Corona - generelle Diskussion

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Ich finde einfach, dass er in der Position völlig falsch aufgehoben ist.
Okay, der Bankkaufmann war etwas platt.
Dass er da falsch aufgehoben ist, sehe ich genauso. Das hat jedoch zumindest bei mir nichts mit seinem Werdegang zu tun. Ich selbst mache beruflich etwas komplett anderes als meine Ausbildung war, d.h. ich habe viel Empathie für Quereinsteiger, weil ich überzeugt bin, dass sie ein berufliches Umfeld bereichern können. Daher finde ich so ein Pauschalurteil wie Deines nicht nur platt, sondern daneben.
 
Dass er da falsch aufgehoben ist, sehe ich genauso. Das hat jedoch zumindest bei mir nichts mit seinem Werdegang zu tun. Ich selbst mache beruflich etwas komplett anderes als meine Ausbildung war, d.h. ich habe viel Empathie für Quereinsteiger, weil ich überzeugt bin, dass sie ein berufliches Umfeld bereichern können. Daher finde ich so ein Pauschalurteil wie Deines nicht nur platt, sondern daneben.
Ich mag ihn auch einfach nicht.;)
Gegen Quereinsteiger generell hab ich gar nichts.
 
Dass er da falsch aufgehoben ist, sehe ich genauso. Das hat jedoch zumindest bei mir nichts mit seinem Werdegang zu tun. Ich selbst mache beruflich etwas komplett anderes als meine Ausbildung war, d.h. ich habe viel Empathie für Quereinsteiger, weil ich überzeugt bin, dass sie ein berufliches Umfeld bereichern können. Daher finde ich so ein Pauschalurteil wie Deines nicht nur platt, sondern daneben.
Schwierig wird es wenn man das dann auf die Corona-Debatte ummünzt, denn "dEr iSt aBeR kEiN ExPeRtE" hab ich hier sowas von immer und ständig gelesen. :D
 
Schwierig wird es wenn man das dann auf die Corona-Debatte ummünzt, denn "dEr iSt aBeR kEiN ExPeRtE" hab ich hier sowas von immer und ständig gelesen. :D
Das ist nicht schwierig, solange jemand Experten im Team hat bzw. hinzuzieht, ihnen aufmerksam (!) zuhört und sich von ihren Empfehlungen leiten lässt. Oder indem er selbst durch kontinuierliches Lernen zum Experten wird.

Bei dem Geschwurble des Herrn Precht, das hier neulich diskutiert wurde, hatte ich den Eindruck, dass weder das eine noch das andere zutreffend ist. Daher mein damaliger Verweis auf mangelnde Expertise.
 
Das ist nicht schwierig, solange jemand Experten im Team hat bzw. hinzuzieht, ihnen aufmerksam (!) zuhört und sich von ihren Empfehlungen leiten lässt. Oder indem er selbst durch kontinuierliches Lernen zum Experten wird.

Bei dem Geschwurble des Herrn Precht, das hier neulich diskutiert wurde, hatte ich den Eindruck, dass weder das eine noch das andere zutreffend ist. Daher mein damaliger Verweis auf mangelnde Expertise.
Auf den hab ich mich gar nicht bezogen. Letztendlich auch nicht zielführend mein Einwand. Nevermind.
 
