Kavallerie? Meinst du den Papiertiger?![]()



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Kavallerie? Meinst du den Papiertiger?![]()



Ausführlich ist das aber in diesem Forum auch schon des öfteren ausgeführt worden.
Grundsätzlich ist der GFS verantwortlich für eine Spielidee und baut zusammen mit dem Trainer den Kader auf. Der Kader muss bzw sollte so aufgebaut sein, dass der Trainer ohne Verlust der Spielidee ersetzt werden kann. Das wäre das Idealbild. Dieses "Offensiver Markenkern" ist da eher ein Mantra.Ausführlich wäre eine Diskussion dann, wenn man seine Kritikpunkte in den Kontext der Entscheidungsfindung stellt und daraus ableitet was gut war, was falsch und was vor allen Dingen vorhersehbar falsch. Was wurde bereits korrigiert, was muss noch korrigiert werden. Was nimmt man mit für die Zukunft.
Die Verletzungssituation war im Sommer speziell in der Defensive vorhersehbar. Moisanders Ausfall mehrere Wochen, Langkamp mehrere Monate, Veljkovic mit Zehenbruch 3 Monate, was nun einmal so lange dauert. Ludde nach Knie-Op 3 Monate normaler Ausfall. Das war im Juli 2019 bekannt.
Warum so hoch ins Regal gegriffen und nicht eine Stufe tiefer?
Falsch. Veljkovic hat sich bei der serbischen Nat11 im Juli den Zehenbruch zugezogen. Zehenbruch dauert 3 Monate. Ludde hatte zunächst unklare Beschwerden im linken Knie, bekam eine Arthroskopie in Schweden mit Therapie eines Kniebinnenschadens. Das dauert auch ca 3 Monate. Das war alternativlos. MRT hat nichts gezeigt. Somit fallen drei der 4er-Kette langfristig aus. Die Diskussionen um die anderen Spieler waren sinnbefreit, weil man sie niemals hätte bezahlen können.Bei Veljkovic gab es aufgrund der Behandlungsmethode Komplikationen die so mit Sicherheit nicht vorhersehbar waren und da dauert dann auch nix drei Monate. Ludde wurde mehrfach untersucht, drei mal extern, und kein Arzt hat einen strukturellen Schaden feststellen können. Die Reißleine kam dann drei Tage vor Ende der Transferperiode, nichts von diesen Dingen war im Juli absehbar. Hättest du als Arzt der du bist Ludde im Juli ohne Befund das Knie aufgemacht? Einfach mal so auf Verdacht?
In der Bewertung von FB sind wir einer Meinung. FB hat keine Führungsqualitäten und ist konfliktscheu. In dieser Position geht das gar nicht.Egal, ob wir in der Liga bleiben oder nicht, ändert nichts an meiner persönlichen Analyse.
Frank Baumann ist vor vier(!) Jahren hier gestartet. Es hat sich bei Werder Bremen keine sportliche Besserung eingestellt. Wir sind 16. geworden, was ja seit einigen Jahren glücklicherweise noch Relegation und nicht mehr direkter Abstieg bedeutet. Dennoch ist es eine sportliche Katastrophe. Hinzu kommt - irgendjemand hat es gestern gepostet - dass die Personalausgaben wieder massivst angestiegen sind. Wohl von gut 50 Millionen im vorletzten Geschäftsjahr auf gut 70 Millionen im letzten. Damit sind wir wieder auf dem Niveau des "bestellten Feldes" von KA. @syker1983 da kommen wir übrigens auch ein wenig auf die Personalie Arnautovic. Du kannst dich erinnern, dass allein der Etat für die Bundesliga gut um ein Drittel gekürzt werden sollte und musste. Arnautovic gehörte zu den "Besserverdienern" in diesem Kader, brachte sportlich sehr moderate Leistungen für uns und sorgte zu allem Überfluss neben dem Platz für ständigen Ärger. Sicher wäre er von seinen fussballerischen Fähigkeiten zu besseren Konditionen abzugeben gewesen. Aber das ist eben nicht die alleinige Wahrheit.
TE hat hier sicher nicht alles richtig gemacht. Aber hat den Scherbenhaufen nach KATS wieder zusammengekehrt. Das sollte man ihm schon lassen.
