Finale: Argentinien - Frankreich

Der Fußball wird hier an Bedeutung verlieren, was auch gut ist. Sieht man ja schon, dass das Interesse u.a. an der Liga insgesamt abnimmt. Die Stadien sind zwar noch voll, tradierte Fankultur, aber schon bei den Pay-TV-Anstalten ziemliche Arrosion gemessen an deren Erwartungen.
Der Fußball hierzulande hat bereits an Bedeutung verloren, denn der deutsche Fußball schwächelt ja nicht erst seit den letzten Monaten, sondern befindet sich seit Jahren im Abwärtstrend. Die Meisterschaft in der Bundesliga ist seit 10 Jahren gähnend langweilig und die Fußballanhänger, die jünger als 12-13 Jahre sind, können sich nicht einmal mehr bewusst daran erinnern, dass eine deutsche Fußballnationalmannschaft der Männer in einem großen Turnier das Viertelfinale erreichte. Darüber können die Titelgewinne der Bayern 2020 in der CL sowie Frankfurt in diesem Jahr in der EL auch nicht hinwegtäuschen - bzw. verklären sie den Blick auf den Status Quo.

Offensichtlich war die bisherige Stagnation des Interesses nicht so groß, um bei DFB und DFL ein Umdenken bewirken zu können. Warum auch, denn scheinbar waren Einnahmen durch Einschaltquoten, Ticketverkäufe und Fan Merch wohl noch hoch genug, um dem gesunkenen Interesse entgegenzusteuern. Mal ganz abgesehen davon, dass Führungsetagen von DFB und DFL mit ihren Querelen zu sehr mit sich selber beschäftigt waren bzw. immer noch sind.
 
Bildzeitung Überschrift: MESSIAS :facepalm::facepalm::facepalm:

Mich nerven solche völlig überdrehten Worte. Das Hypen mancher Leute ist überhaupt nicht mein Ding. Ich finde auch, dass es nicht als Vorbildfunktion dient. Man kann lobende Worte auch in einem anderen Rahmen finden und muss nicht total abheben.

Außerdem haben und hatten die doch bei dieser WM schon einen Messias, Infantino. Es kann nur einen geben.
Ein Segen, dass dieser Zirkus jetzt ein Ende hat.

Von diesem Schmierenblatt weniger überdrehte Worte zu erwarten ist in etwa so, als wenn man einem ausgehungerten Pitbull erwarteten würde, dass er auf die Wurst aufpasst :ugly:
 
Frankreich habe ich den zweiten Titel hintereinander nicht gegönnt (einfach so) und außerdem finde ich die irgendwie fußballerisch unattraktiv (Finale war allerdings super) und Argentinien ist seit 2006 für mich unten durch (Stichwort Frings)!
Aus der 2006er Mannschaft war so gut wie keiner mehr da. Die Argentinier waren allerdings wie die Italiener traditionell sets so eine Muschi-Mannschaft.
Sich selbst bei Fouls nicht zurückhalten, aber als gefoulter dann groß rum miauen.
 
In dem Zusammenhang stellt sich mir eine Frage, auch und gerade weil es hier bei uns immer wieder Thema ist: Hugo Lloris hat sich nach dem Spiel darüber aufgeregt, dass Frankreich die erste Hälfte des Spiels verpennt habe und nicht richtig im Spiel war. Ich lese, dass der französische Trainer noch kurz vor der Halbzeit zwei mal gewechselt hat und der Titelverteidiger bis zur Halbzeit nicht einen Schuss auf das gegnerische Tor zustande gebracht hat.

Wie kann es sein, dass eine Mannschaft in einem WM-Finale(!!) nicht von der ersten Minute an auf dem Platz ist?

Ich glaube, diese Frage werde ich von jetzt an immer parat haben, wenn mal wieder gesagt wird, bei Werder sei die falsche Mentalität am Start weil hier nur heile Werderwelt und wenig Leistungsprinzip sei ;)

Nervosität. Einfache Antwort. Kann auch Superstars treffen, wenn wohl mehr als eine Milliarde plus x Menschen dir zuschauen und du nur diesen einen Shot hast (gut, Messi, Mbappe und Co hatten es schon 2x). Der Vergleich mit Werder hinkt da, wenn du 34 Versuche hast und auch andere Spiele, um Fehler wieder auszubügeln.
 
Puh, an Nervosität glaube ich irgendwie nicht so Recht, Hernandez wirkte nicht fit und Dembele war ein Totalausfall, warum er ständig gegen di Maria ran musste ist mir auch ein Rätsel.
Insgesamt wirkte Frankreich auf mich gehemmt, naja, 6 Mann von denen waren auch schon Weltmeister während ganz Argentinien brannte, das hat man auch gemerkt.
 
