Max Kruse (Laufbahn beendet)

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natürlich hat asche keine rolle bei seinem wechsel zu vw gespielt, sondern weil sein alter spezi kohfeld (erfolgstrainer, früher werder) da ist und er sich bei ihm am besten weiter entwickeln kann - außerdem, wer ist schon union? ich sehe schon die schlagzeilen " kruse da, kohfeld weg"!
Hat er doch selber zugegeben, dass er in WOB einen längerfristigen (?) und gut dotierten Vertrag bekommen hat.
 
Ich glaube auch, dass das eine Mär ist, die vom faulen Fußballer. Auch ein Pizarro hatte das Image eines Lebemannes, der zwar Weltklasse war, aber noch mehr hätte herausholen können. Ich glaube aber, dass nur wer extrem fleißig ist und dazu ein sehr gutes Gespür für seinen Körper, so eine tolle lange Karriere haben kann.
Was das Lebenswerk von Max Kruse betrifft: Natürlich hätte er sich mehr Bekanntheit verschaffen können. Aber wer ihn kennt, muss seine Leistung genauso wie Titel würdigen. Was ist die größere Leistung, zum Meister zu gehen und dafür zu sorgen, dass man zwei Punkte mehr holt, oder ganze Vereine auf ein neues Niveau zu heben? Wobei er es natürlich jetzt verpasst, das mit Union auch über die Bühne zu bringen.
Auch bei den Profis gibt es Abstufungen. Jeden Tag Party, rauchen, saufen und vier Stunden schlafen kann sich 2022 logischerweise kein Profi leisten. Aber CR7 z.B. kann heute noch spielen weil er immer extrem professionell war. Klar hat er die Gene und Glück mit Verletzungen usw., aber hier und da mal ein Bier und ne Zigarette, Party am Wochenende und wenig Schlaf und schon ist mit 33 Feierabend statt mit 36 noch abzuliefern. Statt Pizza können wir als Werderaner ja einfach Ailton zum Vergleich heran ziehen. Max liegt irgendwo dazwischen.
 
Wenn man sich als Arbeitnehmer durch einen Wechsel verbessern kann, sollte man es tun.
Also hat Max Kruse alles richtig gemacht.
Dass der Arbeitgeber aus Fansicht extrem unsympathisch ist, spielt dabei keine Rolle.
Es wäre im höchsten Maße unprofessionell, die Wahl des Arbeitgebers von der Sicht der Fans abhängig zu machen.
 
Natürlich. Schon damals war Werder, im Gegensatz zu Kruses eigenen Worten, an dessen Dasein als Wandervogel schuld. Vermutlich ist er jetzt auch wegen Werder nicht bei Union geblieben ;)
Er ist eben wie Maximilian Eggenstein einer der Söldner ;)
Oder wird dort so argumentiert, dass in diesem Falle Werder der Söldnerverein ist, der aus dem Restvertrag noch die Ablöse einstreichen wollte?

Eine Korrektur des Marktwertes von 30 Mio € auf 7.5 Mio € schlägt sich natürlich nicht auf das Gehalt nieder, solange noch der laufende Vertrag besteht.
So ordnet sich Megge leistungsmäßig in die Kategorie Junuzović ein, der vor seinen neuen Vertrag reihenweise Freistöße erzielte, die nach der Vertragsverlängerung zu besseren Konditionen plötzlich ausblieben.

Schauen wir aber nun wie der Wanderwolf Max Kruse seinen neuen Aufgaben zu besseren Konditionen in Wolfsburg nachgeht.
 
Er ist eben wie Maximilian Eggenstein einer der Söldner ;)
Oder wird dort so argumentiert, dass in diesem Falle Werder der Söldnerverein ist, der aus dem Restvertrag noch die Ablöse einstreichen wollte?

Eine Korrektur des Marktwertes von 30 Mio € auf 7.5 Mio € schlägt sich natürlich nicht auf das Gehalt nieder, solange noch der laufende Vertrag besteht.
So ordnet sich Megge leistungsmäßig in die Kategorie Junuzović ein, der vor seinen neuen Vertrag reihenweise Freistöße erzielte, die nach der Vertragsverlängerung zu besseren Konditionen plötzlich ausblieben.

Schauen wir aber nun wie der Wanderwolf Max Kruse seinen neuen Aufgaben zu besseren Konditionen in Wolfsburg nachgeht.

Du redest wirr.
 
