Corona - generelle Diskussion

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Verstehe ich nicht. Mehr machen, als impfen, können wir nicht. Ich habe jede Maßnahme mitgetragen aber an der Stelle muss dann einfach wieder Normalität angesagt sein.
Was für eine Normalität ist das denn? Das die Klasse von Tag zu Tag kleiner wird, weil immer mehr positive Tests kommen und Lehrer geimpft, aber infiziert, den Superspreader machen?

Ich bin nach 2 Wochen Schule bei 22 von 29 SuS, die noch da sind. Eine*r der 7 Infizierten mit Krankenhauseinweisung.
Man kann es natürlich positiv sehen: bis zu den Herbstferien sind alle 29 damit durch und wenn jemand auf der Strecke bleibt, ist die Klasse zumindest kleiner.
 
Was für eine Normalität ist das denn? Das die Klasse von Tag zu Tag kleiner wird, weil immer mehr positive Tests kommen und Lehrer geimpft, aber infiziert, den Superspreader machen?

Ich bin nach 2 Wochen Schule bei 22 von 29 SuS, die noch da sind. Eine*r der 7 Infizierten mit Krankenhauseinweisung.
Man kann es natürlich positiv sehen: bis zu den Herbstferien sind alle 29 damit durch und wenn jemand auf der Strecke bleibt, ist die Klasse zumindest kleiner.
Ist bei Corona aber sehr unwahrscheinlich, für diese Altersgruppe (unter 20) ist zB die Grippe deutlich gefährlicher.
 
Ist bei Corona aber sehr unwahrscheinlich, für diese Altersgruppe (unter 20) ist zB die Grippe deutlich gefährlicher.

Olli trifft aber mit den Schulen durchaus einen Punkt finde ich. Für Kinder gibt es noch keine Impfung. Also lieber die paar Lehrer in Quarantäne schicken, die sich trotz Impfung infizieren, als superspreader. Das würde ich aber auch nur dort (und in Kitas) gelten lassen.
 
Olli trifft aber mit den Schulen durchaus einen Punkt finde ich. Für Kinder gibt es noch keine Impfung. Also lieber die paar Lehrer in Quarantäne schicken, die sich trotz Impfung infizieren, als superspreader. Das würde ich aber auch nur dort (und in Kitas) gelten lassen.
Exakt!
Die Kids haben sich jetzt 1,5 Jahre eingeschränkt. Und die Impfung für 6-11Jahre ist am Horizont zu sehen.

Ist bei Corona aber sehr unwahrscheinlich, für diese Altersgruppe (unter 20) ist zB die Grippe deutlich gefährlicher.

Ja diese Statistiken sind recht eindeutig. Trotzdem will ich dann nicht derjenige sein, bei dem es eine*n Schüler*in trifft. Was das mit mir und der Klasse machen würde, will ich mir nicht vorstellen. Mir reicht schon der eine Schüler, der nach der Infektion im Januar immernoch rein gar nichts schmeckt und nicht in der Lage ist in das 2. OG zu laufen.
 
Es ist gut nachvollziehbar, wie die Infektionslage sich in den Altersgruppen von 2020 nach 2021 verlagert hat:
https://www.destatis.de/DE/Themen/Q...s/dossier-covid-19.pdf?__blob=publicationFile [Datenstand 05.08.21]
Ziff. 1.1.4 COVID-19 Neuinfektionen nach Altersgruppe und Kalenderwoche
Woran liegt das wohl?
Delta ist HOCHansteckend, dazu kommen höchstwahrscheinlich Urlaubsreisen, Ignoranz, Unwissen, Achtlosigkeit, falsches Selbstvertrauen und noch einiges mehr. Völlig unklar ist m.W. zurzeit, inwieweit auch Schmierinfektionen durch Delta 'leichter' passieren - was die Alltagshygiene wieder mehr in den Mittelpunkt rücken sollte.
 
Wie die Tage schon gesagt: die Stadt hat bei den 10-14 jährigen eine Inzidenz von ca 500.
Da wir in einem „einkommensschwachen“ (ich hasse die Bezeichnung sozial schwach) Stadtteil sind, kann man sich vorstellen, dass da die Zahl noch deutlich höher ist.
Edit zum letzten Satz: die Stadt hat über alle Altersgruppen eine Inzidenz von 140. Der Stadtteil der Schule 316 für alle Altersgruppen.
 
