Weil man es "deiner" Meinung nach nicht macht? Weil es andere so machen? Weil es sich nicht gehört?
Weil es den Sportcheff übergeht und unnötig AR schädigt?
Bei einer Familie sehe ich kein Problem, wenn auch der AR Chef sich zum Trainer äußert.
Das Gefüge ist hier eben etwas anders. Ich finds gut und sehe es keineswegs als Nachteil.
Wenn man sich drauf einlässt, ist die Schranke garnicht so unüberwindbar.
Na ja, wenn es denn eine Familie ist, dann sollte man die Ausgliederung in ein wirtschaftliches Unternehmen aber schleunigst rückgängig machen.
Als reiner e.V. wäre es dann verständlich und nachvollziehbar. Aber als wirtschaftliches Unternehmen ist der Sinn und Zweck darin, Gewinn zu erzielen oder zumindest keinen Verlust zu machen.
Da ist das wirtschaftliche Handeln im Vordergrund.
Um auf einen vorherigen Post einzugehen: Ja, da ist dann auch nach Zahlen zu bewerten. Das menschliche, so wichtig es auch ist, muss dabei in der Betrachtungsweise (und nur dort) zurück stehen. Job und Privates müssen getrennt werden.
Das das zwischenmenschliche auch im geschäftlichen Bereich spreche ich dabei gar nicht ab. Im Gegenteil, es ist ein wichtiger Bestandteil des Ganzen. Und das Ganze zeigt sich dann als Zahlen. Sei es Gewinn oder Verlust oder aber Aufstieg / Abstieg.
Und das ist das einzige, wonach man geschäftliche Dinge letzendlich bewerten sollte. Geschäftliche wohlbemerkt, nicht private oder menschliche.
Mein Chef und ich verstehen uns auch super. Dennoch wahren wir im beruflichen Umgang miteinander eine Distanz, die uns hilft Dinge unvoreingenommen von der Person zu sehen. Und nur dadurch haben wir den Umsatz und damit auch den Erfolg des Unternehmes, in den 3 Jahren vor Corona um 50% steigern können. Weil wir uns auch durch die Distanz auch Dinge gesagt haben, die wir uns ansonsten nicht gesagt hätten, da man halt dem anderen ungern weh tut, wenn man ihn mag.
Und das kommt mir persönlich, aus meiner Sicht die ich auf die Dinge habe, zu kurz: Das Reiben aneinander in der Mannschaft und in der Führungsetage. Sich in der Sache aneinander reiben und auch streiten. Um den Erfolg zu haben.