Als Baumann kam, konnten und wurden ihm wieder mehr Mittel zur Verfügung gestellt. Das Ergebnis ist erschütternd. Zu seiner Transferpolitik - insbesondere in dieser Saison - braucht man eigentlich auch nichts mehr sagen. Aber auch in den Vorjahren war kein wirklicher Plan erkennbar. Aber gerade ein Klub, welcher finanziell nicht die ganz großen Summen ausgeben kann, sollte dies versuchen mit einer strategischen Kaderplanung auszugleichen. Gerade wenn wieder etwas Spielraum gewonnen wurde. Dabei ist eben nichts zu sehen. Namen und Zahlen sind hier auch schon genug genannt worden. Im Moment ist die Transferbilanz negativ. Vielleicht gelingt mit der Personalie Rashica da zumindest ein Ausgleich. Aber zugleich drohen am Horizont ja schon Kaufpflichtoptionen. Völliger Irrsinn ist so etwas.
Für mich hat Baumann er in den vier Jahren nichts, aber auch absolut gar nichts, gezeigt, was ihn für eine Weiterbeschäftigung hier qualifiziert. Auf dem Papier ist da auch nicht viel, wenn seinem Wikipediaprofil Glauben schenken darf. Sportfachwirt IHK und Sozialversicherungskaufmann. Grundsätzlich sind mir Qualifikationen auf dem Papier auch nicht so wichtig, aber mit solchen Qualifikationen fange ich erstmal ganz unten an und kann nach vielleicht zehn Jahren in verschiedenen Stationen und nachweislich guter Arbeit eine Führungsposition anstreben.
Aber wir können das drehen und wenden wie wir wollen. In meinen Augen ist das entscheidende für einen Profisportverein, dass sportliche und wirtschaftliche Abschneiden. Beides sieht - um es vorsichtig zu sagen - gerade nicht rosig aus, wenn auch das wirtschaftliche aufgrund der Corona-Krise im Moment kaum noch zu bewerten ist, kann ich mir aber die Transfers/Transferbilanzen und die Personalausgaben anschauen, um festzustellen, dass Aufwand und Ertrag in gar keinem Verhältnis mehr stehen.
Falsch. Veljkovic hat sich bei der serbischen Nat11 im Juli den Zehenbruch zugezogen. Zehenbruch dauert 3 Monate. Ludde hatte zunächst unklare Beschwerden im linken Knie, bekam eine Arthroskopie in Schweden mit Therapie eines Kniebinnenschadens. Das dauert auch ca 3 Monate. Das war alternativlos. MRT hat nichts gezeigt. Somit fallen drei der 4er-Kette langfristig aus. Die Diskussionen um die anderen Spieler waren sinnbefreit, weil man sie niemals hätte bezahlen können.

In der Bewertung von FB sind wir einer Meinung. FB hat keine Führungsqualitäten und ist konfliktscheu. In dieser Position geht das gar nicht.
Deswegen habe ich schon mehrmals geschrieben, wo FB draufsteht, ist FB drin. Die Werderfamilie meint mit einem harmonischem Umfeld leistungsfördernd zu sein. Die Rechtfertigung holen sie aus der Vergangenheit mit Rufer und Bratseth beispielsweise.
Das ist nun eine ganz andere Generation. Da muss man anders agieren.
Und zu Eichin: klar war seine Ausgangslage schlecht. Aber viel Fußball-Sachverstand hatte er nicht. Er holte sich damals Schröder, was gut war. Anstatt mit Schröder weiter zu machen, wollte MB unbedingt seinen Buddy FB.
Das hängt vom Zeh ab. Wenn das die Großzehe war, dauert das nunmehr 3 Monate. Langkamp hatte eine muskuläre Verletzung mit Fascienbeteiligung. So etwas dauert eben auch. Das ist man locker bei Monaten. Moisander hatte immer wieder Muskelverletzungen. Das Problem war die Häufung bei allen Spielern. Natürlich hängt das in der Verantwortung Mannschaftsarzt plus Physio.Was heißt hier falsch??
"Im Training der serbischen Nationalmannschaft hatte sich der 23-Jährige einen Zeh gebrochen. Kohfeldt: „Er wurde untersucht, und die Ärzte der serbischen Nationalmannschaft haben es als nicht so dramatisch eingeschätzt.“
Veljkovic wurde konservativ behandelt, der Knochen im Zeh wuchs auch wieder zusammen, „aber so, dass das Risiko sehr hoch war, dass es wieder aufbricht“, erklärte Kohfeldt. Nachdem der Verteidiger im Urlaub wegen Beschwerden einige Läufe nicht absolvieren konnte, beorderte ihn Werder für Untersuchungen sofort zurück nach Bremen. Am Montag wurde er dann in Frankfurt operiert. „Im Nachgang muss man sagen, dass die konservative Behandlung ein Fehler war. Das ist aber kein Vorwurf an Milos. Er hat den Ärzten vertraut.“
Eigentlich würde ich mich über so ein Thema niemals mit dir streiten weil es dein und nicht mein Fachgebiet ist. Aber das ist nicht Milos' erster Zehenbruch und beim ersten mal ist er vier Wochen ausgefallen, nicht 12, keine Ahnung wie da die Schwere zu beurteilen ist. Und Ludde, genau wie du sagst, unklare Beschwerden, kein Befund. Reißleine mit der Arthroskopie Ende August. Aber diese Verletzungen wären eigentlich gar nicht mein Punkt sondern die muskulären Geschichten die ja offenbar mindestens einen Zusammenhang haben mit den mittlerweile entlassenen oder versetzten Mitarbeitern. Anyway.
