Danke. Objektivität gibt es bei Nachrichten mMn. nicht, bestenfalls bei Agenturmeldungen. Und selbst dort ist es knifflig. Genau weil das mit der Objektivität schwierig ist teilen sich ARD und ZDF ja gewisse Freiheiten, bei jeder Wahl in den Prognosen zu bewundern. Der zweite Punkt wäre die Parteilichkeit und da wüsste ich nicht was man vorzuwerfen hätte. Wir sind beispielsweise als Staat und Gesellschaft extrem transatlantisch erzogen, so ist eben die bundesdeutsche Geschichte. Unsere ganze Kultur, Fernsehen, Musik, Theater etc. ist amerikanisch geprägt und so auch unsere Meinungsbildung. Dahingehend sind wir alle klar nicht objektiv. In deutschen Medien würde daher, im Gegensatz zur BBC beispielsweise, niemals ein Assad im Interview zu Wort kommen. Und das bringt mich zu der Frage bzw. der vorherigen Bitte nach Beispielen: Denn wenn wir für die Diskussion die vermeintliche Meinungsmache des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mal als gegeben ansehen, dann muss ich fragen: Wie sieht das bei RTL, Sat 1, Pro 7, VOX, Euronews, etc. aus? Wie bei Spiegel, Zeit, Frankfurter, Süddeutsche, Welt, TAZ und all den anderen? Wie bei den großen Blogs, Podcasts? Die müssten den Öffis doch eigentlich richtig Feuer machen, oder nicht? Statt dessen finden sich die "Wahrheiten" immer nur bei KenFM und Rubikon oder in Kommentaren bei YouTube...