Sehe ich genauso wie Du....
Leider deuten die Hauptverantwortlichen auch diesen Umstand falsch , oder ignorieren es, bzw tun es abfällig als "Scheinwelt" ab....
Zudem bilden sie sich noch ein, alles wäre Corona geschuldet, anstatt sich mit ihren Fehlern auseinanderzusetzen.
Wenn wir diese Saison mit Zuschauern gespielt hätten, wäre gespannt gewesen, ob dann so etwas wie Kritik aufgekommen wäre....
Oder wieder Abklatschen und Beifall wie nach dem 0:5 gegen Mainz.....
Ja, auch mich kotzt es gewaltig an.... Dieses Gesicht was Bode Baumann und Co Werder gegeben hat, gefällt mir nicht!!!
Das ist nicht mehr das Werder, dass ich seit 40 Jahren supportet habe.
Aber noch sich hinzustellen und behaupten "Werder muß auch Werder bleiben" ist dreist!!!
Denn seit einigen Jahren sind wir auch das nicht mehr!!!
So schwer es fällt, aber ich schaue mir das die nächsten Wochen sehr genau an!!!
Und sollten wir verdientermassen absteigen, dann ist es eben so!!! Aber..... Sollten Baumann, Bode weitermachen, dann ist es das für mich gewesen!!!!
Einen kompletten Neuaufbau mit neuen kompetenten Köpfen würde ich ohne Frage, mitgehen....
Aber mit den Totengräbern??? Das tu ich mir nicht mehr länger an....
Nachdem was alles schon passiert ist (Negativrekord über Negativrekord) und dass dann nicht gehandelt wurde, daraus kann man schon ableiten, dass sogar bei einem Abstieg nichts passieren würde. Bode, Baumann, Kohfeldt haben so eine verzerrte Wahrnehmung, Eigenbild, Selbstverständnis, dass sie denken, nur sie könnten Werder retten. So eine Arroganz muss man erst einmal haben. Mit schönen Worten hat noch nie jemand etwas gewonnen, erst recht nicht in einer Marktwirtschaft (und der Fußball befindet sich genau in einem harten Wettbewerb). Werder muss Werder bleiben? Was heißt das? Beamtenähnliches Arbeiten? Overstaffed? Quotenpolitik für ehemalige Werder-Spieler anstatt den freien Fußballmarkt entscheiden zu lassen? Werder hat es verpasst sich an das Geschäft anzupassen. Ein großer strategischer Fehler. Dafür ist Bode verantwortlich. Romantik und Nostalgie ist ja schön, hilft uns aber heute nicht mehr. Um neue Werder-Erlebnisse zu schaffen, Momente für die Zukunft zu kreieren, dafür muss man Anpassungsfähigkeit sein. Schnelle, schlanke und effiziente Strukturen, Leistungsprinzip und keine Quotenpolitik, behäbiges Beamtentum (bestes Beispiel siehe Baumann) und zentralplanwirtschaftliches Denken (siehe Bode) und Abschottung vor den bösen Investoren (siehe Filbry).

