Gesamtsituation der Mannschaft

Genau. Lass den Unmut verrauchen... mit der Zeit wird es zunehmend egal. Aussitzen war schon öfter Werders Plan.
Nur wird Werder, wenn es so weitergeht, insgesamt den Menschen auch zunehmend egal.

Der Qualität der Mannschaft hilft es jedenfalls nicht. Etwa sieben Jahre Bode, fast fünf Jahre Baumann und etwa drei Jahre Kohfeldt... man sieht, wohin die Qualität aus dem eigenen Stall führt. Die meisten erkennen es auch sogar. Nur in Werders Aufsichtsrat scheint eine Erkenntnisträgheit im Zuge von Bodes Seilschaften vorzuherrschen. Mit dem Resultat, dass die Qualität der Mannschaft sinkt, weil man zugesehen hat, wie die Transferpolitik verändert wurde und nach vorhandenem Geld auch bereits das nicht vorhandene der nächsten Jahre ausgegeben worden ist. Für Spieler mit sinkendem Marktwert.
Nachher ist man immer schlauer! Wo Du recht hast ist, dass die Qualität aus den eigenen Stall nicht vorhanden ist um Bundesliga zu Spielern.
Die U23 ist ein Kostenfaktor den man sich sparen kann, kein Bundesligataugliches Jugendleistungszentrum macht die sache noch schlimmer!
Baumann traue ich nicht zu ein Wettbewerbsfähigen Kader zusammenzustellen.
 
Genau. Lass den Unmut verrauchen... mit der Zeit wird es zunehmend egal. Aussitzen war schon öfter Werders Plan.
Nur wird Werder, wenn es so weitergeht, insgesamt den Menschen auch zunehmend egal.

Der Qualität der Mannschaft hilft es jedenfalls nicht. Etwa sieben Jahre Bode, fast fünf Jahre Baumann und etwa drei Jahre Kohfeldt... man sieht, wohin die Qualität aus dem eigenen Stall führt. Die meisten erkennen es auch sogar. Nur in Werders Aufsichtsrat scheint eine Erkenntnisträgheit im Zuge von Bodes Seilschaften vorzuherrschen. Mit dem Resultat, dass die Qualität der Mannschaft sinkt, weil man zugesehen hat, wie die Transferpolitik verändert wurde und nach vorhandenem Geld auch bereits das nicht vorhandene der nächsten Jahre ausgegeben worden ist. Für Spieler mit sinkendem Marktwert.
Nach der Entlassung von Eichin ging es weiter bergab. Eichin war en kerniger Bursche, mit Rückgrat.
 
...man muss ja auch mal sehen, was soll sich unter diesem Dreigestirn, ich nenne es nur noch das "tragische" Dreieck, leider nicht magisch, Baumann Fritz und Kohfeldt verändern, selbst wenn neue Spieler kommen, guck dir die aktuelle Form unserer (Leistungsträger) an.
Neue Spieler werden mit hoher Wahrscheinlichkeit unter dieser sportlichen Führung sehr bald den gleichen Formstand erreichen, das ist ja das traurige, der Punkt der Veränderung hätte nach dem 0:5 gegen Mainz erfolgen müssen.
Dieser Zeitpunkt wurde komplett verpasst, das Ergebnis dieser völlig verpassten sportlichen Veränderung sehen wir seit Monaten, traurig aber wahr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Neue Spieler werden mit hoher Wahrscheinlichkeit unter dieser sportlichen Führung sehr bald den gleichen Formstand erreichen, das ist ja das traurige, der Punkt der Veränderung hätte nach dem 0:5 gegen Mainz erfolgen müssen.
Dieser Zeitpunkt wurde komplett verpasst, das Ergebnis dieser völlig verpassten sportlichen Veränderung sehen wir seit Monaten, traurig aber wahr.

Vielleicht kommt der Punkt ja nächste Woche zurück.
 

