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Ihr werdet es nicht ändern können, dass gezündet wird, fertig aus!
Vor 3 Jahren hätte hier jeder anders gedacht, da bin ich mir sicher. Aber den Medien muss man ja hinterher laufen! Wenn sie es verachten..joa... dann mach ich das auch einfach mal...
Ihr werdet es nicht ändern können, dass gezündet wird, fertig aus!
Vor 3 Jahren hätte hier jeder anders gedacht, da bin ich mir sicher. Aber den Medien muss man ja hinterher laufen! Wenn sie es verachten..joa... dann mach ich das auch einfach mal...
Ihr werdet es nicht ändern können, dass gezündet wird, fertig aus!
Zitat von Linienrichter Jablonski:Machen wir uns doch nichts vor: Die meisten von denen, die das Zündeln heute cool finden, konnten sich vor drei Jahren ihre Schuhe noch nicht selbst zubinden.
Und ansonsten alles wie immer: Wenn jemand anderer Meinung ist, dann wird erst um Kopf und Kragen argumentiert, bis es vollends wahnsinnig geworden ist. Und dann wird so getan, als könne man Andersdenkende nicht ernst nehmen, weil die ihre Meinung ja ohnehin nur irgendwo übernommen haben. Und dann wird WOL grundsätzlich runtergemacht, weil hier alle doof sind.
Es ändert sich wirklich nichts. Und irgendwann wird wieder rumgeheult, dass der Zusammenhalt in der Kurve so mies sei. Nämlich genau dann, wenn man die Andersdenkenden irgendwann mal wieder für seine Ziele braucht.
Zitat von Linienrichter Jablonski:Eben, das ist auch schon das ganze Problem: Du verstehst es nicht.
Zitat von Linienrichter Jablonski:Und wie müssen wir uns das verantwortungsbewusste Handeln bei denen vorstellen, die hier und in anderen Foren geschrieben haben, das in St. Etienne gehöre einfach dazu, sei pillepalle gewesen und wer das nicht akzeptiert ist kein Werder-Fan?

Das erinnert jetzt stark an einen Dreijährigen, der im Kindergarten trotzig vor der Erzieherin steht und wütend aufstampft, während ihm der Rotz aus der Nase läuft.
Hältst du das für einen ernsthaften Diskussionsbeitrag?
Wenn das Verbot das Problem ist, dann gibt es verschiedene Möglichkeiten für den Umgang damit. Zum einen könnte man sich mit einer sachlichen, begründeten und nachvollziehbaren Argumentation bei den zuständigen Stellen dafür einsetzen, dass das Verbot aufgehoben oder gelockert wird. Das wird zwar nicht von heute auf morgen funktionieren, aber das wäre der intelligente Weg. Zum anderen kann man einfach auf das Verbot scheißen und seinen Willen durchsetzen. Das ist - vorsichtig formuliert - der Weg, den schwerlich jemand als intelligent bezeichnen wird. Jeder wählt allerdings den Weg, auf dem er am besten laufen kann...
Na, erkennst du dich zufällig in deinem eigenen Beitrag wieder?
Erklär doch HB2108 mal, was er angeblich nicht versteht. Solche Beiträge helfen da sicher nicht weiter.
Wer hat geschrieben, dass diejenigen keine Werderfans seien? Ich glaube so gut wie alle hier haben gesagt, dass sie das Werfen von Bengalos nicht akzeptieren und nicht, dass das pillepalle gewesen wäre. Zeig doch mal die Beiträge, in denen das nicht so war.
Zum Thema: Ich kann HB2108 eigentlich nur voll zustimmen, starke Beiträge.![]()
Man kann andere Fans von seinen Ideen überzeugen und eine standhaft bleibende immer weiter wachsende Gemeinschaft bilden die gegen die Auswüchse des modernen Fußballs vorgeht und den unerreichbaren Lobbyisten Feuer unterm Hintern macht (im übertragenen Sinne).
Das erkläre mir doch bitte einmal genauer: Du willst gegen den modernen Fußball kämpfen, aber für die Zündelei, die nachweislich moderne Erscheinung in gewissen Fankreisen ist? Ist das jetzt angewandte Dialektik?
Mit Argumenten brauch man doch den Vereinen nicht kommen. Denen geht es doch nur ums Geld und die machen sowieso alles was die DFL will. Man kann sagen "Versucht doch mal gegen das Verbot vorzugehen und redet mit denen", es ist aber einfach aussichtslos. Wenn man den Zeiffer mal als Beispiel nimmt: In Etienne redet der so ganz cool daher, macht nen ganz lässigen Eindruck, ein paar Tage später erzählt der bei Radio Bremen irgendeinen scheiß von wegen er hätte versucht mehrere Leute zu identifizieren, die hätten aber Gewalt angewendet. Unser Verein interessiert sich ein Scheißdreck für Fans, das können wohl auch viele Normalo-Fans (keine Abwertung, nur Unterscheidung) so unterschreiben. Fazit: Die Lage ist aussichtslos.
