Corona - generelle Diskussion

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Ja, Meinungsfreiheit ist keine Einbahnstraße. Da bin ich voll bei Dir. Aber falsche Behauptungen aufstellen, um hier Meinungen aufs Auge zu drücken und Leute in irgendwelche Ecken zu stellen, ist ein sehr schlechter Stil. Und wer sagt, dass die Meinungsfreiheit keine Einbahnstraße ist, sollte zumindest in der Lage sein, eine gegenteilige Meinung ganz ohne falsche Behauptungen zu äußern. Oder findest Du, dass falsche Behauptungen und Unterstellungen hier unbedingt dazugehören?

Ich bin der Meinung, das man es die gesamte Situation als Laie kaum beurteilen kann und daher schon auf die verantwortlichen vertrauen sollte. Wenn man dort Sachen anzweifelt, sollte man dies sachlich tun.

Falsche Behauptungen bitte belegen. Ich (und auch in dem gerade betrachtet Zusammenhang Tony) haben dir nichts unterstellt. Das hast eher du getan, mit der Behauptung
.... wenn Du die Meinungen Deines Gegenübers überhaupt nicht zulässt?

Bitte die falschen Behauptungen belegen.
 
Da VW in dem Punkt nicht unvoreingenommen ist, würde ich eher einem unabhängigem Tester vertrauen.
Mit der Unabhängigkeit ist das so eine Sache. Z.B. die BaFin beaufsichtigt "eigentlich" auch die Bereiche des Finanzwesens.
Das hielt jedoch einige Mitarbeiter nicht davon ab auf den Kurs von Wirecard zu wetten.
Nun haben wir zudem bald sehr wahrscheinlich auch noch den entsprechenden unabhängigen ignoranten Finanzminister als Wirecard & Cum Ex Kanzler im Bundestag.
 
Spannend hier (nicht!). Und nun btt: hier ein Beispiel, warum die Maßnahmen zT kontraproduktiv waren:
https://www.welt.de/wissenschaft/ar...-Kinder-als-ueblich-mit-Atemwegsinfekten.html
Bevor wieder jemand die beteiligten Institute madig machen möchte, Auszug aus dem zitierten Artikel (1):
"Größere RSV-Ausbrüche unter Kindern wurden bereits im Mai aus Israel und in den Sommermonaten in den USA, Australien und Japan gemeldet. Das RKI mahnte deshalb schon im Sommer an, sich auf ein ähnliches Szenario vorzubereiten."
Und in die (nähere) Zukunft gerichtet, Auszug aus dem zitierten Artikel (2):
"Im letzten Pandemie-Winterhalbjahr mit vielen Hygienevorkehrungen und eingeschränkten Kontakten blieb die Grippewelle praktisch aus. Mediziner hoffen, dass die Bereitschaft zur Grippe-Impfung für die anstehende Saison nun dennoch hoch bleibt."
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab ich gelesen. Aber wie möchte man sich vorbereiten? Mehr PflegerInnen aus dem Hut zaubern? Und nun führen wir einfach die Maßnahmen des letzten Winters schnellstmöglich wieder ein, dann gibt es weniger RSV- und Grippefälle. Oder lassen uns flott gegen Grippe impfen (wobei die Wirksamkeit der Impfstoffe hier oft deutlich geringer ist als zB bei Covid). Nun denn.
 
Und nun führen wir einfach die Maßnahmen des letzten Winters schnellstmöglich wieder ein, dann gibt es weniger RSV- und Grippefälle.
Zum einen beweifle ich, dass es so kommen wird. Zum anderen gehört dieses Geschehen letztlich zu 'unvermeidlichen Nebeneffekten' (selbst, wenn du wolltest, könntest du die Zeit nicht zurückdrehen und es ungeschehen machen; beklagen ist mE wenig zielführend).
RSV-Infektionen gab es meines Wissens schon immer, ich kenne weder die Sterblichkeitsrate noch den Prozentsatz der erkrankten Kinder, die deswegen ins Krankenhaus müssen (Hospitalisationsquote).
Kann beides nicht so dramatisch hoch sein, sonst wäre das auch vorher schon mal in den Medien aufgetaucht, oder? Also mMn eher ein vorübergehender Trend, dessen unangenehmste Folge (gesellschaftlich, nicht individuell) zz. die zusätzliche Belegung von Krankenhausbetten ist.
 
