Corona - generelle Diskussion

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@syker1983 - vielen Dank für den Einblick. Allein den Punkt mit dem Impfstoff verstehe ich nicht, der mag aber auch bundeslandabhängig verschieden sein. Hier, Ruhrgebiet, Ballungsraum, gibt es mittlerweile sehr viele Anlaufstellen zum Impfen, viele ohne Termin. Anfangs komplett überlaufen, mittlerweile lese ich aber häufig, dass man nicht mehr lange warten muss. Auch Ärzte informieren immer wieder über soziale Medien, dass sie noch überschüssigen Impfstoff haben und spontan Impflinge suchen. Warum gibt es hier also ganz offenbar genug Impfstoff, bei Euch aber nicht? Das liegt dann ja ggf. nicht an zu wenig bestellt, sondern schlecht verteilt?
Es geht um Biontech. Wir bekommen laut Behörde nur ein Vial pro Arzt ausgeliefert. Moderna dagegen läuft mit mehr Vials nämlich 3 pro Arzt. Selbst die Impfzentren haben damit echte Probleme, weil sie zu wenig Comirnaty bekommen. Die Apotheker dürfen nicht mehr an die betreffenden Praxen oder auch Zentren liefern. Manche Ärzte haben zu viel Impfstoff, weil der 4 Wochen im Kühlschrank haltbar ist und immer wieder Patienten nicht erscheinen, ohne abzusagen. Es wurde zu wenig von der Regierung bestellt. Nachfrage nach Biontech höher als das Angebot.
 
Die Altersgrenze finde ich unsinnig, weil willkürlich gesetzt. Aber besser als nichts. Ich hätte nie gedacht, dass ich das einmal sage, aber mittlerweile sehr ich keine Alternative mehr zur Impfpflicht. Allerdings für alle anstatt mit willkürlichen Altersgrenzen.

So sehr ich den Idee dahinter verstehen kann, ich bin gegen eine generelle Impfflicht.
Nicht, weil ich nicht unbedingt denke das Impfstoff überhaupt nicht wirkt, sonst wär ich selbst nicht 3x geimpft,
sondern schlicht weil der Impfstoff eben nicht so wirkt, wie er wirken müsste, damit eine Impfflicht moralisch / ethisch vertretbar wäre aus meiner Sicht.

Denn tatsächlich die gesamte Bevölkerung, nicht nur aus Deutschland sondern weltweit müsste das ja dann passieren, alle 2-4 Monate, danach siehts ja bei der Mutationsrate des Virus + Nachlassen der Schutzwirkung aus (so man den Experten denn glauben darf), impfen lassen zu müssen, das kann es mMn nicht sein.
Das ist weder wirtschaftlich noch logistisch irgendwie machbar.
Ist ja jetzt, so hört man ja direkt von der Ärzteseite gerade, gibts schon zu wenig Impfstoff da.
 
Die Altersgrenze finde ich unsinnig, weil willkürlich gesetzt. Aber besser als nichts. Ich hätte nie gedacht, dass ich das einmal sage, aber mittlerweile sehr ich keine Alternative mehr zur Impfpflicht. Allerdings für alle anstatt mit willkürlichen Altersgrenzen.
Genau alle durchimpfen von 0-100, nur so wird das was. Und wenn der Schutz nur 3-4 Monate hält, dann vierteljährlich ran an die Spritze.
Die Ungeimpften sind ja bis Winterende alle wahrscheinlich tot oder genesen.

Wer sich nicht impfen lässt, Arbeistverbot, Ausreiseverbot, am sozialen Leben teilnehmen nee ...am besten MMn in Lager stecken also Gesundheitslager zum Schutz für die Allgemeinheit.

Impfleugner die Fake News verbreiten wie Nebenwirkungen und neuerdings laut neuen englischen Erkenntnissen, das Immunsystem von Geimpften nicht mehr vollständiger Immunschutz erreicht wird (Antigenerbsünde) diesen Medien Kanal abschalten, nur genehmigte Sender in Zukunft. Denn nur Impfen hilft. Impfen ist nicht nur die beste, sondern auch einzige Verteidigung.
 
