Corona - generelle Diskussion

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Ein ganz wichtiger Punkt, Kollege meinte sinngemäß dass seine Frau zu Hause durchdreht, wenn die nicht in Urlaub kann....
Wenn ich so einen Quatsch höre, Sorry.
Da springe ich mal über meinen Schatten oder denke mal darüber nach wie gut es mir eigentlich doch geht, vielleicht kommt mir dann die Idee, dass es ja gar nicht so schlimm ist mal auf Urlaub zu verzichten, Herrgott.
Ist dann aber wohl auch ne frage des Horizonts.

Ist natürlich irgendwie auch die Frage wo man die Linie zieht. Wenn ich jeden Tag nur Reis ohne Sauce zu essen kriegen würde, ginge es mir auch sehr schlecht - und trotzdem besser als vielen anderen. Sind natürlich unterschiedliche Bedürfnisklassen. Aber auch die sind ja nicht bei jedem Menschen starr. Der Wunsch nach Malle fliegen zu dürfen, wird zum Beispiel auch viel, viel „näher“ wenn man das etwa in Relation dazu setzt, dass Superreiche zum Spaß ins All fliegen.
 
Ein ganz wichtiger Punkt, Kollege meinte sinngemäß dass seine Frau zu Hause durchdreht, wenn die nicht in Urlaub kann....
Wenn ich so einen Quatsch höre, Sorry.

Naja das kenne ich auch ;) Aber wenn dein Kollege (oder seine Frau) nicht wirklich den Verstand verloren haben, dann ist das ja vermutlich in stark übertragenem Sinne gemeint. Corona hat mit uns allen etwas gemacht. Manche konnten der Situation gar etwas positives für ihr persönliches Leben abgewinnen, andere haben mal mehr mal weniger gelitten, wieder andere hatten unter Gewalt zu leiden, unter Trennung, und so weiter. Die Palette ist jetzt wahrscheinlich nicht mal klar. Und wie der @Lübecker schon schrieb, wenn man über etwas Selbstreflektion verfügt und obendrein noch Geld, dann hat man so viele Möglichkeiten. Beispielsweise kann man das eingesparte Geld für den ausgefallenen Urlaub für andere Dinge, neue Hobbies o.Ä. verwenden. Ob man zum Handwerker mutiert, Koch, Videokonferenzexperte mit Freunden, ein Instrument lernt, Freunde wieder findet (die man lange nicht gesehen/gehört hat). Wenn man Kinder hat ist es noch mal ein anderer Schnack, die muss man zu Hause bespaßen und unterrichten (was bekanntlich kein Zuckerschlecken war und ist) aber Kinder brauchen keinen Auslandsurlaub, die brauchen Aufmerksamkeit. Egal wo.
 
Ist natürlich irgendwie auch die Frage wo man die Linie zieht. Wenn ich jeden Tag nur Reis ohne Sauce zu essen kriegen würde, ginge es mir auch sehr schlecht - und trotzdem besser als vielen anderen. Sind natürlich unterschiedliche Bedürfnisklassen. Aber auch die sind ja nicht bei jedem Menschen starr. Der Wunsch nach Malle fliegen zu dürfen, wird zum Beispiel auch viel, viel „näher“ wenn man das etwa in Relation dazu setzt, dass Superreiche zum Spaß ins All fliegen.

Allerdings ist das -wenn man so will- gleichermaßen 'wichtig'. Wobei ich den Flug ins All eher mit dem Urlaub irgendwo mitten im unberührten Paradies im Pazifik vergleichen würde. Nach Malle ist im Vergleich eher ein Parabelflug ;)
 
Allerdings ist das -wenn man so will- gleichermaßen 'wichtig'. Wobei ich den Flug ins All eher mit dem Urlaub irgendwo mitten im unberührten Paradies im Pazifik vergleichen würde. Nach Malle ist im Vergleich eher ein Parabelflug ;)
Ja, aber leckeres Essen ebenfalls. Wenn jeder auf der Welt nur Geschmacklose aber sättigende und nahrhafte Pampe essen würde, könnte das ja - zumindest physisch - ausreichen.
 
Damit hast du vollkommen recht! Um die Informationen auch wirklich nachhaltig und unverrückbar zu negieren habe ich sogar die Unverfrorenheit besessen und die Originalquelle (The Lancet) ebendieser Informationen zitiert. Hammerhart, oder?



Damit hast du vollkommen recht, denn, frei von jeder Ironie: Weitere PN von dir werde ich künftig ungelesen löschen. Das nur als Info damit du dich nicht wunderst.