Es gibt allerdings noch einen zweiten Weg gegen das Verbot vorzugehen: Man kann andere Fans von seinen Ideen überzeugen und eine standhaft bleibende immer weiter wachsende Gemeinschaft bilden die gegen die Auswüchse des modernen Fußballs vorgeht und den unerreichbaren Lobbyisten Feuer unterm Hintern macht (im übertragenen Sinne).
Das erkläre mir doch bitte einmal genauer: Du willst gegen den modernen Fußball kämpfen, aber für die Zündelei, die nachweislich moderne Erscheinung in gewissen Fankreisen ist? Ist das jetzt angewandte Dialektik?
Wir reden über ein begründetes (und begründbares!) Verbot, wir argumentieren und wir können uns auf eine schon getroffene (uns aus gutem Grund getroffene!) Entscheidung berufen, die wir aus Überzeugung mittragen. Von eurer Seite kommt dagegen "Das labert ihr doch nur nach, weil das Innenministerium seit drei Jahren auf Panik macht!" und ähnlicher Schrott. Und wenn gar nichts mehr hilft kommt "Es wird weiter gezündet, basta!". Ich glaube, an den letzten drei Seiten hier kann man schon recht deutlich ablesen, welche der beiden Parteien sich erwachsener verhält.
Hier wird von euch wieder mal so getan als sei das Zündeln im Block ein großer Gewinn für die Atmosphäre, quasi ein Beitrag zur Fußball-Kultur und als hätten alle, die dagegen sind keine Ahnung davon.
Problem nur: Gleichzeitig findet man eine ganze Palette von Dingen cool, die es vor 20 Jahren in deutschen Stadien noch nicht gab. Und obwohl das somit Modeerscheinungen sind, denen man da nachhechelt, tut man so, als sei man im Kern gegen den modernen Fußball. Leider hakt diese Anschauung hinten und vorne, wenn man sie mal etwas genauer abklopft.
Zündelei ist eine Erscheinung des modernen Fußballs? Heilige Maria Mutter Gottes .....

Dazu zitiere ich gerne einen Abschnitt aus einem ausführlichen Text über Pyro von den UF, wobei cih darauf hinweisen muss das Werder viel weniger an Strafen zahlen musste in den letzten Jahren als die Eintracht:
"Ein weiterer Aspekt, der von Pyrogegnern immer wieder vorgebracht wird, ist, dass es den Verein ja Geld kostet. Diejenigen könnten gar keine wirklichen Fans sein, oft wird das Schlagwort „sogenannte Fans“ benutzt.
Prinzipiell ist es richtig, für die meisten Pyro-Aktionen wird der Verein vom DFB zur Kasse gebeten. Um dem ganzen Thema allerdings mal die Schlagkraft zu nehmen, haben wir die Zahlen zusammengefasst, für 2005 und 2006 wurde nichts hinsichtlich Geldstrafen gefunden, wir gehen also davon aus, dass in diesem Zeitraum auch keinerlei Strafen gegen die Eintracht verhängt wurden!
Enthalten sind natürlich nur die Kosten für Eintracht Frankfurt, die von eigenen Fans, nicht denen der Gastvereine, wegen mangelndem Ordnungsdienst, verursacht wurden.
Für den Zeitraum von 2002 – 2008 ergibt sich ein durchschnittlicher Wert von 14500 EUR / Jahr, den Eintracht Frankfurt an Strafen, verursacht von den eigenen Fans, an den DFB zahlen muss. Circa die Hälfte davon resultiert nicht einmal aus dem Zünden von Pyrotechnik, sondern dem Werfen von Gegenständen auf das Spielfeld, was allgemein selten aus der Kurve, sondern zumeist von den Sitzplätzen kommt.
Berücksichtigt man die Strafe aus dem Karlsruhe-Spiel dieses Jahr, und nimmt einfach mal noch 10000 EUR obendrauf, die im Laufe des Jahres noch anfallen könnten, erhöht sich dieser Durchschnitt auf ca. 20000 EUR / Jahr, in Betrachtung der letzten 8 Jahre.
Diese Zahlen möchten wir einfach mal in verschiedene Relationen setzen:
Der Gesamtetat der Eintracht Frankfurt Fußball AG liegt dieses Jahr bei über 50 Millionen EUR, alleine die Personalkosten für die Profimannschaft betragen 25 Millionen Euro. Im Gegensatz zu einem Oberligisten fallen diese Strafen also wirklich überhaupt nicht ins Gewicht, zudem gehen die Kosten dem Budget der Fanbetreuung zur Last. Diese finanziert sicherlich teilweise sinnvolle Dinge, aber es ist anzunehmen, dass beispielsweise die Verteilung von mehreren Tausend Schokoladen-Nikoläusen zur Werbung für ihren neuen Fantreff im Stadion wird ebenso aus diesem Budget bezahlt wird."
