RB Leipzig

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas HB2108
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Also, es würde der Region sicher gut tun wenn in Leipzig wieder was ginge. Der Traditionsverein dort hats ja, wie viele Ost Clubs, trotz ordentlicher Zuschauerzahlen nicht wirklich drauf.... und ob ich die Ost Clubs jetzt nicht mag weil sie unangenehme Fans (Dresden, Aue, Erfurt, Jena) oder einen nervigen Besitzer haben ist am ende auch egal. Würde mich freuen wenn ich zum Werder schauen nicht immer weit reisen müsste. ;-)
 
Also, es würde der Region sicher gut tun wenn in Leipzig wieder was ginge. Der Traditionsverein dort hats ja, wie viele Ost Clubs, trotz ordentlicher Zuschauerzahlen nicht wirklich drauf.... und ob ich die Ost Clubs jetzt nicht mag weil sie unangenehme Fans (Dresden, Aue, Erfurt, Jena) oder einen nervigen Besitzer haben ist am ende auch egal. Würde mich freuen wenn ich zum Werder schauen nicht immer weit reisen müsste. ;-)

Werder II kommt nach Dresden, Aue, Erfurt, Jena....
nur doof dass die so unangenehme Fans haben :18:
 
Super weitdenkende Ansicht. Wenn das so weitergeht, gibts irgendwann kein Werder mehr in der Bundesliga, dann bringts dir nichts, dass dann Red Bull Leipzig in der BL gegen Hoppenheim und andere Plastikclubs spielen darf :rolleyes:
Ich bin auch kein Fan von den Plastikclubs, aber anders als in Hoffenheim, würde der Verein in Leipzig wenigstens Sinn machen, er besetzt eine Nische die seit 20 Jahren praktisch frei ist.
Eine solche Stadt braucht einfach einen Proficlub. Nur aus eigener Kraft schaffen sie es ja nicht...
Es ist schon irgendwie ein Witz, dass der beste Club einer Stadt mit einer halbe Million Einwohner in einer Region wo es ringsherum keine anderen starken Vereine gibt, in der fünften Liga spielt...

Mir wäre es tausend mal lieber, wenn sich entweder Lok oder aber Chemie Leipzig nach der Wende als dominierender Club der Stadt durchgesetzt hätte. Aber sie bekommen es ja einfach nicht gebacken, obwohl der eine Verein schon mal komplett tot war...
 
Ich bin auch kein Fan von den Plastikclubs, aber anders als in Hoffenheim, würde der Verein in Leipzig wenigstens Sinn machen, er besetzt eine Nische die seit 20 Jahren praktisch frei ist.
Eine solche Stadt braucht einfach einen Proficlub. Nur aus eigener Kraft schaffen sie es ja nicht... Es ist schon irgendwie ein Witz, dass der beste Club einer Stadt mit einer halbe Million Einwohner in einer Region wo es ringsherum keine anderen starken Vereine gibt, in der fünften Liga spielt...

Mir wäre es tausend mal lieber, wenn sich entweder Lok oder aber Chemie Leipzig nach der Wende als dominierender Club der Stadt durchgesetzt hätte. Aber sie bekommen es ja einfach nicht gebacken, obwohl der eine Verein schon mal komplett tot war...

tja dann hat diese Stadt es eben nicht verdient in der Bl zu spielen, oder?
Außerdem hat Red Bull mit Leipzig eigentlich nix zu tun, wie man also als Leipziger stolz auf diesen Verein sein kann (ich mein jetzt nicht unbedingt dich), versteh ich nicht.
 
Spätestens, wenn sich in der 1. Bundesliga analog zur Formel 1 nur noch "Rennställe" tummeln wird auch hier der Letzte begreifen, dass solche Implantate für den "Fußball" im eigentlichen Sinn, mittel- bzw. langfristig das Aus bedeuten.
Die Genehmigung dieses Kunstproduktes ist eine klassische Umgehung der 50 + 1 Regelung, mal sehen, was als nächstes kommt - die Abschaffung der Stehplätze, der Verbot jeglicher Fahnen im Stadion usw.
 