Sind sie nicht! Es wird hier in D mit zweierlei Maß gemessen. Gehen die Leute zu Macdonalds müssen sie ihren Impfpass + Personalausweis vorlegen. In unseren Praxen gibt es schon elende Diskussionen über FFP2-Masken als Standard, Impfstatus wird nicht an das Praxispersonal wegen Persönlichkeitsrechten weitergegeben, dazu ständige elende Diskussionen mit der Querdenker-Szene Tag für Tag. Und das Alles zigtausendfach in D.
@Nicole Du kannst gerne mal den Angehörigen tagtäglich vermitteln, warum ihre Mutter, Vater etc. an Tumoroperationen verschoben werden, weil I-Betten für größtenteils Ungeimpfte freigehalten werden müssen. Ständige Aufklärungen mit den Angehörigen, die den Arbeitsalltag wirklich bereichern.
Es ist sehr leicht, am PC zu sitzen und und Freiheitsrechte in ein anonymes Forum zu schicken und mit den daily schwerwiegenden Problemen aber auch nicht das Mindeste zu tun zu haben. Forderungen stellen ist leicht.
Dann noch das Problem mit dem Impfstoff Biontech, der kaum von der Regierung geordert worden ist. Macht alles einen Heidenspaß, Pat umzubestellen, sich am Telefon anpöbeln zu lassen, weil kein Impfstoff da ist usw. usf..

Bei uns wurde die Intensivstation über 2 Monate als voll deklariert, weil genau 1 Coronapatient dort lag. Der Mensch liegt da immer noch, nur sind andere Betten nun frei geworden.

Ich finde es falsch, dass Tumorpatienten wichtige OPs derzeit versagt werden, weil zur Freihaltung von Intensivbetten wegen Corona die OP‘s verschoben werden. Wichtige Operationen sollen durchgeführt werden. Ich habe meine Einstellung nicht geändert. Wenn, dann ist Triage durchzuführen. Und dann kommt es eben vor, dass ein Ungeimpfter den kürzeren zieht. Es hatten ja nun alle Menschen in Deutschland die Möglichkeit sich impfen zu lassen. Ein Tumorpatient darf nicht durch mangelnde OP gefährdet werden. Aber es ist halt auch bezeichnend, dass Intensivstationen voll sind, selbst wenn nur ein Bruchteil Coronapatienten dort liegt.

Ich kann Deinen Frust, so lese ich es aus Deinem Beitrag heraus, verstehen. Was da auf Deinen und den Schultern vieler Ärzte abgelassen wird, ist enorm. Und dass die Gesundheit immer weiter kaputt gespart wurde, bekommen wir nun zu spüren.

Warum Du diesen Frust nun hier abbaust, verstehe ich weniger. Wenn es nach mir ginge, hättest Du ausreichend Biontech und könntest so impfen, wie Du es für richtig hältst. Und anpöbeln lassen, sollte man sich nicht. Da kann man dann auch den Patienten abservieren. Man muss sich nicht alles gefallen lassen.

Für Dich mag es falsch sein gegen Corona-Maßnahmen demonstrieren zu gehen. Für mich bleibt es ein wichtiger Bestandteil der Grundrechte und folglich auch richtig und wichtig. Fehlende Impfstoffe - auch etwas, worauf man im Rahmen von Demos aufmerksam machen kann. Pflegekräfte demonstrieren für mehr Geld und bessere Bedingungen - auch gut und wichtig. Man merkt, es läuft vieles immer noch falsch. Und da ist es dann mMn gut, dass demonstriert wird / werden kann. Und wenn man dies draußen im Freien in Form eines Spaziergangs passiert, wo die Maßnahmen eingehalten werden, ist es umso besser. Wie dem auch sei…
 
Zitat von Nicole:
Für Dich mag es falsch sein gegen Corona-Maßnahmen demonstrieren zu gehen. Für mich bleibt es ein wichtiger Bestandteil der Grundrechte und folglich auch richtig und wichtig.
Ich lese aus dem Post von @syker1983 nicht, dass er damit das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung in Frage gestellt hat, sondern mit dem auch für ihn geltenden Grundrecht der freien Meinungsäußerung lediglich zu verstehen gab, dass er (auch) als Mediziner die Demos gegen die Corona-Maßnahmen ablehnt. ;)
 
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Krass das ist ja ne Letalität von über 10 Prozent. Impfen hilft.....Ich fordere die Impfpflicht für ALLE auch wenn es sein muss, monatliche Piekse.
Habe dir mal einen passenden Avatar gebastelt.
klunzimpfpflicht2mpkdd.png
 
Ich beziehe mich auf sergeant`s Beitrag ..siehe 1 Seite vorher. Tote pro 1 Mio EW bei über 100000 Toten Schweden sind das bei mir über 10 Prozent Letalität
 
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