Wird Füllkrug noch diese Transferperiode verkauft, ist der Meisterschaftszug wohl entgültig abgefahren


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Wird Füllkrug noch diese Transferperiode verkauft, ist der Meisterschaftszug wohl entgültig abgefahren


https://sport.sky.de/transfersWerder Bremens Sport-Geschäftsführer Frank Baumann (47) lehnt einen Wechsel von Nationalspieler Niclas Füllkrug noch in dieser Transferperiode ab. Er gehe fest davon aus, dass der 29 Jahre alte Stürmer in Bremen bleiben werde. "Von unserer Seite wird ein Transfer auf jeden Fall nicht forciert", sagte Baumann in einem Interview der Sport Bild. Sollte Füllkrug, der vertraglich bis 2025 an den Bremer Bundesligisten gebunden ist, im Sommer wechseln wollen, zeigte sich Baumann aber verhandlungsbereit.
So sehe ich das auch und ganz nebenbei fängt Werner leise an zu jammern, das der Kader in der Qualität nicht breit genug aufgestellt ist, Werder hingegen möchte längerfristig mit Werner weitermachen. Eine interessante Gemengelage. Es bleibt spannend.........https://sport.sky.de/transfers
Das liest sich nicht so, dass Lücke im Schaufenster in der laufenden der Winter-TP das Preisschild "unverkäuflich" trägt - sprich, dass bei einer lukrativen Offerte durchaus Verhandlungsbereitschaft besteht.

Wie gesagt, nach dem letzten Mal als der Abgang des Topscorers und Leaders Werders kleingeredet wurde, ist Werder 2 Jahre später sang- und klanglos abgestiegen. Nur dumme Menschen lernen nicht aus ihren Fehlern. Und ich halte Baumann keinesfalls für dumm... So eine eklatante Fehleinschätzung der Kaderstärke ohne ihren wichtigsten Mann darf Werders sportlicher Führung nie wieder passieren. Deshalb müssten auch jetzt und in der Winterpause zumindest öffentlich (was mit dem Spieler intern besprochen wird, sollte jene vier Wände nicht verlassen) klare Ansagen mit gerne auch mal loco loco Ablösesummen getätigt werden. Schließlich müsste auch Werder utopische Summen für einen annähernd gleichwertigen Ersatz hinlegen. Unentdeckte Rohdiamanten gibt es im hochentwickelten Scoutingsystem nicht mehr.Ein Wechsel wäre blöd für uns, aber jetzt auch nicht gleich: "Oh Gott Lücke ist weg. Wir steigen ab." Für ihn sicherlich die Chance auch einmal richtig üppig zu verdienen. Also für seine bisherigen Verhältnisse.
Muss das zwangläufig ein Fehler oder gar Dummheit sein? Nach den Abgängen von Ailton, Riedle oder Völler ist Werder auch nicht sang- und klanglos abgestiegen. Und über den grün-weißen Tellerrand geblickt: Eintracht Frankfurt nach dem Verlust des Duos Haller / Jovic ebenso wenig - im Gegenteil, 3 Jahre später gewannen sie die EL. Oder Freiburg nach dem Verlust von Wallschmidt 2020.Wie gesagt, nach dem letzten Mal als der Abgang des Topscorers und Leaders Werders kleingeredet wurde, ist Werder 2 Jahre später sang- und klanglos abgestiegen. Nur dumme Menschen lernen nicht aus ihren Fehlern. Und ich halte Baumann keinesfalls für dumm... So eine eklatante Fehleinschätzung der Kaderstärke ohne ihren wichtigsten Mann darf Werders sportlicher Führung nie wieder passieren.
Werder hat aber keine klare Ansage getätigt (s. Post #4397). Was bei einen negativen Eigenkapital i.H. von 14 Mio. € sowie dem Bedarf, den Kader in der Breite zu verstärken, keine all zu große Überraschung ist. Woher soll denn sonst die Kohle herkommen?Deshalb müssten auch jetzt und in der Winterpause zumindest öffentlich (was mit dem Spieler intern besprochen wird, sollte jene vier Wände nicht verlassen) klare Ansagen mit gerne auch mal loco loco Ablösesummen getätigt werden.
Heißt das im Umkehrschluss, dass wir über kein hochentwickeltes Scoutingsystem verfügen? Was wiederum die Frage implizieren würde, warum nicht?Unentdeckte Rohdiamanten gibt es im hochentwickelten Scoutingsystem nicht mehr.

