 20 Millionen für ein Abwehrwunder und 1x 15 Millionen in ein Mittelfeldwunder.
Genau davon wurde von niemandem gesprochen.
Warum musst Du einfach alles und das immer wieder ausschließlich negativ betrachten?
Keiner schreibt hier von 35 Mio für 2 "Wunderspieler" und auch keiner sprach davon.
Im Gegenteil, es wurde eindeutig gesagt, dass es genau darum nicht geht.

Mit deinem Kommentar ziehst Du diese Möglichkeit für Werder ins Lächerliche und malst irgendwelche Szenarien.
 
Vielleicht war das DAS Zeichen, welches die Investoren benötigt haben. Das ein Werder Manager selbst mit einsteigt. Sowas kann man durchaus als Vertrauensschaffende Maßnahme bezeichnen.
Nicht nur für die Investoren war das ein Zeichen, sondern vor allem für die Vereinsmitglieder. Denn HHG hatte bei der Pressekonferenz erwähnt, dass die Geschäftsführung vom Verein eng gesetzte Vorgaben (Hupe nannte es zwischenzeitlich von Leitplanken) bekam, die von KF & Co. auch eingehalten wurden. Mit der Teilhaberschaft von FB wurde eine zusätzliche vertrauensbildende Maßnahme geschaffen, die selbst die Hardliner unter den Traditionalisten der Vereinsmitglieder überzeugen, bzw. zumindest besänftigen sollte.
 
Mit deinem Kommentar ziehst Du diese Möglichkeit für Werder ins Lächerliche und malst irgendwelche Szenarien.

Ich hatte an anderer Stelle bereits geschrieben: Die Vorstellung, dass Frank Baumann und die anderen Werder nicht als Versorgungsanstalt betrachten, ist vermutlich für manche unerträglich. Und dann steckt der Kerl auch noch privat Geld rein und animiert andere es ihm gleich zu tun. Dann muss man das alles eben ins Lächerliche ziehen.
 
Nicht nur für die Investoren war das ein Zeichen, sondern vor allem für die Vereinsmitglieder. Denn HHG hatte bei der Pressekonferenz erwähnt, dass die Geschäftsführung vom Verein eng gesetzte Vorgaben (Hupe nannte es zwischenzeitlich von Leitplanken) bekam, die von KF & Co. auch eingehalten wurden. Mit der Teilhaberschaft von FB wurde eine zusätzliche vertrauensbildende Maßnahme geschaffen, die selbst die Hardliner unter den Traditionalisten der Vereinsmitglieder überzeugen, bzw. zumindest besänftigen sollte.
UND ein großes Zeichen an den Rest der Liga, dass es auch anders geht, wenn man Geduld hat. Da könnten sich noch einige Vereine was abgucken.
 
Scheint alles wirklich ne tolle Sache zu sein. Billiger kannste nicht an die Kohlen kommen. Identifikationsstärkend für die Werder Region ist es ohnehin.

Das Zielprofil scheint mir auch das Richtige zu sein .... irgendwie so ne Art Porto oder Dortmund zu sein, also 1 Stufe tiefer natürlich. Gott sei Dank kein Big City Club Getue....

Ich glaube das Kaufen der Talente ist die eine Sache, ........bei den ganz großen "jungen bekannten Fischen" werden wir da nicht mithalten können, aber eben vielleicht bei den "guten Jungs in zweiter Reihe", die etwas weniger bekannt sind. Da hilft manchmal die eine oder andere Million wundersam nach.

Wichtiger erscheint mir so wie so das VERKAUFEN und zwar in sportlicher als auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Ich würde mich freuen, wenn wir AB und AN nun auch mal "NEIN" sagen können, um eben einen jungen Leistungsträger halten zu können. Das hilft uns sportlich ganz gewiss, aber insb. bei der Preisgestaltung nach außen. Wenn sich bei uns die Dicken Fische bedienen, dann sollten die auch wissen, das man bei Werder auch die Dicke Kohle hinblättern muß. Da waren wir bisher nicht stabil genug. Das muß man eins zwei mal durchhalten und dann kassiert man zukünftig auch mehr. Nur so erreicht man m. E. eine nachhaltige Niveauerhöhung!
 
Was mir gefällt, ist dass Baumi hier nochmal einen "echten Baumi" in eigener Sache landet. Er hat schon oft überrascht, mit Gnabry und Kruse und so. Jetzt überrascht er nochmal beim Abgang.
Was mich betrifft, muss ich aber sagen, dass das für mich Dammbrüche sind.
Ich hätte mir sehr gewünscht, dass man ein stolzer 100%-er bleibt und den Kampf gegen die dunklen Mächte des Fußballs aufnimmt. So ist es wie beim Stadionnamen: Man hat eine Lösung gefunden, die freundlicher ist als bei anderen, aber wirklich anders ist man nicht mehr.
Videobeweis, Investoren bei Werder, der fehlende Kampfgeist - diese Dinge verleiden mir den Fußball.
Wie oft stand ich in der Ostkurve, ich habe Titel gesehen, Wunder von der Weser, das Double 2004, die zwei Wochen gegen den HSV 2010 - einfach nur herrlich! Auch das 3:2 in Dortmund letzte Saison war legendär und etwas für die Ewigkeit. Aber wenn man jetzt ein Dortmund für Arme sein möchte, bin ich langsam raus.
 