RSV-Infektionen gab es meines Wissens schon immer, ich kenne weder die Sterblichkeitsrate noch den Prozentsatz der erkrankten Kinder, die deswegen ins Krankenhaus müssen (Hospitalisationsquote).
Kann beides nicht so dramatisch hoch sein, sonst wäre das auch vorher schon mal in den Medien aufgetaucht, oder?
SARS-CoV-1 gab es auch schon 2002/2003. Bis zu SARS-CoV-2 Ende 2019 gab es jedoch Funkstille bzgl. SARS-CoV-x
Es kommt mMn auch immer darauf an, wie eine Gefahr politisch vermarktet wird.

SARS-CoV-2 hat uns in DE im Jahr 2020 die Todesopfer gegenüber 2019 um ca. 5% erhöht. Das ist kein überaus hoher Wert, wenn man es mit dem schwarzen Tod im Mittelalter vergleicht.

Auch aktuell haben andere Statistiken ein viel größeres Streuungsmaß, z.B. gab es in den USA 2020 ca. 30% mehr Tötungsdelikte:
https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-toetungsdelikte-105.html

Aber zurück zum Thema Corona.
 
Bevor wieder jemand die beteiligten Institute madig machen möchte, Auszug aus dem zitierten Artikel (1):
"Größere RSV-Ausbrüche unter Kindern wurden bereits im Mai aus Israel und in den Sommermonaten in den USA, Australien und Japan gemeldet. Das RKI mahnte deshalb schon im Sommer an, sich auf ein ähnliches Szenario vorzubereiten."
Und in die (nähere) Zukunft gerichtet, Auszug aus dem zitierten Artikel (2):
"Im letzten Pandemie-Winterhalbjahr mit vielen Hygienevorkehrungen und eingeschränkten Kontakten blieb die Grippewelle praktisch aus. Mediziner hoffen, dass die Bereitschaft zur Grippe-Impfung für die anstehende Saison nun dennoch hoch bleibt."

Ohne es allzuhoch hängen zu wollen:
Hättest Du an stelle "madig machen möchte" nicht schreiben können "kritisieren möchte"?
Der Unterschied ist genau der, dass die Wortwahl "madig machen" den Eindruck erweckt, dass Du Personen mit einer anderen Meinung zu den Instituten, mit direkter Ironie belegst.
Damit behinderst Du, ob Du es beabsichtigst oder nicht, eine sachliche Diskussion über die Stellung der Institute.
Bei einer anderen Wortwahl, z.B. eben, wie ich es vorstehend geschrieben habe, wäre eine sachliche Basis für eine Diskussion gegeben.

Einerseits bei Ironie = Provaktion von gleicher Wortwahl des Diskussionspartner, mithin eine Verbalität, die keine wirkliche Diskussion zulässt.
Andererseits bei einer moderaten Wortwahl = die Möglichkeit, gegenteilige Meinungen sachlich zu diskutieren.

Das Vorstehende soll nur exemplarisch dafür stehen, was eine bestimmte Wortwahl auslösen kann.
Es soll KEINE Kritik an Deinem Beitrag oder Dir sein.
Denn ich gehe davon aus, dass Dir das im Moment des Schreibens vielleicht so gar nicht bewusst war.
 
Ich habe die Diskussion hier inhaltlich nicht verfolgt, von daher, wenn die Überlegungen, die ich jetzt anstelle, kürzlich diskutiert wurden, gerne einen Hinweis darauf.

