Max Kruse (Alt)


Und das schlimme ist:


Ich befürchte, in 1,2 Jahren passiert das selbe mit Artmann, Bargfrede, Oehrl, Schmidt und und und.


Wir sind zwar ein Verein, der auf junge Spieler setzt, aber was Förderung eigener Talente angeht sind wir mMn ganz schlecht. Wer hat sich denn da wirklich mal durchgesetzt? Hunt. Weit davor Boro. Auf Schalke z.B. Höwedes, in Stuttgart Gomez, Träsch, Tasci usw.

Zwar kommt z.B. Tasci ursprünglich von den Stuttgarter Kickers, aber er wurde schon zu U19 Zeiten gekauft, während wir viel Geld für Boenisch, Özil, Marin ausgeben. Natürlich haben wir auch erfolg, aber ich hätte schon mal wieder ein richtig gutes Talent aus der 2. Mannschaft.
 
Stalteri

Zwar kommt z.B. Tasci ursprünglich von den Stuttgarter Kickers, aber er wurde schon zu U19 Zeiten gekauft, während wir viel Geld für Boenisch, Özil, Marin ausgeben. Natürlich haben wir auch erfolg, aber ich hätte schon mal wieder ein richtig gutes Talent aus der 2. Mannschaft.

Özil hätte man auch zunächst in die U19 stecken können. Dann wäre er jetzt also ein eigenes Talent oder wie? Das gleiche bei Bönisch mit der 2. Mannschaft.
 
Und das schlimme ist:


Ich befürchte, in 1,2 Jahren passiert das selbe mit Artmann, Bargfrede, Oehrl, Schmidt und und und.


Zwar kommt z.B. Tasci ursprünglich von den Stuttgarter Kickers, aber er wurde schon zu U19 Zeiten gekauft, während wir viel Geld für Boenisch, Özil, Marin ausgeben. Natürlich haben wir auch erfolg, aber ich hätte schon mal wieder ein richtig gutes Talent aus der 2. Mannschaft.

Schon mal ein Spiel der Nachwuchsmannschaften gesehen? Gewundert, warum Mainz U19 Meister ist und wir nicht? Ganz im Ernst, aus der alten U19 können es max. 1-2 Spieler schaffen, aus der alten U23 sehe ich nur Bargfrede und Perthel langfristig bei den Profis. Alle anderen angeführten werden es nicht schaffen. Uns fehlt im Nachwuchs bis zur U17 runter an Qualität. Trinks und Thy sind die, die nachkommen.
 
Sorry, aber was wird da erwartet. Kruse hatte "nicht die Überzeugung, dass ich es bei Werder in der nächsten Saison schaffen werde."
Dürfte eine realistische Einschätzung sein, wenn man das "schaffen" als Stammplatz im Kader interpretiert. Natürlich hätte man ihn von Werder-Seite auch so einiges vorlügen können, aber das ist ja nicht Sinn der Sache.
Wenn er nicht warten will, was ich in dem Fall gut verstehen kann, muss er eben wechseln.
Muss man da jemandem einen Vorwurf machen? Ich finde Nein. Manchmal läuft's eben so.

Im Fall Diekmeier, finde ich, hat man etwas gepennt und sich zu sehr darauf verlassen, dass der Vertrag schon verlängert wird. Das man ihn in Bremen nicht so schnell an die Stammelf heranführen kann, wie in Nürnberg, ist aber auch klar. In 1-2 Jahren hätte ich ihn mir gut bei Werder im Stammkader vorstellen können, so lange wollte er nicht warten, shit happens.

Generell finde ich den Zwiespalt zwischen Anspruchsdenken und Wunsch nach Einbindung der Jugendspieler amüsant. Einerseits schreien viele danach Spieler aus der eigenen Jugend bzw junge Spieler einzusetzen, andererseits sind viele schnell bei der Hand Spieler wie Prödl oder Hunt niederzumachen.

Träsch ist übrigens erst 2007 von 1860 zum VfB gewechselt. Wohl kaum ein "eigenes Talent".
 
Es sieht sehr gut aus für ihn:

Kicker.de

FC St. Pauli: Neuzugang Max Kruse
Trotz Handicap der große Gewinner

Die Zweite Liga begrüßt zur neuen Spielzeit einige neue Gesichter, die vieles eint: Jung sind sie - und weitgehend unbekannt. Doch Letzteres wollen sie unbedingt ändern: Rein in die 2. Bundesliga, rein ins Rampenlicht, lautet ihre Devise. Das Potenzial ist vorhanden. Dies gilt auch für St. Paulis 21-jährigen Neuzugang Max Kruse.

In Bremen fühlte er sich nicht mehr ausreichend wertgeschätzt, nun heißt es für Max Kruse zurück in die Zukunft. Nach drei Jahren und 29 Bundesligaminuten beiWerder kehrt der 21-Jährige wieder - zumindest vorübergehend - zu seinen Eltern in Wentorf, direkt vor den Toren Hamburgs, zurück. Nach den Stationen SC Vier- und Marschlande als Jugendspieler, heißt sein Verein nun FC St. Pauli. Dort ist Kruse der große Gewinner der Vorbereitung. Er ist aktiv, sucht das Dribbling, den Doppelpass - und findet auch den Weg zum Tor, wie er am Sonnabend mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich im letzten Testspiel gegen Hertha BSC (Endstand 2:2) eindrucksvoll unter Beweis stellte.
Nagel vom Knöchel bis zum Knie

Dabei machen dem selbstbewussten Nachwuchsmann aus der 3. Liga immer noch die Folgen seines im September 2008 erlittenen Schien- und Wadenbeinbruchs zu schaffen. Seit dieser Verletzung stabilisiert ein Nagel vom Knöchel bis zum Knie den Knochen. Vor allem nach den intensiven Ausdauereinheiten wirkt sich der Fremdkörper schmerzvoll auf die Patellasehne aus.

Verhindern, dass Kruse bei den Laufeinheiten stets in der Spitzengruppe auftauchte und in den Tests positiv auf sich aufmerksam machte, konnte der allerdings nicht. "Seine Leistungen sind imponierend, zumal er aufgrund seiner langen Verletzung ja auch noch über Trainingsrückstand verfügt", lobt Trainer Holger Stanislawski den Linksfuß, der sich danach noch oft mit Schmerztabletten behelfen muss. Im Sommer 2010 wird der Nagel operativ entfernt. Und es spricht vieles dafür, dass Kruse die Zeit bis dahin erfolgreich gestalten wird: Als Stammspieler im linken Mittelfeld des FC St. Pauli.

Lutz Wöckener
 
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