Der Auto(-und-Spritpreise)-Thread

Man kann sich alles wichtig- und schönreden . Wenn man will, kann man sogar ein Kaugummi zum lebenswichtigen Element erklären - also wer es meint.

Ich denke, es ist wichtiger, dass die Arbeitnehmer ihre Arbeit auch künftig wahrnehmen können, selbst wenn sie mit dem Auto fahren müssen. Ich halte die Belieferung von Geschäften und den Erhalt des gesellschaftlichen Lebens und ihrer Versorgung für wichtiger. Den Straßenbau sehe ich da untergeordnet an. Ob die ein oder andere Straßenbaustelle nun noch länger dauert bzw. verschoben wird, ist im Verhältnis aus meiner Sicht nicht so wichtig.

Es ist ja auch nicht so, dass der Straßenbau dann ganz still steht. Die KFZ-Steuereinnahmen gibt es ja auch noch, und die sind ja auch für Straßenbau und Co. vorgesehen. Ich kann zwar nicht verstehen, wie man daraus etwas Lebenswichtiges kreieren kann, aber das steht ja jedem frei. Es gibt ja auch Leute, die halten Kaviar für lebenswichtig. So setzt halt jeder andere Prioritäten.

Hier mal der sanfte Hinweis, dass es gerade im Sauerland rund um die A45 um pure Existenzen vieler Familien und Unternehmen geht, die direkt auf marode Infrastruktur zurück zu führen ist.

Gerade in den Regionen, die stark auf Handwerk und Produktion angewiesen sind, ist es nahezu überlebensnotwendig eine gute Infrastruktur zu haben, denn sonst gehen Betriebe pleite und damit brauchen sich dann die Arbeitnehmer keine Gedanken mehr machen wie sie zum Job kommen, den es dann nicht mehr gibt.

Ganz so pauschal, wie "Infrastruktur ist sekundär, weil mein Job nicht drauf angewiesen ist" (überspitzt formuliert) ist es dann nicht. ;) Es gibt verschiedene empirische Studien dazu, wie sich Investitionen in Infrastruktur (und hier nur Straßen, Schiene und Wasserwege), überproportional positiv auf die Wirtschaftsleistung eines Landes auswirken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Energiesteuer ist ein fester Wert und kein prozentualer. Der Staat verdient also an den steigenden Preisen nicht einen cent, das geht alles in die Hände der Spekulanten und Firmen. Deswegen kann der Staat da auch nichts kürzen, ohne dass das an anderer Stelle wieder eingespart wird (vergl. auch den Kommentar zu Lindner).



Das ist richtig, aber wie immer passiert erst dann etwas, wenn es knallt. In diesem Fall quasi buchstäblich. Des deutschen liebstes Kind und die vergeigte Politik der letzten 30 Jahre, korrigiert man aber weder über Nacht noch mit der Gießkanne. So bitter das im Einzelfall auch ist, aber als es die Grünen gepredigt haben, wollte es ja niemand hören.


"Das im Wahlprogramm der GRÜNEN letztlich verabschiedete Konzept einer auf 10 Jahre angelegten ökologisch-sozialen Steuerreform sah konkret folgendes vor: Im ersten Jahr sollte die Mineralölsteuer um 50 Pfennig erhöht werden. Durch die gleichzeitig vorgesehene Abschaffung der Kraftfahrzeugsteuer hätte sich die Belastung des Liters Benzin real um 30 Pfennig erhöht. In den Folgejahren sollte die Mineralölsteuer dann schrittweise jeweils um weitere 30 Pfennig angehoben werden. Nach diesem Konzept hätte der Liter Benzin nach 10 Jahren, also im Jahr 2008, rund 5 DM gekostet. Das mit diesen Maßnahmen verbundene erhöhte Steueraufkommen war nach den Plänen der GRÜNEN für einen Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs sowie insbesondere eine Senkung der Sozialversicherungsbeiträge vorgesehen. Innerhalb des genannten 10-Jahres-Zeitraums hätten nach Berechnungen der GRÜNEN die Sozialversicherungsbeiträge um insgesamt 6 Prozent punkte gesenkt werden können, was zur Hälfte den Arbeitgebern und zur Hälfte den Arbeitnehmern zugute gekommen wäre. Durch diese Senkung der Lohnnebenkosten und damit auch der Kosten des Produktionsfaktors Arbeit glaubten die GRÜNEN die Ökosteuer-Reform gleichzeitig in den Dienst eines Abbaus der Arbeitslosigkeit stellen zu können.