Ich war gestern Abend bei meinem Lieblings-Griechen. Das Restaurant war gerammelt voll, mit den jetzt wieder erlaubten Tischabständen. Die 3 G wurden vor Bestellungsaufnahme sorgfältig kontrolliert, was ich gut fand, denn das handhaben hier längst nicht alle Gastronomiebetriebe so. Maske tragen am Eingang oder auf dem Weg zum Klo ist allerdings mMn überflüssig. Wenn einer in einem derart vollen Raum Corona hat, dürften es eine Menge der übrigen Gäste danach mit nach Hause nehmen.

Im ersten Schritt ist mir das egal. Ich bin geimpft und vertraue darauf, dass mich das vor einem schweren Verlauf schützt. Mein Freundes- und Bekanntenkreis ist mittlerweile auch komplett geimpft. Und wäre jemand aus der Runde nicht geimpft, weil er es nicht möchte, wäre mir das auch egal, da seine freie Entscheidung und sein Risiko.

ABER - es gibt Menschen, die sich nicht impfen lassen können, sei es aus medizinischen Gründen oder weil unter 12 Jahre alt. Diese Gruppe wird mit den Lockerungen wie oben im Restaurant, aber auch mit den übrigen Lockerungen, stärker als bisher gefährdet, ohne, dass sie etwas dagegen tun kann.

Das hinterlässt bei mir ein ungutes Gefühl. Aktuell habe ich nicht bewusst länger Kontakt zu kleinen Kindern oder Personen, die sich nicht impfen lassen können. Spätestens Weihnachten aber schon. Da bleibt mir dann offenbar nur, um maximal sicher zu gehen, dass ich ihnen nichts "mitbringe", ein Extra-Test auf meine Kosten....
 
Zuletzt bearbeitet:
@opalo, genau diese (und weitere ähnliche) Gedanken mache ich mir ebenfalls seit längerer Zeit. Es ist eben genau, wie du sagst: Sich nicht impfen zu lassen „aus Prinzip“ ist die eine Sache (kann ich zwar nicht nachvollziehen und finde ich auch irgendwie „unsolidarisch“ – aber sei’s drum) aber es gibt eben auch einen Teil der Gesellschaft, der sich (aus welchen Gründen auch immer) nicht impfen lassen kann oder darf. Und diese Gruppe gilt es mMn „mit zu schützen“. Das ist einer der Gründe, warum ich mich habe impfen lassen, sobald es mir möglich war … Um diese Pandemie halbwegs in den Griff zu bekommen ist es mMn unerlässlich, dass sich soviele Menschen wie nur irgend möglich impfen lassen. Und ja: Ich kenne „Impfverweigerer“ (und nein, das sind keine Leerdenker!), mit denen ich nach wie vor heiße Dispute führe um sie zur Impfung zu „überreden“. Bislang leider mit mäßigem Erfolg … :kaffee:
 
Pandemisch gesehen gibt es bei der derzeitigen Wirksamkeit der Impfstoffe nur eine Möglichkeit:

Tests machen

Wenn sich bei Biontech sich rund 5 von 10 und bei Moderna 3 von 10 Geimpfte infizieren, dann haben wir eine hohe Anzahl an Leuten unter uns, die das Virus unerkannt verbreiten.

2G ist pandemisch gesehen nur ein Mittel, um die Impfung zu erzwingen. Klar, 2G ist für Geimpfte von Vorteil. Habe am Wochenende einen Stadionbesuch, einen Konzertbesuch, eine Kneipentour, einen Restaurantbesuch und einen Halbmarathon mitgemacht. Als Geimpfte alles easy-peasy. Mich stört es auch nicht in vollen Läden zu feiern.

Nun kommt das dicke ABER: was ist, wenn es nun immer so läuft wie in Münster? 85 Infizierte bei 380 Partygästen trotz 2G. Das gegeneinander Ausspielen der Fraktionen ist so oder so fragwürdig. Aber wie geht man sinnvoll vor?

