Frank Baumann (Sportvorstand Schalke 04)

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Rudi64
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Frank Baumann hört im Sommer 2024 auf. Diese Entscheidung findet ihr...

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  • ... egal

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  • ... falsch

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Und zwar waren wir wie eine familie. nie wurde jemand rausgeeckelt. selbst einer wie klose, der für die bayern uns das europkalfinale versaut hat, wurde nicht schlecht behandelt.

Tut mir leid, das habe ich völlig anders in Erinnerung. Klose selbst hatte damals rückblickend gesagt, dass er sowas, wie diese Beleidungen, die damals abgefeuert wurden, noch nie erlebt habe - und damals gab es noch keine (a)sozialen Medien... Von Vereinssseite wurde er vielleicht nicht schlecht behandelt, die Fans waren da sehr viel, sagen wir mal: ehrlicher.

DIE SPIELER WAREN und SIND SCHULD AN DER *****.. denkt ma bitte drüber nach... alles was FB und FK immer gesagt haben hatte hand und fuß. nur gab es keinen der bock hatte es zu machen( die spieler d.R.)

Na gut, dann drehen wir es mal so:
Wenn die Spieler so schlecht waren/ sind, wie allgemein behauptet wird, und, wie du sagst, alleine Schuld an der Misere sind - wer hat denn diesen Kader zusammengestellt? Das waren doch FB und FK. Denn auf einen Kaderplaner wurde ja großzügig verzichtet. Also wurde u.a. der Stallgeruch zum maßgeblichen Qualitätsmerkmal für neue Kicker genommen, und Krankenakten konnte auch niemand lesen...:motz:
 
Ich hoffe nur, dass mit dieser Saison auch diese Amtszeit endet, um jemand neuem (also nicht aus der Familie), das Feld zu überlassen.... und die Hoffnung, die stirbt ja eignetlich nicht zuletzt, die stirbt nie!
Ich habe irgendwo gelesen, dass Rue Bratseth zurzeit frei wäre, und sich auch durchaus vorstellen könnte, wieder bei Werder einzusteigen. Das war aber noch vor der Hochgeschwindigkeitstalfahrt der letzten Spieltage...
Und da hätten wir dann auch wieder das Thema "Familie", und leider auch Stallgeruch...:denk:
 
Wenn ich den Artikel so sehe:

Unglaublich, dass wir seit '81 (also in 40 Jahren) nur 11 Trainer hatten (und davon war es Rolff sogar nur für ein Spiel)

Es gibt Vereine, da ist es andersrum...

Stimmt.
Könnte da ein paar Vereine aufzählen ...



Jedoch:
Zieh mal die rund 28 Jahre für OR und TS (je 14) ab.

Dann bleiben 9 Trainer für die übrigen 12 Jahre - Die waren dann im Schnitt alle nicht so arg lange hier. ;)
Und erfolgreich waren sie auch nicht wirklich.

Wenn man das weiterdenkt, dann wäre doch die entscheidende Frage:
Warum waren ausgerechnet OR und TS so erfolgreich - Was hat die beiden Top-Trainer der Werder-Vergangenheit ausgezeichnet und was unterscheidet sie von den vielen anderen?
Und noch weitergedacht: Welcher Trainer könnte DER Nachfolger für die Zukunft werden?
Welche Trainer-"Gene" braucht er für die "Nummer eins im Norden"?
 
Zuletzt bearbeitet:
Stimmt.
Könnte da ein paar Vereine aufzählen ...



Jedoch:
Zieh mal die rund 28 Jahre für OR und TS (je 14) ab.

Dann bleiben 9 Trainer für die übrigen 12 Jahre - Die waren dann im Schnitt alle nicht so arg lange hier. ;)
Und erfolgreich waren sie auch nicht wirklich.

Wenn man das weiterdenkt, dann wäre doch die entscheidende Frage:
Warum waren ausgerechnet OR und TS so erfolgreich - Was hat die beiden Top-Trainer der Werder-Vergangenheit ausgezeichnet und was unterscheidet sie von den vielen anderen?
Und noch weitergedacht: Welcher Trainer könnte DER Nachfolger für die Zukunft werden?
Welche Trainer-"Gene" braucht er für die "Nummer eins im Norden"?

