Markus Anfang (Fortuna Düsseldorf)

Der Satz war eigentlich auf dich gemünzt, daher Sarkastisch gemeint. Weil, auch wenn man als Kritischer Fan gerne nach hinten Schaut, damit man dieses als Warnung sehen kann, was vermutlich passieren wird, wenn bestimmte Personen die selben Aufgaben erfüllen sollen.
Ob du es glaubst oder nicht, ich hatte es vermutet, dass deine dahingehende Äußerung zumindest ein Seitenhieb in meine Richtung gewesen sein könnte. Auf dieser Vermutung basierend habe ich deshalb den Bogen zur Vergangenheit gespannt, um zu signalisieren, dass ich als kritischer Beobachter deswegen nach hinten blicke, weil das Denken und Handeln der Werder-Verantwortlichen im "Gestern" basiert. ;)

Du hast jedoch Recht, dass wir uns in diesem Thread auf MA fokussieren sollten, so dass ich auf die andern Punkte von dir hier nicht weiter eingehe. :) Also btt:
Mit Ihm ist erstmal der Grundstein für Veränderung gelegt worden, denn er kommt nicht aus der Werder-Familie.
Korrekt. Aber dieser Grundstein allein wird nicht reichen, denn MA wird das Konstrukt Werder Bremen nicht alleine zum Besseren führen können.

Um dies zu verdeutlichen, muss ich leider doch noch mal die Vergangenheit bemühen. Denn als Werder unter dem neuen, externen Coach Robin Dutt mit zwei dreckigen 1:0-Siegen in die Buli-Saison 13/14 startete, herrschte in der Werder-Familie inkl. in diesem Forum mehrheitlich keine Erleichterung, geschweige denn Freude über die 6 Punkte aus den beiden Auftaktspielen. Sondern es überwog der Aufschrei, dass RD den offensiven Markenkern in der Mottenkiste verschwinden ließ. Diese Empörung war so vehement, dass RD von seiner Defensivtaktik abweichend den offensiven Markenkern wieder aus der Mottenkiste holte, mit dem es in den 32 folgenden Spielen einige hohe Klatschen gab - an denen RD sicherlich auch durch vercoachen seine Anteile hatte.

Somit kann MA nur dann positive Veränderungen bewirken, wenn die Werder-Familie die Bereitschaft zeigt, die Veränderungen mitzutragen und ihn dabei unterstützt. Auch wenn das ggf. zur Folge hat, wenn dabei der eine oder andere, von der Werder-Familie liebgewonnene "alte Zopf" abgeschnitten bzw. langjährige freundschaftliche Verbindungen sich Belastungsproben unterziehen müssen. Es ist gut möglich, dass die Bereitschaft dafür in der Werder-Familie heute größer ist als vor 8 Jahren. Aber ob das reicht, um gleichermaßen notwendige Reformen wie personelle Veränderungen umzusetzen? Die Mitgliederversammlung im September wird nicht nur ein Gradmesser, sondern eine Weichensteller sein - sowohl für Werder Bremen im Gesamten als auch für die weitere Arbeit von MA. Denn wenn die Mehrheit der anwesenden Mitglieder bei der Aufsichtsratswahl für die Kandidaten des "Weiter so" votiert, werden dem Grundstein von MA nicht all zu viele weitere Steine für dringend erforderliche Veränderungen folgen können.
 
Passender Trainer bisher.
Sein auftreten ist schon positiv. Auch klare Aussagen.
Viele Bundesliga Spieler, aber halt welche die auch abgestiegen sind :D- der war schon gut...
... er will einen Neuaufbau, er betont das nicht umsonst.

Wenn FB und CF nicht bald gute Nachrichten haben, kann MA handeln - er sortiert dann halt Spieler aus. :popcorn::popcorn:

Irgendwann muss er das machen, eigentlich morgen, obwohl einige Spieler ausfallen, werden einige keine Spielzeit bekommen.

Egal wer auf 9 spielt, derjenige wird on Fire sein. Die Fans machen das Weserstadion von Minute 1 an zu einer Festung. Ich hoffe die Mannschaft zieht mit und MA holt sich Platz 1. der Tabelle. Später wird es kritischer, dann gehen und kommen Spieler - hat jemals ein Trainer so eine Startgrundlage gehabt ? Wenn er das meistert ist er willkommen, aber sowas von.
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese Empörung war so vehement, dass RD von seiner Defensivtaktik abweichend den offensiven Markenkern wieder aus der Mottenkiste holte, mit dem es in den 32 folgenden Spielen einige hohe Klatschen gab - an denen RD sicherlich auch durch vercoachen seine Anteile hatte.