Wie die Tage schon gesagt: die Stadt hat bei den 10-14 jährigen eine Inzidenz von ca 500.
Da wir in einem „einkommensschwachen“ (ich hasse die Bezeichnung sozial schwach) Stadtteil sind, kann man sich vorstellen, dass da die Zahl noch deutlich höher ist.
Edit zum letzten Satz: die Stadt hat über alle Altersgruppen eine Inzidenz von 140. Der Stadtteil der Schule 316 für alle Altersgruppen.

Dort wo die Menschen enger zusammen wohnen und mehr Personen in einer Wohnung leben, dort ist die ansteckungs Gefahr auch immer am größten. Einkommsschwache treffen sich eher auch zu hause z.b. Fußball schauen. Die Kinder treffen sich auch irgendwo. Da gilt auch eher das Rudel verhalten. Der Anführer einer Gruppe geht vor ran. Wenn der sich nicht an Regeln hält, halten sich alle anderen auch nicht daran. Wenn der Rudelführer zum Testen geht, gehen alle anderen auch zum testen. Geht der zum impfen, lassen sich alle anderen auch impfen. Wenn der Rudelführer aber sich strickt gegen das Impfen ausspricht lässt sich nur ein Bruchteil impfen.
 
Das Problem mit dem Impfen ist weitaus vielschichtiger. Gestern hat das BMGS im Bundesanzeiger veröffentlicht, dass nun die Boosterimpfungen starten sollen. Die hessische Landesregierung ist dem zugleich gefolgt, so dass nun speziell ältere gefährdete Personen erneut geimpft werden sollen. Nur eines der Probleme ist, dass wir nicht wenige Impfreaktionen wie Zoster, Guillain-Barré, Facialisparesen sehen. Der Bevölkerung wird suggeriert, dass die Impfung sie zu über 90% schützen würde. Durchbruchsinfektionen nach Impfungen sind völlig normal. Wird aber gerne verschwiegen.
Weder die STIKO noch die Firmen für BionTech oder Moderna haben bislang eine Zulassung zu dieser 3. Impfung gegeben. Dazu kommt, dass sich immer mehr Wissenschaftler über die Toxizität der Pike Proteine äußern, die uU eher für den Geimpften problematisch werden können, vgl. Myokarditis. Diese Formel, dass eine neuerliche Impfung automatisch einen Schutz beim Geimpften induziert, ist zumindest im Fokus der wissenschaftlichen Diskussion. Die Regierung umgeht das, in dem sie durch die Hintertür eine Impfpflicht + Booster einfordert. Hoch problematisch.
 
Das Problem mit dem Impfen ist weitaus vielschichtiger. Gestern hat das BMGS im Bundesanzeiger veröffentlicht, dass nun die Boosterimpfungen starten sollen. Die hessische Landesregierung ist dem zugleich gefolgt, so dass nun speziell ältere gefährdete Personen erneut geimpft werden sollen. Nur eines der Probleme ist, dass wir nicht wenige Impfreaktionen wie Zoster, Guillain-Barré, Facialisparesen sehen. Der Bevölkerung wird suggeriert, dass die Impfung sie zu über 90% schützen würde. Durchbruchsinfektionen nach Impfungen sind völlig normal. Wird aber gerne verschwiegen.
Weder die STIKO noch die Firmen für BionTech oder Moderna haben bislang eine Zulassung zu dieser 3. Impfung gegeben. Dazu kommt, dass sich immer mehr Wissenschaftler über die Toxizität der Pike Proteine äußern, die uU eher für den Geimpften problematisch werden können, vgl. Myokarditis. Diese Formel, dass eine neuerliche Impfung automatisch einen Schutz beim Geimpften induziert, ist zumindest im Fokus der wissenschaftlichen Diskussion. Die Regierung umgeht das, in dem sie durch die Hintertür eine Impfpflicht + Booster einfordert. Hoch problematisch.


Die ADE Problematik kommt auch noch dazu. Steht zwar momentan "theoretisches Risiko" (stiko) , aber aus meiner vorher verlinkten Studie könnte man die Schlussfolgerung ziehen, das dies nicht nur theoretisch ist. Man wird das im Herbst/ Winter besser beurteilen können.
 
Ich fand die Sendung von Lanz gestern richtig gut, zumindest was den Corona-Teil betrifft. Es ist wichtig kritisch zu hinterfragen.

Kerkule, Streeck und die Logik selbst sprechen sich gegen 2G aus, weil es pandemisch nachteilig ist. Geimpfte stecken sich immer hügliger an, lt. neuester Studie aus den USA (MDR v. 30.08.21) beträgt der Schutz vor Infektion bei Biontech nur noch 42%. Die Geimpften werden nicht getestet und können dadurch unerkannt große Virenschleudern sein. Die Viruslast bei Geimpften ist sehr doch, da das Virus ausschließlich im Hals ist (gestern nochmal bei Lanz erklärt). Die Politik macht hingegen Tests kostenpflichtig. Weniger Getestete = weniger entdeckte Infektionen = hohe Dunkelziffer = pandemisch sehr schlecht. Während die Politik es „Welle der Ungeimpften“ nennt, sprechen Experten von „der Welle der Geimpften“, da diese unerkannte Virusverbreiter sind.