Muss das zwangläufig ein Fehler oder gar Dummheit sein? Nach den Abgängen von Ailton, Riedle oder Völler ist Werder auch nicht sang- und klanglos abgestiegen. Und über den grün-weißen Tellerrand geblickt: Eintracht Frankfurt nach dem Verlust des Duos Haller / Jovic ebenso wenig - im Gegenteil, 3 Jahre später gewannen sie die EL. Oder Freiburg nach dem Verlust von Wallschmidt 2020.

Weiß nicht, ob Du mich mißverstanden hast. Ich meinte, dass Werders sportliche Leitung klipp und klar sagen sollte, dass Füllkrug im Winter entweder unverkäuflich ist oder eine derart unanständige Summe jenseits der 30 Mio geboten werden müsste, um überhaupt drüber nachzudenken. Und dann auch nur, wenn man wirklich einen gleichwertigen Ersatz bereits an der Angel hat, von dem alle überzeugt sind - vor allem OW!Werder hat aber keine klare Ansage getätigt (s. Post #4397). Was bei einen negativen Eigenkapital i.H. von 14 Mio. € sowie dem Bedarf, den Kader in der Breite zu verstärken, keine all zu große Überraschung ist. Woher soll denn sonst die Kohle herkommen?
1. Ja, den Eindruck musste man lange Zeit haben. Es gibt wenig Argumente, die diese Vermutung entkräften. Und 2. tja, es wurde sich sehr lange auf alten Erfolgen ausgeruht und offenkundig schlecht gescoutet. Das mag sich etwas zum Besseren entwickelt haben und es gehört natürlich auch eine gute Portion Glück dazu, damit ein Spieler komplett einschlägt, aber diese von 0 auf 100 Spieler (abgesehen von Ducksch in Liga 2) für einen schmalen Taler, hat Werder lange nicht mehr geholt. Keine Ahnung woran das genau liegt, aber ein Grund könnte im folgenden Absatz liegen.Heißt das im Umkehrschluss, dass wir über kein hochentwickeltes Scoutingsystem verfügen? Was wiederum die Frage implizieren würde, warum nicht?
Es gibt Rohdiamanten, aber unentdeckt sind die sicherlich alle nicht mehr. Die Vereine greifen doch mittlerweile alle auf die gleiche Datenbank zurück. Und wenn dort ein Spieler das Interesse von z.B. Werder und Hoffenheim geweckt hat, wird dieser Spieler 9 von 10x nach Sinnsheim wechseln, weil dort schlicht höhere Gehälter gezahlt werden, was es ihnen auch ermöglicht weitaus höhere Ablösesummen zu verlangen. Dieser Zusammenhang besteht durchaus. Wäre also ein Rutter bei Werder ähnlich angekommen, würde Werder wohl letztendlich nicht ansatzweise diese 30-40 Mio. bekommen. Oder warum ist damals ein Özil am ersten Tag bei Real auf einmal 40-50 Mio. wert, aber für nur 19 Mio. transferiert worden? Werder muss halt nochmal genauer hinschauen bei den Rohdiamanten und hoffen, dass es keine Nebenbuhler gibt. Das erfordert somit noch mehr Aufwand beim Scouting als bei Vereinen, die mal fix für Werder utopische Gehälter zahlen können (siehe z.B. WOB). Und ich bezweifle weiterhin, dass dies bei Werder mit der erforderlichen Hingabe und dem notwendigen Aufwand geschieht. Um eben mal schneller zu sein als zumindest gleichwertige Konkurrenten.Die unentdeckte Rohdiamanten gibt es schon. Oder wie hat es denn sonst z.B. Hoffenheim geschafft, einen Rutter für 750.000 € zu verpflichten, für den aktuell eine Ablöse von 30 - 40 Mio. € im Raum steht?![]()
