Nun ist der Wechsel amtlich: Josh Sargent verlässt Werder Bremen und wechselt mit sofortiger Wirkung zum Premier League Aufsteiger Norwich City. Darauf verständigten sich die Verantwortlichen der Grün-Weißen mit den Vertretern der „Canaries“.
„Josh hatte uns signalisiert, dass er den Wechsel nach England gerne machen möchte. Bei den Verhandlungen mit Norwich kam am Donnerstagabend eine gewisse Dynamik rein, sodass wir sehr schnell Einigung erzielen konnten, da die Engländer unseren Bedingungen entsprochen haben.
Es war für uns natürlich ärgerlich, dass Josh sich entschieden hat, im Pokal nicht zu spielen, weil anderes vereinbart war. Auch wenn Joshs Abgang sportlich ein Verlust für uns ist, ist der Transfer auch zu diesem Zeitpunkt notwendig gewesen und ein wichtiger Schritt bei der wirtschaftlichen Konsolidierung.
Wir hätten Josh auch bereits vor ein paar Wochen verkaufen können, hätten dann aber eine deutlich geringere Ablöse erzielt. Wir wünschen Josh auf seinem Weg sportlich wie privat alles Gute“, erklärte Frank Baumann, Geschäftsführer Fußball bei Werder Bremen.
Josh Sargent blickt positiv auf seine Zeit in Bremen zurück. „Dieser Verein und diese Stadt sind ein großer Teil meines Lebens geworden, und es wird immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen für Bremen geben. Ich habe mein Profidebüt hier mit den Werder-Fans gefeiert, und das werde ich nie vergessen. Ich danke allen, dass ihr Teil meiner Reise wart“, so der 21-Jährige über seine Laufbahn bei den Grün-Weißen.
Joshua Sargent kam Anfang 2018 nach Bremen und absolvierte seitdem für die Profis 83 Pflichtspiele, in denen er 15 Tore erzielte. Für die U23 der Grün-Weißen kam Sargent auf 12 Einsätze, in denen er 7 Mal traf.
Den ersten Teil finde ich unangebracht in einer Abschiedsmitteilung, denn das hat schon was von Nachtreten. Dass man die Aktion Samstag öffentlich gemacht hat, kann ich verstehen und ehrlich gesagt fand ich es auch nicht cool, dass Sargent die Vereinbarung gebrochen hat. Aber in der vereinseigenen Mitteilung des Wechsels braucht man das doch nicht noch einmal durchkauen oder?
Und zum zweiten Teil: Was bitte hat das in der Mitteilung zu suchen? Viel zu viel Einblick und völlig unangebracht, darauf hinzuweisen, was man in der Sache für eine gute Arbeit geleistet hat.