Zur Wahrheit in Bremen gehört nicht nur, dass ein Sieg in den letzten sechs Spielen vielleicht schon zum erneut erlösenden Klassenerhalt reichen könnte. Wahr ist auch, dass der Kader vor allem im Mittelfeld nicht erstklassig besetzt ist und niemand Werder um diesen Sturm oder den Torwart beneidet, egal, wie oft sie sich das und andere Dinge im Verein noch einreden. Rashica ist schon sehr lange keine Rakete mehr, Pavlenka gehörte nie zu den besten Torhütern der Liga, Osako wird niemals ein Kruse. Man kann diese Liste sehr lange fortführen, oder man reduziert es auf diesen Fakt: Mit Niclas Füllkrug und Ömer Toprak sind die einzigen beiden Spieler, die qualitativ herausstechen, zu oft verletzt.

:tnx:

Und dann kommt halt noch dieser nicht ganz unwesentliche Punkt hinzu, dass ein Bundesligatrainer seine Spieler in relativ kurzer Zeit verbessern muss, wenn sie nicht wenigstens BL Niveau haben. Werder hätte z.B. schon längst einen anderen Torwarttrainer verpflichten müssen, damit diese eklatant offensichtlichen Schwächen von Pavlenka endlich mal nach 3 Jahren abgestellt werden! Seine Fehlpassquote bei langen Bällen liegt nahezu bei 100%, wenn der Ball nicht gerade mal wieder gleich ins Seitenaus geht. Sein Spiel als "Libero", was mittlerweile alle Torhüter draufhaben müssen, ist eine Katastrophe. Er steckt da immer noch in den 90ern. Das nur mal als offensichtlichstes Beispiel. Was die Feldspieler betrifft, ist die Liste unerschöpflich. Wenn Passspiel und Ballannahme bereits zur unlösbaren Aufgabe werden, weiß man wohl gar nicht mehr, wo man anfangen soll. Deshalb wird wohl einfach weiter ein Erstligist simuliert.
 
Und dann kommt halt noch dieser nicht ganz unwesentliche Punkt hinzu, dass ein Bundesligatrainer seine Spieler in relativ kurzer Zeit verbessern muss, wenn sie nicht wenigstens BL Niveau haben.
Was die Feldspieler betrifft, ist die Liste unerschöpflich. Wenn Passspiel und Ballannahme bereits zur unlösbaren Aufgabe werden, weiß man wohl gar nicht mehr, wo man anfangen soll.
In diesen Punkten Zustimmung :tnx:


Werder hätte z.B. schon längst einen anderen Torwarttrainer verpflichten müssen, damit diese eklatant offensichtlichen Schwächen von Pavlenka endlich mal nach 3 Jahren abgestellt werden! Seine Fehlpassquote bei langen Bällen liegt nahezu bei 100%, wenn der Ball nicht gerade mal wieder gleich ins Seitenaus geht. Sein Spiel als "Libero", was mittlerweile alle Torhüter draufhaben müssen, ist eine Katastrophe. Er steckt da immer noch in den 90ern.
Daran wird auch ein anderer Torwart-Trainer nichts ändern können. Denn bei unserem Budget können wir uns einen Allrounder nicht leisten, d.h. wir müssen damit leben, das ein Keeper in einem Teilbereich über größere Schwächen verfügt. Zu seinen Schwächen als mitspielender Torwart hatte ich im letzten Monat in seinem Thread geschrieben:

