Aufsichtsrat

Ich verstehe Ideologie so, dass man Haltungen vertritt, es aber nur ums Image geht. Man schreibt sich Werte auf die Fahne, um als gut zu gelten. Ich habe das Gefühl, dass es den Entscheidern jetzt nicht um Werder geht, sondern um (vermeintliche) politische Korrektheit.
Sehe ich auch so,und selbst das wird mächtig in die Hose gehen.Traurig was mit dem SVW geschieht!!!
 
Aus den wenigen Quellen der Vorstellung war er mir zu Ich-bezogen und zu populistisch. Wir brauchen ein kritisches, aber auch teamfähiges Gremium.
:tnx:
Das war bzw. ist auch mein Eindruck, den ich am Montag im Thread Mitgliederversammlung niederschrieb. Eine Kurskorrektur muss ganz oben beginnen, d.h. hier bei Werder muss dieser Neuanfang im Aufsichtsrat seinen Anfang nehmen. Das kann nur im Teamwork mit der Bereitschaft zum kritischen Diskurs funktionieren. Und dazu gehört auch, wie von deinem Mitbewerber Lührs sinngemäß angemerkt, dass dieses Gremium die erforderliche persönlich Distanz zur Geschäftsführung wahrt, um unbefangen seiner Aufgabe als Kontroll- und ggf. Regulativorgan nachkommen zu können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe es schon geschrieben, mir persönlich ist es egal, wer im AR sitzt, ich bin räumlich und gedanklich zu weit weg, um mich intensiver damit zu befassen. Mich interessiert das, was drumherum geschieht und hier finde ich es bedenklich, das eine simple Niederschrift ausreicht, einen Shitstorm zu entfachen, an dessen (vorläufigem) Ende ein Mensch diskreditiert wird, einfach so. Nichts Belastendes ist bekannt, nichts ist bewiesen, aber sie sind schnell dabei, Kandidaten auszutauschen, wenn es der eigenen Ruhe und Gefälligkeit dient. Kann man alles machen, nur gibt es keinen Beifall von allen Seiten.
Dem stimme ich grundsätzlich zu, passt aber nicht zu deiner vorherigen "Entweder-Oder"-Frage. Des Weiteren denke ich sollte man schon genau hinschauen und wenn das, wie im Artikel geschrieben, vorher nicht beachtet wurde, sollte man sich die Frage stellen, ob der Wahlausschuss seine Aufgabe gewissenhaft erledigt.
 
Die machen ihr Ding aber für mich sieht das so aus als wäre in dem Fall der Feind ihres Feindes ihr Freund.
Nur meine Meinung.
Ergänzung, Win-Win, die IY werden einen "Rechten" los und die GF einen unliebsamen Widersacher.
Gut gelaufen für die.
Die vorherige aussage implizierte aus meiner Sicht, dass das Vorgehen vom Vorstand gesteuert war. Das sehe ich nicht.

EDIT: Und wenn es stimmt, was ORH vorgeworfen wird, ist es sogar ein WIN für die Fans.
 
Die vorherige aussage implizierte aus meiner Sicht, dass das Vorgehen vom Vorstand gesteuert war. Das sehe ich nicht.

EDIT: Und wenn es stimmt, was ORH vorgeworfen wird, ist es sogar ein WIN für die Fans.
Ich weiß nicht wer da was steuert, jedenfalls stinkt die ganze Nummer für mich zum Himmel.
Diese merkwürdige Kommission,IY und GF verhalten sich da vermutlich nicht nur im Sinne von Werder, sondern verfolgen eigene Interessen.
 
Bei der Anleihe hatte Werder ein miserables Timing (Zeichnung unmittelbar nach dem Abstieg, abschreckende Berichte über eine mögliche Insolvenz in der Presse, usw.).
Na ja, hinsichtlich des Timings kann man Werder mMn nach kaum bis keinen Vorwurf machen. Denn man hatte keine andere Wahl, weil zu dem Zeitpunkt Werder das Wasser bereits Oberkante Unterlippe stand, sprich, die Liquidität für die Saison 20/21 gefährdet war. Abgesehen davon gibt es für solche abschreckende Berichte wohl kaum einen "richtigen" Zeitpunkt ;)

Noch entscheidender aber wird sein, dass Werder etwaige Erlöse aus der Ausgabe von Anteilen sinnvoll und nachhaltig investiert. Die Fehler, die der HSV gemacht hat, dürfen sich bei Werder nicht wiederholen.
:tnx:
 
Mich würde mal brennend interessieren, wer der Aufsichtsrat war, der von HHG informiert wurde und warum der das nicht weitergeleitet hat, des weiteren wie genau diese schwammige "interne Regelung" genau aussah.
Es ist Recht jemandem öffentlich eine politische Gesinnung vorzuwerfen aber wenn es darum geht transparent das eigene Vorgehen zu schildern kommt eine lapidare Erklärung.
Auch nicht richtig mMn.
 
Mich würde mal brennend interessieren, wer der Aufsichtsrat war, der von HHG informiert wurde und warum der das nicht weitergeleitet hat, des weiteren wie genau diese schwammige "interne Regelung" genau aussah...
Es war, wenn ich richtig gelesen habe, ein Mitglied des Wahlausschusses, welches informiert wurde und das - so die Darstellung von Werder - nicht an den gesamten Wahlausschuss weitergab.
 
Na ja. Nun ist Herr Harms aus dem Rennen und Frau Hiller auf der Liste. Wirkt auf mich alles sehr diffus. Denn es bleiben Fragen:
- Wie konnte er überhaupt auf die Liste kommen?
- War das alles nicht bekannt oder wurde es nicht richtig bewertet?
- Ist er uU ein Opfer der Berichterstattung und wurde lieber entfernt, um weiteren Diskussionen zu entgehen?
Nun schreibt Werder von weiteren Quellen und Herr Harms hätte nicht erschöpfend die Bedenken ausräumen können. Das alles 2 Tage vor der JHV nach wochenlangen Suchen der korrekten Kandidaten?!
:tnx:
Dieses Procedere ist leider ein Spiegelbild dessen, welches Werder in den letzten Jahren wiederholt bei Personalfragen abgibt. Dahingehende Entscheidungen werden scheinbar (ggf. aufgrund persönlicher Verbindungen) aus dem Bauch getroffen, statt vorher genau abzuwägen / zu prüfen, in wie weit Kandidaten / Bewerber den Anforderungsprofilen gerecht werden. Und in diesem Fall, wie von dir angemerkt, kommt nach wochenlanger Suche 2 Tage vor der Mitgliederversammlung die Einsicht der Entscheider, dass sie sich vergaloppiert haben. "Besser" hätten es Schalke oder der HSV auch nicht hinbekommen können :facepalm:
 
Ehrlich gesagt finde ich es sehr stark, dass sich überhaupt 800 Mitglieder angemeldet haben und teilweise dafür lange Wege und teure Anfahrtkosten auf den Weg nehmen, obwohl die MV ja nun nicht gerade eine super spaßige Veranstaltung ist. 800 Personen sind auch viel mehr als bei allen MVs der vergangenen Jahre.
Es ist in der Tat ein starkes Zeichen. Aber leider auch ein Indiz dafür, dass es bei Werder so bedenklich rumort wie seit Jahrzehnten nicht mehr.
 
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