Waren halt damals taktisch voll auf der Höhe der Zeit. TS hatte auch echt ein Händchen schwierige Spieler (Micoud) zu bändigen. Er und KA haben damals die anderen Vereine um die guten Spieler beraubt und die haben sich sogar noch bedankt.

Aber am Ende war halt das Mojo aufgebraucht
 
Im Unterschied zu Rehhagel, der gern noch ein paar Jährchen länger hätte wirken dürfen, war Schaafs Demission überfällig. Die Frage ist aber: hatte der Verein jemals eine solch unfähige Führung?
 
Was den finanziellen Neuanfang betrifft, MUSS hier aber auch erwähnt werden, dass dies vor allem auch der Knausrigkeit eines AR (allen voran WL) geschuldet war. Denn wenn es nach TE gegangen wäre, dann hätte man u.a. auch mal 7-8 Mio für einen damals knapp 30-jährigen Bryan Ruiz ausgegeben...
Und was den sportlichen Neuanfang betrifft, ist man da auch nicht wesentlich weiter gekommen.
Hinzu kommen noch eine fragwürdige Kooperation mit Juve und die Abschaffung der Scouting-Abteilung (u.a. mit Fazlic), was im Nachgang sogar eher als Bärendienst zu werten ist.
Nicht falsch verstehen, ich fand TE ganz gut, mal ein bisschen frischer Wind. Aber zur Wahrheit gehört aber auch, dass er auch einige Dinge falsch gemacht hat. Und was passiert wäre, wenn er länger im Amt gewesen wäre, wissen wir nicht. Vielleicht wäre unser Kader dann voll von Spielern eines Formats wie das eines Thy oder auch eines Petsos. Vielleicht sähe alles noch schlimmer aus, vielleicht ginge es uns besser. Keine Ahnung. Aber hier TE zu einem Märtyrer zu machen, der nur daran gescheitert ist, weil er "anders" war und ihn die böse Werder-Familie immer wieder Steine in den Weg gelegt hat, obwohl er doch alles zum Besseren hätte wenden können, ist Quatsch.

Zustimmung und natürlich hat auch er Fehler gemacht. Ja, wir sind sportlich nicht unbedingt weiter gekommen. Die Scouting-Abteilung zu streichen hatte vielleicht auch einen Grund, denn schon zu der Zeit waren die "Erträge" aus dieser Abteilung nicht gerade gewinnbringend.
Man kann sicherlich darüber streiten, ob seine Sichtweise sich durch Spielerberater beraten zu lassen besser ist. Allerdings darf man nicht
außer acht lassen, dass er durchaus gute Verpflichtungen mit großem MW tätigte. Dieser Verpflichtungen brachten dann ja auch das
Bombenstartkapital für den Bestmöglichen 16/17.
Nun und die Kooperation war wohl eher ein geistiges Luftschloss was er sich gebaut hat, aber niemand weh getan hat.
Es macht hier niemand Eichin zum Märtyrer nur er bekommt seinen Platz als Sanierer, den Job hat er erfüllt und im
Gegensatz zu Baumann hat er nicht abgewirtschaftet, hat Spieler mit MW hinterlassen und er hat nicht so unsinnige
Vertragsgebilde (VS, AN und FK .... PB ) geschaffen in denen Werder viel Geld verbrannt hat und wahrscheinlich noch verbrennen wird.
 
Stimmt.
Könnte da ein paar Vereine aufzählen ...



Jedoch:
Zieh mal die rund 28 Jahre für OR und TS (je 14) ab.

Dann bleiben 9 Trainer für die übrigen 12 Jahre - Die waren dann im Schnitt alle nicht so arg lange hier. ;)
Und erfolgreich waren sie auch nicht wirklich.

Wenn man das weiterdenkt, dann wäre doch die entscheidende Frage:
Warum waren ausgerechnet OR und TS so erfolgreich - Was hat die beiden Top-Trainer der Werder-Vergangenheit ausgezeichnet und was unterscheidet sie von den vielen anderen?
Und noch weitergedacht: Welcher Trainer könnte DER Nachfolger für die Zukunft werden?
Welche Trainer-"Gene" braucht er für die "Nummer eins im Norden"?


