Corona mit Fokus auf Folgen für den Fussball

Es spielt überhaupt keine Rolle ob da ein paar Hansel die Treppen des Reichstags raufgestürmt sind oder nicht. Was eine Rolle spielt, ist, dass da tausende Rechte und Rechtsradikale waren und sie SEITE AN SEITE mit den anderen marschiert sind, als Teil der Gruppe, Reichsflagge neben Impfgegnern. Und dass sowas hier dann auch noch relativiert wird, teils mit hanebüchenen Kronzeugen oder Links zu rechtsradikalen Videoportalen, zeigt mit wessen Geistes Kind diskutiert wird und wie immer ist es auch völlig zwecklos. Querdenken lädt einen Diktator, einen möchtegern-Diktator und Lügner und einen der größten Impfgegner überhaupt ein. Wer sich auf deren Demo zeigt, der oder die hat mit Verlaub den Schuss nicht gehört.

Und was genau willst Du mir jetzt sagen? ;-) War das jetzt ein Zitat um des zitieren willens oder hast Du den Zusammenhang mit meinem Post nicht mitbekommen? ;)
 
Und was genau willst Du mir jetzt sagen? ;-) War das jetzt ein Zitat um des zitieren willens oder hast Du den Zusammenhang mit meinem Post nicht mitbekommen? ;)

Es war eine Ergänzung zu dem was du sagtest. Die Leute auf den Treppen sollten nicht im Fokus stehen, sondern die tausenden die das überhaupt erst ermöglicht haben. Indem sie Reichsflaggen (Hakenkreuze traut man sich noch nicht) neben sich dulden. Indem sie auf eine Demo von wirren Querköpfen gehen. Es muss immer wieder und wieder angesprochen werden, dass es hier um Rechtsextremismus geht, auf groß angelegter Basis. Keine Einzeltäter oder so und man muss aufhören zu relativieren und kleinzureden. Wer mit Nazis marschiert ist mglw. kein Nazi, aber er macht sich zu ihren Erfüllungsgehilfen. Und das reicht den Nazis für's erste, Grenzen verschieben sich Stück für Stück. Jetzt sind Nazis schon Teil einer "Bunten Gruppe". Und morgen?
 
... Es muss immer wieder und wieder angesprochen werden, dass es hier um Rechtsextremismus geht, auf groß angelegter Basis. Keine Einzeltäter oder so und man muss aufhören zu relativieren und kleinzureden. Wer mit Nazis marschiert ist mglw. kein Nazi, aber er macht sich zu ihren Erfüllungsgehilfen. Und das reicht den Nazis für's erste, Grenzen verschieben sich Stück für Stück. Jetzt sind Nazis schon Teil einer "Bunten Gruppe". Und morgen?

Versagen der Schulen in Sachen Geschichte + Politik, Versagen der Erziehung in den Elternhäusern, Versagen der Politik...
Wenn jetzt noch die Wirtschaft versagt...
 
Es war eine Ergänzung zu dem was du sagtest. Die Leute auf den Treppen sollten nicht im Fokus stehen, sondern die tausenden die das überhaupt erst ermöglicht haben. Indem sie Reichsflaggen (Hakenkreuze traut man sich noch nicht) neben sich dulden. Indem sie auf eine Demo von wirren Querköpfen gehen. Es muss immer wieder und wieder angesprochen werden, dass es hier um Rechtsextremismus geht, auf groß angelegter Basis. Keine Einzeltäter oder so und man muss aufhören zu relativieren und kleinzureden. Wer mit Nazis marschiert ist mglw. kein Nazi, aber er macht sich zu ihren Erfüllungsgehilfen. Und das reicht den Nazis für's erste, Grenzen verschieben sich Stück für Stück. Jetzt sind Nazis schon Teil einer "Bunten Gruppe". Und morgen?

OK - falsch verstanden. Mein Fehler :-)
 
Versagen der Schulen in Sachen Geschichte + Politik, Versagen der Erziehung in den Elternhäusern, Versagen der Politik...
Wenn jetzt noch die Wirtschaft versagt...

