Danke für die aus meiner Sicht treffenden Worte.Jedem und Jeder steht es frei, sich unsolidarisch zu verhalten. Schlicht, weil Solidarität kein Rechtsprinzip ist sondern eher ein Ethisches. Deswegen läuft auch der Verweis auf das Erlaubte regelmäßig ins Leere. Der Wunsch, für unsolidarisches Verhalten nicht angeprangert zu werden, ist nachvollziehbar, aber ich kann und werde dem niemals nachkommen. Denn das wiederum ist meine Freiheit. Es gibt kein Recht frei von Kritik zu sein, kein Recht, dass nicht mit dem Finger auf die gezeigt wird, die die Krise befeuern. Es gibt kein Recht darauf, sich unsolidarisch zu verhalten und sich dabei auch noch wohl zu fühlen. Es gibt sehr wohl ein Recht darauf, zu dem zu stehen was man macht, wenn man der Gesellschaft gepflegt den Mittelfinger zeigt. Leider aber stehen die meisten Spalter nicht dazu, sie begeben sich in die Opferrolle und im Fall der Fälle lassen sie sich von genau jenen Menschen wieder gesund pflegen denen sie vorher noch die Solidarität verweigert haben (vergl. den kürzlich verstorbenen Impfgegner in den Niederlanden). Und das einzige was ich persönlich bereit bin zu versuchen, ist, diese Spalter nicht direkt zu beleidigen. Das wiederum wäre nämlich nicht im Rahmen der Erlaubten. Es gelingt mir nicht immer, aber ich gebe mir Mühe.
@Nicole - ich denke, fast jeder nimmt am Leben teil, denn sich (komplett) einigeln birgt Gefahren wie Vereinsamung, Depression etc. Aber "am Leben teilnehmen" muss doch nicht gleich heissen, alles und jedes machen, als gäbe es Corona nicht.... Und wenn jemand entscheidet, alles und jedes zu machen, dann sollte er Kritik daran auch aushalten können.
vorbei geht, so lange halt die Kohle stimmt.