So langsam kommen wir uns argumentativ ein bisschen näher. Du hast Recht, dass wir in den Jahren, in denen Ailton, Riedle oder Völler Werder verließen, wir im oberen Drittel der Tabelle spielten. Jedoch lag das nicht allein oder überwiegend an diesen Stürmern, sondern vor allem daran, dass in diesen Mannschaften die Zahnräder inkl. der Top-Scorer gut bis sehr gut ineinandergriffen. Somit konnten wir uns trotz der Abschiede der Top-Stürmer in dieser Tabellenregion halten. Als Kruse ging, griffen diese Zahnräder schon länger nicht mehr gut ineinander, so dass auch mit Kruse (von der Saison 18/19 abgesehen) wiederholt Abstiegsgefahr zur Tagesordnung gehörte. Und demzufolge war der Absturz in die 2. Liga auch keine all zu große Überraschung mehr, weil der Kader zu schwach auf- und eingestellt war, um diesen Verlust kompensieren zu können.Zu den Zeiten als Ailton, Riedle oder Völler gegangen sind, gehörte auch Werders Restkader zum oberen Drittel der Tabelle. Das war nach dem Abgang Kruses auf gar keinen Fall so. Und das würde ich auch jetzt nicht so sehen leider. Vielleicht nicht ganz so schlimm wie der Restkader nach Kruse, aber keinesfalls für eine "entspannte" Saison geeignet. Die anderen genannten Vereine können alle höhere Gehäler als Werder bieten. Was es bei Neuzugängen nun mal leichter macht. Und bei Werder ging so ein Umbruch vor dem Abstieg halt massiv schief. Weshalb mein Vertrauen diesbezüglich etwas geschwunden und erst durch die Rückrunde in der 2. Liga und diese Hinrunde wieder etwas zurückgekehrt ist.
So habe ich es auch verstanden. Jedoch befindet Werder sich bei 14 Mio. € negativen Eigenkapital und personellem Handlungsbedarf leider nicht in der besten Lage, um klipp und klar einem Transfer von Lücke in diesem Winter einen Riegel vorzuschieben. Weil etwaige Interessenten für Lücke wissen selbstverständlich auch, dass bei Werder der finanzielle Schuh drückt und somit der Punkt, an dem die wirtschaftliche Notwendigkeit über die Hoffnung siegen könnte, aus sportlichen Gründen Lücke zumindest bis zum Saisonende halten zu können, ggf. eher erreicht ist, als wenn Werder finanziell besser dastehen würde. Somit ist es vollkommen nachvollziehbar und mMn richtig, dass FB in dem vorgestern hier zitierten Interview einen Wintertransfer von Lücke nicht kategorisch ausschloss.Weiß nicht, ob Du mich mißverstanden hast. Ich meinte, dass Werders sportliche Leitung klipp und klar sagen sollte, dass Füllkrug im Winter entweder unverkäuflich ist oder eine derart unanständige Summe jenseits der 30 Mio geboten werden müsste, um überhaupt drüber nachzudenken. Und dann auch nur, wenn man wirklich einen gleichwertigen Ersatz bereits an der Angel hat, von dem alle überzeugt sind - vor allem OW!
Werder muss halt nochmal genauer hinschauen bei den Rohdiamanten und hoffen, dass es keine Nebenbuhler gibt. Das erfordert somit noch mehr Aufwand beim Scouting als bei Vereinen, die mal fix für Werder utopische Gehälter zahlen können (siehe z.B. WOB). Und ich bezweifle weiterhin, dass dies bei Werder mit der erforderlichen Hingabe und dem notwendigen Aufwand geschieht. Um eben mal schneller zu sein als zumindest gleichwertige Konkurrenten.

https://www.deichstube.de/news/werd...sliga-sportchef-boss-manager-zr-91997330.htmlNatürlich geht die Schere im Profifußball immer weiter auseinander, aber eigentlich ist diese Entwicklung nicht neu. Es gab trotzdem immer Ausreißer nach oben und nach unten. Das ist weiterhin möglich. Der SC Freiburg und Union Berlin sind da positive Beispiele, die mit guter Arbeit, vielen guten Entscheidungen und Kontinuität andere Mannschaften mit besseren Möglichkeiten überholt haben. Es muss unser Ziel sein, aus unseren Möglichkeiten mehr zu machen.