Es gibt ja diesen alten Spruch "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr." Dieser trifft mMn auch sehr gut auf Pavlas zu, ohne dass man ihm deswegen etwas vorwerfen kann. Denn der mitspielende Torwart ist eine sukzessive Entwicklung aus der von der FIFA anno 1992 beschlossenen Regeländerung, dass Rückpasse vom Keeper nicht mehr mit den Händen aufgenommen werden dürften. Dementsprechend dauerte es auch eine Zeit, bis dieser mitspielende Torwart ein fester Bestandteil des Fußballs wurde. Vorreiter hierbei war übrigens - wenig verwunderlich - Ajax Amsterdam in Person vom damaligen Jugendkoordinator, einem gewissen Louis van Gaal. Dieser holte 1990, also schon 2 Jahre vor der FIFA-Regeländerung, einen gewissen Edwin van der Sar zur Ajax-Talentschmiede De Toekomst. Nicht, weil dieser als Keeper überzeugte, sondern weil van Gaal am fußballerisch talentierten van der Sar das Potential erkannte, wie ein Keeper den Spielaufbau beschleunigen kann. Und somit dauerte es auch eine Zeit, bis auch in der Breite der Nachwuchsförderung ein mitspielender Torwart Standard wurde. In Zeiten von Pavlas-Fußballjugend war das noch keine Selbstverständlichkeit, so dass es auch nicht verwunderlich ist, das er in Kombination des mangelnden spielerischen Talents kein mitspielender Keeper ist.

Hinzu kommt, dass bei Toprak, so stark er in der Defensivarbeit auch ist, die Spieleröffnung auch nicht zu dessen Stärken gehört, so dass unser Aufbauspiel von hinten generell sehr stümperhaft anmutet. Bzw. hat das Duo JP / ÖT dabei mit Slapstick-Einlagen bereits 2x für Gegentore gesorgt.
 
Kommt jetzt die große Wettbewerbsverzerrung?

Nachdem klar ist, dass Hertha zumindest die nächsten 3 Spiele verschieben muss, was bedeutet das für die Situation der Liga, insbesondere Werders?

Auf den ersten Blick hat sicher Hertha das größte Problem - 6 Spiele in dann noch 3 Wochen. Das geht mit Sicherheit an die Substanz, welche Belastungen auf die Psyche zukommt, hängt mit Sicherheit von den Ergebnissen ab. Allerdings wissen die zum Zeitpunkt der Nachholspiele auch sehr genau wie die Lage ist. Aber auch Werder, als zunächst nicht direkt betroffenes Team wird mit den Auswirkungen kämpfen müssen. Werder spielt am Sonntag gegen Dortmund und hat dann das vielleicht entscheidende Spiel im Endspurt gegen ausgeruhte Mainzer vor sich. Gut, sowas kann immer mal passieren - aber geballt in der Schlussphase einer Saison ist das nochmal etwas anderes.Ich denke allerdings an ein noch gruseligeres Szenario:

Die Mainzer würden wie Hertha dieses Wochenende versuchen alles aus sich rauszuholen und zu punkten. Sollte aber Mainz bis zum Nachholspiel, wann auch immer das sein mag, auf einem sicheren Tabellenplatz liegen, wird sämtliche Anspannung bei denen auf 0 fallen. Die hätten dann einen kaum für möglich gehaltenen Kraftakt hingelegt, da ist es absolut nachvollziehbar, wenn nach einer Rettung die Leistung in den Keller geht. Kopf und Körper werden ab dem Tag der Rettung leer sein. Ich stelle mir jetzt vor, dass schlappe Mainzer gegen hochmotivierte Berliner dann eben nicht mehr an die Grenze gehen und Hertha punktet, wodurch ein anderes Team auf einen Abstiegsplatz rutscht. Dieses Szenario könnte eigentlich alle Mannschaften ab Augsburg treffen.

Klar viel Konjuktiv - aber die Büchse ist offen. Wie seht ihr das?
 
