Gesamtsituation der Mannschaft

Weil einige hier seit Monaten meinen er setzt Nur seine Lieblinge ein (Osako, Eggestein...) und gibt der Jugend wenig Chancen:)

Der "Jugendwahn" ist zum größeren Teil der finanziellen Situation geschuldet. Im Übrigen redet der GFS wie üblich Unsinn.
Baumann in dem genannten WK-Artikel:

„Das ist schon eine Bestätigung unserer Arbeit“, sagt der Werder-Sportchef im Gespräch mit der DeichStube und betont: „Wir haben nicht nur angekündigt, dass wir die Mannschaft verjüngen wollen, sondern das Trainerteam hat das auch umgesetzt und den Mut gehabt, diesen Spielern zu vertrauen.“
Diese Spieler bekamen ihre Spielanteile in der Regel mangels Verletzung/Form der etablierten Spieler und bevor man so etwas
bemisst sollte man noch ein wenig "abwarten".
 
Kommt darauf an, wie weit man "Investoren" definieren möchte. Die Investitionen von Hopp in die TSG Hoffenheim und erst Recht im Handball bei den Rhein-Necker Löwen sind mMn schon erfolgreich. Und auch auf unterer Ebene gibt es durchaus recht erfolgreiche Modelle, denn manche in den Regionalligen kickenden Clubs wie zB aus Rehden, Jeddeloh II, Drochtersen/Assel, Rödinghausen oder Straelen waren vor ca. 20 Jahren in einem Radius, der über die 7. Milchkanne hinausging, weites gehend unbekannt.

Was nützt ein größerer Bekanntheitsgrad, wenn es auf der anderen Seite bergab geht.

3. Liga: ein Fass ohne Boden
Lübeck. Die finanziell ohnehin oft schlecht aufgestellten 20 Klubs der 3. Liga geraten in der Corona-Pandemie noch mehr unter Druck. Der DFB befürchtet für die laufende Spielzeit deutliche wirtschaftliche Konsequenzen. Das wurde gestern in einer Videoschalte der Drittligisten deutlich.
So wurde kommuniziert, dass in der Saison 2019/20 bereits jeder Drittligist im Durchschnitt ein Minus von 1,6 Millionen Euro gemacht hat, Tendenz steigend. Ursächlich seien vor allem die überhöhten Personalkosten (im Schnitt 4,24 Millionen). „Wirtschaftliche Unvernunft ist aktuell eine noch schlechtere Idee, als sie es sonst ohnehin schon ist“, sagte Ligaausschuss-Chef Tom Eilers.
Als mahnende Beispiele für Misswirtschaft stehen vor allem der 1. FC Kaiserslautern (20 Millionen Euro Schulden, Insolvenzverfahren), der MSV Duisburg (Rettung durch Kapitalerhöhung eines Partners) und der KFC Uerdingen, der gestern eine Insolvenz in Eigenverantwortung eingeleitet hat. Der Spielbetrieb werde zwar weiterlaufen, die Kosten in der Profiabteilung aber werden deutlich reduziert. Quelle: LN
Den Regionalligen geht es parallel dazu nicht besser. Die Lübecker kommen aus der Regionalliga und krebsen jetzt in der 3. Liga unten rum, Tendenz Absteiger. Das sie dort spielen dürfen, bedurfte einen großen finanziellen Aufwand, welcher durch den DFB mit Auflagen noch erschwert wurde und zu guter letzt den Klub nicht an den bereitgestellten Millionen vom Staat partizipieren ließ.
Das Konstrukt Profifussball bis runter in die Regionalliga wird sich wandeln (müssen)!
 
Zuletzt bearbeitet:
Der "Jugendwahn" ist zum größeren Teil der finanziellen Situation geschuldet. Im Übrigen redet der GFS wie üblich Unsinn.
Baumann in dem genannten WK-Artikel:

„Das ist schon eine Bestätigung unserer Arbeit“, sagt der Werder-Sportchef im Gespräch mit der DeichStube und betont: „Wir haben nicht nur angekündigt, dass wir die Mannschaft verjüngen wollen, sondern das Trainerteam hat das auch umgesetzt und den Mut gehabt, diesen Spielern zu vertrauen.“
Diese Spieler bekamen ihre Spielanteile in der Regel mangels Verletzung/Form der etablierten Spieler und bevor man so etwas
bemisst sollte man noch ein wenig "abwarten".

Das ist richtig schlecht.
Jetzt feiert sich Baumann und Kohfeldt gleich mit, dafür, dass Agu (spielt nur weil Augustinsson verletzt ist) Mbom (Einziger der die 6 mit defensiven Zweikämpfen bestreitet) und Schmid (nicht mehr vertretbares Dauerleistungsloch Osako) spielen. :klatsch:
 