Wenn jetzt manchmal Freiburg und Union als Vorbilder genannt werden, finde ich das erstmal verständlich.So langsam kommen wir uns argumentativ ein bisschen näher. Du hast Recht, dass wir in den Jahren, in denen Ailton, Riedle oder Völler Werder verließen, wir im oberen Drittel der Tabelle spielten. Jedoch lag das nicht allein oder überwiegend an diesen Stürmern, sondern vor allem daran, dass in diesen Mannschaften die Zahnräder inkl. der Top-Scorer gut bis sehr gut ineinandergriffen. Somit konnten wir uns trotz der Abschiede der Top-Stürmer in dieser Tabellenregion halten. Als Kruse ging, griffen diese Zahnräder schon länger nicht mehr gut ineinander, so dass auch mit Kruse (von der Saison 18/19 abgesehen) wiederholt Abstiegsgefahr zur Tagesordnung gehörte. Und demzufolge war der Absturz in die 2. Liga auch keine all zu große Überraschung mehr, weil der Kader zu schwach auf- und eingestellt war, um diesen Verlust kompensieren zu können.
So habe ich es auch verstanden. Jedoch befindet Werder sich bei 14 Mio. € negativen Eigenkapital und personellem Handlungsbedarf leider nicht in der besten Lage, um klipp und klar einem Transfer von Lücke in diesem Winter einen Riegel vorzuschieben. Weil etwaige Interessenten für Lücke wissen selbstverständlich auch, dass bei Werder der finanzielle Schuh drückt und somit der Punkt, an dem die wirtschaftliche Notwendigkeit über die Hoffnung siegen könnte, aus sportlichen Gründen Lücke zumindest bis zum Saisonende halten zu können, ggf. eher erreicht ist, als wenn Werder finanziell besser dastehen würde. Somit ist es vollkommen nachvollziehbar und mMn richtig, dass FB in dem vorgestern hier zitierten Interview einen Wintertransfer von Lücke nicht kategorisch ausschloss.
Und wer weiß, vielleicht hat FB auch deshalb kein klares Nein von sich gegeben, weil im Hintergrund bereits an einem Plan B = Ersatz für Lücke gearbeitet wird? Aber selbst wenn, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein gleichwertiger Ersatz verpflichtet werden kann, schon aus finanziellen eher gering.
Richtig, ein Auge für Rohdiamanten zu haben, das war mal Werders Kernkompetenz und eines der Säulen dafür, dass nach dem ersten Wiederaufstieg rund 30 Jahre lang überwiegend großer Fußball an der Weser gespielt wurde. Dort muss Werder wieder hin. Heutzutage ist das zwar nicht mehr ganz so leicht wie früher, aber dass es trotzdem funktionieren kann, zeigen u.a. die Beispiele Freiburg und Union, welche FB in einem Interview mit der Kreiszeitung / Deischtube kurz vor dem Jahreswechsel erwähnte:
https://www.deichstube.de/news/werd...sliga-sportchef-boss-manager-zr-91997330.html
Köln?!? Naja, mal ein kleines Zwischenhoch, aktuell leben die zum größten Teil noch von Baumgart mMn.Wenn jetzt manchmal Freiburg und Union als Vorbilder genannt werden, finde ich das erstmal verständlich.
Aber am Ende ist das doch eine andere Schiene. Diese beiden haben jetzt eine Underdogmentalität mit kompakter, defensiver Spielweise ausgereizt. Werder hat sich hingegen - bis auf die Abstiegssaison - nie vom schönen Fußball verabschiedet.
Rein sportlich, glaube ich, dass mal wieder ein Erfolgserlebnis über eine ganze Saison nötig ist. Also eine europäische Qualifikation oder ein Titel.
Das hat man in den Saisons, als es durchaus möglich war, vielleicht zu weit weg geschoben (siehe tolle Rückrunde unter Nouri mit drei Niederlagen am Schluss). Da sollte man schon mal sagen, Köln hat das geschafft, Freiburg, Union, warum nicht auch mal Werder wieder.
Wenn jetzt manchmal Freiburg und Union als Vorbilder genannt werden, finde ich das erstmal verständlich.
Aber am Ende ist das doch eine andere Schiene. Diese beiden haben jetzt eine Underdogmentalität mit kompakter, defensiver Spielweise ausgereizt. Werder hat sich hingegen - bis auf die Abstiegssaison - nie vom schönen Fußball verabschiedet.
Rein sportlich, glaube ich, dass mal wieder ein Erfolgserlebnis über eine ganze Saison nötig ist. Also eine europäische Qualifikation oder ein Titel.
Das hat man in den Saisons, als es durchaus möglich war, vielleicht zu weit weg geschoben (siehe tolle Rückrunde unter Nouri mit drei Niederlagen am Schluss). Da sollte man schon mal sagen, Köln hat das geschafft, Freiburg, Union, warum nicht auch mal Werder wieder.