Daran wird auch ein anderer Torwart-Trainer nichts ändern können. Denn bei unserem Budget können wir uns einen Allrounder nicht leisten, d.h. wir müssen damit leben, das ein Keeper in einem Teilbereich über größere Schwächen verfügt. Zu seinen Schwächen als mitspielender Torwart hatte ich im letzten Monat in seinem Thread geschrieben:

Es gibt ja diesen alten Spruch "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr." Dieser trifft mMn auch sehr gut auf Pavlas zu, ohne dass man ihm deswegen etwas vorwerfen kann. Denn der mitspielende Torwart ist eine sukzessive Entwicklung aus der von der FIFA anno 1992 beschlossenen Regeländerung, dass Rückpasse vom Keeper nicht mehr mit den Händen aufgenommen werden dürften. Dementsprechend dauerte es auch eine Zeit, bis dieser mitspielende Torwart ein fester Bestandteil des Fußballs wurde. Vorreiter hierbei war übrigens - wenig verwunderlich - Ajax Amsterdam in Person vom damaligen Jugendkoordinator, einem gewissen Louis van Gaal. Dieser holte 1990, also schon 2 Jahre vor der FIFA-Regeländerung, einen gewissen Edwin van der Sar zur Ajax-Talentschmiede De Toekomst. Nicht, weil dieser als Keeper überzeugte, sondern weil van Gaal am fußballerisch talentierten van der Sar das Potential erkannte, wie ein Keeper den Spielaufbau beschleunigen kann. Und somit dauerte es auch eine Zeit, bis auch in der Breite der Nachwuchsförderung ein mitspielender Torwart Standard wurde. In Zeiten von Pavlas-Fußballjugend war das noch keine Selbstverständlichkeit, so dass es auch nicht verwunderlich ist, das er in Kombination des mangelnden spielerischen Talents kein mitspielender Keeper ist.

Hinzu kommt, dass bei Toprak, so stark er in der Defensivarbeit auch ist, die Spieleröffnung auch nicht zu dessen Stärken gehört, so dass unser Aufbauspiel von hinten generell sehr stümperhaft anmutet. Bzw. hat das Duo JP / ÖT dabei mit Slapstick-Einlagen bereits 2x für Gegentore gesorgt.

Diese Einschätzung bzw. Befürchtung teile ich. Wie gesschrieben, Pavlas ist da in den 90ern hängengeblieben. Und wie Du ja geschrieben hast, gehörte das Torwartspiel als erster Feldspieler bereits seit den 90ern zum modernen Fußball und wurde durch Neuer vor ca. 15 Jahren nach und nach auf die Spitze bzw. zur Perfektion getrieben. Und da kann ich einfach nicht glauben, dass diese Entwicklung bei allen Trainern, die Pavlas bisher hatte (insbesondere seit er Profi ist), komplett vorbeigegangen sein soll (?). Könnte es womöglich sein, dass dies bei Werder nur nicht kontinuierlich und konsequent professionell weiterentwickelt wurde, weil bei Werder seit einer Ewigkeit darauf zu wenig wert gelegt wurde? Die (zumindest theoretischen) Grundlagen müssen bei Pavlas definitiv vorhanden gewesen sein als er zu Werder wechselte.
 
Kommt jetzt die große Wettbewerbsverzerrung?

Nachdem klar ist, dass Hertha zumindest die nächsten 3 Spiele verschieben muss, was bedeutet das für die Situation der Liga, insbesondere Werders?

Auf den ersten Blick hat sicher Hertha das größte Problem - 6 Spiele in dann noch 3 Wochen. Das geht mit Sicherheit an die Substanz, welche Belastungen auf die Psyche zukommt, hängt mit Sicherheit von den Ergebnissen ab. Allerdings wissen die zum Zeitpunkt der Nachholspiele auch sehr genau wie die Lage ist. Aber auch Werder, als zunächst nicht direkt betroffenes Team wird mit den Auswirkungen kämpfen müssen. Werder spielt am Sonntag gegen Dortmund und hat dann das vielleicht entscheidende Spiel im Endspurt gegen ausgeruhte Mainzer vor sich. Gut, sowas kann immer mal passieren - aber geballt in der Schlussphase einer Saison ist das nochmal etwas anderes.Ich denke allerdings an ein noch gruseligeres Szenario:

