Psychische / psychosomatische Erkrankungen (z.B. Burnout)

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holgerwehlage

Guest
Model Kasia Lenhardt ist tot
Nach dem Tod des Models sprachen sich in den sozialen Medien viele Nutzer gegen Cybermobbing aus. Die Influencerin Cathy Hummels schrieb auf Instagram, sie sei schockiert und traurig. „Ich will darauf aufmerksam machen, dass dieser Hate, Bodyshaming und Cybermobbing aufhören muss. Es macht Menschen kaputt.“ Sie wisse, wie brutal es sein könne, „in der Fußballerwelt“ zu verkehren, schrieb die Ehefrau von Fußballprofi Mats Hummels. Kasia Lenhardt war zuletzt mit dem früheren Nationalspieler Jérôme Boateng liiert gewesen, nach dem Ende der Beziehung hatten sich beide öffentlich gegenseitig Vorwürfe gemacht. Gegen Lenhardt hatte es daraufhin viele Hasskommentare im Netz gegeben.
Fuck, hatte die Story zuletzt ein bisschen verfolgt und bin gerade echt geschockt :(
 
Model Kasia Lenhardt ist tot

Fuck, hatte die Story zuletzt ein bisschen verfolgt und bin gerade echt geschockt :(
Es ist immer traurig, wenn ein junger Mensch sterben muss.
Bei Cybermobbing (wenn es denn hier einen Zusammenhang gibt) müssen die Beteiligten wissen, auf welches Terrain sie sich begeben.
Schade ist eigentlich, dass das Entsetzen darüber immer dann besonders groß ist, wenn es sich um eine mehr oder weniger bekannte Personen handelt.
Dabei ist es gut, das schon in den Schulen mit der Aufklärung darüber begonnen wird. In Lübeck läuft dazu gerade ein Projekt.
 
Null Mitleid! Jeder kann selber und freiwillig entscheiden, dort aufzutreten. Verträgt oder verkraftet man sogenanntes "Cybermobbing" nicht, dann sollte man es besser lassen.
Dann hast Du wenig bis keine Ahnung von Cybermobbing. Du wirst ja nicht gefragt, ob Du bei Facebook, Instagram oder Twitter lächerlich gemacht wirst. Das geschieht einfach. Ganz ohne Dein Zutun.
Worüber man entscheiden kann, ist allenfalls der eigene Web-Auftritt. Man kann die Kommentare unterhalb eigener Beiträge bzw Bilder ausschalten bzw begrenzen. Was andernorts im WWW passiert, liegt in der Regel nicht in der eigenen Hand.
 
Dann hast Du wenig bis keine Ahnung von Cybermobbing. Du wirst ja nicht gefragt, ob Du bei Facebook, Instagram oder Twitter lächerlich gemacht wirst. Das geschieht einfach. Ganz ohne Dein Zutun.
Worüber man entscheiden kann, ist allenfalls der eigene Web-Auftritt. Man kann die Kommentare unterhalb eigener Beiträge bzw Bilder ausschalten bzw begrenzen. Was andernorts im WWW passiert, liegt in der Regel nicht in der eigenen Hand.

Jeder Mensch kann freiwillig entscheiden und selbst bestimmen, ob er Accounts auf Twitter, Facebook, Instagram oder sonstwo hat. Und jeder der sowas hat nimmt zumindest billigend in Kauf, das er auch gehatet bzw. gemobbt werden kann. Ich würde niemals mit meinen richtigen Personendaten so einen Account eröffnen, und das sogar, obwohl ich keine "bekannte Persönlichkeit" bin. Als "bekannte Persönlichkeit" würde ich das im Leben nicht machen, weil doch jeder weiß, wieviel kranke Idioten im Netz unterwegs sind und sich im Schutze ihrer Anonymität dort (fast) alles erlauben können.
Gruß vom "Spinner"....
 
Und auch an dich: Erst informieren, dann schreiben. Behördenbashing ist wohl beliebt aber häufig dann eben doch Unsinn.
wo habe ich "Bashing" betrieben? Ich habe moderat davon geschrieben, dass sie nicht gut dabei aussah, Kritisiert habe ich sie nicht. Klar sehen sie in München bei ihrer Mission (Kohle, Titel Sensationen) anders.... nett dass sie es als Friedensmission ansehen....
 
Null Mitleid! Jeder kann selber und freiwillig entscheiden, dort aufzutreten. Verträgt oder verkraftet man sogenanntes "Cybermobbing" nicht, dann sollte man es besser lassen.
Immerhin bist du konstant darin, zu wirklich nahezu jedem Thema eine völlig bescheuerte Ansicht zu haben. :wall:
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Finde ich schon ziemlich empathielos.
Da war eine junge Frau offenbar so verzweifelt sich das Leben zu nehmen und, das ist das wirklich Schlimme, hinterlässt einen sechsjährigen Sohn.
Ich kenne die Hintergründe auch nicht im Einzelnen, hätte mMn auch nicht unbedingt so in der Öffentlichkeit thematisiert werden müssen, die Trennung aber dass das so ein Ende nimmt ist schon tragisch und macht nachdenklich.
 
Normalerweise würde ich mich nicht zu dem Fall äußern. Aber es ist trotz des Falles "Enke", wo seine Witwe unglaublich viel zum Thema Depressionen macht, immer noch in Deutschland ein Problem sich Hilfe zu holen. Folgen von Stress/Druck werden hier sehr stark verharmlost. Wir haben eine immer noch schwache Abdeckung mit Psychologen und Psychiatern. Wir müssen mit den Folgen, die so etwas haben kann offener umgehen.
Finde das schrecklich wenn ich das lese und Frage mich, ob sie keine "echtes" Umfeld hatte. Ich kenne sie nicht. Kann mir kein Urteil bilden. Aber wenn die mit 16 Jahren schon bei Germanys Next Topmodell aufgetreten ist, dann kann ich mir gut vorstellen wie ihr Leben ausgesehen hat. Dazu dann noch eine Beziehung mit einem Promi. Es ist ein viel zu junges Leben welches hier ein Ende gefunden hat. Man kann nur hoffen, dass ihr Sohn hier die richtige Unterstützung erfährt.
 
