wenn der AR rechtzeitig einen guten externen Manager auftreiben kann, dann stimme selbst ich als Baumann Befürworter dafür ihn gehen zu lassen. Ansonsten sollte Baumann zumindest als Übergangslösung, bis man einen guten externen Manager gefunden hat, managen lassen. Nach dem letzten Abstieg hat man Assauer erst einmal fast ein Jahr nicht ersetzt - Arndt Zeigler hat das nett beschrieben (Lemke sass erst einmal unter Schimmelpilzen in einem Kellerloch). Diesmal braucht man aber einen Manager sofort und vor allem einen, der schnell verkauft. Auch wenn das nicht Baumann's Stärke ist, zumindest könnte er sofort damit anfangen bevor man Wochen mit Managersuche verschwendet. In der miesen finanziellen Situation hat er aber einen grossen Nachteil, man kennt in zu gut. Er kann nicht pokern 1) da er verkaufen muss und 2) weil er nicht pokern kann. Ansonsten empfehle ich allen Baumann-Bashern Arnd Zieglers "das W auf dem Trikot" zu lesen, da relativiert sich dann doch einiges.
Das ein Wechsel in dieser Situation auf dieser Position nicht gerade optimal ist klingt hier glaube ich bei den meisten Kritikern heraus.
Dennoch ist gerade die jetzige Situation nicht unbedingt negativ. Es ist eine Sache der Herangehensweise.
Werder befindet sich in allen Bereichen im Neuaufbau und der Neuordnung und dazu könnte es gewinnbringend sein, wenn
ordentlich gelüftet wird. Das Problem ist sicherlich die Zeit, vielmehr aber mMn der Wille und die Weitsicht. Dazu haben sie keinen
Ausstiegsplan (Trainer, Spieler und Funktionäre). Sie haben sich keine Gedanken über eine Zeit nach deren Wirken (Bode, Baumann,Filbry
Kohfeldt) gemacht und das ist mMn mehr als grob fahrlässig, wenn ich nicht unbedingt im Eigeninteresse handle.
Diese Verwobenheit untereinander lässt eine solche Denke nicht zu und schon gar nicht ein aktives Handeln, wie wir sehen können.
Ich empfehle jeden Baumann-Jünger sich dem Ist-Zustand zu verschreiben und nicht gerade Arnd Zeigler zu empfehlen.
In dem Buch steht natürlich alles wertfrei.







