Corona - generelle Diskussion

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Hae? Willst du sagen, es häNein, ich will tte so oder so keine Grippetoten gegeben?
Nein, ich will sagen, das die Auslegung von Zahlen, in die eine oder andere Richtung, für mich dem Kaffeesatzlesen gleicht. Wir gehen hier mit Zahlen jonglieren, die irgendein Institut in die Welt geblasen hat. Stimmen sie, sind sie in sich schlüssig? 5 Millionen Tote. Welche Altersgruppen waren betroffen, hatten sie Vorerkrankungen, in welcher Umgebung lebten diese Menschen, wie war die medizinische Versorgung,
..... ? Mir sind da zu viele Fragezeichen.
 
Apropos Zahlen, die ein Institut in die Welt bläst. Ich habe hier eine Website mit dem schönen Namen EuroMOMO, die die Sterblichkeitszahlen in 24 europäischen Ländern erfasst. Hier zeigt sich, dass im vergangenen Jahr bis zur 39. Woche die kumulative Sterblichkeit in der Altersgruppe 15-44 Jahre 2258 betrug. In diesem Jahr liegt die Sterblichkeitsrate bisher bei 4046, das ist ein Anstieg von nicht weniger als 79,2 Prozent.

Ein ähnlicher Anstieg ist in der Altersgruppe der 45- bis 64-Jährigen zu verzeichnen. Im Coronarjahr 2020 betrug die Sterblichkeit in dieser Kategorie bis einschließlich Woche 39 16.869. In diesem Jahr sind es 28.645, was einem Anstieg von 69,8 Prozent entspricht.

Auch in der Alterskategorie 65-74 Jahre ist ein erheblicher Anstieg zu verzeichnen. Im letzten Jahr lag die Sterblichkeitsrate bis einschließlich der 39. Woche bei 29.796 und in diesem Jahr bei 46.097, was einem Anstieg von 54,7 Prozent entspricht. Auch in der Kategorie 0-14 Jahre ist ein Anstieg zu verzeichnen.

Hier ein Link, für alle, die sich gerne Zahlen schön rechnen wollen. Ob der Anstieg jetzt durch das Impfen erfolgt oder Folgen von Abriegelungen sind, überlasse ich jeden selber. Denn ich weiß es nicht, wenn ich ehrlich sein darf.

https://euromomo.eu/graphs-and-maps#excess-mortality

Ich wünsche euch viel Spaß. :)
Faktenchecker, bitte übernehmen sie.
 
Nein, ich will sagen, das die Auslegung von Zahlen, in die eine oder andere Richtung, für mich dem Kaffeesatzlesen gleicht. Wir gehen hier mit Zahlen jonglieren, die irgendein Institut in die Welt geblasen hat. Stimmen sie, sind sie in sich schlüssig? 5 Millionen Tote. Welche Altersgruppen waren betroffen, hatten sie Vorerkrankungen, in welcher Umgebung lebten diese Menschen, wie war die medizinische Versorgung,
..... ? Mir sind da zu viele Fragezeichen.
Ich bin generell kein Zahlenmensch, daher grundsätzlich auch eher skeptisch.
Halte es da auch mit Stalin, glaube ich wars, traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.
 
Wir gehen hier mit Zahlen jonglieren, die irgendein Institut in die Welt geblasen hat.

So kann man natürlich auch jede halbwegs wissenschaftliche Herangehensweise im Keim ersticken. Wie kommst du auf "irgendein Institut"? Und was meinst du damit?

Irgendein Institut publiziert zum Beispiel hier:

Welcome to the Lancet COVID-19 Resource Centre, bringing together all COVID-19 research, reviews, commentary, news, and analysis from across the Lancet family of journals as it is published. The resource aims to assist health workers, policy makers, and researchers to bring the COVID-19 pandemic to a close. All of our COVID-19 content is free to access.
https://www.thelancet.com/coronavirus
 
So kann man natürlich auch jede halbwegs wissenschaftliche Herangehensweise im Keim ersticken. Wie kommst du auf "irgendein Institut"? Und was meinst du damit?