Die Frage, die sich mir stellt, ist der Fussball den Freiburg und vor allem Union langfristig erfolgreich?Freiburg und Union werden in allererster Linie genannt, weil seit dem Aufstieg (Union) eine Entwicklung gemacht haben. Dabei spielt es
mMn keine Rolle, ob sie aus einer "Underdogposition" eine kompakt, defensive Spielweise verfolgen sondern vielmehr die Entwicklung.
Wir reden in beiden Fällen nicht von einer glücklichen Saison, in welcher die Mannschaften unterschätzt wurden. Hier fand ein deutlicher
Entwicklungsprozess stand. Inwiefern dieser anhält wird man sehen und hängt von vielen Faktoren ab (Spielerverkäufe/Trainerwechsel etc.).
Werder hat sich hingegen - bis auf die Abstiegssaison - .........
Ich erlebe gefühlt in den letzten 12 Jahren zu "75%" Chaotenfussball, gepaart mit einer chaotischen Geschäftsführung. Begleitet wird meine
Wahrnehmung durch gute Phasen, welche Hoffnungen machten, aber eben nicht von Bestand waren. Wie du in Anbetracht der letzten 12 Jahre
von schönem Fußball reden, macht mich ratlos. Insbesondere, weil du nur die Abstiegssaison erwähnst.
Du meinst also ein Erfolgserlebnis (Europa/Titel) wäre nötig, um sportlich voran zu kommen? Ich sehe da eher das Prinzip einer spielerisch,
konstruktiven Verfestigung des Kaders. MMn ist Ole Werner auf einen guten Weg, ob er die Mittel/Möglichkeiten dazu bekommt ist eher
offen.
Ein gutes Beispiel ist eher die Saison 18/19 und die Ausrichtung auf 19/20, als man angesichts diverser Fehleinschätzungen ein Europa als
Ziel ausrief und krachend scheiterte, weil man Grundlagen nicht beherrschte.
Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Es gibt Fans, die können sich an spektakulären 3:4-Niederlagen (oder ggf. sogar an einem 1:6-Harakiri wie zuletzt bei den Bayern? ) mehr erfreuen als an profanen 1:0-Siegen. Andere Fans finden es dagegen schöner, wenn ihr Club mit einer ausgewogenen Balance zwischen Offensive und Defensive besser in der Tabelle dasteht und somit höhere Einnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen und sportlichen Wettbewerbsfähigkeit generiertWenn jetzt manchmal Freiburg und Union als Vorbilder genannt werden, finde ich das erstmal verständlich.
Aber am Ende ist das doch eine andere Schiene. Diese beiden haben jetzt eine Underdogmentalität mit kompakter, defensiver Spielweise ausgereizt. Werder hat sich hingegen - bis auf die Abstiegssaison - nie vom schönen Fußball verabschiedet.

Warum soll er sich positionieren? Das letzte Mal. als er das tat (Rashica) konnte mit ein wenig Glück ein Rohrkrepierer vermieden werden.Wenn ich FB wäre, würde ich so langsam mal ein Statement lancieren, dass ein möglicher Interessent überhaupt nicht zum Hörer greifen muss, wenn dieser nicht 30 Mio.+ zu bieten hat! Zumindest jetzt in der Winterpause. Im Sommer könnte das schon wieder anders aussehen. Füllkrug ist der mit Abstand beste deutsche Mittelstürmer und hat bei der WM in einem schwächelnden Team dermaßen abgeliefert, dass sich dies ein Verein, der auch in dunklen Zeiten an ihn geglaubt hat, auch mal versilbern darf. Mit jedem weiteren WM-Tor in der KO-Runde (und er hätte auch da abgeliefert) wäre sein MW vermutlich um jeweils weitere 5 Mio. gestiegen. Er ist 29 und hat noch mind. 3-4 sehr gute Jahre und mind. eine EM vor sich. Wen willst Du denn jetzt so kurzfristig für lächerliche 15 Mio. holen, der sportlich und von der Persönlichkeit her auch nur annähernd einen Ersatz darstellen könnte?! Diese 15. Mio hast Du dann am Ende der Saison durch eine viel schlechtere Tabellenplatzierung und schlimmstenfalls einen Abstieg wieder doppelt und dreifach verloren. Das letzte Mal als Werder seinen offensiven "Leader" abgegeben hat, hat es jedenfalls nicht lange gedauert, bis man in den Keller gerutscht ist. Ja, der Verein muss ihm sehr dankbar sein, weil er auf viel Geld verzichtet hat. Aber sich deshalb als Verein komplett unnötig schon zur Winterpause in eine absolut prikäre Lage für die Rückrunde zu bringen, wäre schlicht unverantwortlich. Es sei denn ein Verein wäre schon jetzt (und nicht erst am letzten Tag des Transferfensters) bereit, eine Summe jenseits der 30 Mio. zu bieten. Da darf Herr Bauman ruhig mal etwas breitbeiniger auftreten bitte, um gleich mal für klare Verhältnisse zu sorgen.