Die Mainzer würden wie Hertha dieses Wochenende versuchen alles aus sich rauszuholen und zu punkten. Sollte aber Mainz bis zum Nachholspiel, wann auch immer das sein mag, auf einem sicheren Tabellenplatz liegen, wird sämtliche Anspannung bei denen auf 0 fallen. Die hätten dann einen kaum für möglich gehaltenen Kraftakt hingelegt, da ist es absolut nachvollziehbar, wenn nach einer Rettung die Leistung in den Keller geht. Kopf und Körper werden ab dem Tag der Rettung leer sein. Ich stelle mir jetzt vor, dass schlappe Mainzer gegen hochmotivierte Berliner dann eben nicht mehr an die Grenze gehen und Hertha punktet, wodurch ein anderes Team auf einen Abstiegsplatz rutscht. Dieses Szenario könnte eigentlich alle Mannschaften ab Augsburg treffen.

Klar viel Konjuktiv - aber die Büchse ist offen. Wie seht ihr das?

Das ist ein nicht zu unterschätzender Umstand, der definitiv zu Wettbewerbsverzerrungen führen kann. Dennoch haben gerade wir in der letzten Saison in Gestalt von Union Berlin sehr eindrucksvoll das Gegenteil bewiesen bekommen. Ok, es mag eine gehörige Rolle gespielt haben, dass in Reihen der Eisernen einige Ex-Werderaner aufgelaufen sind. Dennoch möchte ich keinem Profi absprechen, dass er nicht auch in solchen Spielen alles raushaut was geht. Aber ich verstehe die Sorge, da uns ausgerechnet Werder immer wieder in dieser Befürchtung bestätigt. :ugly:
 
Diese Einschätzung bzw. Befürchtung teile ich. Wie gesschrieben, Pavlas ist da in den 90ern hängengeblieben. Und wie Du ja geschrieben hast, gehörte das Torwartspiel als erster Feldspieler bereits seit den 90ern zum modernen Fußball und wurde durch Neuer vor ca. 15 Jahren nach und nach auf die Spitze bzw. zur Perfektion getrieben. Und da kann ich einfach nicht glauben, dass diese Entwicklung bei allen Trainern, die Pavlas bisher hatte (insbesondere seit er Profi ist), komplett vorbeigegangen sein soll (?). Könnte es womöglich sein, dass dies bei Werder nur nicht kontinuierlich und konsequent professionell weiterentwickelt wurde, weil bei Werder seit einer Ewigkeit darauf zu wenig wert gelegt wurde? Die (zumindest theoretischen) Grundlagen müssen bei Pavlas definitiv vorhanden gewesen sein als er zu Werder wechselte.

Es mag durchaus sein, dass zumindest die theoretischen Grundlagen seitens seiner Trainer für einen mitspielen Keeper vorhanden sind. Aber wenn wie geschrieben sein fußballerisches Talent dafür nicht ausreicht, wird er es bei einem noch so guten, zielführenden Coaching nicht erfolgreich umsetzen können. Wir sehen es ja von Spiel zu Spiel, welche Probleme er damit hat. Er kann es nicht, weil ihm das Talent dafür fehlt. Punkt. Das weder seine Schuld noch die seiner vorherigen Trainer. Ohne sein dafür vorhandenes spielerisches Talent hätte ein Neuer dieser Spielweise auch nicht in Richtung Perfektion treiben können. ;)
 
Es mag durchaus sein, dass zumindest die theoretischen Grundlagen seitens seiner Trainer für einen mitspielen Keeper vorhanden sind. Aber wenn wie geschrieben sein fußballerisches Talent dafür nicht ausreicht, wird er es bei einem noch so guten, zielführenden Coaching nicht erfolgreich umsetzen können. Wir sehen es ja von Spiel zu Spiel, welche Probleme er damit hat. Er kann es nicht, weil ihm das Talent dafür fehlt. Punkt. Das weder seine Schuld noch die seiner vorherigen Trainer. Ohne sein dafür vorhandenes spielerisches Talent hätte ein Neuer dieser Spielweise auch nicht in Richtung Perfektion treiben können. ;)