Warum wundert mich Deine Reaktion nicht?

Aber es gibt im Leben viel Wichtigeres, als das ich mich darüber ärgere, dass Du meine PN's nicht mehr beantwortest.
"Andere Mütter haben auch schöne Kinder" :)
 
@FatTony Dass wieder so eine miese Antwort kommt, war klar. Dein Diskussionsstil ist echt erbärmlich.

Wie schon Ende September weise ich nochmal darauf hin, dass die von mir genannten Punkte weitreichende Folgen für alle Betroffenen haben. Wie Du darauf kommst, dass ich Probleme damit haben könnte, nicht dreimal im Jahr Urlaub in den Urlaub zu können, ist Teil Deines schlechten Stils. Sehr erbärmlich, völlig an den Haaren herbeigezogen und es zeigt, dass Du lieber die Diskussion auf persönlicher Ebene gegen mich und nicht auf sachlicher Ebene über das Thema führen willst/kannst.

Nun zur Sache: ich habe derzeit gesagt, dass wenn ich zB nicht in den Urlaub kann, hat das Auswirkungen für mich, aber eben auch für andere. Ich nannte es Existenzgefährdung. Denn sowohl die Reisebranche als auch die Veranstaltungsbranche haben schwer unter Corona zu leiden. Wenn also ein Festival oder Konzert nicht stattfindet, dann leiden alle Beteiligten. Das sind dann neben den Leuten in der Veranstaltungsbranche (Bühnenaufbau, Gastro usw) eben auch die Hotels etc. Denn fällt ein Konzert/Festival/Urlaub aus, ist der Rattenschwanz der Betroffenen lang, weil ja einer Menge Leute von einer Menge Leute das Geld flöten geht. Abgetan hattest Du es derzeit mit „die husten Dir einen“.

Ich habe stets darauf verwiesen, was die Maßnahmen auch psychisch mit einem selbst machen. Du nanntest es „Luxusprobleme“ und „wir müssen uns ja alle einschränken“, natürlich ganz zum Leidwesen Betroffener, für die das große psychische Folgen hat.

Der Angriff auf meine Informationsquelle ist doch sehr armselig und zeigt auch, dass es Dir hier nur noch um persönliche Angriffe geht. Ja, ich folge der Tagesschau bei Facebook. Es bleibt aber die Tagesschau. ICH HABE MICH FOLGLICH BEI DER TAGESSCHAU INFORMIERT. Wo genau nun das Problem liegt, sich bei der Tagesschau zu informieren, ist für mich nicht ersichtlich. Soll ich lieber unseriöse Quellen nehmen? Oder erkennst Du die Tagesschau nicht als Quelle an? Ach Quatsch, Dir ging es ja um den persönlichen Angriff gegen mich und nicht um die Tagesschau als Quelle. Ich sage ja, sehr schlechter Stil.

Es sind viele Millionen Menschen betroffen, ob Du es nun ein Viertel nennst oder die Tagesschau in Zahlen spricht. Es sind sehr viele Betroffene, die hart unter den Coronamaßnahmen psychisch zu leiden haben. Ok, wer sowas nur Luxusprobleme nennt und die Folgen nicht begreifen kann, versucht durch persönlichen Diss und Auslegung von Zahlen abzulenken. Sowas nennt sich dann allerdings Geschwurbel und gehört hier eigentlich nicht hin.
 
Ein ganz wichtiger Punkt, Kollege meinte sinngemäß dass seine Frau zu Hause durchdreht, wenn die nicht in Urlaub kann....
Wenn ich so einen Quatsch höre, Sorry.
Da springe ich mal über meinen Schatten oder denke mal darüber nach wie gut es mir eigentlich doch geht, vielleicht kommt mir dann die Idee, dass es ja gar nicht so schlimm ist mal auf Urlaub zu verzichten, Herrgott.
Ist dann aber wohl auch ne Frage des Horizonts.

Peggy hatte derzeit erwähnt, dass gerade sowas für sie als Betroffene sehr wichtig ist:

„In meinen schlimmen depressiven Phasen, waren genau solche Dinge mein Lichtblick, etwas worauf man hingelebt hat. Am Ende war das wahrscheinlich oft lebensrettend.“

Hier sind Menschen, die offen über ihr psychisches Leid hinsichtlich der Coronamaßnahmen sprechen. Ich finde Deinen Beitrag sehr respektlos gegenüber allen Betroffenen.
 
Nein, wurde es nicht. Es ging darum, dass Nicole hier mehrfach darlegte wie beschi....die Maßnahmen sind, weil diese ihre Urlaubspläne gründlich zunichte gemacht haben.