RD hat gar nichts aus der Mottenkiste geholt, es gibt schon einen Grund weshalb der Begriff 'Duttball' geprägt worden ist. Und das Problem beim Duttball war, dass man -im Gegensatz zu Skripnik(!) und Kohfeldt und Nouri- nicht mal eine vage Idee davon hatte wohin das eigentlich jemals führen soll. Nie zuvor und danach habe ich eine Werdermannschaft gesehen, die ohne(sic!) völlig verunsichert zu sein, nicht wusste was sie tun soll. Duttball war, wenn man es gut meinte, Kick and Rush und selbst das ohne es gut umzusetzen. Kohlfeldts Fußball ist aus verschiedensten Gründen kollabiert und mündete in Zerstörerfußball. Nouris Fußball ist aus Gründen die nur er selbst kennt, in FK-Zerstörerfußball mutiert nachdem er zuvor ordentlich hat spielen lassen (wenn auch einige Ergebnisse aufgrund einer irrsinnigen Effektivität -vergl. Stuttgart damals- äußerst glücklich waren). Skripnik war mit der BL überfordert aber hatte einige starke Aufstellungen präsentiert, nur um dann wieder völlig kopflos etwas anders zu machen. Dutt hingegen war Duttball, vom ersten bis zum letzten Tag. Mit dem Gipfel als er den einzigen Spieler der noch Fußball spielen konnte, Aaron Hunt, in den Sturm befördert hat. Wo er dann jämmerlich verhungerte bis er eigenmächtig die Position gewechselt hat. Dieses Spiel werde ich niemals vergessen. Mit Dutt wären wir damals schon sang- und klanglos in die 2. Liga gegangen. Wer weiß, vielleicht wären wir ja jetzt wieder erstklassig wenn man es damals zugelassen hätte. Aber gut, besser spät als nie in der 2. Liga ;-)
 
RD hat gar nichts aus der Mottenkiste geholt, es gibt schon einen Grund weshalb der Begriff 'Duttball' geprägt worden ist. Und das Problem beim Duttball war, dass man -im Gegensatz zu Skripnik(!) und Kohfeldt und Nouri- nicht mal eine vage Idee davon hatte wohin das eigentlich jemals führen soll. Nie zuvor und danach habe ich eine Werdermannschaft gesehen, die ohne(sic!) völlig verunsichert zu sein, nicht wusste was sie tun soll. Duttball war, wenn man es gut meinte, Kick and Rush und selbst das ohne es gut umzusetzen. Kohlfeldts Fußball ist aus verschiedensten Gründen kollabiert und mündete in Zerstörerfußball. Nouris Fußball ist aus Gründen die nur er selbst kennt, in FK-Zerstörerfußball mutiert nachdem er zuvor ordentlich hat spielen lassen (wenn auch einige Ergebnisse aufgrund einer irrsinnigen Effektivität -vergl. Stuttgart damals- äußerst glücklich waren). Skripnik war mit der BL überfordert aber hatte einige starke Aufstellungen präsentiert, nur um dann wieder völlig kopflos etwas anders zu machen. Dutt hingegen war Duttball, vom ersten bis zum letzten Tag. Mit dem Gipfel als er den einzigen Spieler der noch Fußball spielen konnte, Aaron Hunt, in den Sturm befördert hat. Wo er dann jämmerlich verhungerte bis er eigenmächtig die Position gewechselt hat. Dieses Spiel werde ich niemals vergessen. Mit Dutt wären wir damals schon sang- und klanglos in die 2. Liga gegangen. Wer weiß, vielleicht wären wir ja jetzt wieder erstklassig wenn man es damals zugelassen hätte. Aber gut, besser spät als nie in der 2. Liga ;-)
Ist schon der Hammer, wie man so qualifiziert sein kann und dann so eine Scheisse spielen lässt.
Ich find das immer super, wie sich Ewald Lienen (auch kein mega Trainer) über sowas aufregt, du hast ne super Offensive Truppe (vom Spielermaterial) und spielst irgendne vorsichtig defensive Scheisse damit, z.B.England.
Mourinho hat damit Titel geholt, Inter war damals auch nicht doll, Porto auch nicht.
Real konnte mit ihm nix anfangen, Tottenham und Manchester auch nicht.
Hat denen keiner gesagt, dass seine Zeit vorbei ist.
Wo ist der jetzt AS Rom, okay, da macht der nicht viel kaputt.
 