Heidel ging nach Gelsenkirchen und Schröder war sein Nachfolger und wurde schon im Frühjahr hier freigestellt. Mit Eichin hatte man eine Streitkultur im Verein und man wollte Harmonie. Deswegen FB. Das der als erste Amtshandlung VS den Vertrag verlängert, war als Zeichen an die Werderfamilie zu verstehen. Ich erinnere mich noch an die PK von MB, in der er FB als neuen GFS vorstellte und gleichzeitig ihn als den einzigen und besten Kandidaten darstellte. Das hat nichts mehr mit Familie zu tun sondern das ist intrigant.Aber genau das ist so ein Punkt, den ich an unserer heutigen Führung ebenfalls absolut vermisste. TE hatte schon "Fussballsachverstand", war er ja selbst Bundesligaprofi, aber natürlich fehlte ihm, weil er nach dem Fussball zum Eishockey ging, die Übersicht über den "Markt". Das hat er erkannt, eingesehen und entsprechend gehandelt. Er holte einen absoluten Fachmann an seine Seite. Was Rouven Schröder kann, können wir jetzt in Mainz beobachten.
Es bleibt für mich auch immer noch eine ungeklärte Frage, weshalb man den Posten nicht Schröder als Nachfolger von TE anbot. TE stecke ja in schwierigen Vertragsverhandlungen mit MB. Es war irgendwie klar, dass sich beide nicht so "grün" waren. Am Ende folgte dann ja direkt nach dem letzten Spiel die Entlassung von TE. Da hätte man mit Schörder weitermachen können. Wenn ich mich recht erinnere, dann ging Schröder ja hauptsächlich, weil er keine Chance sah sich hier weiterzuentwickeln. Aber das nur als Nebengedanke.
Die heutige Vereinsführung ist eben genau das Gegenteil von dem was TE damals mit dieser Verpflichtung zeigte: Er war (ist es wahrscheinlich heute noch) in der Lage Selbstreflexion und Selbstkritik zu üben und daraus entsprechende Rückschlüsse zu ziehen und dann eben das zu tun was notwendig ist, selbst wenn es seine "Macht", "Spielräume" oder wie man es ausdrücken möchte, einschränkte. Einige legten ihm damals als Schwäche aus. Für mich war das ein großes Zeichen von Stärke.

Diese Suchen in höheren Regalen waren vor allem auch deshalb von Erfolg gekrönt, weil entsprechende Transfereinnahmen vorhanden waren: Kruse und Gnabry wurden Phi mal Daumen von der Vestergaard-Ablösesumme bezahlt, für Klaassen ist ein großer Teil der Einnahmen für Delaney reinvestiert worden. In 2019 dagegen machten die Transfereinnahmen eine Nullrunde, so daß Gregoritsch, Grujic und Henrichs - beim erstgenannten zum Glück, bei den anderen beiden leider - Wunschdenken blieben. Ohne kann das beste Pferd... na ja, Ihr wisst schon.Diesmal ist es nicht gut gelaufen, die beiden Jahre davor hat dieses Suchen in hohen Regalen ja durchaus geklappt. Nur mal Kruse und Klaassen genannt, aber auch Gnabry.
Egal, ob wir in der Liga bleiben oder nicht, ändert nichts an meiner persönlichen Analyse.
