Dr. Hubertus Hess-Grunewald (Präsident)

Bingo. Soll doch die Polizei die Ausrichter an die Kandarre nehmen, wenn es ein Problem gibt. Aber auf welcher Rechtsgrundlage würde das wiederum geschehen? Eine Antwort dazu habe ich ja beispielsweise von @mojoforsvw nicht bekommen, obwohl er die entsprechenden Gesetze zu kennen scheint.
Schreib doch einfach was du möchtest, die Polizei wird das recht haben Personen zu kontrollieren. Google, frag deinen Anwalt, geh direkt zur Polizei und erkundige dich dort, ich möchte nicht mit dir politische Dinge diskutieren.

Hoffe nur wenn du mal Probleme hast die Telefonnr. der Polizei zu kennen.:ugly:

Oh nein, die Polizei hat vor einer Grossveranstaltung Personen kontrolliert. Wie kann man nur wenn 2 Vereine vor dem Spiel den Status grün geben. Unfassbar. Unglaublich.

Benimm dich mal Urlaub ordentlich daneben, dann wirst du merken die deutsche Polizei ist ok.:D
 
:tnx: Umfang sowie Art und Weise waren für mich klar über das Ziel hinaus geschossen.

Der Grundgedanke hinter dem Einsatz war dessen ungeachtet mMn richtig. Werders Ultras fallen seit vielen Jahren mit ihrer Zündelei in schöner Regelmäßigkeit negativ auf. Werder unternimmt gefühlt nichts dagegen. Dass das ggf irgendwann Konsequenzen hat und haben muss, ist für mich verständlich und richtig.

Von daher finde ich es einseitig, dass HHG diesen Aspekt komplett unerwähnt gelassen hat.
:tnx::tnx::tnx:

Dass HHG diesen Aspekt unerwähnt ließ, ist nicht verwunderlich. Denn wenn er diesen Faden aufgegriffen hätte, dann müssten er / Werder sich unbequeme Nachfragen gefallen lassen, warum Werder nicht konsequenter gegen die Zündelei (und anderer fragwürdiger Aktionen, wie z.B. dem Zuhängen der Loge das Stadionnamen-Sponsors) der Ultras vorgegangen ist?

Bei dieser Passivität gegenüber zündelnde Ultras verfügt Werder mit Sicherheit kein Alleinstellungsmerkmal, sondern es ist ebenso bei anderen Clubs erkennbar. Denn auch dort scheint man die Zündelei und der daraus resultierenden Strafzahlungen billigend in Kauf zu nehmen, so dass sich diese Spirale immer weiterdreht.
 
Haben die in Deutschland irgendeine Art von Exekutivgewalt? Da die Antwort hierauf klar ist, brauchen wir über diesen Kommentar wohl kaum diskutieren.

Nun ja, formal natürlich nicht. Hier geht es aber nicht um eine formale Frage, sondern um die Frage der Gesinnung, die du gestellt hast. Und die ist mit Sicherheit diskutabel bei denjenigen, die sich derzeit in den Stadien auf die beschriebene Art und Weise selbst inszenieren müssen und das zu Lasten anderer.


Bingo. Soll doch die Polizei die Ausrichter an die Kandarre nehmen, wenn es ein Problem gibt. Aber auf welcher Rechtsgrundlage würde das wiederum geschehen? Eine Antwort dazu habe ich ja beispielsweise von @mojoforsvw nicht bekommen, obwohl er die entsprechenden Gesetze zu kennen scheint.

Wie gesagt, bis etwas Schlimmes passiert. ... Dann will es wieder keiner gewesen sein... Hier geht um umsichtiges, vorausschauendes und rücksichtsvolles Verhalten gegenüber anderen. Die Gesetze kommen dann zum Tragen, wenn jemand zu Schaden kommt. ... Muss es immer erst soweit kommen? ... Insofern fand ich die Aktion der Polizei in Wolfsburg eben nicht konsequent falsch. ... Die Reaktion des Werderpräsidenten fand ich in diesem Zusammenhang ziemlich wohlfeil ... Wenn u.a. er sich mal konsequent gegen die Auswüchse einzelner "Fans" positionieren würde, müssten wir uns über die gestrigen Aktionen der Polizei nicht unterhalten...
 
Das habe ich doch. Gegen welches Gesetz wurde verstoßen? Was ist daran ne politische Diskussion, was drehst du überhaupt den kompletten Tag frei? Entspann dich mal.
Man muss gegen ein Gesetz verstossen um kontrolliert zu werden? Wer sagt das? Helena Fürst?