Irgendein Institut publiziert zum Beispiel hier:

Welcome to the Lancet COVID-19 Resource Centre, bringing together all COVID-19 research, reviews, commentary, news, and analysis from across the Lancet family of journals as it is published. The resource aims to assist health workers, policy makers, and researchers to bring the COVID-19 pandemic to a close. All of our COVID-19 content is free to access.
https://www.thelancet.com/coronavirus
Keineswegs will ich eine wissenschftliche Herangehensweise im Keim ersticken, nur ich meine, hier wird sich seitenweise "gestritten", z.B. über die Wahrhaftigkeit der Todeszahlen. Wenn die genannte Zeitschrift (liegt auch bei meinem Doc, er kommt nur nicht dazu, sie zu lesen ;) ) diese Informationen anbieten, um so besser, dann könnte der geneigte Leser hierzu ja etwas beitragen. Mir geht es um die Informationen an sich und das Durcheinander, der gebotenen Informationen, die 5 Million Tote waren hier der Aufhänger. Ich erinnere dabei an das Wirrwar der Inzidenzzahlen, an das RKI, wo plötzlich festgestellt wurde, das 3,6, Millionen Geimpfte nicht gezählt waren oder die Zahlen der Intensivbetten, die plötzlich nicht mehr da waren oder......
 
Keineswegs will ich eine wissenschftliche Herangehensweise im Keim ersticken, nur ich meine, hier wird sich seitenweise "gestritten", z.B. über die Wahrhaftigkeit der Todeszahlen. Wenn die genannte Zeitschrift (liegt auch bei meinem Doc, er kommt nur nicht dazu, sie zu lesen ;) ) diese Informationen anbieten, um so besser, dann könnte der geneigte Leser hierzu ja etwas beitragen. Mir geht es um die Informationen an sich und das Durcheinander, der gebotenen Informationen, die 5 Million Tote waren hier der Aufhänger. Ich erinnere dabei an das Wirrwar der Inzidenzzahlen, an das RKI, wo plötzlich festgestellt wurde, das 3,6, Millionen Geimpfte nicht gezählt waren oder die Zahlen der Intensivbetten, die plötzlich nicht mehr da waren oder......

Eigentlich wurde über die Zahl an sich doch gar nicht gestritten. Daher meine leichte Verwunderung. Eher würde ich vermuten, dass die echten Zahlen viel höher sind aber DAS wäre dann tatsächlich Kaffeesatzleserei. Der eigentliche Aufhänger war die Aussage, dass das Problem mit der Pandemie, die Pandemie selbst ist. Und wenn man dann halt anfängt die Zahlen (der Verstorbenen, wie hoch auch immer sie sind) zu relativieren, dann müsste man sie konsequenterweise auch für die Kollateralschäden (psychische Erkrankungen) relativieren. Womit der Debatte mit derlei Argumentation dann genutzt ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt denn die Moral aus der Geschicht wäre dann: Menschen sterben, Menschen leiden, was soll die Aufregung.
 
Eigentlich wurde über die Zahl an sich doch gar nicht gestritten. Daher meine leichte Verwunderung. Eher würde ich vermuten, dass die echten Zahlen viel höher sind aber DAS wäre dann tatsächlich Kaffeesatzleserei. Der eigentliche Aufhänger war die Aussage, dass das Problem mit der Pandemie, die Pandemie selbst ist. Und wenn man dann halt anfängt die Zahlen (der Verstorbenen, wie hoch auch immer sie sind) zu relativieren, dann müsste man sie konsequenterweise auch für die Kollateralschäden (psychische Erkrankungen) relativieren. Womit der Debatte mit derlei Argumentation dann genutzt ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt denn die Moral aus der Geschicht wäre dann: Menschen sterben, Menschen leiden, was soll die Aufregung.
Ist doch letztlich auch ne individuelle Sichtweise, wie fast Alles.
Die Leute reden doch Anders, wenn sie Corona am eigenen Leib erfahren haben oder jemanden dadurch verloren haben.
Ich würde mal davon ausgehen, dass dem nicht so ist.
 
Aus gegebenen Anlass nochmals der Hinweis von letzter Woche Donnerstag:

Die letzten Beiträge hier im Thread hatten mit dem Threadthema Corona nichts zu tun und wurden daher in den Thread zur Diskussionskultur verschoben. Bitte diskutiert hier ausschließlich über das Thema.

Sollte das auch künftig nicht klappen, werden wir ggf. die themenfremden Beiträge direkt löschen und uns die Mühe des Verschiebens sparen.
Dem o.a. Hinweis vom 25.09. entsprechend haben wir die erneuten Off-Topic-Debatten in diesem Thread gelöscht. Sollten hier weitere OT-Diskussionen aufflammen, behalten wir uns die Option von weitergehenden Maßnahmen wie individuellen Sanktionen und temporärem Schließen dieses Thread vor.
 
BTT:


Jeder siebte Corona-Experte berichtet von Morddrohungen

Eine Umfrage zeigt, wie oft Forschende, die sich öffentlich äußern, bedroht und beschimpft werden. Die Pandemie wirkt für Hassrede offenbar wie ein Brennglas.