Grundsätzlich hat @Diggler da schon die richtige Einschätzung. Es gehört heute zum Anforderungsprofil eines gestandenen Torwarts,
zumindest in der Form, dass er in der Lage ist mitzuspielen und Zielpässe zu spielen. Ich wüsste nicht welche Scouting Abteilung diese
Notiz offen lässt. Es sei denn man nimmt es billigend in Kauf (weil günstiger etc.) und stellt sein Spielsystem sowie verpflichtet Spieler
in der hinteren Reihe, die in der Lage sind dieses Manko zu kompensieren.
Es ist auf jeden Fall auch nicht seine Schuld und wenn er diese Grundfähigkeiten nicht besitzt, sollte man nicht versuchen ihn in ein
Korsett zu zwingen welches er nicht tragen kann. Ein Spieler oder Torwart kann sich in Nuancen verbessern, eben auch durch kontinuierliches
Training, Sind die Basics nicht vorhanden, dann sind wir bei deinem Hänschen.
Lustig, einige User hatten ihn schon bei Juve gesehen.:D
 
Genau. Lass den Unmut verrauchen... mit der Zeit wird es zunehmend egal. Aussitzen war schon öfter Werders Plan.
Nur wird Werder, wenn es so weitergeht, insgesamt den Menschen auch zunehmend egal.

Der Qualität der Mannschaft hilft es jedenfalls nicht. Etwa sieben Jahre Bode, fast fünf Jahre Baumann und etwa drei Jahre Kohfeldt... man sieht, wohin die Qualität aus dem eigenen Stall führt. Die meisten erkennen es auch sogar. Nur in Werders Aufsichtsrat scheint eine Erkenntnisträgheit im Zuge von Bodes Seilschaften vorzuherrschen. Mit dem Resultat, dass die Qualität der Mannschaft sinkt, weil man zugesehen hat, wie die Transferpolitik verändert wurde und nach vorhandenem Geld auch bereits das nicht vorhandene der nächsten Jahre ausgegeben worden ist. Für Spieler mit sinkendem Marktwert.
zum glück gabs werder auch schon vorher und auch danach gehts weiter - neben allen fähigkeiten und unfähigkeiten der aktuell verantwortlichen ist schon immer das finanzielle der hemmklotz für kontinuierlichen aufstieg, aber ein mrdär im AR, der statt einer für ihn portoartigen geldspritze lieber auf "andere weise" hilft, ist eben kein sponsor - heute werden wir wieder erleben, wie eine mannschaft spielt, deren trainer einfach nicht das richtige einfallen will!
 
zum glück gabs werder auch schon vorher und auch danach gehts weiter - neben allen fähigkeiten und unfähigkeiten der aktuell verantwortlichen ist schon immer das finanzielle der hemmklotz für kontinuierlichen aufstieg, aber ein mrdär im AR, der statt einer für ihn portoartigen geldspritze lieber auf "andere weise" hilft, ist eben kein sponsor - heute werden wir wieder erleben, wie eine mannschaft spielt, deren trainer einfach nicht das richtige einfallen will!
Morgen. Nicht, dass Du dich heute schon vergebens aufregst.;)
 
Bei dem Mitspielen bin ich dabei, das wird man nicht groß verbessern können.
Abschläge und vor Allem Strafraumbeherrschung kann man hingegen mMn aber sehr wohl trainieren...
 
Trainieren kann man einiges. Jiri hat halt Stärken und Schwächen - bei ihm sind die relativ ausgeprägt.

Sein Abschläge sind grauenhaft - sein Reflexe und sein 1 gegen 1 sind grandios.

Hat Werder Bremen den nur einen Spieler ohne Manko ?
Die besten Spieler sind Verletzungsanfällig - und ich finde bei jedem ein riesen Manko.
Bevor wir Jiri dazu bekommen mit dem Ball Konkurrenzfähig zu sein finden wir einen Psychologen der Japanisch kann und einen Kopf besser "einstellt".

