KFC Uerdingen

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas opalo
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Traditionsvereine? Hinsichtlich Uerdingen Jein. Der ursprüngliche FC Uerdingen war zwar ein autarker Verein, der jedoch nur in unterklassigen Ligen kickte. Erst mit der Fusion mit den mit den Betriebssportlern des Chemie-Werks in Uerdingen (1950er Jahre?) und den daraus generierten Zuwendungen begann der langsame Aufstieg des Uerdinger Fußballs.
Naja, wo fängt dann Tradition an, 1848?
Seit ich mich für Fussball interessiere (seit mittlerweile knapp 40 Jahren) gibt es Bayer Uerdingen, da gab es weder Hoffenheim in der Form und Leipzig schon gar nicht.
 
Ach übrigens, Bayer Uerdingen gibt es seit 1905 (die Jugendabteilung heisst sogar noch so) Die haben sich lediglich nachdem Bayer kein Bock mehr hatte, die zu unterstützen umbenannt.
Also Tradition ist da schon durchaus.
 
Naja, wo fängt dann Tradition an, 1848?
Seit ich mich für Fussball interessiere (seit mittlerweile knapp 40 Jahren) gibt es Bayer Uerdingen, da gab es weder Hoffenheim in der Form und Leipzig schon gar nicht.

Für mich persönlich (= kein Anspruch auf Allgemeingültigkeit) ist Tradition bzw. die Definition Traditionsverein nicht zwingend bzw. allein am Gründungsjahr festzumachen. Denn wo genau soll die Grenze gesetzt werden? Alles was älter als zB 80 oder 100 Jahre ist? Wäre somit zB der 1945 gegründete 1.FC Köln kein Traditionsverein, obwohl die beiden Vorgängerclubs, die zum Effzeh fusionierten, 1901 bzw. 1907 gegründet wurden? Für maßgeblicher halte ich es (= kein Anspruch auf Allgemeingültigkeit), ob ein Club stets ein Verein im traditionellen Sinne war/ist oder ob dieser Verein von einem Unternehmen als Betriebsportgruppe gegründet / übernommen wurde und durch dessen Zuwendungen sich Wettbewerbsvorteile beschaffen konnte. Deswegen ist der der inzwischen erloschene FC Bayer 05 Uerdingen für mich kein Traditionsverein, so sehr ich mich damals über deren DFB-Pokalgewinn 1985 im Finale gegen die Bayern sowie dem legendären 7:3 gegen Dresden ein Jahr später auch freute.
 
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Für mich persönlich (= kein Anspruch auf Allgemeingültigkeit) ist Tradition bzw. die Definition Traditionsverein nicht zwingend bzw. allein am Gründungsjahr festzumachen. Denn wo genau soll die Grenze gesetzt werden? Alles was älter als zB 80 oder 100 Jahre ist? Wäre somit zB der 1945 gegründete 1.FC Köln kein Traditionsverein, obwohl die beiden Vorgängerclubs, die zum Effzeh fusionierten, 1901 bzw. 1907 gegründet wurden? Für maßgeblicher halte ich es (= kein Anspruch auf Allgemeingültigkeit), ob ein Club stets ein Verein im traditionellen Sinne war/ist oder ob dieser Verein von einem Unternehmen als Betriebsportgruppe gegründet / übernommen wurde und durch dessen Zuwendungen sich Wettbewerbsvorteile beschaffen konnte. Deswegen ist der der inzwischen erloschene FC Bayer 05 Uerdingen für mich kein Traditionsverein, so sehr ich mich damals über deren DFB-Pokalgewinn 1985 im Finale gegen die Bayern sowie dem legendären 7:3 gegen Dresden ein Jahr später auch freute.
Na gut, damit kann ich was anfangen.
Sicher, die Nummer mit Bayer macht die nicht gerade ausgesprochen sympathisch.
Aber Tradition?
Wie definiert man das?
Leverkusen ist doch auch schon lange dabei aber da kommt ja keiner auf den Trichter, die als Traditionsverein zu bezeichnen.
Ich denke das hat viel mit den Anhängern und dem Umfeld zu tun und so ein Großsponsor ist da schon irgendwo ein Ausschlusskriterium.
 
