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@FatTony
Wie bewertest Du, wenn Du nicht liest?
Das ist ja auch nur der jüngste Vorfall dieser Art. Die BILD gibt ständig Menschen zum Abschuss frei, sogar Bundespräsidenten wenn der Chefredakteur meint dies nötig zu haben. Deswegen kann ich auch nicht verstehen, wieso Menschen dieses Hetzblatt nicht nur lesen sondern sogar noch unterstützen, sei es durch Plus-Accounts oder einfaches Verlinken zb in diesem Forum.
Neulich habe ich einen Podcast mit Martin Sonneborn gehört als thematisiert wurde wie die TITANIC die WM 2006 nach Deutschland geholt hat. Und wie die BILD die Redaktionsnummer veröffentlicht hat, samt Aufforderung es denen mal so richtig zu zeigen. Ging natürlich nach hinten los weil die TITANIC eine CD daraus gemacht und kostenlos dem Heft beigelegt hat aber da ist BILD: Hetze und Erniedrigung. Und wer zu dieser Zeitung als Redakteur oder Leser beiträgt, trägt zu Hetze und Erniedrigung von Menschen bei.
QuelleDie Bildzeitung ist ein gefährliches politisches Instrument – nicht nur ein stark vergrößerndes Fernrohr in den Abgrund, sondern ein bösartiges Wesen, das Deutschland nicht beschreibt, sondern macht.
Hier muß man schon differenzieren, denn vieles vom dem, was unter dem Begriff "Asi-TV" läuft, sind mit Schauspielern gestellte Szenen, die so produziert sind, dass es wie die Realität aussieht. Wo es jedoch darum geht, dass reale Personen an den Pranger gestellt und somit dem Shit-Storm und den daraus resultierenden psychischen Problemen ausgesetzt sind, kann nach meinem Empfinden nur der Gesetzgeber eingreifen. Wobei das u.U. auch ziemlich dünnes Eis wäre, weil das könnte durchaus als (Beginn einer Salamitaktik zur) Einschnitt in die Pressefreiheit gewertet werden.Dem ist kaum etwas hinzuzufügen aber wie willst du dem beikommen?
Es wird doch immer sensationsgierige Menschen geben oder eben Leute, denen es mies geht, die aber vermutlich auch um sich selbst besser zu fühlen und mit dem Finger auf Andere zeigen zu können, sonst gäbe es den Sender RTL2 zum Beispiel gar nicht oder auch das Vormittagsprogramm von RTL bzw. Sat.1.
"Asi-TV" ist einfach offenbar ein Riesenmarkt.
Ebenso wird es immer Menschen geben, die eben damit Profit machen.
Wer soll da eingreifen?
Ähnliches Thema Enke, erst ein Riesenaufschrei, das man so nicht weitermachen können bla bla bla.
Ergebnis, es wird genauso weitergemacht, wie man an den "Hetzjagden" gegen Hopp z.B. sieht.
Hier muß man schon differenzieren, denn vieles vom dem, was unter dem Begriff "Asi-TV" läuft, sind mit Schauspielern gestellte Szenen, die so produziert sind, dass es wie die Realität aussieht. Wo es jedoch darum geht, dass reale Personen an den Pranger gestellt und somit dem Shit-Storm und den daraus resultierenden psychischen Problemen ausgesetzt sind, kann nach meinem Empfinden nur der Gesetzgeber eingreifen. Wobei das u.U. auch ziemlich dünnes Eis wäre, weil das könnte durchaus als (Beginn einer Salamitaktik zur) Einschnitt in die Pressefreiheit gewertet werden.
Klar ist das mutig von mir sowas offen zu äußern. Aufgrund meiner, wie bereits erwähnten Krebserkrankung, plus dem Umstand, dass mein älterer Bruder seit vielen Jahren eine psychische Erkrankung hat kann ich von mir behaupten mich sehr gute in der Thematik auszukennen.
Natürlich verhält sich jede erkrankte Person anders, natürlich gibt es darunter auch viele die sich solche Sprüche persönlich zu Herzen nehmen und Zweifel bekommen ob sie sich Jemandem anvertrauen um über ihre eigene Erkrankung zu sprechen.
Es geht mir um das Pauschale ! Dies wird von mir als übertrieben kritisiert.
Am Ende soll jede erkrankte Person selbst entscheiden wie er oder sie damit umgeht. Schlimm genug, dass es so viele Leute mit psychischer Erkrankungen gibt. Gerade deswegen sollten nicht alles auf die berühmte Goldwaage gelegt werden.
Es gibt leider weitaus schlimmeres auf der Welt als sich über, um @opalo zu zitieren "genau die Sprüche" aufzuregen.