Ich bin entspannt.

Klar geht das langsam in eine politische Diskussion.

Man muss nicht abdrehen weil Fussball Fans von der Polizei kontrolliert werden.

Sehe da kein Problem. Die Polizei macht ihren Job.
 
Und da beide Vereine das Spiel als grün eingestuft haben, möchte ich gerne die Begründung wissen.
Bloß weil beide Vereine das Spiel als grün eingestuft haben
Der Veranstalter (Heimverein) entscheidet für seinen Verantwortungsbereich, also für den Versammlungsstättenbereich (Stadionbereich), wie ein Spiel einzustufen ist. Er hört hierfür die Sicherheitsorgane an, insbesondere den Einsatzleiter der Polizei. Seine Einstufung trägt der Verein in ein elektronisches System (Ampelsystem) ein. [...] In dieses System trägt auch der Gastverein seine Einstufung ein. Die finale Einschätzung obliegt dem Heimverein.
impliziert das nicht den Automatismus, dass die örtliche Polizei die gleiche Ansicht vertritt:
Von der Einstufung des Veranstalters zu trennen ist die Beurteilung der Lage durch die Polizei. Die Polizei stuft das Spiel für ihren Verantwortungsbereich ein. Sie bewertet also die Gesamtlage in einer Stadt. Es kann vorkommen, dass die Polizei ein Spiel, das vom Veranstalter beispielsweise mit Grün bewertet wird, mit Gelb bewertet. [...] Es kann also vorkommen, das für dasselbe Fußballspiel unterschiedliche Einstufungen von Veranstalter und Polizei vorliegen.

https://www.swr.de/sport/fussball/wann-ist-ein-fussballspiel-ein-risikospiel-100.html#Entscheidung
 
Das ist so erschreckend. Da bekommt man echt Angst. Wer schützt den Bürger vor derartige Machtspiele?
Und wer schützt unbeteiligte Zuschauer, vor allem Kinder, in den Stadien vor den Gefahren / der Angst vor Pyros? Das ist die Aufgabe der Vereine bzw. der von ihnen beauftragten Ordnungsdienste. Warum kommen sie dieser Pflicht nicht ausreichend nach?

Ich finde die Aktion am HBF in Wolfsburg zumindest für fragwürdig. Aber sie ist letztlich auch eine Folge dessen, dass Werder zu nachlässig gegen Pyros der Werder-Ultras vorgegangen ist, so dass die solche Vorfälle so oft Häufung fanden, dass die Polizei in Wolfsburg sich zu dieser zumindest umstrittenen Maßnahme entschloss - Ursache und Wirkung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine dumme Frage in Anbetracht dessen, was gestern mit den Fans passiert ist und was auf dem Video zu sehen ist.

Aber auch gerne für Dich: es war ein Grün-Spiel. Trotzdem hat die Polizei einen unverhältnismäßigen Polizeieinsatz geplant und durchgeführt.

Man sollte dazu mal §13 NPOG lesen. Es gibt keine Grundlage für das, was dort passiert ist. Wie gesagt, Grün-Spiel, keine ersichtlichen Gefahren und keine Vorkommnisse, die ein solches Vorgehen rechtfertigen. Es war ein von der Polizei so geplantes Vorgehen ohne Grundlage.

Und inwiefern sich die freiheitsentziehenden Maßnahmen sich mit dem NPOG vereinbaren lassen, soll mir auch mal einer erklären.

Zudem würde ich mich dafür interessieren, seit wann es legitim ist, Leute zum Entkleiden zu nötigen und sie dann noch an die Wand zu stellen.

Ich denke, die Gesetze müssen erst noch erfunden werden, die ein solches Auftreten rechtfertigen. Oder man benimmt sich, so wie HHG es erwähnte, wie Länder, auf denen man hinsichtlich der Menschenrechte herabblickt.
 
Man muss gegen ein Gesetz verstossen um kontrolliert zu werden?
Nee, dafür reicht:
  • am Fahrzeug ein grünes Blatt
  • aus dem Radio Peter Tosh
  • und grinsen wie ein Breitmaulfrosch :D
Richtig, hier wurde nicht gezündelt. Aber vermutlich auch nur deshalb, weil die Ultras sich nicht durchsuchen lassen wollten und in Folge dessen selbst (!) die Entscheidung trafen, gleich wieder die Heimreise anzutreten.
Ich störe mich an den Begriff Ultras. Für mich sind das doch Querdenker.
 
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