Was erhoffst Du Dir von diesen Giftpfeilen gegen mich? Meine Güte, Du entfernst Dich mit Deinen Behauptungen immer weiter von der Realität.

@cornholio Leider wurde dies infrage gestellt. Im Bereich um Seite 91 kann man die Diskussion von Ende September sehen, in der es um psychische Auswirkungen und allgemein um die Auswirkungen ging. Dort ist niedergeschrieben, was eine Konzertabsage für Folgen hat für alle Betroffenen (Bühnenbau, Gastro, Hotel - Existenzängste) und dort wurden persönliche Schilderungen von an Depressionen erkrankter User niedergeschrieben.

Und es gab die Äußerungen gewisser Spezis hier, die es Luxusprobleme nannten, es abgetan haben mit den Worten, dass wir alle Einschränkungen haben oder dass Nicole nicht 3x pro Jahr in den Urlaub kann.
 
Peggy hatte derzeit erwähnt, dass gerade sowas für sie als Betroffene sehr wichtig ist:

„In meinen schlimmen depressiven Phasen, waren genau solche Dinge mein Lichtblick, etwas worauf man hingelebt hat. Am Ende war das wahrscheinlich oft lebensrettend.“

Hier sind Menschen, die offen über ihr psychisches Leid hinsichtlich der Coronamaßnahmen sprechen. Ich finde Deinen Beitrag sehr respektlos gegenüber allen Betroffenen.
Das ist ja auch was Anderes, würde mir nie einfallen mich über Depressionen lustig zu machen oder die auch nur klein zu reden, wie manch Einer das macht.

Ich kenne meinen Kollegen und die Frau hat auch keine Depression, ich weiß wie Depressionen aussehen, das kannst du mir glauben.
Ich kann da schon differenzieren, denke ich.
 
Was erhoffst Du Dir von diesen Giftpfeilen gegen mich? Meine Güte, Du entfernst Dich mit Deinen Behauptungen immer weiter von der Realität.

Es wurde gefragt, ob jemand die psychischen Belastungen während Corona abstreitet. Das macht aber kein Mensch, darauf habe ich verwiesen und eben auf den früheren Auslöser des ganzen, nämlich dein Klagen über abgesagte Urlaube. Mit allen anderen Dingen rennst du einfach nur offene Türen ein um irgendwas (vor dir selbst?) zu rechtfertigen.

Was deinen kleinen Ausraster wegen Facebook angeht: Ich habe nichts angegriffen, ich nannte dich konsequent und ehrlich. Du hast geschrieben:

Verlinkt ist der Bericht der Tagesschau, den ich nur auf ihrer Facebookseite finden konnte.

Nur auf ihrer FB Seite finden konnte. Gefunden impliziert eine Suche. Über den herkömmlichen Weg (Google, Bing,Yahoo, duckduckGo, Ecosia, Qwant) kann die Suche wohl kaum erfolgt sein denn da landet man umgehend bei besagten und zitierten Quellen. Also ist die Informationsblase Facebook und das zuzugeben nannte ich konsequent und ehrlich. Damit hat die Tagesschau nichts zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
Peggy hatte derzeit erwähnt, dass gerade sowas für sie als Betroffene sehr wichtig ist:

„In meinen schlimmen depressiven Phasen, waren genau solche Dinge mein Lichtblick, etwas worauf man hingelebt hat. Am Ende war das wahrscheinlich oft lebensrettend.“

Hier sind Menschen, die offen über ihr psychisches Leid hinsichtlich der Coronamaßnahmen sprechen. Ich finde Deinen Beitrag sehr respektlos gegenüber allen Betroffenen.

@Nicole , es ist wohl müßig sich zu streiten.
Du kannst wahrscheinlich noch so viel sachliche Argumente bringen, wie Du willst.
Wenn man Dir nicht zuhören will, ist es nur vergebene Mühe.

Manchen würde es vielleicht guttun, wenn sie mal eine psychische Erkrankung durchlebten.
(Das würde ich natürlich niemals einen Menschen wünschen).

Ob sie dann immer noch von ihrem selbstgeschaffenen Olymp auf diese, derart erkrankten Menschen herunterschauen würden?
Ob sie, wäre es ihnen gerade in der Coronazeit passiert, den Zusammenhang zwischen beiden Erkrankungen leugnen oder bagatellisieren würden?
Ich glaube kaum.