Normalerweise würde ich mich nicht zu dem Fall äußern. Aber es ist trotz des Falles "Enke", wo seine Witwe unglaublich viel zum Thema Depressionen macht, immer noch in Deutschland ein Problem sich Hilfe zu holen. Folgen von Stress/Druck werden hier sehr stark verharmlost. Wir haben eine immer noch schwache Abdeckung mit Psychologen und Psychiatern. Wir müssen mit den Folgen, die so etwas haben kann offener umgehen.
:tnx:
Hierzu gibt es einen sehr interessanten Artikel https://www.planet-wissen.de/gesell...ychotherapie/psychische-erkrankungen-104.html

Die schlechte Abdeckung Psychologen und Psychiatern ist in der Tat ein großes Problem. Eine Frau aus meinem persönlichen Umfeld arbeitet im Einzelhandel, wo sie während der Arbeit vor ca. 1,5 Jahren überfallen wurde. Ohne Einflußnahme der Berufsgenossenschaft hätte sie ca. 6-12 Monate auf einen Therapieplatz warten müssen. In einem so wohlhabenden Land wie dem unsrigen unfassbar.
 
:tnx:
Hierzu gibt es einen sehr interessanten Artikel https://www.planet-wissen.de/gesell...ychotherapie/psychische-erkrankungen-104.html

Die schlechte Abdeckung Psychologen und Psychiatern ist in der Tat ein großes Problem. Eine Frau aus meinem persönlichen Umfeld arbeitet im Einzelhandel, wo sie während der Arbeit vor ca. 1,5 Jahren überfallen wurde. Ohne Einflußnahme der Berufsgenossenschaft hätte sie ca. 6-12 Monate auf einen Therapieplatz warten müssen. In einem so wohlhabenden Land wie dem unsrigen unfassbar.
Oder sie hätte sich an eine Opferhilfeorganisation gewandt. Da gibt es Hilfe.
 
Die schlechte Abdeckung Psychologen und Psychiatern ist in der Tat ein großes Problem. ...

Mir wurde mal gesagt, es gibt einen festen Schlüssel, nach dem sich die Anzahl an Psychologen entsprechend über Deutschland verteilt, sind in Bremen z,B. lt. Schlüssel 4 Psychologen geplant, dann gibts auch nur 4, ein 5. darf nicht.
Egal wie überlastet die anderen sind.

Mit psychischen Problemen (egal wo die Ursache liegt) ist nicht zu spaßen, unsere Gesellschaft ist aber leider so aufgebaut, das solche Probleme von oberster Stelle gefühlt unwichtig sind.
In Zeiten, wo Betriebe Arbeitsverträge oft beliebig oft befristen können, teilweise gar nicht mehr entfristen und dann halt neue Leute einstellen...
Solange Hass, Beleidigungen, Mobbing im Netz behandelt werden wie eine Schlägerei in der Grundschule nämlich mit "dududu, eieieie"...

Wird sich da auch leider nichts ändern und jedes Mal wieder "huch, wo kommt das denn her"...

Nun ja...
 
Mir wurde mal gesagt, es gibt einen festen Schlüssel, nach dem sich die Anzahl an Psychologen entsprechend über Deutschland verteilt, sind in Bremen z,B. lt. Schlüssel 4 Psychologen geplant, dann gibts auch nur 4, ein 5. darf nicht.
Egal wie überlastet die anderen sind.

Mit psychischen Problemen (egal wo die Ursache liegt) ist nicht zu spaßen, unsere Gesellschaft ist aber leider so aufgebaut, das solche Probleme von oberster Stelle gefühlt unwichtig sind.
In Zeiten, wo Betriebe Arbeitsverträge oft beliebig oft befristen können, teilweise gar nicht mehr entfristen und dann halt neue Leute einstellen...
Solange Hass, Beleidigungen, Mobbing im Netz behandelt werden wie eine Schlägerei in der Grundschule nämlich mit "dududu, eieieie"...

Wird sich da auch leider nichts ändern und jedes Mal wieder "huch, wo kommt das denn her"...

Nun ja...

Andererseits kann man mit vermeintlich psychischen Erkrankungen auch viel Schindluder treiben.
Gerade bei diesem oft schwammigen Burnout sind manche schnell dabei, in meinen Augen, da haben manche im Arbeitsleben nicht mal geglimmt, geschweige denn gebrannt.
 
Andererseits kann man mit vermeintlich psychischen Erkrankungen auch viel Schindluder treiben.
Gerade bei diesem oft schwammigen Burnout sind manche schnell dabei, in meinen Augen, da haben manche im Arbeitsleben nicht mal geglimmt, geschweige denn gebrannt.

Das Problem hat man immer.
Egal welches "Netz" man spannt, man fängt nie nur den gewollten Fisch.

Und das "brennen" ist auch immer so ne Sache, die einen können volle Flammen ab, andere nicht mal leise Glut- da ist jeder anders.
Ich kann Stress auf Arbeit z.B. normalerweise sehr gut ab - aktuell (Corona, unklare Zukunft) jedoch überhaupt nicht.
 
Also ich kann da ja nur von meinem Empfinden sprechen, ich vermute oder mein Gefühl ist es, dass man heute schnell mit Begriffen wie Burnout dabei ist, wenn mal ein Gegenwind aufkommt.
 
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