Ein Erklärungsversuch, warum OR und TS in Bremen so erfolgreich waren: wie du schreibst, sie waren zu ihrer Zeit TOP-Trainer und sie hatten eine TOP-Achse an ihrer Seite. Management OR/WL, TS/KA und dann im Präsidium - OR/WL plus Franz Böhmert sowie TS/KA plus Jürgen Born. Das funktionierte wie ein Uhrwerk - so wird man erfolgreich: im Team
 
Mal angenommen, jemand stellt dir die Aufgabe, aus der ersten Liga abzusteigen. Kannst du das dann ungeschickter anstellen als der Bremer Sportchef Frank Baumann? Ich glaube kaum.
Baumann passte den Moment ab, in dem endgültig klar wurde, dass sein Trainer nicht mehr der richtige ist. Und dann wartete er noch ein Jahr. :XD::XD:
... Er hat einfach nichts gemacht. Instinkt ist was anderes. Bremen war schon 2019/20 eine große Flickschusterei.
Und ein einziges Schönreden. Das muss man Kohfeldt wirklich lassen: Keiner konnte nach dem Abpfiff so gut erklären wie er, warum vor dem Abpfiff wieder alles anders gekommen war, als er vor dem Anpfiff gedacht hatte. aus Sport1 von A. Steudel

Das ist keine Satire sondern die Realität.
 
Mal angenommen, jemand stellt dir die Aufgabe, aus der ersten Liga abzusteigen. Kannst du das dann ungeschickter anstellen als der Bremer Sportchef Frank Baumann? Ich glaube kaum.
Baumann passte den Moment ab, in dem endgültig klar wurde, dass sein Trainer nicht mehr der richtige ist. Und dann wartete er noch ein Jahr. :XD::XD:
... Er hat einfach nichts gemacht. Instinkt ist was anderes. Bremen war schon 2019/20 eine große Flickschusterei.
Und ein einziges Schönreden. Das muss man Kohfeldt wirklich lassen: Keiner konnte nach dem Abpfiff so gut erklären wie er, warum vor dem Abpfiff wieder alles anders gekommen war, als er vor dem Anpfiff gedacht hatte. aus Sport1 von A. Steudel

Das ist keine Satire sondern die Realität.
:tnx: 100 % und das geschlagene zwei Jahre.
 
Hier auch nochmal.

Für Chef-Scout Position würde ich hier mal Rasmus Ankersen vorschlagen. Ist zur Zeit Direktor Profifußball und Scout beim FC Brentford und Vorsitzender der Verwaltungsrates beim FC Midtylland. Hat das Buch „Gold Mine Effect“ geschrieben. Sein Scouting beruht auf statistische Analysen, Statistiken erstellen, Wahrscheinlichkeiten herausfinden und daraus sportlichen Erfolg errechnen. Ähnlich wie in dem Film „Moneyball“ mit Brad Pitt.
Der Erfolg scheint ihm recht zu geben. Der FC Midtylland ist seit 2015 3x dänischer Meister geworden. Der FC Brentford klopft immer mal wieder an die Premier League an.
Ist zwar mal ne ganz andere Methode, aber finde ich durchaus interessant.

Hierzu noch eine kleine Textpassage die ich gefunden habe:


Seit 2012 hat Brentford rund 76,5 Mio. Euro in Spielerkäufe investiert und 193,8 Mio. Euro eingenommen. Bei Midtjylland sind es 32,2 Mio. Euro für Zu- und 63,7 Mio. Euro durch Abgänge seit 2014. Die sportliche Leistungsfähigkeit büßte durch Abgänge aufseiten der „Bees“ wie Ollie Watkins (25; Aston Villa), Saïd Benrahma (25; West Ham) oder Neal Maupay (24; Brighton & Hove) durchaus mal ein – aber nie längerfristig.

Das liegt daran, dass die Datenexperten für jede Position schon wieder einen in der Regel bis dahin unbekannten Spieler im Hinterkopf haben. „Mithilfe der ‚KPIs‘ können nicht nur Spieler und Teams bewertet, sondern auch Scoutingprozesse elementar verändert werden. Wenn wir ein Anforderungsprofil erarbeitet haben, zeigt unser System uns alle Spieler, die den Kriterien entsprechen und wir intensivieren unser Scouting über Video- bis hin zur Real-Analyse. (…) Oft fragen sich die Leute: Was wollen sie denn mit dem?“, sagte Scout Kristensen bei „Goal.com“.