Lg EFO
Vielleicht könnt Ihr die anderen Posts vorher auch hierher verschieben. Merci 
Ja, da wären - als Einstimmung für einige 'Empathiereduzierte' - z.B. einerseits das Bekenntnis dazu, das jemand an Depressionen leidet und andererseits die 'gut gemeinten' Aufmunterungen, 'lass dich nicht so hängen', 'reiß dich am Riemen'; sehr beliebt auch: 'du musst öfter mal rausgehen an die frische Luft' oder 'mach mehr Sport!'.Und das ist - leider - oft sehr viel weniger empathisch als im Fall einer körperlichen Krankheit.
Ja eben. Das führt zu weiterer Abschottung, bzw. Ablehnung. Das ist paradox, denn eigentlich haben die Empathiereduzierten mit ihren gut gemeinten Ratschlägen durchaus Recht.Ja, da wären - als Einstimmung für einige 'Empathiereduzierte' - z.B. einerseits das Bekenntnis dazu, das jemand an Depressionen leidet und andererseits die 'gut gemeinten' Aufmunterungen, 'lass dich nicht so hängen', 'reiß dich am Riemen'; sehr beliebt auch: 'du musst öfter mal rausgehen an die frische Luft' oder 'mach mehr Sport!'.
Durchweg kontraproduktive Kommentare, die aber für die 'Empathiereduzierten' einen Vorteil haben können:
Der depressive Mensch wird zukünftig weniger mit ihnen reden. Ziel erreicht?!
Ne haben sie nicht. Ich kenne jemanden, der richtig schwere Depressionen hat. Da ist nichts mit einfach mal mit an die frische Luft gehen.Ja eben. Das führt zu weiterer Abschottung, bzw. Ablehnung. Das ist paradox, denn eigentlich haben die Empathiereduzierten mit ihren gut gemeinten Ratschlägen durchaus Recht.
Ich musste erstmal im unverlinkten Bochum-Thread nachschlagen, um zu verstehen welcher Spruch gemeint ist =>Ich antworte hier, weil es mit Bochum nichts (mehr) zu tun hatVielleicht könnt Ihr die anderen Posts vorher auch hierher verschieben. Merci
Natürlich gibt es Schlimmeres auf der Welt als so einen Spruch. Es gibt immer zu einer Sache eine andere, die noch schlimmer ist, so dass man sich theoretisch, wenn man es so betrachtet, über gar nichts aufregen sollte...
Ist der Abstiegskampf zu hart, bist du zu weich.
Vielleicht schafft der oder die eine oder andere 'Empathiereduzierte' es, das 'Recht haben' hinter einen guten/angemessenen Umgang mit Erkrankten zurückzustellen?durchaus Recht.
Vielleicht schafft das der ein oder andere. Viele anscheinend nicht. Darüber haben wir ja gerade geredet.Vielleicht schafft der oder die eine oder andere 'Empathiereduzierte' es, das 'Recht haben' hinter einen guten/angemessenen Umgang mit Erkrankten zurückzustellen?
https://www.heiligenfeld.de/blog/leben-begleiten-tipps-zum-umgang-mit-depressiven-angehrigen/
Ihr redet hier aber über Extremfälle und es kommt auch darauf an, von wem solche Sprüche zu welchem Zeitpunkt kommen. Dass es solche Leute gibt, bestreite ich absolut nicht, aber es gibt auch viele, die mit Depressionen und "burn- out" kokettieren und dann wochen- oder monatelang auf der Arbeut ausfallen. Ich habe eine Kollegin, der nehme ich es absolut ab, die war sehr engagiert und ist von 100 auf Null abgestürzt, aber zahlreiche andere schlagen auch gern ein paar freie Tage heraus. Es gab btw durchaus Phasen in meinen Leben, wo der Spruch: "Reiß dich mal zusammen, du steigerst dich da in was hinein!" von der richtigen Person durchaus geholfen hat, die Dinge in einem anderen Licht zu sehen. Im Allgemeinen ist unsere Generation mE sehr viel wehleidiger als die vorigen und die Diagnose :"burn-out" wird sehr schnell gestellt.Ne haben sie nicht. Ich kenne jemanden, der richtig schwere Depressionen hat. Da ist nichts mit einfach mal mit an die frische Luft gehen.
Da wird Tage vorher ein Plan gemacht, wie die 2 Minuten Gehweg zum Bäcker und wieder zurück auf die Reihe zu bringen sind.
Und das ist nur EIN Beispiel.
"Bourn out" ist keine medizinische Diagnose, sondern ein zu einem Schlagwort 'verkommener' Sammelbegriff für verschiedene psychische/psychosomatische Beschwerden mit Bezug zu Belastungsituationen. Was du als 'wehleidig' bezeichnest '(was übrigens einer der 'klassischen' Züge ist, um sich nicht näher mit der Thematik beschäftigen zu müssen, Psycholog:innen sprechen von 'Abwehr'), kann aus einem anderen Blickwinkel ebenso gut eine bessere Wahrnehmung derartiger Problematiken sein.und die Diagnose :"burn-out" wird sehr schnell gestellt.