Trainingseindrücke und Fragen zum Training

Ein alter Bekannter war heute beim Training dabei.
Na? Wer ist es?
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(Der rechte ;) )
 
So lief sein erstes Training – Schaaf legte mit Handball los!

9.47 Uhr: Schaaf betritt mit seinen Assistenten einen der Trainingsplätze des August-Wenzel-Stadions von Barsinghausen, bereitet seine erste Einheit bei Werder seit acht Jahren vor.

10.53 Uhr: Die Spieler kommen mit dem Mannschafts-Bus, Niclas Füllkrug fehlt. Zuerst Stretching auf Yoga-Matten. Schaaf schaut interessiert zu. Nicht dabei: Abwehr-Boss Ömer Toprak, der geschont wird. Der neue Trainer spricht mit ihm, erkundigt sich nach seinem Zustand.

11.15 Uhr: Es lebe der Handball! Die Mannschaft wird in zwei Gruppen geteilt. Das eine Team wirft sich den Ball zu, das andere versucht, den Ball abzuluchsen. Den Spieler gefällt's! Es wird gejubelt und gelacht.

11.24 Uhr: Ein Teil des Teams macht Pass-Übungen. Schaaf steht vor der Taktik-Tafel mit Magneten, hält eine Ansprache vor anderen Spielern – zumeist Reservisten (Schmid, Erras, Rashica) der letzten Wochen.

11.39 Uhr: Co-Trainer Wolfgang Rolff legt den Ball vom Strafraum-Eck auf, die Profis hauen die Pille aus spitzem Winkel und kurzer Distanz auf den Kasten von Jiri Pavlenka. Schaaf unterbricht das Training einer Gruppe. Schaaf ist mit dem Kleinfeld-Spiel und Pass-Stafetten unzufrieden, trommelt die Spieler zusammen und gibt neue Anweisungen.

11.47 Uhr: Die Ansprache fruchtet. Schaaf zufrieden: „Jetzt habt ihr's begriffen!“

12.05 Uhr: Die erste Einheit ist beendet. Schaaf bespricht sich noch mit Manager Frank Baumann, während die Mannschaft ihre Sachen packt und nach und nach im Bus verschwindet.

12.09 Uhr: Schaaf zieht seine alten Buffer aus, bürstet sie sauber und packt sie in den Kofferraum seines Autos. Er setzt sich hinters Steuer und braust zurück zum Hotel.

Bilanz nach dem ersten Training: Die Spieler hatten ihren Spaß, wirkten fröhlich. Die große Frage: Sind sie es auch noch am Samstag nach dem Gladbach-Spiel?
allerdings Quelle nur die Bild..
 
Haut mich, aber ich würd’ deutlich lieber wieder TS nehmen als einige der Vorschläge im entsprechenden Thread – er hatte ja jetzt massig Zeit sich zu regenerieren und vielleicht auch neu zu erfinden … Aber vielleicht bin ich auch einfach nur gerade rührselig.

So, jetzt dürft ihr mich zurück ins Off-Tonic (oder ganz aus dem Forum) jagen. :D
 
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Haut mich, aber ich würd’ deutlich lieber wieder TS nehmen als einige der Vorschläge im entsprechenden Thread – er hatte ja jetzt massig Zeit sich zu regenerieren und vielleicht auch neu zu erfinden … Aber vielleicht bin ich auch einfach nur gerade rührselig.

So, jetzt dürft ihr mich zurück ins Off-Tonic (oder ganz aus dem Forum) jagen. :D
:puck:
Ich werfe den ersten Stein, ähhm Puck.:D
 
Und wer diesen Thomas Schaaf am Dienstag im Quarantäne-Trainingslager des SV Werder Bremen in Barsinghausen erlebt, der spürt, wie sehr der 60-Jährige diese Aufgabe mit Leben füllt. Wie schon am Vortag packt Schaaf über eine Stunde vor Trainingsbeginn selbst mit an – bestückt gemeinsam mit seinen Assistenten gleich zwei Trainingsplätze am August-Wenzel-Stadion mit Stangen, Hütchen und Toren. Als gegen 10.30 Uhr die Mannschaft auf dem Platz eintrudelt, stimmen die Spieler ein Liedchen für Geburtstagskind Yuya Osako an. Es wird applaudiert, die Stimmung ist gut.

Doch dann gehört der volle Fokus der Einheit. Die Mannschaft wirkt motiviert, Thomas Schaaf ist richtig heiß. Bevor der Bremer Double-Coach von 2004 die Mannschaft in zwei Elfer-Gruppen (Offensive und Defensive) unterteilt, gibt es eine kurze, prägnante Unterhaltung an der Taktik-Tafel. Unter den Augen von Sportchef Frank Baumann und dem Leiter Profi-Fußball Clemens Fritz erklärt Schaaf den Spielern, was er von ihnen sehen will. Danach coacht er gemeinsam mit Tim Borowski die elf Offensivspieler – sie spielen im Sieben gegen Vier auf engem Feld. Die Überzahlmannschaft soll den Ball halten, die vier in der Mitte jagen ihn.

Thomas Schaaf unterbricht immer wieder, gibt deutliche Anweisungen: „Stopp! Ihr müsst euch mehr bewegen.“ – „Schneller verlagern.“ Oder: „Einfach spielen!“ Doch Schaaf kritisiert keineswegs nur, im Gegenteil: Er versucht, seine Spieler immer wieder zu loben, ihr Selbstvertrauen zu stärken. Als Manuel Mbom einen schwierigen Ball stark aus der Luft pflückt, brüllt Schaaf: „Klasse, Manu!“ Auch Co-Trainer Wolfgang Rolff, der gemeinsam mit Danijel Zenkovic die Defensivspieler betreut, ist immer wieder deutlich zu hören.

Nach der Ballbesitz-Übung lässt Schaaf die Mannschaft im Acht gegen Acht auf einem engen Feld gegeneinander antreten. Es gibt viele Zweikämpfe und Torabschlüsse – die Mannschaften sind bunt durchmischt. Es lässt sich noch nicht erkennen, wer im so wichtigen Spiel am Samstag in der Startformation des SV Werder Bremen stehen wird. Auffällig ist aber, dass Spaß und Leidenschaft im Vordergrund stehen. Thomas Schaaf lebt das immer wieder vor, er begleitet die anderthalbstündige Einheit energisch am Seitenrand. Die positive Grundstimmung ist an diesem Dienstagvormittag greifbar – und dürfte ganz im Sinne von Schaaf sein. (mwi)
https://www.deichstube.de/news/werd...ve-sturm-stimmung-bundesliga-zr-90650969.html
 
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