Zitat von Bremen: ↑
Die unentdeckte Rohdiamanten gibt es schon. Oder wie hat es denn sonst z.B. Hoffenheim geschafft, einen Rutter für 750.000 € zu verpflichten, für den aktuell eine Ablöse von 30 - 40 Mio. € im Raum steht?
Es gibt Rohdiamanten, aber unentdeckt sind die sicherlich alle nicht mehr. Die Vereine greifen doch mittlerweile alle auf die gleiche Datenbank zurück. Und wenn dort ein Spieler das Interesse von z.B. Werder und Hoffenheim geweckt hat, wird dieser Spieler 9 von 10x nach Sinnsheim wechseln, weil dort schlicht höhere Gehälter gezahlt werden, was es ihnen auch ermöglicht weitaus höhere Ablösesummen zu verlangen. Dieser Zusammenhang besteht durchaus. Wäre also ein Rutter bei Werder ähnlich angekommen, würde Werder wohl letztendlich nicht ansatzweise diese 30-40 Mio. bekommen. Oder warum ist damals ein Özil am ersten Tag bei Real auf einmal 40-50 Mio. wert, aber für nur 19 Mio. transferiert worden? Werder muss halt nochmal genauer hinschauen bei den Rohdiamanten und hoffen, dass es keine Nebenbuhler gibt. Das erfordert somit noch mehr Aufwand beim Scouting als bei Vereinen, die mal fix für Werder utopische Gehälter zahlen können (siehe z.B. WOB). Und ich bezweifle weiterhin, dass dies bei Werder mit der erforderlichen Hingabe und dem notwendigen Aufwand geschieht. Um eben mal schneller zu sein als zumindest gleichwertige Konkurrenten.
Gladbach ist mittendrin, in solch einer "Erdung". Selbstverschuldet, btw.. Die würde ich aktuell nicht mehr als Vorbild ansehen wollen.Köln?!? Naja, mal ein kleines Zwischenhoch, aktuell leben die zum größten Teil noch von Baumgart mMn.
Wenn man Vorbilder nehmen muss dann Gladbach und Frankfurt.
Freiburg und Union werden auch wieder geerdet, denke ich.
Gladbach, naja, weiß ich nicht, die waren recht lange oben dabei aber um auf Dauer oben mitzuspielen brauchst du halt auch viel Kohle mMn.Gladbach ist mittendrin, in solch einer "Erdung". Selbstverschuldet, btw.. Die würde ich aktuell nicht mehr als Vorbild ansehen wollen.
Bei Frankfurt gehe ich mit Dir d'accord. Ist aber logischerweise auch nur eine Momentaufnahme. Mal sehen, was die mittel- bis langfristig aus ihren aktuellen Möglichkeiten machen.
Um auf Niclas Füllkrug zurückzukommen:
Ich bezweifel, dass Werder offen für einen Verkauf ist. Niclas wird nur wechseln, wenn er es wie Vestergaard/Delaney/Sokratis auch möchte.
Werder selbst wird bei Niclas wahrscheinlich im Sommer lieber an die Schmerzgrenze gehen und ihm das Gehalt seines alten Vertrages anbieten, statt ihn für 10 Mio € zu verkaufen.
Verkauft werden bei Werder die guten Spieler nur zur Not (siehe M. Eggestein, J. Sargent, M. Rashica) - wenn sie gerade günstig sind - aber never ever kommt aus eigenem Interesse ein Verkauf in der Nähe des Höchstpreises in Frage.
Oh, sei froh, dass er das nicht liest und ich meine nicht FKHofft auf viel Regen, um seine Bäume im Garten nicht mit Trinkwasser begießen zu müssen.![]()