Darüber hinaus erhoffte man sich positive Wachstumswirkungen im Bereich der Umwelttechnologien. Sieht man einmal vom immanenten Zielkonflikt zwischen fiskalischen und nicht-fiskalischen Zielsetzungen ab, der Ökosteuern naturgemäß innewohnt, so handelt es sich bei der ökologisch-sozialen Steuerreform also im Kern um ein durchaus realistisches, wenn auch drastisches Reformkonzept. Daß es von vielen Wählerinnen und Wählern gleichwohl als unrealistische politische Forderung wahrgenommen wurde, lag in der Tatsache begründet, daß die Forderung nach einem Bezinpreis von 5 Mark in den Medien oft isoliert und ohne die anderen Maßnahmen des Gesamtpakets präsentiert wurde. Daß sich dieser Preis auf das Jahr 2008 beziehen sollte, fand oft nur am Rande Erwähnung, und daß ein gleichzeitige Entlastung der Bürger über die Senkung der Lohnnebenkosten vorgesehen war, wurde meist ganz unterschlagen.

Daraus resultierte die vornehmlich von der BILD-Zeitung geschürte Angst der Menschen, daß noch in der Nacht nach einem rot-grünen Wahlsieg die Tankwarte auf die Leiter steigen und ein Schild mit dem Preis "Fünf Mark" anschrauben würden (Joschka Fischer)."

https://www.ssoar.info/ssoar/bitstr...imer_et_al-die_grunen_und_der_benzinpreis.pdf

Danke fuer die Klarstellung - @Bremen hatte meinen Irrtum gestern schon erlaeutert... :tnx:
 
Diese Woche soll voraussichtlich die Entscheidung über den Tankrabatt fallen.

Auch wenn mir meine lange Krankheit sonst echt auf den Keks geht,bin ich aktuell froh nicht auf Arbeit zu müssen und auf der anderen Seite mittlerweile wieder soweit beweglich zu sein,das ich die alltäglichen Dinge wieder ohne Auto erledigen kann. Meine Kolleginnen ächzen schon sehr unter den Spritpreisen. Und das wo bei vielen das Geld sonst schon gerade so reicht,um über die Runden zu kommen :(
 
Ganz so pauschal, wie "Infrastruktur ist sekundär, weil mein Job nicht drauf angewiesen ist" (überspitzt formuliert) ist es dann nicht. ;) Es gibt verschiedene empirische Studien dazu, wie sich Investitionen in Infrastruktur (und hier nur Straßen, Schiene und Wasserwege), überproportional positiv auf die Wirtschaftsleistung eines Landes auswirken.

Dass an einigen Stellen eine marode Infrastruktur ein Problem darstellt, hat hier NIEMAND bestritten. Und wie bereits mehrfach erwähnt wurde, gibt es ja auch noch die KFZ-Steuereinnahmen, die dem Straßenbau zugutekommen.

Aber ich denke mal, das von Dir genannte Problem im Sauerland ist nicht gestern erst entstanden. Und genauso wie es über Jahre/Jahrzehnte entstanden ist, wir es Jahre (vielleicht Jahrzehnte) dauern, bis es behoben wurde.

Ist die Problematik an der Sauerland-Autobahn erst jetzt erst lebenswichtig oder warum machst Du es nun zum Thema? Ich meine, das Problem an der Autobahn gibt es doch nun sicherlich schon länger und die bisher vollen Mineralölsteuereinnahmen und KFZ-Steuereinnahmen haben es nicht behoben.