Bezogen auf den Fußball in der Gesamtheit gibt es hierfür mMn keine festen "Regeln", sondern es wird durch das subjektive Empfinden definiert. Besonders Fans / Sympathisanten von Bayer Leverkusen argumentieren ja gerne, dass durch die über 40jährige Zugehörigkeit zur 1. Bundesliga dort Fußballtradition vorhanden sei. Sicherlich haben die Pillen u.a. auch durch Vizekusen einen nicht unerheblichen Beitrag zur Geschichte des deutschen Fußballs in diesen Jahrzehnten beigetragen, dennoch ist und bleibt es (nur nur) nach meinem subjektiven Empfinden ein Plastikclub.
 
Bezogen auf den Fußball in der Gesamtheit gibt es hierfür mMn keine festen "Regeln", sondern es wird durch das subjektive Empfinden definiert. Besonders Fans / Sympathisanten von Bayer Leverkusen argumentieren ja gerne, dass durch die über 40jährige Zugehörigkeit zur 1. Bundesliga dort Fußballtradition vorhanden sei. Sicherlich haben die Pillen u.a. auch durch Vizekusen einen nicht unerheblichen Beitrag zur Geschichte des deutschen Fußballs in diesen Jahrzehnten beigetragen, dennoch ist und bleibt es (nur nur) nach meinem subjektiven Empfinden ein Plastikclub.
Für mich haben alle Vereine die in den 90ern auf Coladosen abgebildet waren eine gewisse Tradition. :D
 

Du gibst das doch vor allem deshalb nicht zu, weil Du bei Deiner Mod-Kollegin @opalo sonst in Verruf gerätst...:lol:

Mein Bruder hat sich damals den Playboy hin und wieder gekauft und natürlich habe ich da auch mal reingeguckt. Zur damaligen Zeit gab es eben kein Internet und Co.

Also, wenns der Playboy nicht wahr, dann war es eben die Bravo bei Dir...:D
 
Naja, wo fängt dann Tradition an, 1848?
Seit ich mich für Fussball interessiere (seit mittlerweile knapp 40 Jahren) gibt es Bayer Uerdingen, da gab es weder Hoffenheim in der Form und Leipzig schon gar nicht.
Die Fusion zum 1.FC Köln erfolgte 1948, wenn ich mich nicht irre.....
Vereine wie Alemannia Aachen, RW Essen oder Hessen Kassel sind meiner Meinung nach Traditionsklubs.
Auch Bayer 05 Uerdingen oder Bayer 04 Leverkusen.
Tradition..... hmm... ist sie an der Anzahl der Jahre im bezahlten Fussball und an Erfolgen zu messen?
TSG Hoffenheim wird sich mittelfristig (wie Wolfsburg) nie mit Vereinen wie Hamburger SV, Werder Bremen oder FC Schalke 04 messen lassen können.
Ich weiß nicht wie es in 50 Jahren aussieht, aber das dauert ewig lange, bis ein Verein diesen Status und Namen erlangt .
 
Ich bin da vielleicht old fashioned, (oder verbohrt?), aber für mich hätte ein Nordderby zwischen Werder und Osnabrück mehr Tradition als gegen Wolfsburg (und die gehen mir seit 1997 auf die Nerven)
 
@Berliner69

Du bist überhaupt nicht old-fashioned oder verbohrt. Ein Kumpel von mir ist Fan von Eintracht Braunschweig und der äußerte schon vor vielen Jahren, dass Derbys für ihn nur die Begegnungen mit Hannover 96, St. Pauli, HSV und Werder sind. Spiele gegen die Radkappen sind für ihn keine Derbys sondern der Zwang mit A...loch-Kindern spielen zu müssen.

Ist/war übrigens, um bei Thema zu bleiben, mit Uerdingen nicht viel anders. Ich bin im Umkreis von Krefeld aufgewachsen, als Uerdingen eine Fahrstuhlmannschaft zwischen 1. und 2. Liga pendelte (späte 1970er bis frühe 1980er Jahre). Dort im "Hoheitsgebiet" von Borussia Mönchengladbach hatten bei vielen Fußball-F ans die Spiele gegen die "Chemie-Heinis" Uerdingen und Leverkusen auch keinen Derby-Charakter, sondern als Derby galten nur die Duelle von Borussia Mönchengladbach, Fortuna Düsseldorf, MSV Duisburg und 1.FC Köln untereinander.
 
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