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/corona-forscher-drohungen-1.5438622

Die Gesellschaft ist verroht.

Ich kann nicht mal sagen, wann es angefangen. Mehr davon in den Medien mitbekommen habe ich 2015, wo ich durch mein Engagement auch erste Drohungen erhalten habe.

Dass nun Wissenschaftler betroffen sind, zeigt das ähnliche Klientel beider Krisen. MMn merkt man halt, auf welcher Seite die Extremisten teilweise angesiedelt sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kranker Scheiß. Da hört der Spaß dann auf.

Der "Spaß" hört schon lange auf, zum Beispiel an der Stelle an der ein junger Mann in einer Tankstelle erschossen wird weil jemand "ein Zeichen setzen" wollte. Aber sowas darf dann wiederum auch nicht verwundern. Wer Seite an Seite mit Nazis marschiert, potzblitz, ist vielleicht gar nicht so weit von einem Nazi entfernt. Und erschießt dann halt auch mal Menschen oder bedroht Wissenschaftler oder einfache Mitarbeiterinnen in Märkten und Geschäften. Die Sprache ebnet wie immer den Weg für sowas, es verschiebt sich wie immer erst das Sagbare, dann das Machbare.

P.S.: @Bremen: Da fehlte noch was in deinem aktuellen Anlass:

Ihr Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) kommt auf meine Liste, sie werd’ ich mir merken. Hier wird nicht gelacht, hier wird nicht geheult. Garantiert, das prügele ich euch in die Köpfe rein.
 
Der "Spaß" hört schon lange auf, zum Beispiel an der Stelle an der ein junger Mann in einer Tankstelle erschossen wird weil jemand "ein Zeichen setzen" wollte. Aber sowas darf dann wiederum auch nicht verwundern. Wer Seite an Seite mit Nazis marschiert, potzblitz, ist vielleicht gar nicht so weit von einem Nazi entfernt. Und erschießt dann halt auch mal Menschen oder bedroht Wissenschaftler oder einfache Mitarbeiterinnen in Märkten und Geschäften. Die Sprache ebnet wie immer den Weg für sowas, es verschiebt sich wie immer erst das Sagbare, dann das Machbare.

P.S.: @Bremen: Da fehlte noch was in deinem aktuellen Anlass:

Ihr Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) kommt auf meine Liste, sie werd’ ich mir merken. Hier wird nicht gelacht, hier wird nicht geheult. Garantiert, das prügele ich euch in die Köpfe rein.


Was hat das mit Corona zu tun?
 
Der "Spaß" hört schon lange auf, zum Beispiel an der Stelle an der ein junger Mann in einer Tankstelle erschossen wird weil jemand "ein Zeichen setzen" wollte. Aber sowas darf dann wiederum auch nicht verwundern. Wer Seite an Seite mit Nazis marschiert, potzblitz, ist vielleicht gar nicht so weit von einem Nazi entfernt. Und erschießt dann halt auch mal Menschen oder bedroht Wissenschaftler oder einfache Mitarbeiterinnen in Märkten und Geschäften. Die Sprache ebnet wie immer den Weg für sowas, es verschiebt sich wie immer erst das Sagbare, dann das Machbare.

P.S.: @Bremen: Da fehlte noch was in deinem aktuellen Anlass:

Ihr Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) kommt auf meine Liste, sie werd’ ich mir merken. Hier wird nicht gelacht, hier wird nicht geheult. Garantiert, das prügele ich euch in die Köpfe rein.
Ist mir auch zu einfach, jemand der kritisch mit Corona und den Maßnahmen umgeht marschiert noch lange nicht mit Nazis und erschiesst schon gar nicht Leute um ein Zeichen zu setzen.
 
Wollte ich auch gerade schreiben. Bestes Beispiel ist hier @Nicole. Coronamaßnahmenkritisch ohne Ende. Wer aber ihre Beiträge aus 2015 noch kennt und ihren Einsatz für Geflüchtete verbal hier und ihren Schilderungen nach vehement im RL, würde den Teufel tun und sie mit Nazis in eine Ecke stellen. Verrückte finden doch x Gründe, um jemanden zu erschießen. Irgendein Volk, das angeblich besser ist, irgendein Gott, der mehr Bescheid wusste, irgendwas, was besser ist als der Kapitalismus...Wer weiß, worauf sich der durchgeknallte Armbrustschütze jetzt wieder beruft.
 