Und da frage ich zusätzlich, wann ist etwas lebenswichtig? Wenn Firmen ihre Fahrzeugkosten nicht mehr leisten können? Wenn Arbeitnehmer vieler Branchen nicht mehr zur Arbeit kommen können, weil sie sich ne Autofahrt nicht leisten können?
 
Dass an einigen Stellen eine marode Infrastruktur ein Problem darstellt, hat hier NIEMAND bestritten. Und wie bereits mehrfach erwähnt wurde, gibt es ja auch noch die KFZ-Steuereinnahmen, die dem Straßenbau zugutekommen.

Die sind jedoch, zumindest im privaten Rahmen, eher niedrig ausfallen.
Ich zahle glaub ich 46€ Steuer / Jahr - davon kannste nix reparieren.

Aber ja, man hat es in Deutschland geschafft, unsere Straßen aller Art verkommen zulassen.
Das mit Abstand meiste Geld ist in der Richtung die letzten Jahrzehnte Richtung Bayern geflossen, kein Wunder, kamen die Verkehrs"minister" ja von da unten...


Leider agiert unser Staat da so: wird gemacht, wenn nix mehr geht und dann machen wir erstmal 10 Jahre Baustelle, damit die Last auf Brücken verringert wird und die eigentliche Reparatur noch warten kann.
 
Ist die Problematik an der Sauerland-Autobahn erst jetzt erst lebenswichtig oder warum machst Du es nun zum Thema? Ich meine, das Problem an der Autobahn gibt es doch nun sicherlich schon länger und die bisher vollen Mineralölsteuereinnahmen und KFZ-Steuereinnahmen haben es nicht behoben.

Du hast doch zum Thema gemacht, dass Infrastruktur für Dich sekundär und nicht lebenswichtig ist - das Sauerland und die A45 diente hier als Beispiel. Darauf bin ich eingegangen, vertausche also bitte hier nicht Aktion und Reaktion. ;-)

Und da frage ich zusätzlich, wann ist etwas lebenswichtig? Wenn Firmen ihre Fahrzeugkosten nicht mehr leisten können? Wenn Arbeitnehmer vieler Branchen nicht mehr zur Arbeit kommen können, weil sie sich ne Autofahrt nicht leisten können?

Lebenswichtig ist es für mich dann, wenn Arbeitsplätze zum Beispiel daran hängen. Aber wenn Du es darauf reduzieren / so deffizil runterbrechen willst, ist lebenswichtig nur die Nahrungsmittelversorgung. Auf alles andere können wir verzichten. Also, jeder bekommt ein klein wenig Land, baut dort für den Eigenbedarf an und alle sind glücklich - Problem gelöst.

P.S.: Und nur um es nochmal zu verdeutlichen. Die A45 (und diese dient hier weiterhin als Beispiel, Du kannst auch gerne die Leverkusener Brücke nehmen oder das gesamte Thema A1 / A3 rund um Köln / Leverkusen, oder die Dauerbaustelle B1 im Ruhrgebiet) ist nicht erst seit dem Desaster rund um die Talbrücke Rahmede "lebenswchtig" für das Sauerland, sondern wird seit jeher als die "Lebensader für das Sauerland / Südwestfalen" bezeichnet.

Das es soweit gekommen ist wie jetzt liegt halt daran, dass Menschen / Entscheider Investitionen in eben jene Infrastruktur als "sekundär" oder nicht "lebenswichtig" abgetan haben und dies nun Jahre zu spät kommt - Du kannst für dich entscheiden ob das gut oder schlecht war, denn jetzt wird es den Staat erheblich mehr kosten...
 
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...und doch frage ich mich, auf welche Annahmen fußen die krummen Beträge, Diesel: 47,04 Cent/Liter, Benzin: 65,45 Cent/Liter?
Das ist, meine Vermutung, noch ein Relikt aus der Währungsumstellung DM -> €. Seinerzeit wurden die Steuersätze durch dem Faktor 1,95583 dividiert und bei den jeweiligen Erhöhungen danach wurden basierend auf den jeweiligen DM-Satz vorgenommen. Ist nur eine Vermutung von mir, aber wenn die beiden o.g. Steuersätze mit 1,95583 multipliziert werden, ergibt das ein Steuer von 92,00 DM bzw. 128,00 (mit Rundungsdifferenz 128,01) DM / Liter.
 