Richtig heftig: die Politik hat mit der Herdenimmunität durch Impfung und damit verbundenen Freiheiten etwas propagiert (schlimmes aber passendes Verb), das aus virologischer Sicht nie hätte gesagt werden dürfen, weil es nicht möglich ist. Dies wurde gestern bei Lanz auch sehr gut erklärt. Nun sind die Ungeimpften die Bösen und es wird propagiert, dass nur die Impfung hilft. Die Impflicht durch die Hintertür ist angestoßen. Dass Geimpfte das Virus unerkannt weitertragen, wird in der Politik konsequent ignoriert. Die Coronapolitik geht zu sehrvan der Wissenschaft vorbei. Ich finde das fragwürdig, besonders weil immer noch Grundrechte eingeschränkt sind…
 
lt. neuester Studie aus den USA (MDR v. 30.08.21) beträgt der Schutz vor Infektion bei Biontech nur noch 42%. Die Geimpften werden nicht getestet und können dadurch unerkannt große Virenschleudern sein.

Wenn diese Zahl stimmt, müsste sich das in der Hospitalisierungsrate ausdrücken. Tut es aber nicht (@syker1983 möge mich korrigieren, wenn das nicht (mehr) stimmt). Weiterhin müssten sich auch die Inzidenzen entsprechend entwickeln. Tschentschner meinte aber neulich, dass die Inzidenz bei Geimpften in Hamburg etwa bei 3 liegt und bei Ungeimpften etwa bei 80. Und selbst wenn der Schutz wesentlich schlechter wäre als angenommen, was die Zahlen in Deutschland mMn. bisher nicht hergeben, so bleibt -Stand heute- unwidersprochen die Aussage, dass ein Impfschutz zu 100% vor einem schweren Verlauf schützt. So oder so bleibt da kein Raum für Einschränkungen, das verbietet am Ende das Grundgesetz und das werden auch die Gerichte so sehen, falls da jemand auf dumme Gedanken kommten sollte. Was aber ja nicht der Fall ist.
 
Wenn diese Zahl stimmt, müsste sich das in der Hospitalisierungsrate ausdrücken. Tut es aber nicht (@syker1983 möge mich korrigieren, wenn das nicht (mehr) stimmt). Weiterhin müssten sich auch die Inzidenzen entsprechend entwickeln. Tschentschner meinte aber neulich, dass die Inzidenz bei Geimpften in Hamburg etwa bei 3 liegt und bei Ungeimpften etwa bei 80. Und selbst wenn der Schutz wesentlich schlechter wäre als angenommen, was die Zahlen in Deutschland mMn. bisher nicht hergeben, so bleibt -Stand heute- unwidersprochen die Aussage, dass ein Impfschutz zu 100% vor einem schweren Verlauf schützt. So oder so bleibt da kein Raum für Einschränkungen, das verbietet am Ende das Grundgesetz und das werden auch die Gerichte so sehen, falls da jemand auf dumme Gedanken kommten sollte. Was aber ja nicht der Fall ist.

In der Hospitalisierung sieht man es ja nicht. Geimpfte infizieren sich, erkranken aber kaum und nur in seltenen Fällen schwer. Die Zahlen aus England sind da ganz interessant. Keine Einschränkungen, Inzidenz 350, was sich aber nicht auf die Krankenhausaufenthalte auswirkt. Die Zahlen hatten nur einen geringen Anstieg und sind nun gleichbleibend niedrig.

Diesen Weg bevorzuge ich sehr. Gründe:

- Kinder unter 12 und wenige Erwachsene mit Vorerkrankungen dürften sich nicht impfen lassen. Es gibt immer noch die Möglichkeiten FFP2 und FFP3. Kinder unter 12 erkranken kaum. Erste Studien mit Vergleichsgruppen zeigen, dass Long COVID genauso gut Long-Lockdown sein kann, weil beide Vergleichsgruppen entsprechende Symptome zeigen.

- Wenn jeder sein Impfangebot hatte und sich auf welchem Weg auch immer schützen kann, sollte es wieder in eigener Verantwortung liegen, inwieweit man sich gefährdet. Das Argument „Impfung schützt andere“ greift aufgrund Delta und der neuesten Studien nicht mehr. Das Grundgesetz erlaubt auch ein eigenverantwortlich gefährliches Leben.