Ja, Corona ist eine neue Erkrankung und weltweit eine schlimme Sache.
Ja, Depressionen, Bourn out und Panikängste gab es schon vorher.
Wenn jemand, wie Du, Corona und die extreme Zunahme von psychischen Erkrankungen in Zusammenhang stellst, ist das zu 100% richtig.
Wenn Du Dinge aufzählst, die einzeln betrachtet, Erkrankten helfen können, so ist das ebenfalls zu 100% richtig.
Ob das dann die Freude auf eine Reise, ein Konzert, ein Zusammentreffen mit Verwandten und Freunden, eine sportliche Betätigung oder was sonst noch ist, können nur Betroffene für sich entscheiden.
Keinen derer, der diese Dinge als Luxus abtut, weil er nicht begreift oder nicht begreifen will, was psychisch Erkrankte oftmals durchleiden, sollte man ernst nehmen.
Und, diskutieren lohnt nicht.
Es ist wie der Kampf gegen Windmühlenflügel.
Mir kommt der kalte Kaffee hoch, bei einer solchen sozialen Kälte und überheblicher Arroganz von Einzelnen.
Leider gibt es das aber nicht nur im Forum, sondern ich erlebe das im täglichen Leben ebenso live.
Auch dort, Gott sei Dank, nur von Einzelnen.
 
@Nicole , es ist wohl müßig sich zu streiten.
Du kannst wahrscheinlich noch so viel sachliche Argumente bringen, wie Du willst.
Wenn man Dir nicht zuhören will, ist es nur vergebene Mühe.

Manchen würde es vielleicht guttun, wenn sie mal eine psychische Erkrankung durchlebten.
(Das würde ich natürlich niemals einen Menschen wünschen).

Ob sie dann immer noch von ihrem selbstgeschaffenen Olymp auf diese, derart erkrankten Menschen herunterschauen würden?
Ob sie, wäre es ihnen gerade in der Coronazeit passiert, den Zusammenhang zwischen beiden Erkrankungen leugnen oder bagatellisieren würden?
Ich glaube kaum.

Ja, Corona ist eine neue Erkrankung und weltweit eine schlimme Sache.
Ja, Depressionen, Bourn out und Panikängste gab es schon vorher.
Wenn jemand, wie Du, Corona und die extreme Zunahme von psychischen Erkrankungen in Zusammenhang stellst, ist das zu 100% richtig.
Wenn Du Dinge aufzählst, die einzeln betrachtet, Erkrankten helfen können, so ist das ebenfalls zu 100% richtig.
Ob das dann die Freude auf eine Reise, ein Konzert, ein Zusammentreffen mit Verwandten und Freunden, eine sportliche Betätigung oder was sonst noch ist, können nur Betroffene für sich entscheiden.
Keinen derer, der diese Dinge als Luxus abtut, weil er nicht begreift oder nicht begreifen will, was psychisch Erkrankte oftmals durchleiden, sollte man ernst nehmen.
Und, diskutieren lohnt nicht.
Es ist wie der Kampf gegen Windmühlenflügel.
Mir kommt der kalte Kaffee hoch, bei einer solchen sozialen Kälte und überheblicher Arroganz von Einzelnen.
Leider gibt es das aber nicht nur im Forum, sondern ich erlebe das im täglichen Leben ebenso live.
Auch dort, Gott sei Dank, nur von Einzelnen.
Sag mal geht´s noch?
Hast du Diskussion überhaupt verfolgt?
 
Ich lese in dem Artikel (den tagesschau Text) einen festgestellten Zusammenhang zwischen Depressionen und der Pandemie raus. Da wird kein Zusammenhang ausschließlich auf die Maßnahmen, die mit der pandemischen Lage einher gehen, gezogen. Das bitte nicht unterschlagen.
 
Ich lese in dem Artikel (den tagesschau Text) einen festgestellten Zusammenhang zwischen Depressionen und der Pandemie raus. Da wird kein Zusammenhang ausschließlich auf die Maßnahmen, die mit der pandemischen Lage einher gehen, gezogen. Das bitte nicht unterschlagen.

Das geht ja auch gar nicht. Die zitierte Studie bezieht sich auf die globale Situation, etwaige Maßnahmen sind aber länderabhängig teils stark unterschiedlich ausgeprägt. Auf Seite 5 der Studie findet sich zur Datenlage:

Most studies were from western Europe (n=22) and high-income North America (n=14), and the remaining studies were from Australasia (n=5), high-income Asia Pacific (n=5), east Asia (n=2), and central Europe (n=1; appendix p 20).