Das ist, meine Vermutung, noch ein Relikt aus der Währungsumstellung DM -> €. Seinerzeit wurden die Steuersätze durch dem Faktor 1,95583 dividiert und bei den jeweiligen Erhöhungen danach wurden basierend auf den jeweiligen DM-Satz vorgenommen. Ist nur eine Vermutung von mir, aber wenn die beiden o.g. Steuersätze mit 1,95583 multipliziert werden, ergibt das ein Steuer von 92,00 DM bzw. 128,00 (mit Rundungsdifferenz 128,01) DM / Liter.

Da spielt auch noch eine Umrechnung der Einheiten mit rein. Also Preis bezogen auf zb Kilowatt umgerechnet in Preis pro Liter. Interessant aber, das wusste ich gar nicht: Diese Steuer hat sich seit 2003 gar nicht erhöht.
 
Hier mal der sanfte Hinweis, dass es gerade im Sauerland rund um die A45 um pure Existenzen vieler Familien und Unternehmen geht, die direkt auf marode Infrastruktur zurück zu führen ist.

Gerade in den Regionen, die stark auf Handwerk und Produktion angewiesen sind, ist es nahezu überlebensnotwendig eine gute Infrastruktur zu haben, denn sonst gehen Betriebe pleite und damit brauchen sich dann die Arbeitnehmer keine Gedanken mehr machen wie sie zum Job kommen, den es dann nicht mehr gibt.

Ganz so pauschal, wie "Infrastruktur ist sekundär, weil mein Job nicht drauf angewiesen ist" (überspitzt formuliert) ist es dann nicht. ;) Es gibt verschiedene empirische Studien dazu, wie sich Investitionen in Infrastruktur (und hier nur Straßen, Schiene und Wasserwege), überproportional positiv auf die Wirtschaftsleistung eines Landes auswirken.

:tnx:

Ergänzend zum letzten Absatz: und das ist u.a. nicht nur für ansässige Unternehmen relevant sondern auch wenn es darum geht, neue Arbeitsplätze zu schaffen.
 
Das ist, meine Vermutung, noch ein Relikt aus der Währungsumstellung DM -> €. Seinerzeit wurden die Steuersätze durch dem Faktor 1,95583 dividiert und bei den jeweiligen Erhöhungen danach wurden basierend auf den jeweiligen DM-Satz vorgenommen. Ist nur eine Vermutung von mir, aber wenn die beiden o.g. Steuersätze mit 1,95583 multipliziert werden, ergibt das ein Steuer von 92,00 DM bzw. 128,00 (mit Rundungsdifferenz 128,01) DM / Liter.
Diesel 0,92 DM und Benzin 1,28 DM, ansonsten bin ich bei dir, könnte also passen bei 1,60 DM/2,00 DM in 2001.
 
[...]P.S.: Und nur um es nochmal zu verdeutlichen. Die A45 (und diese dient hier weiterhin als Beispiel, Du kannst auch gerne die Leverkusener Brücke nehmen oder das gesamte Thema A1 / A3 rund um Köln / Leverkusen [...]
War die Leverkusener Brücke nicht diejenige welche, über die gepanzerte Dienstlimousine der damaligen NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft nicht fahren durfte, weil das Auto schwerer war als das wegen der Baumaßnahme reduzierte zulässige Gesamtgewicht eines Fahrzeugs?
 
War die Leverkusener Brücke nicht diejenige welche, über die gepanzerte Dienstlimousine der damaligen NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft nicht fahren durfte, weil das Auto schwerer war als das wegen der Baumaßnahme reduzierte zulässige Gesamtgewicht eines Fahrzeugs?