Frank Baumann ist vor vier(!) Jahren hier gestartet. Es hat sich bei Werder Bremen keine sportliche Besserung eingestellt. Wir sind 16. geworden, was ja seit einigen Jahren glücklicherweise noch Relegation und nicht mehr direkter Abstieg bedeutet. Dennoch ist es eine sportliche Katastrophe. Hinzu kommt - irgendjemand hat es gestern gepostet - dass die Personalausgaben wieder massivst angestiegen sind. Wohl von gut 50 Millionen im vorletzten Geschäftsjahr auf gut 70 Millionen im letzten. Damit sind wir wieder auf dem Niveau des "bestellten Feldes" von KA. @syker1983 da kommen wir übrigens auch ein wenig auf die Personalie Arnautovic. Du kannst dich erinnern, dass allein der Etat für die Bundesliga gut um ein Drittel gekürzt werden sollte und musste. Arnautovic gehörte zu den "Besserverdienern" in diesem Kader, brachte sportlich sehr moderate Leistungen für uns und sorgte zu allem Überfluss neben dem Platz für ständigen Ärger. Sicher wäre er von seinen fussballerischen Fähigkeiten zu besseren Konditionen abzugeben gewesen. Aber das ist eben nicht die alleinige Wahrheit.
TE hat hier sicher nicht alles richtig gemacht. Aber hat den Scherbenhaufen nach KATS wieder zusammengekehrt. Das sollte man ihm schon lassen.
Als Baumann kam, konnten und wurden ihm wieder mehr Mittel zur Verfügung gestellt. Das Ergebnis ist erschütternd. Zu seiner Transferpolitik - insbesondere in dieser Saison - braucht man eigentlich auch nichts mehr sagen. Aber auch in den Vorjahren war kein wirklicher Plan erkennbar. Aber gerade ein Klub, welcher finanziell nicht die ganz großen Summen ausgeben kann, sollte dies versuchen mit einer strategischen Kaderplanung auszugleichen. Gerade wenn wieder etwas Spielraum gewonnen wurde. Dabei ist eben nichts zu sehen. Namen und Zahlen sind hier auch schon genug genannt worden. Im Moment ist die Transferbilanz negativ. Vielleicht gelingt mit der Personalie Rashica da zumindest ein Ausgleich. Aber zugleich drohen am Horizont ja schon Kaufpflichtoptionen. Völliger Irrsinn ist so etwas.
Für mich hat Baumann er in den vier Jahren nichts, aber auch absolut gar nichts, gezeigt, was ihn für eine Weiterbeschäftigung hier qualifiziert. Auf dem Papier ist da auch nicht viel, wenn seinem Wikipediaprofil Glauben schenken darf. Sportfachwirt IHK und Sozialversicherungskaufmann. Grundsätzlich sind mir Qualifikationen auf dem Papier auch nicht so wichtig, aber mit solchen Qualifikationen fange ich erstmal ganz unten an und kann nach vielleicht zehn Jahren in verschiedenen Stationen und nachweislich guter Arbeit eine Führungsposition anstreben.
Aber wir können das drehen und wenden wie wir wollen. In meinen Augen ist das entscheidende für einen Profisportverein, dass sportliche und wirtschaftliche Abschneiden. Beides sieht - um es vorsichtig zu sagen - gerade nicht rosig aus, wenn auch das wirtschaftliche aufgrund der Corona-Krise im Moment kaum noch zu bewerten ist, kann ich mir aber die Transfers/Transferbilanzen und die Personalausgaben anschauen, um festzustellen, dass Aufwand und Ertrag in gar keinem Verhältnis mehr stehen.



Die Schlinge zieht sich zu....Auf den Punkt gebracht![]()
Wenn ich mich richtig erinnere, stand der Weggang von RS bereits ca. 1 Woche vor der Entlassung von TE fest. Was in den Wochen davor hinter den Kulissen gelaufen ist, darüber können wir nur spekulieren. Jedoch ist zu vermuten, daß RS entweder spürte, hier nicht zum SpoDi aufzusteigen oder es wurde ihm vielleicht sogar so mitgeteilt, so daß er in Mainz unterschrieb.Es bleibt für mich auch immer noch eine ungeklärte Frage, weshalb man den Posten nicht Schröder als Nachfolger von TE anbot. TE stecke ja in schwierigen Vertragsverhandlungen mit MB. Es war irgendwie klar, dass sich beide nicht so "grün" waren. Am Ende folgte dann ja direkt nach dem letzten Spiel die Entlassung von TE. Da hätte man mit Schörder weitermachen können. Wenn ich mich recht erinnere, dann ging Schröder ja hauptsächlich, weil er keine Chance sah sich hier weiterzuentwickeln. Aber das nur als Nebengedanke.
Die Schlinge zieht sich zu....
War nur auf das Forum bezogen.Naja, ich habe bei Werder ja nischt zu melden. Das kann man je nach Sichtweise bedauern oder richtig, richtig gut finden. Wobei ich auch so ehrlich bin und wohl als Volljurist allerhöchstens was in der Rechtsabteilung zu suchen hätte.