- Bei uns ist derzeit 1/3 der Infizierten vollständig geimpft (passt zur Israel-Studie). Die 42% sind hier nachzulesen: https://www.mdr.de/wissen/durchbruchsinfektionen-nach-moderna-seltener-als-nach-biontech-102.html

- Eigentlich ist sogar die Notsituation vorbei. Eine Krankenhausüberlastung ist nicht in Sicht, immer mehr Menschen sind geimpft. Aber dennoch greifen Maßnahmen, die es so eigentlich nicht mehr geben darf. Sie sollten nur greifen, wenn eine Überlastung des Gesundheitssystems bevor steht. Zumindest war es mal so vorgesehen. Was daraus geworden ist, finde ich erschreckend… https://dserver.bundestag.de/btd/19/317/1931798.pdf

- Die 100% Schutz vor schwerem Verlauf gibt es nicht. Zunächst ist man von rund 90% ausgegangen. In Israel sind mittlerweile aber 60% der Hospitalisierten vollständig geimpft. https://www.focus.de/gesundheit/coronavirus/daten-aus-covid-vorreiterland-60-prozent-der-krankenhaus-patienten-geimpft-infektiologe-ueber-israel-paradoxon_id_20894640.html

 
In der Hospitalisierung sieht man es ja nicht. Geimpfte infizieren sich, erkranken aber kaum und nur in seltenen Fällen schwer. Die Zahlen aus England sind da ganz interessant. Keine Einschränkungen, Inzidenz 350, was sich aber nicht auf die Krankenhausaufenthalte auswirkt. Die Zahlen hatten nur einen geringen Anstieg und sind nun gleichbleibend niedrig.

Diesen Weg bevorzuge ich sehr. Gründe:

- Kinder unter 12 und wenige Erwachsene mit Vorerkrankungen dürften sich nicht impfen lassen. Es gibt immer noch die Möglichkeiten FFP2 und FFP3. Kinder unter 12 erkranken kaum. Erste Studien mit Vergleichsgruppen zeigen, dass Long COVID genauso gut Long-Lockdown sein kann, weil beide Vergleichsgruppen entsprechende Symptome zeigen.

- Wenn jeder sein Impfangebot hatte und sich auf welchem Weg auch immer schützen kann, sollte es wieder in eigener Verantwortung liegen, inwieweit man sich gefährdet. Das Argument „Impfung schützt andere“ greift aufgrund Delta und der neuesten Studien nicht mehr. Das Grundgesetz erlaubt auch ein eigenverantwortlich gefährliches Leben.

- Bei uns ist derzeit 1/3 der Infizierten vollständig geimpft (passt zur Israel-Studie). Die 42% sind hier nachzulesen: https://www.mdr.de/wissen/durchbruchsinfektionen-nach-moderna-seltener-als-nach-biontech-102.html

- Eigentlich ist sogar die Notsituation vorbei. Eine Krankenhausüberlastung ist nicht in Sicht, immer mehr Menschen sind geimpft. Aber dennoch greifen Maßnahmen, die es so eigentlich nicht mehr geben darf. Sie sollten nur greifen, wenn eine Überlastung des Gesundheitssystems bevor steht. Zumindest war es mal so vorgesehen. Was daraus geworden ist, finde ich erschreckend… https://dserver.bundestag.de/btd/19/317/1931798.pdf

- Die 100% Schutz vor schwerem Verlauf gibt es nicht. Zunächst ist man von rund 90% ausgegangen. In Israel sind mittlerweile aber 60% der Hospitalisierten vollständig geimpft. https://www.focus.de/gesundheit/cor...ologe-ueber-israel-paradoxon_id_20894640.html
https://www.focus.de/gesundheit/cor...ologe-ueber-israel-paradoxon_id_20894640.html

Ich bevorzuge auch mehr Eigenverantwortung. Ich muss zugeben, dass ich ein wenig Mühe habe/hatte deinen vorigen Beitrag richtig einzuordnen. Ich hatte das Gefühl, du willst MEHR Einschränkungen durch die Politik weil 2G zu kurz greift. Bei Israel muss man wohl vorsichtig sein. Die haben, um des Tempos willen, die empfohlenen Zeiträume zwischen Erst- und Zweitimpfung deutlich verkürzt. Das könnte ein Grund dafür sein, dass dort so viele Geimpfte in Krankenhäusern landen. Wissen tue ich es aber naturgemäß nicht, da muss man mal den Vergleich zu anderen Staaten wie Deutschland abwarten.
 