Wenn man sich als Arbeitnehmer durch einen Wechsel verbessern kann, sollte man es tun.
Also hat Max Kruse alles richtig gemacht.
Dass der Arbeitgeber aus Fansicht extrem unsympathisch ist, spielt dabei keine Rolle.
Es wäre im höchsten Maße unprofessionell, die Wahl des Arbeitgebers von der Sicht der Fans abhängig zu machen.
wurde in dem Zusammenhang schon diskutiert, Fußball ist immer noch ein Spiel und man spielt in aller Regel aus Spaß an der Freude... ein Privileg für die Wenigen die damit ihr Geld verdienen dürfen. Das ganze mit einem "normalen" Arbeitsverhältnis gleichzusetzen finde ich persönlich unpassend. Im gleichen Zusammenhang stellt sich ja genau diese Frage: Verbessert er sich denn wirklich? Finanziell ja, sportlich nein! Also was zählt nun mehr? Was "im höchsten Maße unprofessionell" ist oder nicht, liegt im Auge des Betrachters. Aus meiner Sicht sollte beim FußballSPIELEN mehr als nur Geld eine Rolle spielen, weil zu einem Spiel ja auch immer Emotionen und Gefühle gehören, wenn diese zur Entscheidung beitragen finde ich das überhaupt nicht unprofessionell und es ist in speziell diesem Fall ja auch eine Gewissensfrage ob ich dorthin zurückkehre, wo ich vor ein paar Jahren noch ziemlich hässlich vor die Tür gesetzt wurde. Das selbst bei uns Fans schon so nüchtern von Professionalität gesprochen wird, zeigt doch zu was einer Maschinerie das ganze verkommen ist.
 
Schauen wir aber nun wie der Wanderwolf Max Kruse seinen neuen Aufgaben zu besseren Konditionen in Wolfsburg nachgeht.
Er liefert ab, bin ich mir recht sicher.

Werder, Union, Fener - MK10 war auf dem Platz eine Verstärkung.

10 Scorerpunkte bis Saison Ende und 1,2 Spiele wo er ein besonderer Faktor ist.
Mehr erwartet man nicht von einem 5 Mio Euro Mann.

Er wird immer ruhiger. Aus der Party Wohnung Berlin wird halt nun der Wolfsburger Haus Familien Kruse.
Durch seinen Lebensstil könnte ein letzter hochdotierter Vertrag seine Familie nochmal ganz anders absichern.
Mit Motorsport und pokern verdient man kein Geld, Max wird aber auch nach seiner Karriere seine Talente nutzen.

Denke nicht an Trash TV, er wird die Medien besser nutzen. Sein Auftritt bei Schlag den Star war wohl eher der Anfang.
 
Finde ich auch, dass man das nicht vergleichen kann. MK verlässt Union mitten in der Saison, wobei Union noch den DFB-Pokal gewinnen kann und mit der Mannschaft noch in die CL kommen kann. Er lässt die Mannschaft im Stich. Es zählen nicht einmal Titel mehr. Hauptsache die Kohle stimmt.
Und ich weiß nicht, ob man ME vorwerfen kann extra schlecht gespielt zu haben, dass die Mannschaft absteigt und er damit in einer besseren Position für andere Vereine ist.
 
Dachte ich auch, viel mehr als bei den Bayern und Chelsea geht nicht und mit Werder hat er auch immerhin den Pott geholt. Einmal das Triple mit Bayern geholt, mehrfacher Doublegewinner...viel mehr geht nicht, außer wenn man ihn irgendwann in der deutschen Nationalelf hätte einsetzen können, mit Peru ist da eher nicht so viel zu holen gewesen. Kenne natürlich das Gerede über Pizarro, angeheizt vom Hoeneß'schen "Schlawiner-" Gesabbel, aber der war schon ein Superprofi und hat knallhart an sich geackert, allein mit Talent und halber Kraft schaffst du es nicht über 20 Jahre auf diesem Niveau.
Ich meinte ja gerade, dass Pizarro eine überragende Karriere hatte und ja sogar "mehr als eine Karriere", denn so wie er die Herzen erorbert hat, ist das nochmal eine ganz andere Geschichte als bei vielen anderen, die auch Titel geholt haben.
Ich meinte: Sogar ein Pizarro musste sich - unberechtigterweise - noch etwas zu seiner Einstellung anhören.
Und dann die Parallele zu Max Kruse: Bei dem sollte man sich ebenfalls nicht täuschen, ob seiner abgezockten und entspannten Art. Da ist immer noch sehr viel Fleiß und auch Anpassung dahinter.
 
Es werden ständig Vergleiche zwischen Spielern gezogen.
(Eine) Seite vorher auf 356 wurde u.a. auch von dir über Pizarro diskutiert. Einige Vergleiche sind plausibel, und andere sind wirr.
Ja okay, ich hatte seinerzeit darauf reagiert und Pizarro und Kruse sind ja auch eher vergleichbar mMn.
Beides Offensivspieler, beides "Lebemänner", beide haben mehr als zwei Stationen in ihrem Fussballerleben.

Mir ist der Vergleich Kruse/Eggestein einfach nicht klar, die sind doch unterschiedlich wie Tag und Nacht.
 
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