Gesamtsituation der Mannschaft

Es ist immer eine Frage, was man will und was man bereit ist dafür zu investieren. Möchte ich, dass mein Verein oben mitspielt, europäisch vertreten ist oder sogar um die Meisterschaft mitspielt, muss ich meine Ideale über Bord werfen und mich dem vorherrschenden Systemen unterwerfen und dazu gehören nun mal Investoren mit viel Geld. Will ich den "reinen Fussball" (den gibt es wohl nur noch ganz weit unten), ohne Investor und fetten Sponsoren, muss ich mich damit abfinden, dass ich meinen Verein in absehbarer Zeit nicht mehr im TV bewundern darf, gehe ich eben wieder zum Sportplatz, Fussball gucken.
Wieso muss man denn gleich seine Ideale über Bord werfen?
Gladbach macht das mMn auch nicht oder Frankfurt.
Es muss doch möglich sein, dass hier Professionalität und Leistungsbereitschaft Einzug erhält und trotzdem die Werte des Vereins bestehen bleiben.
 
Wieso muss man denn gleich seine Ideale über Bord werfen?
Gladbach macht das mMn auch nicht oder Frankfurt.
Es muss doch möglich sein, dass hier Professionalität und Leistungsbereitschaft Einzug erhält und trotzdem die Werte des Vereins bestehen bleiben.
Wobei ich finde, das die von dir genannten Eigenschaften Grundvoraussetzungen sein sollten, um überhaupt höherklassig zu spielen, nur die ganz großen Räder wird man ohne Geldgeber nicht mehr drehen können, auch Frkft und MGB nicht.
 
Man muss es aber auch nicht soooo dramatisch sehen. Bundesliga-Fußball wird man ohne Investor wohl noch viele Jahre sehen können. Die Mehrzahl der Bundesligisten ist eher in derselben Lage wie wir. Kommt also nach wie vor auf gute sportliche Arbeit an. Europäische Bühne ist etwas anderes.
Ich wollte auch nur die beiden Pole darstellen, in deren Bereich man sich bewegen kann. Klar wird es Buli-Fussball weiter geben, nur unter welchem Niveau. Ich hätte nichts dagegen, spielten die Top-Mannschaften in einer eigenen Liga und der Rest spielte den Deutschen Meister aus.
 
https://www.msn.com/de-de/sport/fus...-pokal-sieg-in-jena/ar-BB190Jll?ocid=msedgntp

Stimmt so:

Osako ist kein Spielmacher - Auf sich alleine gestellt wird das nix. Er braucht im Mittelfeld ordentlich Unterstützung und vorne die für ihn passenden, durchsetzungsstarken Anspielstationen: Rashi oder Chong und Lücke oder Josh ?! Oder er geht auf die Bank.

Abschluss muss besser werden - Ab jetzt zählt´s und wir können uns in der BuLi nicht reihenweise Fehlversuche leisten bzw. es müssen noch deutlich mehr Chancen rausgespielt werden, wenn es anders nicht geht.

Unsere beiden Tore waren allerdings schön (Josh :top:, Chong :top:)
 
Zuletzt bearbeitet:
https://www.msn.com/de-de/sport/fus...-pokal-sieg-in-jena/ar-BB190Jll?ocid=msedgntp

Stimmt so:

Osako ist kein Spielmacher - Auf sich alleine gestellt wird das nix. Er braucht im Mittelfeld ordentlich Unterstützung und vorne die für ihn passenden, durchsetzungsstarken Anspielstationen: Rashi oder Chong und Lücke oder Josh ?! Oder er geht auf die Bank.

Abschluss muss besser werden - Ab jetzt zählt´s und wir können uns in der BuLi nicht reihenweise Fehlversuche leisten bzw. es müssen noch deutlich mehr Chancen rausgespielt werden, wenn es anders nicht geht.

Unsere beiden Tore waren allerdings schön (Josh :top:, Chong :top:)

Der Artikel ist allerdings ein lustiges Sammelsurium von abwechselnd richtig und falsch ;)

1. Richtig
2. Falsch: Osako hat nicht 10er gespielt, das war ja gerade das Problem.
3. Richtig
4. Falsch: Nur weil ein Ball nach einem Standard in den Strafraum gelangt ist das keine altbekannte Schwäche
5. Richtig
6. Falsch: Friedl war mit der NM unterwegs, Moisander braucht Praxis. Völlig logische Aufstellung
7. Richtig: Aber eher wegen der Hektik, denn wegen SV
 
Man muss es aber auch nicht soooo dramatisch sehen. Bundesliga-Fußball wird man ohne Investor wohl noch viele Jahre sehen können. Die Mehrzahl der Bundesligisten ist eher in derselben Lage wie wir.
Welche Mehrheit? Neben den Werks-/Mäzenenclubs (LEV, WOB, RBL, HOF) haben mit Bayern, BVB, Stuttgart und Hertha zweistellige Prozentanteile in unterschiedlicher Höhe verkauft; hinzu kommt beim FCA ein 99%-Beteiligung Investorengruppe an der KGaA, die von einer clubeigenen GmbH geführt wird. Ergo sind mit U. Berlin, Bielefeld, Frankfurt, Freiburg, Köln, Mainz, Mönchengladbach und Schalke nur 8 Clubs in einer ähnlichen Lage wie wir. Wobei sich darüber debattieren lässt, ob Schalke wegen der hohen Zuwendungen von dem russischen Staatskonzern überhaupt in "unsere" Gruppe gehört; formell ja, finanziell wohl eher nicht.
 