1.) Der große Unterschied ist: Mit den Möchtegern-Argumenten wie "Na und, dass ein Rentner in einen Schützenfest-Umzug fährt kann man doch auch nicht verhindern!" setzen wir uns ja sogar noch auseinander, trotz aller Abstrusität. Wir reden über ein begründetes (und begründbares!) Verbot, wir argumentieren und wir können uns auf eine schon getroffene (uns aus gutem Grund getroffene!) Entscheidung berufen, die wir aus Überzeugung mittragen. Von eurer Seite kommt dagegen "Das labert ihr doch nur nach, weil das Innenministerium seit drei Jahren auf Panik macht!" und ähnlicher Schrott. Und wenn gar nichts mehr hilft kommt "Es wird weiter gezündet, basta!". Ich glaube, an den letzten drei Seiten hier kann man schon recht deutlich ablesen, welche der beiden Parteien sich erwachsener verhält.
2.) Das tun hier ein halbes Dutzend Personen seit etlichen Seiten. Er tut zum Beispiel so, als könne man es nicht mal verhindern, dass jemand bei einem Schützenfest in einen Umzug rast und als sei das ein Argument dafür, Bengalos zu erlauben, weil man da ja auch nicht verhindern kann, dass etwas passiert. Dass das genau das Gegenteil von dem ausdrückt, was er eigentlich zum Ausdruck bringen möchte, merkt er gar nicht. Auch jetzt noch nicht. Und dann werden bestehende Regeln (also das Verbot von Bengalos im Stadion) gleichgesetzt mit absurden Fahrverbot-Vergleichen und so weiter. Wenn ihr das für schlüssig haltet ... mamma mia!
3.) Hier wird von euch wieder mal so getan als sei das Zündeln im Block ein großer Gewinn für die Atmosphäre, quasi ein Beitrag zur Fußball-Kultur und als hätten alle, die dagegen sind keine Ahnung davon. Soll ich Dir Beispiele auflisten?
4.) Wenn Du DAS für "starke Beiträge" hältst, dann gute Nacht. Das sagt einiges über das Niveau eurer Argumente aus.
Wiederspricht sich das nicht mit dem ersten Teil Deines Beitrages? Wenn es den Lobbyisten eh scheiß egal ist, was in der Fanszene passiert, wie soll das denn überhaupt funktionieren? Meinst Du, die würde das kratzen, wenn statt 500 vielleicht 1500 Leute gg. Pyroverbot protestieren? Oder soll das dann so aussehen, dass in Zukunft noch mehr Leute zündeln sollen, und das bringt dann die Herren Lobbyisten zur "Vernunft", weil sie dann sagen "Mensch jetzt machen das so viele, jetzt können wir ja gar nicht mehr anders"??
Und wenn ich dieses Beispiel jetzt auf den zweiten Absatz des Beitrages von HB2108 umsetze, dann sollten also in Zukunft noch mehr Leute ganz einfach mit ihrer Karre mit 250 über die Bahn jagen - nur um den Ordnungshütern "Feuer unterm Hintern zu machen"? Oder hab ich da was falsch verstanden?
Zumindest ist "zünden" eher eine "neuere" Form. Oder kam das in den 60/70er häufiger vor?Zündelei ist eine Erscheinung des modernen Fußballs? Heilige Maria Mutter Gottes .....
Ok, ich bin erst seit etwa 92/93 etwas enger in der Fanszene, vielleicht gabe es diese große schlimme verteufelnde Hetze davor...Das Verbot wurde aus Panikmache erlassen und begründet sich nicht durch irgendwelche schlimmen Vorfälle. Damals sagte kein Schwein: "Jawoll, endlich weg damit". Die Meinung das das doch alles nur Randale sei kam tatsächlich erst mit zunehmender Medienhetze.
Es steht eher IN als Außer Frage... Ganz ehrlich...Vielleicht kein Gewinn der Fußball-Kultur, aber ein Gewinn an Atmosphäre, das steht ja wohl außer Frage.
Was ist eine Modeerscheinung? Singen, Fahne schwingen?
Das ist ja wohl der Gipfel.
Diese "paar" hunderttausend sind Geld die der Verein, unter anderem auch aus Mitgliederbeiträgen, schwer erwirtschaftet hat und ihr stellt euch da ihn und sagt:" Ach das sind doch Peanuts!!?? Merkt ihr eigentlich noch was?
Das ist nicht euer Geld!!