Ich bevorzuge auch mehr Eigenverantwortung. Ich muss zugeben, dass ich ein wenig Mühe habe/hatte deinen vorigen Beitrag richtig einzuordnen. Ich hatte das Gefühl, du willst MEHR Einschränkungen durch die Politik weil 2G zu kurz greift. Bei Israel muss man wohl vorsichtig sein. Die haben, um des Tempos willen, die empfohlenen Zeiträume zwischen Erst- und Zweitimpfung deutlich verkürzt. Das könnte ein Grund dafür sein, dass dort so viele Geimpfte in Krankenhäusern landen. Wissen tue ich es aber naturgemäß nicht, da muss man mal den Vergleich zu anderen Staaten wie Deutschland abwarten.
Zusätzlich gibt es offenbar keine Differenzierung zwischen den verschiedenen Impofstoff-Kombis; als AstaZenecas Impfstoff durch die Presse (vorsichtig gesagt) beeinträchtigt wurde und die STIKO Kombi-Impfungen empfahl, kam es ja zu verschiedenen Kombinationen (AstraZeneca/Moderna, AstraZeneca/Biontech) mit ebenfalls deutlich verkürzten Zeitabständen zwischen Erst- und Zweitimpfung; dabei war aber die Ansage, dass die Zahl der Antikörper bei den Kombi-Impfungen deutlich erhöht sei.
Unter dem Label 'Geimpfte' tummeln sich als mindestens sechs verschiende 'Impftypen' - und die reagieren zusätzlich auch noch individuell unterschiedlich. Insofern fehlt auch hier wieder eine gute Datenlage, um wenigstens 90%ig zutreffende Aussagen treffen zu können-
Schon klar (aber nicht gut), dass Überschriften für die Medien und medientaugliche Statements stark verkürzen, teils verfälschen.
 
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In der Hospitalisierung sieht man es ja nicht. Geimpfte infizieren sich, erkranken aber kaum und nur in seltenen Fällen schwer. Die Zahlen aus England sind da ganz interessant. Keine Einschränkungen, Inzidenz 350, was sich aber nicht auf die Krankenhausaufenthalte auswirkt. Die Zahlen hatten nur einen geringen Anstieg und sind nun gleichbleibend niedrig.

Diesen Weg bevorzuge ich sehr. Gründe:

- Kinder unter 12 und wenige Erwachsene mit Vorerkrankungen dürften sich nicht impfen lassen. Es gibt immer noch die Möglichkeiten FFP2 und FFP3. Kinder unter 12 erkranken kaum. Erste Studien mit Vergleichsgruppen zeigen, dass Long COVID genauso gut Long-Lockdown sein kann, weil beide Vergleichsgruppen entsprechende Symptome zeigen.

- Wenn jeder sein Impfangebot hatte und sich auf welchem Weg auch immer schützen kann, sollte es wieder in eigener Verantwortung liegen, inwieweit man sich gefährdet. Das Argument „Impfung schützt andere“ greift aufgrund Delta und der neuesten Studien nicht mehr. Das Grundgesetz erlaubt auch ein eigenverantwortlich gefährliches Leben.

- Bei uns ist derzeit 1/3 der Infizierten vollständig geimpft (passt zur Israel-Studie). Die 42% sind hier nachzulesen: https://www.mdr.de/wissen/durchbruchsinfektionen-nach-moderna-seltener-als-nach-biontech-102.html

- Eigentlich ist sogar die Notsituation vorbei. Eine Krankenhausüberlastung ist nicht in Sicht, immer mehr Menschen sind geimpft. Aber dennoch greifen Maßnahmen, die es so eigentlich nicht mehr geben darf. Sie sollten nur greifen, wenn eine Überlastung des Gesundheitssystems bevor steht. Zumindest war es mal so vorgesehen. Was daraus geworden ist, finde ich erschreckend… https://dserver.bundestag.de/btd/19/317/1931798.pdf

- Die 100% Schutz vor schwerem Verlauf gibt es nicht. Zunächst ist man von rund 90% ausgegangen. In Israel sind mittlerweile aber 60% der Hospitalisierten vollständig geimpft. https://www.focus.de/gesundheit/cor...ologe-ueber-israel-paradoxon_id_20894640.html
https://www.focus.de/gesundheit/cor...ologe-ueber-israel-paradoxon_id_20894640.html
Zustimmung, vor allem zum vorletzten Punkt. Ich finde das auch nur noch erschreckend, aber so manchem Politiker gefällt wohl die größere Machtfülle durch die Maßnahmen.
 
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