Wichtig wären die Dinge anzusprechen in denen mal um Dinge geht die sehr am Spieler liegen.
Körpersprache ? Ein ME sollte Führungsspieler werden - mit der Körpersprache brauch er einen Führungsspieler neben sich der zu viel strahlt das auch ein Eggestein mal Mannschaftsenergie frei setzt.

Oder Einsatz. Viele meckern immer und dann machen das Trainerteam verantwortlich.
Ich sehe da teils einen Einsatz der Strafwürdig ist. Wir haben alle gesehen was ein Leo oder Rashica sich erlauben.
Im Eigentlichen sind wir auf solche Spieler angewiesen - klar sollte ein Trainer solche Spieler auf Eis legen.
Aber Rashica in Topform - ist wirklich Goldwert.

1 Tor Rashica hat seinen MW in einen Bereich gebracht - ich weiss nicht ob Vereine die Interesse haben das schon abschreckt. Wäre überrascht wenn ein CL Verein irgendwie ernsten Angebote abgibt.
Vielleicht ist ein EL Verein mutig... aber ob das der Sprung ist den viele erwartet haben ?
Insgesamt würde ich Werder Bremen immer noch als ordentliche Adresse sehen - viel mehr ist für einen Rashica nicht drin. Der hätte hier ein Star werden können - leider ist inzwischen die Luft raus. Für mich lag das zu 99% am Spieler (Berater).

FB wird es ja wohl schaffen einen coolen Spieler im Sommer nach Bremen zu holen.
Dann hätten wir wenigstens einen - der Hühnerhaufen muss auf dem Spielfeld eindeutige Signale bekommen.

Wir haben gute Stürmer, aber nicht ein Sturmduo das Gegner mal Respekt vermittelt.
 
zum glück gabs werder auch schon vorher und auch danach gehts weiter - neben allen fähigkeiten und unfähigkeiten der aktuell verantwortlichen ist schon immer das finanzielle der hemmklotz für kontinuierlichen aufstieg, aber ein mrdär im AR, der statt einer für ihn portoartigen geldspritze lieber auf "andere weise" hilft, ist eben kein sponsor - heute werden wir wieder erleben, wie eine mannschaft spielt, deren trainer einfach nicht das richtige einfallen will!

Also wenn ich mir die sportliche Erfolgslinie von Otto Rehhagel und Thomas Schaaf anschaue, waren diese Verläufe nicht unmittelbar
von den finanziellen Gegebenheiten abhängig. Die Ära OR und auch die von TS war besonders geprägt von gezielten, passenden
und auch günstigen Transfers. Dazu kam dann eine gute bis sehr gute Mannschaftsführung. Dies brachte Werder im Verlauf dieser
Zeit doch in eine Situation wo man schon von einer Besserstellung sprechen konnte. Unter Otto wurde sie über einen langen Zeitraum
recht gut sportlich und finanziell auf einem ansprechenden Niveau gehalten. Unter Schaaf konnte die sportliche Linie nicht so lange
gehalten werden und war auch sehr von finanziell getragenen Transfers abhängig. Die mit dem sportlichen Erfolg einhergehende
finanzielle Besserstellung wurde in kurzer Zeit durch die bekannten Transferfehlgriffe, wie auch durch eine Misswirtschaft/Fehlplanungen
(Stadionbau) satt eingerissen.
Daher kann ich den "Hemmklotz" grundsätzlich, aber nicht in diesem Zusammenhang stehen lassen. Wir hatten in beiden "Dekaden"
einen kontinuierlichen Aufstieg zu verzeichnen
 
Bei dem Mitspielen bin ich dabei, das wird man nicht groß verbessern können.
Abschläge und vor Allem Strafraumbeherrschung kann man hingegen mMn aber sehr wohl trainieren...