Die Rheinrücke / Leverkusener Brücke (A1) ist für alle LKW >3.5 Tonnen seit 2016 gesperrt. Ob das nun auch die Limo von Hannelore Kraft betroffen hat, kann durchaus sein.
 
Die sind jedoch, zumindest im privaten Rahmen, eher niedrig ausfallen.
Ich zahle glaub ich 46€ Steuer / Jahr - davon kannste nix reparieren.

Aber ja, man hat es in Deutschland geschafft, unsere Straßen aller Art verkommen zulassen.
Das mit Abstand meiste Geld ist in der Richtung die letzten Jahrzehnte Richtung Bayern geflossen, kein Wunder, kamen die Verkehrs"minister" ja von da unten...


Leider agiert unser Staat da so: wird gemacht, wenn nix mehr geht und dann machen wir erstmal 10 Jahre Baustelle, damit die Last auf Brücken verringert wird und die eigentliche Reparatur noch warten kann.

Ich zahle 160 Euro, mein Mann 220 Euro.
Jährlich sind es rund 9,5 Milliarden.

Wichtig bleibt jetzt zu helfen…

Dass hier in Deutschland immer so lange gewartet wird, bis das Kind längst im
Brunnen vergammelt, ist ein altbekanntes Problem…
 
Auch dazu noch etwas von mir:

Eine (befristete) Senkung der MWST auf den Sprit wäre für mich nur dann sinnvoll, wenn man gleichzeitig auch (befristet) ein Tempolimit einführt. Beides hat Lindner ja abgelehnt. Nur die Steuern zu senken damit die Raser auch weiterhin zu günstigen Preisen weiterrasen können wäre völlig kontraproduktiv.

Entweder wissen viele nicht oder es ist ihnen scheißegal, das man mit einer angepassten Fahrweise enorm viel Sprit sparen kann. Was ich gestern wieder auf einer längeren Autobahnfahrt an Raserei erleben mußte macht einen fast ungläubig. Vielen geht es offenbar finanziell noch viel zu gut!

Davon ab: Gestern bei Anne Will war zu hören, das rund 45 % der Bundesbürger für ein sofortiges vollständiges deutsches Embargo gegen die Einfuhr von russischem Öl und Gas sind.
Ohne das mit einer Meinung zu bewerten möchte ich diese Leute aber mal fragen, ob ihnen eigentlich bewusst ist, was das für die meisten von ihnen bedeuten würde? Offensichtlich wissen sie es nicht denn sonst würden sie es nicht fordern. In dem Fall könnten wir von den aktuellen Benzin- und Heizkostenpreisen nur noch träumen. Von den Auswirkngen auf die Wirtschaft (die bis hin zu einer Massenarbeitslosigkeit führen würden) und auf die Preisinflation mal ganz zu schweigen, Was das für den sozialen Frieden hier bedeuten würde, ich möchte es nicht wissen.

Genauso wissen viele offensichtlich nicht, was eine (oft geforderte) Flugverbotszone über der Ukraine für Auswirkungen hätte. In dem Fall hieße es dann: Willkommen im 3. Weltkrieg, von dem WIR ALLE betroffen wären. Damit will ich natürlich nichts von den beschönigen, was in der Ukraine an grausamen täglich passiert, was unfassbar schlimm ist. Jeder Kriegstote ist einer zuviel. Aber will man Millionen Tote riskieren, ein Europa in Schutt und Asche? Man sollte besser vorher darüber nachdenken, was man so alles fordert.
Vollkommen korrekt, von vorne bis hinten. Habe Ähnliches heute an anderer Stelle geäußert. Und bei allem Verständnis für die Ukraine und die entsetzliche Situation dort: was der Außenminister da in einer Talkshow äußert, ist schon sehr grenzwertig. Diese Flugverbotszonen wurden ja schon im Syrienkonflikt ins Gespräch gebracht und zum Glück nicht umgesetzt (hat jene nicht sogar Frau Clinton gefordert?).
Zudem haben diese 45%, die für das Embargo sind, wohl nicht ansatzweise eine Idee, was das bedeuten würde.
 
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