Ja man hat sich immer darin gesonnt wie gut die eigene Geschichte aufgearbeitet worden sei, da ist für strukturellen Rassismus und Nazis einfach kein Platz. Und mit der Wende hat man sich dann einen Selbstläufer herbeifantasiert, blühende Landschaften und so. Immer noch reden Spitzenpolitiker von Einzelfällen, ein Hohn wenn darüber nachdenkt. Und so werden sie dann eben mutiger, was man sich gestern noch nicht getraut hat zu sagen, wird jetzt ungefragt in eine Kamera gebrüllt. In der Schule habe ich mal "Wehret den Anfängen" gelernt. Wir sollten dringend damit anfangen.
 
Ja man hat sich immer darin gesonnt wie gut die eigene Geschichte aufgearbeitet worden sei, da ist für strukturellen Rassismus und Nazis einfach kein Platz. Und mit der Wende hat man sich dann einen Selbstläufer herbeifantasiert, blühende Landschaften und so. Immer noch reden Spitzenpolitiker von Einzelfällen, ein Hohn wenn darüber nachdenkt. Und so werden sie dann eben mutiger, was man sich gestern noch nicht getraut hat zu sagen, wird jetzt ungefragt in eine Kamera gebrüllt. In der Schule habe ich mal "Wehret den Anfängen" gelernt. Wir sollten dringend damit anfangen.

Das ist für mich das Grundproblem der jetzigen Situation. Viele (Spitzen)Politiker auf Bundesebene agieren und kommunizieren fernab der Realität und werden nun mal auch stark von Lobbyverbänden "geführt". Das führt dann dazu das die Menschen nicht mehr wirklich glauben was da gesprochen wird ("Wer einmal lügt...").

Eine Wende sehe ich nicht und das Problem wird sich weiter verschärfen mMn. und das macht die Masse anfälliger für diese Untergangspropheten.
 
Das führt dann dazu das die Menschen nicht mehr wirklich glauben was da gesprochen wird ("Wer einmal lügt...").

Ich unterstelle keine Lügen bzw. sehe das Problem an anderer Stelle: Im Vorfeld der Bayernwahl zb hat Horst Seehofer, aber auch Söder, klar am rechten Rand gefischt, teilweise die Rethorik der AfD übernommen um ihnen die Wähler abzujagen. Das hat bekanntlich nicht sonderlich gut funktioniert, hatte aber einen Effekt: Ja wenn's der Seehofer schon sagt, dann kann es von der AfD ja auch nicht falsch sein. Beispiele dieser Art gibt es viele, Tabus sind keine mehr und man traut sich, um beim Thema zu bleiben, mittlerweile auch ganz offen vor die Kameras wenn im Hintergrund die Reichsflagge weht. In den Fußballstadien macht man immer einen auf "Keine Chance dem Rassismus" und ähnliches. Man muss dem Taten folgen lassen und Rechtsradikale als das bezeichnen was sie sind, und nicht als Extremisten oder Verwirrte oder so. Das beginnt in der Familie, auf der Arbeit, in der Öffentlichkeit, in den Medien, und ja, auch hier im Bereich Social Media.
 
Ja man hat sich immer darin gesonnt wie gut die eigene Geschichte aufgearbeitet worden sei, da ist für strukturellen Rassismus und Nazis einfach kein Platz. Und mit der Wende hat man sich dann einen Selbstläufer herbeifantasiert, blühende Landschaften und so. Immer noch reden Spitzenpolitiker von Einzelfällen, ein Hohn wenn darüber nachdenkt. Und so werden sie dann eben mutiger, was man sich gestern noch nicht getraut hat zu sagen, wird jetzt ungefragt in eine Kamera gebrüllt. In der Schule habe ich mal "Wehret den Anfängen" gelernt. Wir sollten dringend damit anfangen.