Auch mit einem Tag Abstand betrachtet, muss ich sagen, dass ich noch gar nicht ganz glauben kann, was Werders Offizielle uns gestern verkündet haben.

Nach jahrelanger Suche, nach Zweifeln, nach Rückschlägen wurde gestern tatsächlich eine Investorengrupoe präsentiert, die bereit ist, in Werders Zukunft zu investieren und gleichzeitig offenbar sehr viele der sehr engen und strengen Anforderungen Werders erfüllt.

38 Mio Euro klingt erstmal nach sehr viel Geld. Angesichts der hohen Verbindlichkeiten Werders und des über Jahre angehäuft Refprmstaus könnte das Geld aber schnell unwiderruflich verschwunden sein. Hertha BSC lässt grüßen.

Als jemand, der einen Investoreneinstieg sehr zwiespältig sieht, habe ich gestern nicht unbedingt jubiliert Einerseits istces ein sehr positives Signal zu erfahren, dass Werder als Verein und Marke noch eine solche Strahlkraft hat, dass sich wichtige und einflussreiche regionale Persönlichkeiten finanziell beteiligen. Andererseits ist nun die Situation eingetroffen, dass Werder die ersten 18% seines Unternehmenswertes veräußert hat. Das kann man nicht allzu häufig machen.

Die Realisierung des langjährig diskutierten und kritisch abgewogenen Vorhabens gibt, wie oben erwähnt, nicht nur Anlass zur Freude. Vielmehr dürfte durch diesen Schritt, wenn noch nicht vorher geschehen, jedem Beobachter klar geworden sein, wie kritisch es finanziell um Werder tatsächlich gestanden hat und steht. Die Erkenntnis, dass es der Verein aus eigener Kraft wohl nicht mehr geschafft hätte, das angehäufte Defizit aus mehreren Millionen Euro wieder abzutragen, verursacht auch gewisse Schmerzen.

Nun gilt es, das frische Kapital zielführend und erfolgreich einzusetzen. Das vorgestellte Programm liest sich vielversprechend. Nur, ist es mit dem Budget auch zu realisieren? Es wird eine Herkulesaufgabe, für die ich den Verantwortlichen meines Herzensvereins natürlich alle erdenklichen Daumen drücke. :top: :top: :top:

Die Zeitenwende ist spätestens seit gestern bei Werder angekommen. Hoffen und wünschen wir Werder lebenslang das Beste. :kaffee: :schal:
 
Aber wenn man jetzt ein Dortmund für Arme sein möchte, bin ich langsam raus.
:wink:
Gewöhn dich dran.
Wenn Werder dauerhaft erste Liga spielen möchte (und ich denke das möchten die Verantwortlichen), muss externes Geld her.
Geschweige denn bei den Verbindlichkeiten, die Werder hat/hatte. Werder war ja nicht mal mehr kreditwürdig bei den Banken.
 
Nicht zu vergessen die 16 Millionen Transferüberschuss, die durch die späten Verkäufe von Spielern, in diesem Geschäftsjahr zu verbuchen sind.
Die waren ja ebenfalls zum Schuldenabbau gedacht und kommen auf die 38 Millionen Sponsoreneinnahmen noch drauf, so dass Werder im Juli 24 theoretisch die Schuldenfreiheit verkünden könnte, und trotzdem noch 16 Millionen Transfermarkt-Spielgeld zur Verfügung hätte.
21 Millionen Transferüberschuss aktuell, 38 Millionen von Investoren und Werder wird sicher nicht 16 Millionen diesen Sommer investieren. Vielleicht alle Transfereinnahmen reinvestieren und wenige Millionen drauf legen.
Da die Anleihe aber vermutlich weiterhin als Schulden geführt wird, können wir im Sommer für 35 Millionen Euro shoppen gehen.
Niemals. Werder wird mit Geld vorsichtig umgehen und nicht "shoppen" gehen.
Dann 1x 20 Millionen für ein Abwehrwunder und 1x 15 Millionen in ein Mittelfeldwunder. Beide entpuppen sich dann als größter Flop der Nation, und dannn sind wir mal so richtig, richtig am Ar...... :D :D :D
Deine Fantasie ist schon sehr beflügelt. Werder wird kaum anders handeln als vorher.
Das Geld wird sicher nicht blind verschwendet, der Kader wird aufgewertet werden, das NLZ kann jetzt umgesetzt werden (wenn man endlich einen Standort findet) und es werden sicher auch Rücklagen gebildet für die nächsten Jahre, nach dem Ablauf der Anleihe wird man dann nochmal freier agieren.
 
Sie bekommen zwei Plätze im Aufsichtsrat somit können Sie schon etwas beeinflussen! Geldgeber wollen eine Gegenleistung. Trotzdem sehe ich es noch als unproblematisch an.
 
:wink:
Gewöhn dich dran.
Wenn Werder dauerhaft erste Liga spielen möchte (und ich denke das möchten die Verantwortlichen), muss externes Geld her.
Geschweige denn bei den Verbindlichkeiten, die Werder hat/hatte. Werder war ja nicht mal mehr kreditwürdig bei den Banken.
Richtig, ohne diesen Deal wäre Werder in Kürze wohl ein Fall für Peter Zwegat geworden. Mit diesem Geld und bessrem Management als zuletzt besteht eine eine realistische Chance zur Konsolidierung.
 
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