 
Ich lese in dem Artikel (den tagesschau Text) einen festgestellten Zusammenhang zwischen Depressionen und der Pandemie raus. Da wird kein Zusammenhang ausschließlich auf die Maßnahmen, die mit der pandemischen Lage einher gehen, gezogen. Das bitte nicht unterschlagen.
Das wäre ja auch zu einfach. Manche hinterfragen solche Berichte leider nicht. Einige gehen nur auf die Schlagzeilen und die Punkte ein, setzen es aber selten in einen Kontext oder machen sich Gedanken dazu.
Theoretisch(!) könnte es ohne die ganzen Maßnahmen noch viel schlimmer aussehen. Sowas sollte auch theoretisiert werden. Problematisch ist eben immer, dass wenn Entscheidungen getroffen wurden, es einfach ist, diese zu kritisieren, da man ja häufig nicht feststellen kann, was bei einer anderen Entscheidung passiert wäre. Da wird dann behauptet , es wäre weniger "dramatisch". Das kann aber niemand wirklich sagen.
 
Das wäre ja auch zu einfach. Manche hinterfragen solche Berichte leider nicht. Einige gehen nur auf die Schlagzeilen und die Punkte ein, setzen es aber selten in einen Kontext oder machen sich Gedanken dazu.
Theoretisch(!) könnte es ohne die ganzen Maßnahmen noch viel schlimmer aussehen. Sowas sollte auch theoretisiert werden. Problematisch ist eben immer, dass wenn Entscheidungen getroffen wurden, es einfach ist, diese zu kritisieren, da man ja häufig nicht feststellen kann, was bei einer anderen Entscheidung passiert wäre. Da wird dann behauptet , es wäre weniger "dramatisch". Das kann aber niemand wirklich sagen.
Mit Millionen Menschen Trial and Error spielen ist dann aber auch nicht der Weisheit letzter Schluss.
 
@Nicole , es ist wohl müßig sich zu streiten.
Du kannst wahrscheinlich noch so viel sachliche Argumente bringen, wie Du willst.
Wenn man Dir nicht zuhören will, ist es nur vergebene Mühe.

Manchen würde es vielleicht guttun, wenn sie mal eine psychische Erkrankung durchlebten.
(Das würde ich natürlich niemals einen Menschen wünschen).

Ob sie dann immer noch von ihrem selbstgeschaffenen Olymp auf diese, derart erkrankten Menschen herunterschauen würden?
Ob sie, wäre es ihnen gerade in der Coronazeit passiert, den Zusammenhang zwischen beiden Erkrankungen leugnen oder bagatellisieren würden?
Ich glaube kaum.

Ja, Corona ist eine neue Erkrankung und weltweit eine schlimme Sache.
Ja, Depressionen, Bourn out und Panikängste gab es schon vorher.
Wenn jemand, wie Du, Corona und die extreme Zunahme von psychischen Erkrankungen in Zusammenhang stellst, ist das zu 100% richtig.
Wenn Du Dinge aufzählst, die einzeln betrachtet, Erkrankten helfen können, so ist das ebenfalls zu 100% richtig.
Ob das dann die Freude auf eine Reise, ein Konzert, ein Zusammentreffen mit Verwandten und Freunden, eine sportliche Betätigung oder was sonst noch ist, können nur Betroffene für sich entscheiden.
Keinen derer, der diese Dinge als Luxus abtut, weil er nicht begreift oder nicht begreifen will, was psychisch Erkrankte oftmals durchleiden, sollte man ernst nehmen.
Und, diskutieren lohnt nicht.
Es ist wie der Kampf gegen Windmühlenflügel.
Mir kommt der kalte Kaffee hoch, bei einer solchen sozialen Kälte und überheblicher Arroganz von Einzelnen.
Leider gibt es das aber nicht nur im Forum, sondern ich erlebe das im täglichen Leben ebenso live.
Auch dort, Gott sei Dank, nur von Einzelnen.

Ganz ehrlich: ein klein wenig Empathie reicht da schon.

Hier schreiben Menschen in einem öffentlichen Forum ganz persönliche Erfahrungen mit solchen Krankheiten. Sie offenbaren höchst persönliche Dinge.

Und irgendwelche Leute schreiben hier von Luxusproblemen oder irgendwelche Beiträge, um ihren persönlichen Diss fortzusetzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gant ehrlich: ein klein wenig Empathie reicht da schon.

Hier schreiben Menschen in einem öffentlichen Forum ganz persönliche Erfahrungen mit solchen Krankheiten. Sie offenbaren höchst persönliche Dinge.

Und irgendwelche Leute schreiben hier von Luxusproblemen oder irgendwelche Beiträge, um ihren persönlichen Diss fortzusetzen.
Ich geb´s auf...
 
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