Die Sache ist 100% korrekt verlaufen.
@Lübecker hat schlicht und ergreifend keine Ahnung wie ein Flughafen funktioniert, wie die Regelungen sind, und warum entschieden wurde wie entschieden wurde. Für den BER gilt ein striktes Nachtflugverbot zwischen 00:00 Uhr und 05:00 Uhr morgens und es gibt keine Möglichkeit für den FC Bayern daran etwas zu ändern. Die einzigen Ausnahmen sind Regierungsflüge und Notfälle, eine der extrem seltenen Ausnahmen wäre ein Fall von übergeordnetem öffentlichen Interesse, und ich glaube 100.000de Berliner und Brandenburger haben eher weniger Interesse daran um den Schlaf gebracht zu werden damit Bayern München es etwas BEQUEMER hat. Schon ein Flug nach 23:00 Uhr ist eine Ausnahme,
verschärft ab 23:30 Uhr, letzteres wird von Flughäfen aber im Fall von Schnee und Eis üblicherweise problemlos gewährt, so auch in Berlin. Davon abgesehen wäre es Sache der Airline gewesen sich um eine weitere Ausnahmeregelung zu bemühen und das macht man üblicherweise hinreichend weit vorher. Die Flugsicherung in ihrer Eigenschaft als Luftverkehrsverwaltung des Bundes DARF NICHT anders entscheiden als sie entschieden hat und das Personal am Boden hat nunmal dafür zu sorgen, dass ein Flugzeug in einem flugfähigen Zustand auf die Rollbahn geht. Man kann ein Flugzeug auch nicht vorher enteisen sondern diese Prozedur folgt einem exakt festgelegten Ablauf und ein Flugzeug MUSS umgehend nach der Enteisung starten. Tut es das nicht, muss die Prozedur wiederholt werden, ausnahmslos. Davon ab war die Auskunft man habe wenige Sekunden zu spät um Startfreigabe gebeten ebenfalls falsch, es waren Minuten und da war die Maschine noch nicht mal auf dem Vorfeld denn auch für dieses benötigt man selbstverständlich eine Freigabe durch die DFS, sprich, bis die Maschine in Startposition gerollt wäre hätte es noch mal entsprechend lange gedauert.
Was am Ende übrig bleibt ist ein komplett bescheuerter Plan des FC Bayern und ein Rummenigge der mal wieder beweist was für ein Verständnis er von sich und der Welt hat. Er beschwert sich öffentlich darüber, dass die Politik für den FC Bayern München keine Ausnahme von einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes gemacht hat und offenbart mal wieder in was für einem Kokon er steckt, komplett losgelöst von der Realität. Ich wünsche ihm viel Glück beim unwichtigsten Scheiß den man sich vorstellen kann und wenn er von seinen Sklavenhalter-Freunden in Katar wieder ein paar Rolex geschenkt bekommt, dann diesmal bitte bitte auch versteuern denn in Deutschland gelten die Regeln tatsächlich sogar für ihn.