Menschen, die sich nicht impfen lassen dürfen, können sich nach wie vor mit guten Masken schützen. Kinder sind höchst selten betroffen.

Aber welchen Weg soll man nun gehen? Tests sind kostenpflichtig, Geimpfte müssen sich nicht testen lassen. 2G wird angewandt, das Virus wird unerkannt weitergetragen.
 
Menschen, die sich nicht impfen lassen dürfen, können sich nach wie vor mit guten Masken schützen. Kinder sind höchst selten betroffen.
Kinder sind höchst selten betroffen? Da berichten mir die Eltern mit Kindern aber von den Testergebnissen in den Schulen etwas anderes... Und bei denen, die sich nicht impfen lassen können, fände ich es zu viel verlangt, dass sie beim Besuch der geimpften Verwandten oder Freunde permanent Maske tragen.

Ich habe auch keine Lösung. Aber ich finde schon, dass die Risiken, die sich aus den Lockerungen für Nichtgeimpfte ohne Impfoption ergeben, viel zu wenig thematisiert werden.
 
Ich (geimpft) handhabe es derzeit so, dass ich mich nach potenziellen „Ansteckungsherden“ (da ich in der Kulturbranche tätig bin, habe ich davon [dienstlich] mehr als genug) freiwillig selbst teste(n lasse) – ich habe nämlich echt keinen Bock, den Mist (unerkannt) weiterzuverbreiten.

Privat bin ich momentan nur draußen unterwegs – das wird demnächst dann bedauerlicherweise wetterbedingt wirklich sehr reduziert werden (müssen), weil mein Lieblings-Pub leider keine Heizpilze hat … :(
 
Menschen, die sich nicht impfen lassen dürfen, knnen sich nach wie vor mit guten Masken schützen.
Sofern ihnen denn überhaupt Einlass gewährt wird. Einer Frau aus meinem Freundeskreis ist dieser schon 4-5x verwehrt worden, trotz der Vorlage von negativen Corona-Tests sowie sowie einem ärztlichen Attest, dass sie aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden kann. Mal ganz abgesehen davon, dass du zum Thema Maskentragen nachstehendes geschrieben hattest:
Ich muss bei meiner Arbeit ne Maske tragen. Ich empfinde dies als Einschränkung. Dann noch die Maske beim Einkaufen, in Restaurants usw. ist nervig.
 
Sofern ihnen denn überhaupt Einlass gewährt wird. Einer Frau aus meinem Freundeskreis ist dieser schon 4-5 verwehrt worden, trotz der Vorlage von negativen Corona-Tests sowie sowie einem ärztlichen Attest, dass sie aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden kann. Mal ganz abgesehen davon, dass zu zum Thema Maskentragen nachstehendes geschrieben hattest:
Deswegen wäre ich dafür, flächendeckend eine Ausnahmeregelung für Leute zu schaffen, die sich nicht impfen lassen KÖNNEN (aus medizinischen Gründen etc.). Das muss doch heutzutage möglich sein, sowas digital zu erfassen (analog Impfnachweis)! :opa:
 
Deswegen wäre ich dafür, flächendeckend eine Ausnahmeregelung für Leute zu schaffen, die sich nicht impfen lassen KÖNNEN (aus medizinischen Gründen etc.). Das muss doch heutzutage möglich sein, sowas digital zu erfassen (analog Impfnachweis)! :opa:
Das verringert aber nicht deren Risiko sich anzustecken bei Geimpften, die unerkannt Corona haben. Ich fände es sinnvoll, wenn man sich geimpft kostenlos testen lassen könnte. Hier geht das ja demnächst nicht mehr. Ich würde es tun, um andere zu schützen. Klar könnte ich Selbsttests machen. Aber denen traue ich noch weniger als den externen Schnelltests.
 
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