Vor allem soll hier immer von den Kritikern bewiesen werden, warum die handelnden Personen nicht geeignet sein sollen etc. Das Ergebnis sieht man Woche für Woche auf und neben dem Platz und das nicht erst seit gestern.
Syker hat es mal sehr treffend beschrieben:
"Es geht nicht um den Begriff Vetternwirtschaft, sondern darum anzuerkennen, dass Werder ein Wirtschaftsunternehmen ist, dass sich wie ein solches auch bewerten lassen muss. Hier wird es im Forum gerne diffus, weil man Werder traditionell als reinen Verein betrachtet. Das sind sie aber für ihre Profiabteilung Fußball nicht mehr. Sie haben eine GmbH & Co KG aA seit 1999.
Bei der Bewertung der handelnden Personen sollte man sie am Outcome des Unternehmens messen. Ich würde vorschlagen, dass man hierzu die letzte Dekade 2010 bis 2020 heranzieht. Filbry ist seit 10 Jahren im Amt als GF Finanzen, Baumann und Bode in unterschiedlicher Funktion aber als Entscheidungsträger auch. Ohne jetzt aus Zeitgründen ins Detail gehen zu wollen, kann man doch feststellen, dass eine Weiterentwicklung nicht stattgefunden hat. Das ihre Umsätze größer geworden sind, weil die Fernsehgelder insgesamt gestiegen sind, haben sie nicht verantworten. Das hat die DFL erreicht. Sie haben immer noch langfristige Verbindlichkeiten durch den Umbau in Höhe von ca 70 bis 80 Mio€, wollen ein NLZ für geschätzte 32 Mio€ neu bauen, wobei bis heute unklar ist, von welchem Geld das bezahlt werden soll. Die Standortfrage des NLZ Pauliner Marsch spare ich lieber aus, weil die schon in vielen Posts kritisiert worden ist.
Tabellarisch bewegen sie sich in dieser Dekade nahezu immer in der gefährdeten Zone und haben teilweise einen Zeitraum gehabt, in denen sie passager mehrere Wochen bis Monate erfolgreich gespielt haben. Nachhaltig war keine dieser Episoden. Mit FK haben sie nun wohl ihren absoluten Traumtrainer, der allerdings die schlechteste Saison aller Zeiten zu verantworten hat. Man muss kein schlechter Prophet sein, um festzustellen, dass es diese Saison wieder gegen den Abstieg geht. Die Weiterentwicklung des Kaders und echte Mehrwertspieler kaum vorhanden. Das ist keine gute Bilanz, wenn ich sehe, was in dieser Dekade in F oder Gladbach passiert ist.
Wenn ich dann einen Strich ziehe, das alles bewerte, bleibt bei mir den Eindruck haften, dass das Konzept mit Ex-Spielern in Schlüsselpositionen nicht aufgegangen ist. Die Konsequenz daraus wäre eigentlich, die Strategie zu überdenken und Änderungen vorzunehmen. Das Gegenteil ist aber der Fall. Dieses Unterfangen ist zum Scheitern verurteilt und hat mit eine Gesamtführungsschwäche des SV Werden zu tun. FB ist hier nur pars pro toto."
Und dazu kommt noch, dass die handelnden Personen allesamt viel zu unerfahren für ihre Posten sind. Jeder kennt hier quasi nur Werder und sonst nichts.