Ganz schön polemisch... Natürlich wird nun ein Verein in Leipzig nicht das Aus für den Fussball sein. Man kann ja auch nicht einfach zur kommerzfreien Formel 1 wechseln, da gibt es schon die bösen Rennställe... Da nun einen Zusammenhang zu irgendwelchen Fanverboten zu ziehen ist natürlich auch komplett nachvollziehbar.

Im Fussball geht es um Geld und mit Fussball lässt sich Geld verdienen. Da sind solche Schritte nur logisch und sogar nachvollziehbar, auch wenn man nicht weiß ob man diese nun gut oder schlecht heißen soll. Red Bull ist ja auch in der Formel 1 aktiv und es lohnt sich offenbar, und damit meine ich nicht den sportlichen Wert des ganzen Sache.

Wenn die Leipziger nun den neuen Verein annehmen und die Spiele besuchen, dann scheint es nicht verkehrt zu sein. Ausschreitungen von ein paar Chaoten sollen natürlich nicht das Gegenteil ausdrücken sondern eher geringe Zuschauerzahlen. Die ganze Region hat keinen Profifussball und mit de Stadion steht eine passende Infrastruktur bereit. Da gehört eigentlich auch mal wieder richtiger Profifussball hin.

Und es ist so oder so nicht der Weltuntergang. :rolleyes:
 
Ganz schön polemisch... Natürlich wird nun ein Verein in Leipzig nicht das Aus für den Fussball sein. Man kann ja auch nicht einfach zur kommerzfreien Formel 1 wechseln, da gibt es schon die bösen Rennställe... Da nun einen Zusammenhang zu irgendwelchen Fanverboten zu ziehen ist natürlich auch komplett nachvollziehbar.

Im Fussball geht es um Geld und mit Fussball lässt sich Geld verdienen. Da sind solche Schritte nur logisch und sogar nachvollziehbar, auch wenn man nicht weiß ob man diese nun gut oder schlecht heißen soll. Red Bull ist ja auch in der Formel 1 aktiv und es lohnt sich offenbar, und damit meine ich nicht den sportlichen Wert des ganzen Sache.

Zusammenhang mit Fanverboten ist also quatsch wenn es ums Geld geht? Und wie war das mit den viel Geld bringenden Logenbesitzern bei uns in der Ostkurve, die wegen einer Choreo den Einlauf leider nur über die Bildschirme in der Loge sehen konnten, sich beschwert haben und der Verein direkt nachgegeben hat und die Choreos eingeschränkt hat? Geld ist eben für die Vereine wichtiger als Support von den billigen Stehplätzen und wenn die ganzen Plastikclubs kommen, die viel Geld haben, braucht auch Werder mehr davon. Ein kleiner Schritt wäre die billigen Stehplätze mit teuren Sitzplätzen zu ersetzen. Das ist jetzt vielleicht etwas übertrieben, aber Zusammenhänge gibts da schon.

Die ganze Region hat keinen Profifussball und mit de Stadion steht eine passende Infrastruktur bereit. Da gehört eigentlich auch mal wieder richtiger Profifussball hin.

Das Argument versteh ich nicht. Warum gehört da richtiger Profifussball hin nur weil da ein großes Stadion steht? Wenn es die Vereine nicht schaffen alleine höherzukommen haben sie es auch nicht verdient.
 