Ist das immer noch so? Ich dachte deren Gönner habe sich zurück gezogen (und seitdem kämpfen sie um den Abstieg).

Um oder gegen den Abstieg? :D Der HSV ist ja auch trotz seines Gönners in die 2. Liga gegangen ;)

Um auf deine Frage zurückzukommen: Es wäre wir ehrlich gesagt neu, daß sich die Investoren zurückgezogen hätten. Zumal es für den FCA finanziell schwierig geworden wäre, gleichzeitig den Rückkauf der Anteile zu stemmen und bei Transfers im Zeitfenster 16/17 - 19/20 ca. 24 Mio € mehr auszugeben als eingenommen zu haben.
 
Um auf deine Frage zurückzukommen: Es wäre wir ehrlich gesagt neu, daß sich die Investoren zurückgezogen hätten.

Also Walther Seinsch hat sich 2015 beim FC Augsburg zurückgezogen. Seitdem krebsen sie eigentlich nur noch unten herum (12, 13, 12, 15, 15). Kann sein, dass da andere eingesteigen sind, aber Seinsch war doch der Typ, der buchstäblich für den Augsburger Aufstieg stand.
 
Also Walther Seinsch hat sich 2015 beim FC Augsburg zurückgezogen. Seitdem krebsen sie eigentlich nur noch unten herum (12, 13, 12, 15, 15). Kann sein, dass da andere eingesteigen sind, aber Seinsch war doch der Typ, der buchstäblich für den Augsburger Aufstieg stand.

Stimmt, den hatte ich verdrängt. Aber meines Wissens hatte dafür ein Konsortium dessen Anteile übernommen.
 
Stimmt, den hatte ich verdrängt. Aber meines Wissens hatte dafür ein Konsortium dessen Anteile übernommen.

Das bestimmt, ich hatte aber nicht den Eindruck, dass die mehr als ihre Anteile verwaltet haben, während Seinsch investiert hat. Gönner halt. Aber sicher war/bin ich mir da auch nicht, kann ja auch sein, dass das Geld nur schlecht eingesetzt worden ist. Der Bruch beim FCA nach Seinsch ist halt recht offensichtlich, finde ich.
 
Das bestimmt, ich hatte aber nicht den Eindruck, dass die mehr als ihre Anteile verwaltet haben, während Seinsch investiert hat. Gönner halt. Aber sicher war/bin ich mir da auch nicht, kann ja auch sein, dass das Geld nur schlecht eingesetzt worden ist. Der Bruch beim FCA nach Seinsch ist halt recht offensichtlich, finde ich.

Es kann durchaus ein Zusammenhang bestehen, ist mMn jedoch nicht zwingend. Denn der 5. Platz des FCA in 2015 war in Betrachtung der vorherigen Platzierungen ein Ausrutscher nach oben, auch wenn Rang im Jahr davor schon ordentlich war.
 
Welche Mehrheit? Neben den Werks-/Mäzenenclubs (LEV, WOB, RBL, HOF) haben mit Bayern, BVB, Stuttgart und Hertha zweistellige Prozentanteile in unterschiedlicher Höhe verkauft; hinzu kommt beim FCA ein 99%-Beteiligung Investorengruppe an der KGaA, die von einer clubeigenen GmbH geführt wird. Ergo sind mit U. Berlin, Bielefeld, Frankfurt, Freiburg, Köln, Mainz, Mönchengladbach und Schalke nur 8 Clubs in einer ähnlichen Lage wie wir. Wobei sich darüber debattieren lässt, ob Schalke wegen der hohen Zuwendungen von dem russischen Staatskonzern überhaupt in "unsere" Gruppe gehört; formell ja, finanziell wohl eher nicht.
Gut, ich bezog mich auch auf die potenziellen Zweitligisten, aber war schlecht formuliert. Derzeit sieht die Lage in der 1. Liga tatsächlich mau aus, aber das schwankt ja. Hertha leistet so schlechte Arbeit, dass es kaum eine Rolle derzeit spielt, dasselbe gilt für Stuttgart. :D Augsburg spielt auch keine grosse Rolle bisher.
 
Habe überhaupt keine Vorstellung..... aber der Klassenerhalt sollte drin sein....
all zu viel erwarte ich jedoch nicht.
Pokal ist Pokal..... andere Klubs sind schon ausgeschieden, speziell wir haben ja da auch ganz spezielle negative Erfahrungen gemacht.
Klar ist ein mühevoller 2:0 Auftakt in Jena nichts, was Mut und Euphorie verbreitet.
gegen die BSG Windhorst gilt es um so mehr.
Die werden anders auftreten als in Braunschweig. Offensiv haben die zudem Leute die uns richtig weh tun können.
Mal sehen..... ich dachte man wolle in der Vorbereitung daran arbeiten, dass wir offensiv, im letzten Drittel gefährlicher werden und uns mehr Chancen erarbeiten?
Darauf wird es jetzt besonders darauf ankommen. Berlin ist hinten anfällig. Ich hoffe dass das Werder ausnutzen kann
 
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