Benham unterstrich das in der „Welt“: „Wir schicken einen Scout nicht zu einem Spiel, damit er schaut, ob ein Spieler gut genug ist. Das wissen wir längst. Wir schicken ihn, damit er feststellt, ob er vom Charakter her in unser Mannschaftsgefüge passt.“ Ausschlusskriterien für einen Spieler? Nun, der müsse schon „ein Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;)“ sein.
 
Hier auch nochmal.

Für Chef-Scout Position würde ich hier mal Rasmus Ankersen vorschlagen. Ist zur Zeit Direktor Profifußball und Scout beim FC Brentford und Vorsitzender der Verwaltungsrates beim FC Midtylland. Hat das Buch „Gold Mine Effect“ geschrieben. Sein Scouting beruht auf statistische Analysen, Statistiken erstellen, Wahrscheinlichkeiten herausfinden und daraus sportlichen Erfolg errechnen. Ähnlich wie in dem Film „Moneyball“ mit Brad Pitt.
Der Erfolg scheint ihm recht zu geben. Der FC Midtylland ist seit 2015 3x dänischer Meister geworden. Der FC Brentford klopft immer mal wieder an die Premier League an.
Ist zwar mal ne ganz andere Methode, aber finde ich durchaus interessant.

Hierzu noch eine kleine Textpassage die ich gefunden habe:


Seit 2012 hat Brentford rund 76,5 Mio. Euro in Spielerkäufe investiert und 193,8 Mio. Euro eingenommen. Bei Midtjylland sind es 32,2 Mio. Euro für Zu- und 63,7 Mio. Euro durch Abgänge seit 2014. Die sportliche Leistungsfähigkeit büßte durch Abgänge aufseiten der „Bees“ wie Ollie Watkins (25; Aston Villa), Saïd Benrahma (25; West Ham) oder Neal Maupay (24; Brighton & Hove) durchaus mal ein – aber nie längerfristig.

Das liegt daran, dass die Datenexperten für jede Position schon wieder einen in der Regel bis dahin unbekannten Spieler im Hinterkopf haben. „Mithilfe der ‚KPIs‘ können nicht nur Spieler und Teams bewertet, sondern auch Scoutingprozesse elementar verändert werden. Wenn wir ein Anforderungsprofil erarbeitet haben, zeigt unser System uns alle Spieler, die den Kriterien entsprechen und wir intensivieren unser Scouting über Video- bis hin zur Real-Analyse. (…) Oft fragen sich die Leute: Was wollen sie denn mit dem?“, sagte Scout Kristensen bei „Goal.com“.

Benham unterstrich das in der „Welt“: „Wir schicken einen Scout nicht zu einem Spiel, damit er schaut, ob ein Spieler gut genug ist. Das wissen wir längst. Wir schicken ihn, damit er feststellt, ob er vom Charakter her in unser Mannschaftsgefüge passt.“ Ausschlusskriterien für einen Spieler? Nun, der müsse schon „ein Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;)“ sein.

Muhahaa die Werder Bremen-Moneyball Jahre. Das ist so verrückt, das es sogar etwas Charme hat.

Außerdem mag ich den Film :D
 

Minute 7:25 Transfersommer 2020.

Danke Herr Baumann für diese Informationen.

Habe da eine kurze Nachfrage, nach meiner Erinnerung wollte man unbedingt einen 6er verpflichten, das Mittelfeld verstärken.
Leider hat man den Transfer von Rashica vergeigt und konnte keinen €uro in den Kader investieren, sondern man musste noch Klaassen verkaufen, den besten Spieler im MF.
Also war das Ergebnis, MF nicht verstärkt und dann noch geschwächt, oder ?

Das Mittelfeld war diese Saison einfach schwach, wer ist daran Schuld ?

Selbstkritisch... nein Herr Baumann, dass sind sie nicht, sondern sie stehen nicht zu ihren Fehlern.

Kein Geld, kein Geld - wer hat es verbrannt ?

Einfach mal den Stein umdrehen, auf dem sie sitzen, für den Verein. Danke.
 
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