Gleichberechtigung / Genderneutrale Sprache

Du, da wäre eigentlich genug drin, über das man diskutieren könnte ... bspw. würde mich eben brennend interessieren, warum mir in derartigen Diskussionen (fast) immer Männer erklären wollen, was gut für mich und andere Frauen sein soll – während sie meine Einlassungen dazu ignorieren.
Hä? Ich habe einfach nur die aus meiner Sicht gültigen Argumente für eine Frauenquote und gendergerechte Sprache genannt. Welche Einlassung von dir habe ich denn ignoriert? Du hast doch in dem angesprochenen Post lediglich gesagt, dass du privat weiterhin das generische Maskulinum verwendest und dich nicht diskriminert fühlst, wenn andere dies verwenden. Ist ja okay, aber was soll ich (oder jemand anders) denn daraufhin groß erwidern? :denk:

Dass es Frauen gibt, die keine gendergerechte Sprache nutzen (und auch Frauen, die gegen die Frauenquote sind), ist ja nun nichts neues. Von daher verstehe ich nicht, was für eine Erwiderung du jetzt genau erwartest.
 
Absolut, mir ging es explizit um Aussagen wie "Frauen wollen nicht". Oft können sie aus unterschiedlichen Gründen nicht, es sei denn, sie verzichten auf Kinder. Und solange das so ist, haben wir keine Gleichberechtigung.
Mit den entsprechenden Kompromissen gäbe es zumindest mehr Spielraum. Frauen orientieren sich jedoch bzgl. sehr vielen Eigenschaften nach oben (Körpergröße/Ausstrahlung/Gehalt)
Eine charismatische Frau(180cm) die 50-60 Std/Woche arbeitet, könnte sich ihren 165cm Traumprinzen aussuchen, der nur halbtags arbeitet, und entsprechend seiner Qualifikation jedoch weniger verdient, aber stets bemüht um eine Kinderbetreuung wäre.
 
Mit den entsprechenden Kompromissen gäbe es zumindest mehr Spielraum. Frauen orientieren sich jedoch bzgl. sehr vielen Eigenschaften nach oben (Körpergröße/Ausstrahlung/Gehalt)
Eine charismatische Frau(180cm) die 50-60 Std/Woche arbeitet, könnte sich ihren 165cm Traumprinzen aussuchen, der nur halbtags arbeitet, und entsprechend seiner Qualifikation jedoch weniger verdient, aber stets bemüht um eine Kinderbetreuung wäre.
Hmmmm... Die Frau soll also die Kompromisse machen, weil die Männer es nicht wollen. Ja nee, is klar. Warum kann der Traummann der von Dir beschriebenen Frau, den sie ohne Kompromisse wählt, nicht auch seinen Teil zur Kinderbetreuung beitragen?
 
Allerdings unterstelle ich, dass sehr viele Frauen eher ein Problem mit Unisex-Toiletten hätten als Männer.
Siehste, ich geh’ manchmal auf’s Herren-WC, wenn bei den Frauen wieder mal eine Busladung ausgekippt wurde, – die Kabinen sind bei Euch ja fast immer frei. Du solltest mal sehen, wie die Kerle dann schauen. :lol:

Ja, notwendige Reformen werden ausgesessen aber wie so häufig gibt es da keinen kausalen Zusammenhang. Strukturelle Nachteile unserer Gesellschaft werden ja nicht deswegen stiefmütterlich behandelt weil es irgendwo eine Gender-Professur gibt die von irgendwelchen gesellschaftlichen Geschlechtern etc. fabuliert
In mir verfestigt sich der Eindruck, dass sich bestimmte Institutionen eben schon darauf ausruhen, dass sie * in ihrem offiziellen Mail-Verkehr eingeführt haben, und meinen, damit sei erstmal alles Mögliche getan. Ich bleib’ mal bei den Unisex-Toiletten: sowas wird da nicht mal angedacht, geschweige denn zur Debatte gestellt oder gar umgesetzt ...

und wer Kinder hat weiß, dass Jungen und Mädchen sich schon im frühen Alter trotz gleicher Erziehung spürbar anders verhalten und entwickeln.
Kann schon sein – kann auch an anderen sozialen Einflüssen als dem Elternhaus liegen: Kinder beobachten ja auch andere Kinder, sehen fern oder bekommen ein Buch vorgelesen oder oder oder – klassische Geschlechterrrollen werden auf so viele Weisen weitergegeben ... Ich habe als Kind übrigens lieber mit den Jungs „Indianer“ gespielt als mit den Mädchen am Puppenhaus – Du kannst Dir nicht vorstellen, wie oft meine Mutter von der Kindergärtnerin deswegen terrorisiert wurde: „SkankinPenguin spielt lieber mit Jungs!“; für die Frau ist da echt eine Welt zusammengebrochen. Ich geh’ übrigens immer noch lieber mit Freunden in den Pub als mit den Mädels zum Sektfrühstück. :beer:

Hä? Ich habe einfach nur die aus meiner Sicht gültigen Argumente für eine Frauenquote und gendergerechte Sprache genannt. Welche Einlassung von dir habe ich denn ignoriert?
Du solltest nicht Alles so persönlich nehmen, der von Dir zitierte Satz bezog sich nicht auf Dich, sondern ich habe versucht, mit dem gesamten Post Deine Frage zu beantworten, was an meinem vorherigen Post dikussionswürdig gewesen wäre. ;) Du siehst das offenbar anders – auch okay.
 
Also. Mein Schwager und ein Arbeitskollege haben auch Elternzeit genommen (zum Glück (?) ist das heutzutage möglich).
Bei meinem Schwager ist es schon etwas her. Meine Schwester (Lehrerin) arbeitet nicht Vollzeit um für die Kinder da zu sein. Hierbei muss man auch sagen: mein Schwager arbeitet im Schichtdienst. Was die Frau von meinem Arbeitskollegen arbeitet, kann ich nicht sagen.
 
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Ich ahne, was das für eine Antwort gewesen wäre. Und Du würdest gar nicht verstehen, warum ich das dann nicht witzig gefunden hätte, denn ich bin ja für Dich so fürchterlich humorlos. Besten Dank, und ich freue mich, nicht mit Dir zusammen zu arbeiten. Platte (u.a Macho)-Sprüche auf Kosten anderer kommen bei uns kaum noch vor, vermutlich, weil wir mehr und mehr junge Kollegen haben, und das ist gut so.

Freut mich für Dich! Und ich freue mich für mich, das ich mir überhaupt keine Kollegen/Kolleginnen mehr anzutun brauche, denn mein Leben ohne Arbeit könnte schöner nicht sein. Ich genieße jeden Tag, trotz Corona.

Eine kleine Anekdote aus meinem Arbeitsleben aber noch
Ich hatte mal (zum Glück nur) für eine kurze Zeit eine extrem nervende Emanzen-Tussi als "Kollegin", die hatte ich irgendwann so weit, das sie sich heulend in ihr Büro zurückzog und zu einer hereinkommenden Arbeitskollegin sagte, das sie weiß, das "ich ein Arschl...bin". (Mit dem "ich" meinte sie sich selbst!). Als diese Kollegin mir das später erzählte, waren wir beide (!) der Meinung, das sie es endlich eingesehen hat. Zum Glück waren wir sie bald danach los, worüber nahezu alle anderen Kollegen UND Kolleginnen, nicht nur ich (!), heilfroh waren.
Edit: Bei vielen Kunden ist sie mit ihrer selbstherrlichen Art (ihre Lieblingswörter waren immer "Sie MÜSSEN") auch sehr, sehr unbeliebt gewesen und oft angeeckt.
 
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Das wäre bei einer anderen privaten Rollenverteilung, in der sich der Mann dann um die Betreuung kümmert, machbar. So lange es daran hapert, eben nicht. Und dazu sind mMn nach wie vor zu wenig Männer bereit.

Dann sollen sich die Frauen, die Kinder UND Karrierevollzeitjob wollen bitteschön VORHER die Männer aussuchen, die dafür gerne in Teilzeitarbeit gehen, die Kinderbetreuung übernehmen und die Hausarbeit größtenteils übernehmen. Sorry, ist aber wohl nicht ganz so einfach, denn von der Sorte gibt es offensichtlich nicht genug. Zu dumm aber auch....:D
 
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Ich glaube nicht.
In Wirklichkeit waren deine Kollegen*innen froh, als deine Stelle wegrationalisiert wurde.
(Dafür nehme ich auch gerne ne Verwarnung in kauf)

Das kannst Du sehr gerne glauben und dafür brauchst Du nun wirklich keine Verwarnung zu befürchten. Allerdings muß ich Dich da enttäuschen, zumal das mit noch mehr Stress für die danach verbunden war. Und wie gut mein Draht noch zu denen ist zeigt sich auch darin, das ich mich mit einigen regelmäßig privat treffe bzw. hin und wieder telefoniere.
 
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