Die Abschläge und Abstöße irgendwo in den Raum sind sehr wohl zu trainieren, bedingt aber auch eine entsprechende Schusstechnik.
In der heutigen Zeit reden wir aber von gezielten Abschlägen/Abwürfen/Abstößen die im Prinzip als Pass in den Lauf oder so
gespielt werden, dass der Ball nicht lange verarbeitet werden muss. Bei Werder hat allerdings nicht nur der TW das Problem den Ball
verwertbar (situativ) zum Mitspieler zu bringen sondern in einem hohen Maß auch die Feldspieler.
Bei Werder hatte man nach langer Zeit eben mit ÖT einen kopfballstarken Centerspieler sowie mit MV einen weiteren Kopfballstarken
am Start. Offenbar hat man die Defizite in der Strafraumbeherrschung nicht mehr trainieren können
Im Übrigen ist dies ein sehr, sehr langwieriger Prozess, wenn du nicht über Ansätze verfügst. JP ist mit soliden TW-Technik hier angetreten,
wobei er sein AS eindeutig auf der Torlinie ausspielt. Dennoch ist er besser als das was vor seiner Zeit bis Wiese hier herumgelaufen ist.
Casteels nehme ich da klar heraus, weil lediglich Ausleihe.
 
Trainieren kann man einiges. Jiri hat halt Stärken und Schwächen - bei ihm sind die relativ ausgeprägt.

Sein Abschläge sind grauenhaft - sein Reflexe und sein 1 gegen 1 sind grandios.

Hat Werder Bremen den nur einen Spieler ohne Manko ?
Die besten Spieler sind Verletzungsanfällig - und ich finde bei jedem ein riesen Manko.
Bevor wir Jiri dazu bekommen mit dem Ball Konkurrenzfähig zu sein finden wir einen Psychologen der Japanisch kann und einen Kopf besser "einstellt".

Wichtig wären die Dinge anzusprechen in denen mal um Dinge geht die sehr am Spieler liegen.
Körpersprache ? Ein ME sollte Führungsspieler werden - mit der Körpersprache brauch er einen Führungsspieler neben sich der zu viel strahlt das auch ein Eggestein mal Mannschaftsenergie frei setzt.

Oder Einsatz. Viele meckern immer und dann machen das Trainerteam verantwortlich.
Ich sehe da teils einen Einsatz der Strafwürdig ist. Wir haben alle gesehen was ein Leo oder Rashica sich erlauben.
Im Eigentlichen sind wir auf solche Spieler angewiesen - klar sollte ein Trainer solche Spieler auf Eis legen.
Aber Rashica in Topform - ist wirklich Goldwert.

1 Tor Rashica hat seinen MW in einen Bereich gebracht - ich weiss nicht ob Vereine die Interesse haben das schon abschreckt. Wäre überrascht wenn ein CL Verein irgendwie ernsten Angebote abgibt.
Vielleicht ist ein EL Verein mutig... aber ob das der Sprung ist den viele erwartet haben ?
Insgesamt würde ich Werder Bremen immer noch als ordentliche Adresse sehen - viel mehr ist für einen Rashica nicht drin. Der hätte hier ein Star werden können - leider ist inzwischen die Luft raus. Für mich lag das zu 99% am Spieler (Berater).

FB wird es ja wohl schaffen einen coolen Spieler im Sommer nach Bremen zu holen.
Dann hätten wir wenigstens einen - der Hühnerhaufen muss auf dem Spielfeld eindeutige Signale bekommen.

Wir haben gute Stürmer, aber nicht ein Sturmduo das Gegner mal Respekt vermittelt.

Wie schon x-mal besprochen, ist unser Problem das defensive Mittelfeld und da sind die Kandidaten sehr dünn,
da haben selbst die Bauern ihre Probleme.

Und um bei Otto zu bleiben, einen Votava zu holen, war auch viel Glück dabei, aber ein großer Gewinn.
Gruev wär so einer gewesen, aber der sitzt lieber in Porto auf der Bank und freut sich über sein Bankkonto.
Aber für das heutige Tempo wär ein Votava/Frings auch zu langsam gewesen um den Kreis wieder zu schließen.

:kaffee:
 
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