Interviews sind manchmal ganz interessant, aber häufig auch einfach nur inhaltslos, weil eben selten mal jemand wirklich Tacheles redet.
Als der Lockdown die Saison unterbrochen hat, sind die Seitenaufrufe beim Kicker um über 70% eingebrochen. Die Daseinsberechtigung war quasi abhanden gekommen. Und daran siehst du, was der Kicker (oder SKZ, WK, DS, etc) -und das ist nicht vorwurfsvoll gemeint- tagein tagaus macht: Geschichten erfinden. Nicht im Sinne von Lügen und Hetze, so wie die Bild. Sondern Themen die immer am laufen gehalten werden. So wird dann zb. ein Fritz oder Baumann jeden zweiten Tag nach einem Update zu Rashica gefragt. Und die wissen natürlich vorher schon, dass es nichts neues zu berichten gibt, keine Nachricht, kein Informationswert. Aber es lockt die Leser auf ihre Website und in der Überschrift wird irgendwas verklausuliert um eben zu locken. Reaktion einiger dann: Boah, ich kann Fritz/Baumann/Kohfeldt etc. nicht mehr reden hören. Und belügen sich damit selbst, denn sie klicken die Artikel ja immer wieder und wieder und wieder und wieder an und die eigentliche Enttäuschung ist eben der fehlende Inhalt und die Wiederholung. Nur das ist halt nicht die Schuld der Interviewten sondern die der jeweiligen Informationsquelle. Mit Journalismus hat das ganze im übrigen rein gar nichts zu tun, es ist Sportberichterstattung.

Es ist scheißegal was man sagt. Die Kritiker werden erst verstummen, wenn die Leistung stimmt.
.....auch falsch.