Zusammenhang mit Fanverboten ist also quatsch wenn es ums Geld geht? Und wie war das mit den viel Geld bringenden Logenbesitzern bei uns in der Ostkurve, die wegen einer Choreo den Einlauf leider nur über die Bildschirme in der Loge sehen konnten, sich beschwert haben und der Verein direkt nachgegeben hat und die Choreos eingeschränkt hat? Geld ist eben für die Vereine wichtiger als Support von den billigen Stehplätzen und wenn die ganzen Plastikclubs kommen, die viel Geld haben, braucht auch Werder mehr davon. Ein kleiner Schritt wäre die billigen Stehplätze mit teuren Sitzplätzen zu ersetzen. Das ist jetzt vielleicht etwas übertrieben, aber Zusammenhänge gibts da schon.
Sobald ein weiterer Verein neben Wolfsburg und Leverkusen ein Werksclub ist kommen nun also Fanverboten? Wäre der ganze Ost-Oberrang gegen die Choreo gewesen und hätte sich beschwert wäre diese genauso verboten worden. Das hat doch nichts damit zu tun, dass die Logenbesitzer nun mehr Geld in die Kasse bringen. Die Leute in den Logen sind einfach so drauf, dass die sich wegen so einem Quatsch beschweren. Hamburg baut ja nun auch extra Sitzplätze in Stehplätze um aus Angst vor den ganzen Plastikclubs, dabei werden sie genauso ihre Einnahmen steigern... Das ist doch alles nur total übertrieben und weg von der Realität.

Das Argument versteh ich nicht. Warum gehört da richtiger Profifussball hin nur weil da ein großes Stadion steht? Wenn es die Vereine nicht schaffen alleine höherzukommen haben sie es auch nicht verdient.
Es geht nicht um die Infrastruktur oder offenbar unfähigen Vereine sondern um die Leute in der Region. Das die Infrastruktur dort existiert macht das ganze Vorhaben nur sinnvoller.
 
Sobald ein weiterer Verein neben Wolfsburg und Leverkusen ein Werksclub ist kommen nun also Fanverboten?

Nein, nicht unbedingt, aber dann wenn vieleicht irgendwann der Großteil der Liga aus diesen Clubs besteht.

Wäre der ganze Ost-Oberrang gegen die Choreo gewesen und hätte sich beschwert wäre diese genauso verboten worden. Das hat doch nichts damit zu tun, dass die Logenbesitzer nun mehr Geld in die Kasse bringen.

Sicher? Wenn sich der Unterrang über die Logen beschweren würde, meinst du der Verein würde irgendwas machen? Natürlich auch ein Verdienst unseres tollen Fanbeauftragten (:beer: :rolleyes:)

Hamburg baut ja nun auch extra Sitzplätze in Stehplätze um aus Angst vor den ganzen Plastikclubs, dabei werden sie genauso ihre Einnahmen steigern... Das ist doch alles nur total übertrieben und weg von der Realität.

Hamburg ist ja auch was anderes. Da haben die Fans durch den Supportersclub viel mehr Mitspracherecht. Die sind uns in Sachen Fanarbeit leider weit vorraus.

Es geht nicht um die Infrastruktur oder offenbar unfähigen Vereine sondern um die Leute in der Region. Das die Infrastruktur dort existiert macht das ganze Vorhaben nur sinnvoller.

Trotzdem kein Grund, dass da Profifußball "hingehört" wie du meintest, find ich.


Nebenbei noch was zu lachen aus dem Rb-Forum, einfach mal den ganzen Thread lesen: http://www.rb-leipzig-fan.de/forum/10/rb-leipzig-ultras-andere-ultras/
 
Ein schöner Artikel zu dem Thema:

http://www.jungewelt.de/2009/07-14/004.php

Sehr gelungen finde ich z.B. die Stelle:

"Markranstädt kann nur der Coup eines besoffenen Werbestrategen gewesen sein. So auch der Name des neuen Vereins. Aus SSV Markranstädt wurde RB Leipzig. Das RB steht nicht etwa für Red Bull (Sponsorennamen sind aus vereinsrechtlichen Gründen in Deutschland untersagt), auch nicht für ReiBach, sondern für den orthographisch nicht weniger bedenklichen Namen RasenBallsport Leipzig. Hurra! Da hat das Brainstormingwochenende doch was gebracht. Man kann sich jetzt schon die herrlichen Fangesänge vorstellen."
 
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