Schulisch aufgearbeitet wurde quasi gar nichts. Egal mit welcher Altersgruppe aus welcher Region des Landes spricht.
Außer Daten und Zahlen zwischen 33-45, wenn überhaupt, gab es selten was. Und kein Zusammenhang, keine Gründe, keine Ursachen.

Unsere Geschichtslehrerin hat, nach ich nach Ursachen gefragt habe, gesagt, sie dürfe dazu nichts sagen, weil die Schulbehörden befürchten, das "junge Menschen dadurch Taten verherrlichen könnten und zu Nazis werden" :crazy:
Sie dürfe uns nur Zahlen und Fakten beibringen. Rest könne man ja über Dokus im TV aufsaugen, aber darüber durfte im Unterricht nicht gesprochen werden...
 
ich habe auch noch einen zur Ergänzung was die Querdenker angeht:

habe gestern direkt bei denen sinngemäß gepostet.
"Herzlichen Glückwunsch. Da habt Ihr Euch ja schön kapern lassen. Niemand nimmt Euch und Eure Anliegen mehr wahr. Alles sieht nur, dass Ihr seit an seit mit Reichsbürgern, Faschisten und Nazis marschiert. Dass Ihr mit Extremisten zusammensteht. Verabscheuungswürdig!"

noch jemand nicht überrascht, dass es keine klare Distanzierung gab, sondern binnen Minuten kommentarlos gelöscht wurde?
 
Ich unterstelle keine Lügen bzw. sehe das Problem an anderer Stelle: Im Vorfeld der Bayernwahl zb hat Horst Seehofer, aber auch Söder, klar am rechten Rand gefischt, teilweise die Rethorik der AfD übernommen um ihnen die Wähler abzujagen. Das hat bekanntlich nicht sonderlich gut funktioniert, hatte aber einen Effekt: Ja wenn's der Seehofer schon sagt, dann kann es von der AfD ja auch nicht falsch sein. Beispiele dieser Art gibt es viele, Tabus sind keine mehr und man traut sich, um beim Thema zu bleiben, mittlerweile auch ganz offen vor die Kameras wenn im Hintergrund die Reichsflagge weht. In den Fußballstadien macht man immer einen auf "Keine Chance dem Rassismus" und ähnliches. Man muss dem Taten folgen lassen und Rechtsradikale als das bezeichnen was sie sind, und nicht als Extremisten oder Verwirrte oder so. Das beginnt in der Familie, auf der Arbeit, in der Öffentlichkeit, in den Medien, und ja, auch hier im Bereich Social Media.

Doch ich unterstelle da auch Lügen wenn ich bspw. an Scheuer, Guttenberg, Karliczek denke - und das sind gerade nur die prominenten Beispiele. Die Spitzen- / Bundespolitik ist für mich aktuell sowas wie eine Kastensystem. Ganz schwer das wieder in bessere Bahnen zu lenken, wobei wir hier immer noch auf sehr hohem Niveau jammern.

Back to Corona :D : Für mich sind die aktuellen Demos zum größten Teil "Wohlstandsdemonstrationen". Man kann es sich halt leisten wegen (überspitzt gesagt) dem Tragen von Masken auf die Straße zu gehen. Wir hätte wahrlich wichtigere und auch nachhaltigere Themen für die es sich lohnen würde zu demonstrieren (Bildungs-, Renten- und Pflegesystem bspw.) aber die Stimmungsmacher bewegen gerade mit diffusen Ängsten die Masse.
 
Back to Corona :D : Für mich sind die aktuellen Demos zum größten Teil "Wohlstandsdemonstrationen". Man kann es sich halt leisten wegen (überspitzt gesagt) dem Tragen von Masken auf die Straße zu gehen. Wir hätte wahrlich wichtigere und auch nachhaltigere Themen für die es sich lohnen würde zu demonstrieren (Bildungs-, Renten- und Pflegesystem bspw.) aber die Stimmungsmacher bewegen gerade mit diffusen Ängsten die Masse.

:tnx:
 
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