Zum Thema Sterblichkeit:
- zu Anfang wurde zB in Italien jeder Verstorbene mit Corona und an Corona erkrankt bewertet. Auch hier in D sind Menschen beispielsweise aus dem Palliativbereich offiziell als Coronatote in die Statistik eingegangen. Nichtsdestotrotz sind Millionen an Corona gestorben. Die Zahlen sind schon nicht exakt.
- die Zahl der Coronaassoziierten Toten ist ebenfalls hoch. Das sind die Patienten, die zwar nicht an Corona selbst gestorben sind, aber aufgrund der Maßnahmen und der Angst vor der Erkrankung den Weg zum Arzt respektive Krankenhaus gescheut haben. Wir sehen aktuell sehr weit fortgeschrittene Tumoren und bekommen oft die Antwort, dass derjenige wegen Corona lieber nicht zum Arzt gegangen ist. Auch an Herz-Kreislauf sind Viele verstorben, weil sie lieber zuhause blieben und meinten das der Schmerz in der Brust wohl wieder weggehen wird.
- dann sehen wir eine deutliche Zunahme bei Depressionen. Isolation fördert dies.
- Gewalt in der Ehe und gegen Kinder hat zugenommen. Ich weiß das vom hiesigen Jugendamt.
Allerdings ohne die Maßnahmen und die Impfungen wären wir wahrscheinlich in Richtung Spanische Grippe von den Zahlen marschiert? Ich selber war auch über 4 Monate mit Residuen erkrankt, ein Kollege ist daran gestorben. Daher verwehre ich mich gegen Bagatellisierungen dieser Erkrankung.
Man kann nur Jeden warnen zu meinen, dass ihn das nur minimal beträfe. Kann so sein, muss aber nicht.
 
Der Vorsitzende des Hausärzteverbands im Bezirk Osnabrück stellt fest, dass die Anfrage nach Impfungen in seiner Praxis seit Montag dreimal so hoch ist als in den vergangenen Wochen.

Na guck an. Doch eine versteckte Impfpflicht durch die kostenpflichtigen Tests?
;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Vorsitzende des Hausärzteverbands im Bezirk Osnabrück stellt fest, dass die Anfrage nach Impfungen in seiner Praxis seit Montag dreimal so hoch ist als in den vergangenen Wochen.

Na guck an. Doch eine versteckte Impfpflicht durch die kostenpflichtige Tests?
;)

Ist auch klar. Sehr viele Menschen haben bisher keinen Grund gesehen. Nicht, weil sie Fundis wären. Sondern am Ende sowas wie Faulheit. Alles nicht so dramatisch und die Kosten zahlen ja andere (was am Ende ja gar nicht stimmt weil wir alle zahlen, aber gut). Jetzt aber müssen sie selber zahlen und an der Stelle hört der Spaß auf. Da nimmt man doch lieber noch schnell die Impfung mit ehe auch die am Ende kostenpflichtig wird. Übrig bleiben werden wenige Renitente und die, die aus gesundheitlichen Gründen nicht dürfen. Und genau deswegen war der Schritt mit den kostenpflichtigen Tests auch wichtig und richtig. Um jene zu motivieren die grundsätzlich eigentlich gar nicht so ein Problem mit der Impfung haben.
 
Ist auch klar. Sehr viele Menschen haben bisher keinen Grund gesehen. Nicht, weil sie Fundis wären. Sondern am Ende sowas wie Faulheit. Alles nicht so dramatisch und die Kosten zahlen ja andere (was am Ende ja gar nicht stimmt weil wir alle zahlen, aber gut). Jetzt aber müssen sie selber zahlen und an der Stelle hört der Spaß auf. Da nimmt man doch lieber noch schnell die Impfung mit ehe auch die am Ende kostenpflichtig wird. Übrig bleiben werden wenige Renitente und die, die aus gesundheitlichen Gründen nicht dürfen. Und genau deswegen war der Schritt mit den kostenpflichtigen Tests auch wichtig und richtig. Um jene zu motivieren die grundsätzlich eigentlich gar nicht so ein Problem mit der Impfung haben.
...dazu kommen noch die Leute aus ärmeren bildungsfernen Verhältnissen, die sich schlicht nicht impfen lassen, weil sie es nicht wollen ohne richtige Begründung, müssen wohl auch ne recht große Zahl sein, gestern bei Illner.
Die kriegst du auch nicht mit Restaurant/Disco/Theaterbesuchen überzeugt.
Die Zahl der Geimpften ist aber mittlerweile insgesamt schon recht hoch, glaube 85% oder so, das ist ja schonmal was.
 
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