Bremen
Moderator
Sehr guter Kommentar dazu in der Rheinischen Post:Pfui Spinne, was ein widerlicher Verein, der einen verurteilten Verbrecher mit standing ovations und Sprechchören empfängt und sich allgemein sehr sympathisch über Menschenrechte und Amnesty äußert. Wer davon "Fan" sein kann, der isst auch kleine Kinder .
Die Katar-Ausflüchte des FC Bayern sind peinlich
Besonders der letzte Absatz trifft den Nagel auf dem Kopf:
Von einem Verein wie dem FC Bayern dürfen, nein, müssen die Fans mehr erwarten, als die kleinen Fortschritte als moralische Rechtfertigung für wirtschaftliche Interessen zu missbrauchen. Mindestens muss es möglich sein, dass Mitglieder und Fans ihre Kritik an der Verbindung äußern dürfen, ohne dafür von einem Ehrenpräsident Hoeneß beleidigt zu werden. Mindestens dürfen sie erwarten, dass die Bayern-Verantwortlichen wenigstens dazu stehen, dass für sie der wirtschaftliche Vorteil die teils menschenrechtswidrigen Lebensbedingungen im Land ihres Sponsors überwiegt. Kahn und Hainer deuten das in ihren Stellungnahmen zumindest an. Dennoch rechtfertigen auch sie die Partnerschaft mit der Möglichkeit, so Einfluss nehmen zu können. Dass das die berühmte Augenwischerei ist, muss auch ihnen klar sein.