RD hat gar nichts aus der Mottenkiste geholt, es gibt schon einen Grund weshalb der Begriff 'Duttball' geprägt worden ist. bis zum letzten Tag.
Mit dem Gipfel als er den einzigen Spieler der noch Fußball spielen konnte, Aaron Hunt, in den Sturm befördert hat. Wo er dann jämmerlich verhungerte bis er eigenmächtig die Position gewechselt hat. Dieses Spiel werde ich niemals vergessen. Mit Dutt wären wir damals schon sang- und klanglos in die 2. Liga gegangen. Wer weiß, vielleicht wären wir ja jetzt wieder erstklassig wenn man es damals zugelassen hätte. Aber gut, besser spät als nie in der 2. Liga ;-)
Thomas Schaaf hatte im letzten halben Jahr vor RD nur 12 Punkte in der Rückrunde geholt. Da gab es jedoch noch Sokratis & de Bruyne.
Wie du schreibst hatte RD nur noch Aaron Hunt der noch Fußball spielen konnte. Der Duttball war anders, aber hatte mit dem Spielermaterial ca. genauso lange seine Ergiebigkeit wie bei Skripnik/Nouri.

Wenn du es am Trainer festmachen möchtest, dann kannst du dir von einem Freiburger berichten lassen, mit was für einem verzweifelten Fußball sie in die erste Liga aufgestiegen sind.

Die grõßte Verantwortung hat für mich der Trainer auf die Spielerauswahl. RD war ein Jahr im Amt. Da war es sicherlich ein Fehler so lange auf Raphael Wolf zu setzen. Mit Wiedwald oder Pavlenka wäre wieder das Mittelfeld der Liga realistisch gewesen.
 
Ich finde es einfach unanständig, den Trainer in die neue Saison zu schicken, ohne ihm zu sagen, welche Spieler er überhaupt während der Saison zur Verfügung hat. 1 oder 2 Änderungen sind ja noch akzeptabel, aber da ist ja von Heerscharen an Änderungen noch bis Ende August die Rede. Und wenn sich dann der Erfolg nicht einstellt, ist das - wie in der Vorsaison - alleinige Schuld des Trainers.
 
Das ist keine wirklich zutreffende Aussage. Wenn etwas in Köln unter MA gestimmt hat, dann das sportliche. Und da kann man durchaus davon sprechen, dass MA der zweiten Liga in Köln "seinen Stempel" - wie du es ausdrücken möchtest - aufgedrückt hat. Er ist als Zweitligameister, obwohl er drei Spieltage vor Schluss entlassen wurde, de facto mit Köln aufgestiegen.

Er wurde in Köln entlassen, weil er die Kabine verloren hat. MA stellt sein System über Spieler und Verein. Und das ist ein Hauptproblem was sich durch sämtliche seiner Stationen zieht. In Köln hat er damit unter anderem einen Hector oder Horn gegen sich aufgebracht. Und damit war der Job nicht mehr zu halten.

Man kann MA viel vorwerfen, sportlicher Misserfolg in der zweiten Liga allerdings nicht.

Das haben die Kölner anders gesehen, die haben reagiert um den Aufstieg nicht zu vergeiern. Heute haben wir den Anfang gesehen.......
 
System passte nicht zu den aufgestellten Spielern..zu spät Impulse gebracht..Team war schon zu verunsichert..entweder System am vorhandenen Spielermaterial anpassen oder Baumann in den Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) treten, den Kader schleunigst anzupassen....
 
Sry, aber selten so viel Stuss und Irrglauben mit solcher Selbstverständlichkeit gehört.
1.) woher hast Du die Kristallkugel, die Dir sagt das wir uns "dem Niveau der zweiten Liga anpassen, anstatt dieser unseren Stempel aufzudrücken"?
2.) selbe Kristallkugel sagt Dir scheinbar auch, daß "unsere Devensive sich nicht verbessern wird"
3.) zur Frage weshalb Anfang "3 Spieltage vor Schluß entlassen wurde" kennst Du bestimmt konkrete Hintergründe/Interna? Kann genauso gut daran liegen dass dort in der Vereinsführung Pappnasen gearbeitet haben, die vergessen haben nach Rosenmontag selbige abzunehmen.

Ich stelle mal die These auf, dass es in Liga Zwei nicht ums stempeln, sondern ums Fußballspielen geht. Weiterhin orakele ich mal, dass Markus Anfang es nun schon bei DREI Vereinen geschafft hat erfolgreich zu arbeiten. So shice kann er also nicht sein.

Fazit: Meine persönliche These (die ich im Gegensatz zu Dir hier nicht als FAKT verkaufe) : Markus Anfang ist ein Glücksfall für uns, der es schaffen wird den alten Mock bei Werder raus zu kehren, um den Irrglauben der Vereinsführung der letzten 10 Jahre (inklusive FloKo Irrweg) zu kurieren. .

Hast du das heutige Spiel gesehen?
 
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