Es wird ja immer wieder, auch von mir, gefordert, dass Werder externes Geld akquiriert. Dabei fällt immer wieder der Begriff Investorengelder. Wir haben die Modelle mit Mäzenen und nun das mit dem Windhorst. Dort werden aber Gelder von vielen Anteilszeichnern in ein System gegeben. Ich habe bis heute dieses spezielle Geschäftsmodell dahinter mit den Dividendenausschüttungen nicht nachvollziehen können. Es ist klar, dass im Falle eines Tripple-Gewinns entsprechende hohe Mehreinnahmen erzielt werden, die an Dividenden ausgeschüttet werden. Bei der Hertha sind die davon weit entfernt. Wann erreicht man in diesem System ein return on invest? Bei der CL-Teilnahme oder EL mit Hauptgruppenteilnahme??? Und was heißt das für die Statik des betroffenen Vereins, wenn die Ziele (wie bei der Hertha) deutlich verfehlt werden?
Ich finde die Geschichte in Berlin hochspannend, weil sie exemplarisch für viele Vereine in der Liga sein kann. Und das im Positivem wie im Negativem. Die alte banale Rechnung eben: mehr Geld ist gleich bessere Spieler bedeutet höhere Wahrscheinlichkeit auf sportlichen Erfolg. Um welchen Preis???
Ich frage mich bei solchen Unternehmungen gerne, woher stammt das Geld? Wenn ich z.B. lese, das Alaba 11 Mios/Jahr bekommen soll, wird das Geld nicht auf irgendeinem Konto liegen, sondern aus einem stetigen Mittelzufluss gespeist werden und da wundere ich mich, wieviel Geld auf diese Art im Umlauf ist, um das mal sehr pauschal zu beschreiben. ;)
 
Wo habe ich etwas von Jammern und ärgern geschrieben?

Hei Hei Hei.....Na gut, ganz einfach.

Du bietest mir ein Taschentuch an, impliziert für mich, dass du mich den Tränen nah wähnst, was ich tatsächlich nicht bin (Jammern).
Ich ärgere mich lediglich ein wenig darüber, dass unser Supermanager sich in dem vorliegenden Interview dafür feiert, dass man nun einen mutigen Weg mit jungen Spielern gehen würde. (Ärgern)
 
Das ist richtig schlecht.
Jetzt feiert sich Baumann und Kohfeldt gleich mit, dafür, dass Agu (spielt nur weil Augustinsson verletzt ist) Mbom (Einziger der die 6 mit defensiven Zweikämpfen bestreitet) und Schmid (nicht mehr vertretbares Dauerleistungsloch Osako) spielen. :klatsch:

Weiß gerade nicht, was daran schlecht ist!? Sargent und Friedl sind doch auch schon länger als junge Spieler eingebaut worden und haben sich wie z.B. Veljkovic etabliert. Mbom wird schon länger eingesetzt und ein Schmid wird jetzt für den formschwachen Osako eingesetzt. Wann sollen junge Spieler sonst eingesetzt werden? Wenn die "vor ihnen stehenden", gestandenen Spieler überragend spielen? Und Agu kommt momentan an Augustinsson nicht vorbei, springt aber überragend für ihn ein. Verstehe da, ehrlich gesagt, die Argumentation gerade nicht. Was den Einbau der Jugend angeht, ist das doch gar nicht so übel.
 
Weiß gerade nicht, was daran schlecht ist!? Sargent und Friedl sind doch auch schon länger als junge Spieler eingebaut worden und haben sich wie z.B. Veljkovic etabliert. Mbom wird schon länger eingesetzt und ein Schmid wird jetzt für den formschwachen Osako eingesetzt. Wann sollen junge Spieler sonst eingesetzt werden? Wenn die "vor ihnen stehenden", gestandenen Spieler überragend spielen? Und Agu kommt momentan an Augustinsson nicht vorbei, springt aber überragend für ihn ein. Verstehe da, ehrlich gesagt, die Argumentation gerade nicht. Was den Einbau der Jugend angeht, ist das doch gar nicht so übel.
Darum geht es nicht.
Es geht mMn darum, dass, wie @Eisenfuss57 angemerkt hat, speziell diese 3 Personalien aus der Not geboren sind und nicht auf einem wahnsinnig durchdachten Nachwuchskonzept/Scouting fussen, für dass sich Baumann jetzt feiert.
Sei es drum, sind wir zufrieden, dass es momentan ganz gut läuft.
 
Weiß gerade nicht, was daran schlecht ist!? Sargent und Friedl sind doch auch schon länger als junge Spieler eingebaut worden und haben sich wie z.B. Veljkovic etabliert. Mbom wird schon länger eingesetzt und ein Schmid wird jetzt für den formschwachen Osako eingesetzt. Wann sollen junge Spieler sonst eingesetzt werden? Wenn die "vor ihnen stehenden", gestandenen Spieler überragend spielen? Und Agu kommt momentan an Augustinsson nicht vorbei, springt aber überragend für ihn ein. Verstehe da, ehrlich gesagt, die Argumentation gerade nicht. Was den Einbau der Jugend angeht, ist das doch gar nicht so übel.

Friedl wird ja bei der guten Jugendarbeit gerne mit genannt, aber auch er hat ja letzte Saison nur so viele Einsatzzeiten bekommen, weil Augustinsson so lange verletzt war. Nachdem eben jener wieder fit war, hat sich Friedl direkt auf der Bank wiedergefunden.

Und um dem jetzt vorzubeugen, gab es da schon viele Stimmen die gesagt haben das, wenn man es mit der Jugendarbeit nachhaltig und ernst meint, eher Moisander auf der Bank lassen (nach der Gesundung von August) und Friedl entsprechende Zeiten geben sollte.

Ich habe manchmal auch das Gefühl, dass Jugendarbeit bei uns eher zufällig stattfindet, als das da wirklich ein Plan und Konzept vorliegt. Der einzige der wirklich konsequent Spielzeiten bekommen hat war Sargent. Bei den anderen war es mMn eher die Not, dass man diese einsetzen musste, weil die "Etablierten" verletzt oder leistungstechnisch massiv darum gebettelt haben nicht mehr eingesetzt zu werden.

Edit: Nachtrag - Maxi Eggestein nehme ich auch noch dazu, wobei der offensichtlich gerade an einer Leistungsdecke angekommen ist und sich nicht oder nur sehr langsam weiterentwickelt.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Back
Top