Wortwahl, die zu wünschen lässt

"Nach dem Motto" finde ich schlimm und wenn jemand in einem Vortrag ständig "genau" sagt, um seine/ihre Gedanken zu sortieren.
"Nach dem Motto" finde ich ok, wenn danach wirklich ein Motto genannt wird, dass es auf den Punkt bringt. Das ist aber leider selten der Fall.
"Genau" finde ich ganz schlimm, wenn jemand gerade etwas gefragt wurde und die Antwort mit "genau" beginnt.
Was soll das?
 
Öhm, da gibt es eine Sache die mir immer sauer aufstößt, und dessen hat sich auch FK SEHR häufig bedient, nämlich wenn jemand sagt "Nochmal: ...". Für mich eine absolute Abwertung des Gegenüber.

Wenn es situativ angebracht / erforderlich ist (z.B. wenn jemand den Eindruck vermittelt, Dinge nicht verstehen zu wollen) empfinde ich das nicht abwertend. Bei genereller Anwendung sehe ich es wie du.
 
Sehr oft höre ich "fast" mit Komparativ.

Beispiel: "Sie verdient fast mehr als er."
Was soll das heißen?
Sicher verdient sie nicht mehr als er. Sonst könnte man das "fast" weglassen.
Sie verdient vermutlich auch nicht genau so viel wie er. Sonst könnte man das ja so sagen.
Also verdient sie weniger als er. Warum aber sagt man dann "fast mehr"?
Ich halte das für dummdeutsch.

Fast mit Positiv ergibt sinn. Fast mit Superlativ kann auch Sinn ergeben.
Aber mit Komparativ klingt es blöd.
 
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