Souverän war es auch nicht von Argentinien. Sonst hätten sie nicht wie bereits gegen Holland eine 2:0 Führung verspielt.
Das WM Finale(1998) FRA - BRA 3:0 oder
das WM Finale(2002) BRA - GER 2:0
waren souverän zuende gespielt.
 
Messi's Treffer zum 3:2 war irregulär!

Bereits zwei Ersatzspieler waren auf das Feld gelaufen, ehe der Ball die Torlinie vollständig überquert hatte.

Gemäß Reglement also eine Regelwidrigkeit. Das Spiel hätte mit einem Freistoß für Frankreich beim Spielstand von 2:2 fortgesetzt werden müssen.
Schiedsrichter, Linienrichter, 4. Offizieller, Trainer, Betreuer, Spieler haben zugeschaut und nicht protestiert. Was also soll jetzt solche ein Gewese?
Außerdem war es nicht spielentscheidend.
 
angeblich haben argentinische fans haus & hof verpfändet, um ihren messi zu sehen - das können sie sich ja nun von ihm erstatten lassen - mit 200.000 euro pro tag nur für fußballspielen (plus zig mio werbegelder) wird das für ihn ja kein problem sein - bei dem einkommen sollte man ihn auch noch für die sanierung der maroden staatskasse heranziehen - dann ist er wirklich würdig, gefeiert zu werden! der echte held war neben dem unsympathischen torwart für mich di maria, der mit zwei tollen aktionen tor und assist als basis legte!
 
Messi's Treffer zum 3:2 war irregulär!

Bereits zwei Ersatzspieler waren auf das Feld gelaufen, ehe der Ball die Torlinie vollständig überquert hatte.

Gemäß Reglement also eine Regelwidrigkeit. Das Spiel hätte mit einem Freistoß für Frankreich beim Spielstand von 2:2 fortgesetzt werden müssen.
Irregulär wäre es wohl gewesen, wenn die beiden Ersstzspieler ins Spiel eingegriffen hätten. Das war, auch hinsichtlich einer Irritation eines Gegners, nicht der Fall.
 
Souverän war es auch nicht von Argentinien. Sonst hätten sie nicht wie bereits gegen Holland eine 2:0 Führung verspielt.
Das WM Finale(1998) FRA - BRA 3:0 oder
das WM Finale(2002) BRA - GER 2:0
waren souverän zuende gespielt.
Puh, beim Finale 2002 hatten wir aber einen ganzen Haufen hochkarätiger Chancen.
Von Frankreich kam bis zur 79.Minute gar kein gefährlicher Angriff.
Dann natürlich effektiv.
 
Irregulär wäre es wohl gewesen, wenn die beiden Ersstzspieler ins Spiel eingegriffen hätten. Das war, auch hinsichtlich einer Irritation eines Gegners, nicht der Fall.
Ja ja, der Schiri hat es ja nicht gesehen, obwohl er für seine starke Leistung gelobt wurde :D

Auch wenn kein Ersatzpieler ins Spiel eingegriffen hat :)

Im Wortlaut heißt es: „Wenn der Schiedsrichter, nachdem ein Tor erzielt wurde, vor der Wiederaufnahme des Spiels feststellt, dass eine zusätzliche Person auf dem Spielfeld war, als das Tor erzielt wurde, muss der Schiedsrichter das Tor zurückweisen, wenn die zusätzliche Person ein Auswechselspieler, ein ausgewechselter Spieler, ein ausgeschlossener Spieler oder ein Offizieller der Mannschaft war, die das Tor erzielt hat“.
 
Wie gut, das die Gauchos gestern alle den WM-Pokal geküsst haben, nachdem Loddar ihn 1990 ganz woanders hatte :lol:

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Es hängt für mich mit der grundsätzlichen Spielweise unter Deschamps zusammen, die darauf beruht, den Gegner kommen zu lassen und auf Umschaltmomente zu warten. Für ein derartiges Starensemble sehr fragwürdig. Ich vermute, dass sich Deschamps, trotz des knapp verpassten abermaliigen Triumphs, in der Heimat einigen unangenehmen Fragen wird stellen müssen.
Es war/ist nicht nur die grundsätzliche Spielweise von Deschamps, den Gegner kommen zu lassen und auf Umschaltmomente zu warten. Sondern es ist ein Spiegelbild eines allgemeinen Trend im Fußballsport. Dieser war schon bei der WM 2018 zu beobachten, der sich bei der WM 2022 fortsetzte
 
Puh, beim Finale 2002 hatten wir aber einen ganzen Haufen hochkarätiger Chancen.
Von Frankreich kam bis zur 79.Minute gar kein gefährlicher Angriff.
Dann natürlich effektiv.
Nur kurz zur Auffrischung:
2002 hatten wir uns im Achtel/Viertel/Halb-Finale gegen Paraguay/USA/Südkorea jeweils mit nur 1:0 durchgesetzt.
Bei der schwachen Offensive war im Finale für Brasilien nach 2:0 Führung alles klar.
 
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