Krieg in Europa

Ich kann mir z.B. nicht vorstellen, dass irgendwelche Kinder die Lecks verursacht haben.
Es war immer ein Appell der Ukraine an Westeuropa: „Kauft kein russisches Gas. Russland finanziert damit seinen Krieg.“
Gleichzeitig hieß es von Selenski/Klitschko:
„Wir brauchen kein Geld, sondern Waffen.“

Allerdings wurde kaum eine an die Ukraine gelieferte Waffe ohne die Abhängigkeit von russischen Gas hergestellt.
Zukünftige Absagen/Verzögerungen von Waffenlieferungen könnten zumindest mit den entstandenen Erdgaslecks gerechtfertigt werden.
Glaubst du die Ukraine steckt dahinter? Russland ist verzweifelt, jedes Mittel ist Putin recht um noch irgendwas zu retten.
Die Stimmung in Russland ändert sich, aus einer Spezial Operation ist eine Teilmobilmachung geworden, Lügen kommen irgendwann ans Licht. Auch die Menschen in Russland wollen Wohlstand, Freiheit. Gerechtigkeit und ein sicheres Leben.
 
In den USA hätte man bestimmt Verständnis für den Einsatz russischer Atombomben in der Ukraine. Schliesslich wurden dort auch schon Atombomben genutzt, um einen Krieg schnell zu beenden und dadurch eigene, hohe Verluste zu vermeiden.
Das ist lang her und stolz ist man sicher nicht darauf.

Sollte Russland perverse Waffen einsetzen werden wird es keine Zurückhaltung mehr bei Waffenlieferungen geben.

Russland spielt mit dem Feuer, sollte der Terror alle Grenzen verlieren wird es noch mehr Gegenwind bekommen.

Sollte Russland ernsthaft die Grenze überschreiten und Atomwaffen in kleiner Form einsetzen wird die Welt das verurteilen.

Der Westen liefert Waffen, aber wenn der Krieg weiter eskaliert werden diese Lieferungen sicher vervielfacht.

China hat jetzt schon die Haltung verändert, wenn Russland deren Rückhalt verliert stehen sie recht alleine da.
 
Wichtig wäre jetzt unsere verschlafenden Politiker sorgen dafür das Deutschland auf alles vorbereitet ist.

Wir brauchen schnellstens einen modernen Abwehrschirm und eine Bundeswehr die auf alle Gefahren eine Antwort hat.

Nicht in 5 oder 10 Jahren, sondern gestern.

Dieser Krieg wird die Welt verändern, danke Putin, nichts erreicht und die Welt ins negative verändert.

Die Welt hat genug Probleme, jetzt werden Ressourcen in die Aufrüstung gesteckt, das ist mehr als traurig.
 
Aber es ist eben auch die Verlogenheit des Westens, der den Krieg mitverursacht hat.Erst damals „nicht einen Zoll Richtung Osten“, und dann die leeren wirtschaftlichen Versprechungen...
Worauf beziehst du das? Auf die kolportierte mündliche Zusage, dass eine NATO-Osterweiterung nicht ohne Zustimmung Moskaus erfolgt?
Diese Zusage lässt sich nicht verifizieren, so dass die Frage, welche Seite hier verlogen ist, sich ebenso wenig verifizieren lässt.

Aus objektiver Sicht resultiert jedenfalls die Frage, welchen Sinn eine solche Zusage überhaupt gehabt hätte? Denn eine solche stünde im Widerspruch zu der Charta von Paris aus November 1990, zu deren Mitunterzeichner die UdSSR (die den 2+4-Vertrag übrigens erst 4 Monate später im März 1991 ratifizierte) gehörte Und jene Charta beinhaltet den Passus einer freien Bündniswahl der Vertragspartner - wie es auch in einem Artikel der Wochenzeitung Die Zeit in Bezug auf den Krieg in der Ukraine zu lesen ist:
Russland wolle westliche Akzeptanz für eine russische Einfluss- und Interessensphäre in Mittel- und Osteuropa, sagt Markus Kaim von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin dem Schweizer Sender SRF. Das widerspreche aber der Charta von Paris. Der Vertrag sollte nach der Wiedervereinigung Deutschlands im November 1990 das Ende der Ost-West-Konfrontation besiegeln. "In diesem Zusammenhang bekennen wir uns zum Recht der Staaten, ihre sicherheitspolitischen Dispositionen frei zu treffen", heißt es darin. Das unterschrieb auch die Sowjetunion, deren Rechtsnachfolger Russland ist.
https://www.zeit.de/news/2022-01/10/tiefer-graben-ukraine-krise-bleibt-vorerst-ungeloest
 
Zuletzt bearbeitet:
Denn eine solche stünde im Widerspruch zu der Charta von Paris aus November 1990, zu deren Mitunterzeichner die UdSSR (die den 2+4-Vertrag übrigens erst 4 Monate später im März 1991 ratifizierte) gehörte Und jene Charta beinhaltet den Passus einer freien Bündniswahl der Vertragspartner - wie es auch in einem Artikel der Wochenzeitung Die Zeit in Bezug auf den Krieg in der Ukraine zu lesen ist
Das war doch noch vor der Unabhängigkeitserklärung der Ukraine 1991. Ich vermute Erich Honeckers Verträge gelten jetzt auch nicht mehr für die neuen Bundesländer, sondern wurden auf Grundlage der damaligen Grenzen unterzeichnet.

Ich bin der Meinung jede militärische Großmacht würde sich bei den Gegebenheiten ähnlich wie Russland verhalten.
Wenn z.B. die USA unabhängige Staaten hätte, und Kanada ein eigenes Militärbündnis mit Europa hätte. Dann werden die Staaten runtergezählt. Michigan, Wisconsin, Minnesota... Würde das ohne Konflikt vonstattengehen?
 