Schwierig wird es wenn man das dann auf die Corona-Debatte ummünzt, denn "dEr iSt aBeR kEiN ExPeRtE" hab ich hier sowas von immer und ständig gelesen. :D
Der Witz ist doch: Die Minister der Bundesregierung bzw. Landesregierungen setzen sich NICHT alleine abends ins dunkle Kämmerchen und schreiben da Gesetze und Verordnungen für ihren Verantwortungsbereich. Dahinter steckt eine ministeriale Bürokratie, die Expertenwissen, juristische Fragen und (partei)politische Inhalte komprimiert aufbereitet und 'sprechfähig' zur Verfügung stellt für den/die Verantwortlichen.
Fachkenntnisse vom Aufgabenbereich zu haben, ist vielleicht förderlich, aber nicht zwingende Voraussetzung; siehe bspw. Dobrindt, Scheuer, Klöckner.
Was 'andere Experten' angeht, möchte ich einfach mal zwei Interviews aus der Fuldaer Zeitung zum Nachlesen verlinken, eines aus August 2020 mit dem in der 'Quatschdenker-Szene' so hochgelobten emeritierten Prof. S. Bhakdi und dem 'aus Funk und Fernsehen' bekannten Prof. Streeck aus Nov. 2020:
https://www.fuldaerzeitung.de/panor...teat-pandemie-karina-reiss-kiel-90028917.html
https://www.fuldaerzeitung.de/fulda...impfstoff-deutschland-heinsberg-90053780.html
Wer verstehend lesen kann, dürfte die unterschiedliche Bewertung der pandemischen Lage schnell erkennen.
Zu Prof. Bhakdi und 'Expertentum' gibt es lang und breit die (bei einigen unbeliebten) Faktenchecks und hier als Hintergrund-Info noch eine Aussage des BR:
"Die Suche nach Sucharit Bhakdi auf diesen Plattformen [Web of Science oder researchgate] zeigt: Er wird zwar immer wieder zitiert, aber es gibt viele andere Forscher, die genauso viel oder mehr Resonanz erfahren als er. Tatsächlich sagen Fachkollegen, dass Bhakdi in den neunziger Jahren ein renommierter Mikrobiologe war.
Allerdings ist er seit acht Jahren im Ruhestand. Sein Forschungsgebiet waren zum Beispiel Atherosklerose, bakterielle Toxine, Malaria und Dengue. (Wikipedia, Researchgate). Epidemiologische Fragen, wie er sie rund um das neuartige Coronavirus in seinen Videos thematisiert, standen nicht im Zentrum.
"
Der von @opalo angesprochene Herr Precht ist meines Wissens Philosoph, dürfte also über eine Meinung verfügen, aber nicht unbedingt über Expertise - so, wie beispielsweise auch Frau Wagenknecht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Witz ist doch: Die Minister der Bundesregierung bzw. Landesregierungen setzen sich NICHT alleine abends ins dunkle Kämmerchen und schreiben da Gesetze und Verordnungen für ihren Verantwortungsbereich. Dahinter steckt eine ministeriale Bürokratie, die Expertenwissen, juristische Fragen und (partei)politische Inhalte komprimiert aufbereitet und 'sprechfähig' zur Verfügung stellt für denn/die Verantwortlichen.
Fachkenntnisse vom Aufgabenbereich zu haben, ist vielleicht förderlich, aber nicht zwingende Voraussetzung; siehe bspw. Dobrindt, Scheuer, Klöckner.
Was 'andere Experten' angeht, möchte ich einfach mal zwei Interviews aus der Fuldaer Zeitung zum Nachlesen verlinken, eines aus August 2020 mit dem in der 'Quatschdenker-Szene' so hochgelobten emeritierten Prof. S. Bhakdi und dem 'aus Funk und Fernsehen' bekannten Prof. Streeck aus Nov. 2020:
https://www.fuldaerzeitung.de/panor...teat-pandemie-karina-reiss-kiel-90028917.html
https://www.fuldaerzeitung.de/fulda...impfstoff-deutschland-heinsberg-90053780.html
Wer verstehend lesen kann, dürfte die unterschiedliche Bewertung der pandemischen Lage schnell erkennen.
Zu Prof. Bhakdi und 'Expertentum' gibt es lang und breit die (bei einigen unbeliebten) Faktenchecks und hier als Hintergrund-Info noch eine Aussage des BR:
"Die Suche nach Sucharit Bhakdi auf diesen Plattformen [Web of Science oder researchgate] zeigt: Er wird zwar immer wieder zitiert, aber es gibt viele andere Forscher, die genauso viel oder mehr Resonanz erfahren als er. Tatsächlich sagen Fachkollegen, dass Bhakdi in den neunziger Jahren ein renommierter Mikrobiologe war.
Allerdings ist er seit acht Jahren im Ruhestand. Sein Forschungsgebiet waren zum Beispiel Atherosklerose, bakterielle Toxine, Malaria und Dengue. (Wikipedia, Researchgate). Epidemiologische Fragen, wie er sie rund um das neuartige Coronavirus in seinen Videos thematisiert, standen nicht im Zentrum.
"
Der von @opalo angesprochene Herr Precht ist meines Wissens Philosoph, dürfte also über eine Meinung verfügen, aber nicht unbedingt über Expertise - so, wie beispielsweise auch Frau Wagenknecht.
Der Witz ist eigentlich eher: Die Minister der Bundes- bzw. Landesregierung machen das NICHT. Nur Sarah Wagenknecht macht das. ;)
 
Die Rufe der Experten und Ärzte nach kostenlosen Tests werden wieder laut. Die Rechnung mehr Leute zur Impfung zu bewegen, sei nicht aufgegangen. Viele Tests decken das Infektionsgeschehen auf und sind pandemisch viel sinnvoller.

Vor dieser pandemischen Fehlentscheidung hatte Prof. Dr. Streeck ja direkt gewarnt. Lauterbach hielt letzte Woche noch immer an ihr fest. Mal schauen, wie es diesbezüglich nun weitergeht.
 
https://web.archive.org/web/2021090...edDocs/FAQ/COVID-Impfen/FAQ_Transmission.html

"Aus Public-Health-Sicht erscheint durch die Impfung das Risiko einer Virusübertragung in dem Maß reduziert, dass Geimpfte bei der Epidemiologie der Erkrankung keine wesentliche Rolle mehr spielen."


"Die Impfung hat eine hohe Schutzwirkung (mindestens 80%) gegen schweres COVID-19, unabhängig vom verwendeten Impfstoff (Comirnaty von BioNTech/Pfizer, Spikevax von Moderna, Vaxzevria von AstraZeneca).

"Die derzeitige Datenlage zeigt darüber hinaus, dass die Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff wie auch mit mRNA-Impfstoffen zu einer deutlichen Reduktion der SARS-CoV-2-Infektionen (symptomatisch + asymptomatisch) führt (Schutzwirkung etwa 80-90% nach der 2. Impfstoffdosis)."


stand bis 1.11. .....diese Punkte stehen jetzt nicht mehr da

neu ist jetzt folgende Formulierung vom RKI


https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/FAQ_Transmission.html


"In welchem Maß die Impfung die Übertragung des Virus reduziert, kann derzeit nicht genau quantifiziert werden."

"In der Summe ist das Risiko, dass Menschen trotz Impfung PCR-positiv werden und das Virus übertragen, auch unter der Deltavariante deutlich vermindert."




 
So etwas, da gibt es einen Erkenntnisgewinn - und manche finden, das reiche aus, um das RKI ins 'Zwielicht' zu rücken.
Dabei gibt es - außerhalb einer Vollkasko-Wunschdenken-Mentalität - keine Garantien.
Dass die Impfung bis auf wenige Ausnahmen vor schweren Verläufen schützt und die Notwendigkeit stationärer Behandlungen deutlich reduziert, bewerte ich als Erfolg.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Back
Top