Das war doch noch vor der Unabhängigkeitserklärung der Ukraine 1991. Ich vermute Erich Honeckers Verträge gelten jetzt auch nicht mehr für die neuen Bundesländer, sondern wurden auf Grundlage der damaligen Grenzen unterzeichnet.
Das was du hier schreibst erklärt aber nicht die Ambivalenz zwischen der Charta von Paris mit dem Passus der freien Wahl der Bündnispartner und der vermeintlichen / tatsächlichen Zusage, dass eine etwaige Osterweiterung der NATO nicht ohne Zustimmung aus dem Kreml vollzogen wird. D.h. warum sollte / wurde eine solche Zusage getätigt worden sein, wenn diese der Charta von Paris widerspricht, die nur wenige Monate zuvor u.a. von den ehemaligen Alliierten - also auch die UdSSR - sowie vom wiedervereinigten Deutschland unterschrieben wurde?
 
Hauptsache wir werden dann nicht verdächtigt unsere Marder, Panzerhaubitzen auf den Weg in die Ukraine selbst zu sabotieren, wie es Russland bei der Nordstream Pipeline vorgeworfen wird :ugly:
Wenn man sieht, wo die Detonation erfolgten, nämlich quasi an der Kreuzung mit der Baltic Sea Pipeline, könnte man leicht darauf kommen, dass das ein Zeichen sein soll nach dem Motto "Eure neue Gasquelle ist alles andere als sicher".
 
Du machst es dir etwas zu einfach. Damals hat man derartiges überhaupt nicht diskutiert, eine Erweiterung gen Osten stand nicht zur Debatte..
Das brauchst du mir nicht zu erklären. Ich habe lediglich die Äußerung „nicht einen Zoll Richtung Osten“ hinterfragt, ob damit die Osterweiterung der NATO gemeint ist, die von russischer Seite kolportiert wurde / wird bzw. hingewiesen, dass diese These der Charta von Paris widerspricht.
 
Das war doch noch vor der Unabhängigkeitserklärung der Ukraine 1991. Ich vermute Erich Honeckers Verträge gelten jetzt auch nicht mehr für die neuen Bundesländer, sondern wurden auf Grundlage der damaligen Grenzen unterzeichnet.

Ich bin der Meinung jede militärische Großmacht würde sich bei den Gegebenheiten ähnlich wie Russland verhalten.
Dann frage ich mich aber, warum die Russen sich es von den Chinesen bieten lassen, dass jene im postsowjetischen Raum immer mehr an Einfluss gewinnen. Solidarität der Diktaturen?
 
@mezzo19742
Ich vermute es hängt eher damit zusammen, dass sich die russische Regierung mehr mit dem Territorium westlich des Urals identifiziert, wo ca. 80% der russischen Bevölkerung lebt.
Wobei das heutige Alaska wurde damals verkauft, weil es nicht verteidigt werden konnte...
 
Waaaaas?
Gilt hier etwa nur deutsche Politik als nicht diskutabel?

Deutsche Politik oder internationale Politik, das spielt keine Rolle.
Entscheidend ist, wer etwas sagt.
Da wird dann nach Gutsherrenart entschieden und das Argument "keine Politik" aus dem Hut gezogen.
Im Grunde war Deine Frage schon zu politisch.

* Letzter Teil gelöscht

Hier wurde eine Grenze weit überschritten.

** Beitrag wurde von mir wiederhergestellt da er bis auf den letzten Teil regelkonform war.

Lg EFO
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Die Moderatoren haben sich schon durch Forums-Stasi nicht locken lassen, warum sollten sie jetzt durch Gestapo (nice try). Vermutlich musst du in den sauren Apfel beißen und den Godwin ziehen. Aber was dann?
 
Dann frage ich mich aber, warum die Russen sich es von den Chinesen bieten lassen, dass jene im postsowjetischen Raum immer mehr an Einfluss gewinnen. Solidarität der Diktaturen?
Es passiert wohl eher aus der Not heraus, dass der Ukraine-Krieg die militärischen Kräfte so bündelt, dass Russland in seinen Einflusssphären Zentralasiens seinem Selbstverständnis als Ordnungsmacht derzeit nicht nachkommen kann. In dieses Bild passt auch, dass vor ca. 2 Wochen die militärische Konflikte zwischen Armenien und Aserbeidschan bzw. Kirgistan und Tadschikistan kurzzeitig wieder aufflammten.
 
In dieses Bild passt auch, dass vor ca. 2 Wochen die militärische Konflikte zwischen Armenien und Aserbeidschan bzw. Kirgistan und Tadschikistan kurzzeitig wieder aufflammten.

Ne nicht wirklich. Auch beim letzten Angriff von Aserbaidschan auf Armenien hat Russland nur zugeguckt, da konnte keine Rede davon sein, dass die Kräfte gebunden seien. Insgesamt ist Russlands Verhältnis zur Türkei (Aserbaidschan) sehr merkwürdig, das zeigt sich auch und gerade in Syrien. Aber auch Europas Schweigen zum Konflikt um Armenien ist schon recht peinlich. Aserbaidschan steht im demokratischen Ranking ja noch mal deutlich hinter Russland, aber zur Zeit sind sie halt etwas zuverlässiger für uns. Von daher, dumm gelaufen für Armenien....(nota bene: Bei voller Gas-Lieferung hätte Russland vermutlich ab Herbst freie Hand in der Ukraine gehabt. Aber so schlau ist Putin dann eben nicht)
 
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