Florian Kohfeldt (SV Darmstadt 98)

Das wird hier Jeder unterschreiben. Es geht speziell nicht mir darum, ihn als Blender oder Großmaul zu titulieren. Ich gehe nur von den Fakten aus. Er ist angetreten, um offensiven Fußball spielen zu lassen. Sein Spielsystem erfordert einen starken zentralen MF-Spieler Marke Kruse. Das hat dann auch funktioniert.
Ein guter Trainer ist in der Lage den Wegfall eines Spielers zu kompensieren. Was war oder ist sein Masterplan 2019/20 gewesen? Natürlich hatten wir viele Verletzungen, aber der Trainer ist für Trainingssteuerung und Fitness hauptverantwortlich. Was ist denn nun sein offensives Konzept, wenn man überhaupt von einem solchen in Anbetracht unserer offensiven Darbietungen sprechen kann? Füllkrugs Verletzung war sicherlich ein Rückschlag aber nicht alleinentscheidend für 7 Tore in der RR, wovon 2 Eigentore dabei waren. Er gibt Etappenziele aus und verfehlt diese komplett, was ihn aber nicht abhält immer neue Ziele zu setzen, die er wiederum verpasst. Was macht denn das in puncto Glaubwürdigkeit bei seiner Mannschaft? Wie behandelt er denn die Mannschaft? Er redet sie stark und lässt immer wieder einzelne Spieler auf dem Platz, die diese Behandlung mit Nichtleistung vergelten. Welcher starke Trainer lässt sich denn so etwas permanent gefallen? Exemplarisch Sahin: ach, was war der in der HR laut FK wichtig. Und in der RR wurde er nicht allein wegen Verletzungen aussortiert. Warum?
Wenn man das alles mal sich vor Augen führt, ihn dann weiterhin als einen guten Trainer zu bezeichnen, erscheint mir verfehlt. Er wirkt auf mich total überfordert und nicht konzentriert, fahrig eben. Bei der TSG könnte er tatsächlich weitaus besser performen. Aber auch die werden Krisen haben. Er hat kein gutes Krisenmanagement. Er lebt von starken Spielerpersönlichkeiten auf dem Platz. Wehe wenn die ihm nicht mehr folgen...

Messerscharf und unverblümt! :top:
 
Ich finde es ziemlich unfair, dass Kohfeldt hier immer wieder sehr persönlich angegriffen wird. Natürlich hat er als Cheftrainer in allererster Linie die Hauptverantwortung für diese unglaublich miserable Saison zu tragen. Die aktuelle Situation hat für mich allerdings zu einem sehr großen Teil mit einem extremen Pech zu tun, da sich neben Spielpech (vor allem wichtige VAR- und Schirifehlentscheidungen zu unseren Ungunsten) vor allem in unglaublichem Verletzungspech äußerte. Dabei kann man natürlich auch Anfragen an Trainer und Medizin-/Fitnessabteilung stellen (Trainingsbelastung, Altersstruktur des Kaders), aber zum Großteil war es einfach verdammtes großes und lang anhaltendes Verletzungspech.

Aha, Spielpech, Schiris,VAR und unglaubliches Verletzungspech waren also der Grund für eine unterirdische Saison mit allen möglichen Negativrekorden, für eine beschämende Arbeitsauffassung der Spieler. Man kann es sich auch sehr einfach machen oder rein aus grün-weißer Brille betrachten, indem man die Schuld nur bei anderen und woanders sucht. Für mich ähnlich wie Werders Saisonleistung ist auch dieser Beitrag von Dir unterirdisch!
 
Aha, Spielpech, Schiris,VAR und unglaubliches Verletzungspech waren also der Grund für eine unterirdische Saison mit allen möglichen Negativrekorden, für eine beschämende Arbeitsauffassung der Spieler. Man kann es sich auch sehr einfach machen oder rein aus grün-weißer Brille betrachten, indem man die Schuld nur bei anderen und woanders sucht. Für mich ähnlich wie Werders Saisonleistung ist auch dieser Beitrag von Dir unterirdisch!

Wäre schön, wenn du einen Beitrag zuerst lesen und im Idealfall zu verstehen versuchen würdest, bevor du ihn als „unterirdisch“ abqualifizierst.
 
Was erwartet Kohfeldt groß von einem Spieler, der fast ein Dreivierteljahr mit einem Kreuzbandriss ausgefallen ist, der gerade mal ein paar Tage im Mannschaftstraining ist und vor allem, WER soll den mit Pässen und Flanken füttern?
Das meinte ich zB mit d.h. ein Königstransfer wird auch nicht viel reißen können, wenn die anderen 10 auf dem Platz ihren Job nicht ordentlich genug machen. Und es hapert bei uns ja längst nicht nur daran, sondern auch am Umschaltspiel auf Defensive, Standardschwächen etc., egal wer auf dem Platz steht. Wie soll da ein Füllkrug den Bock umstoßen? Ganz abgesehen davon, daß er nach seiner langen Verletzung noch längst nicht auf Betriebstemperatur sein kann. Er ist, @FatTony , ein Hoffnungsschimmer = lt. Duden eine schwache Hoffnung, da gehe ich mit dir d'accord. Mehr kann er aber auch nicht sein - zumindest so lange nicht, wenn sich seine Mitspieler ähnlich schlecht präsentieren wie in großen Teilen dieser fürchterlichen Saison.
 
Das wird hier Jeder unterschreiben. Es geht speziell nicht mir darum, ihn als Blender oder Großmaul zu titulieren. Ich gehe nur von den Fakten aus. Er ist angetreten, um offensiven Fußball spielen zu lassen. Sein Spielsystem erfordert einen starken zentralen MF-Spieler Marke Kruse. Das hat dann auch funktioniert.
Ein guter Trainer ist in der Lage den Wegfall eines Spielers zu kompensieren. Was war oder ist sein Masterplan 2019/20 gewesen? Natürlich hatten wir viele Verletzungen, aber der Trainer ist für Trainingssteuerung und Fitness hauptverantwortlich. Was ist denn nun sein offensives Konzept, wenn man überhaupt von einem solchen in Anbetracht unserer offensiven Darbietungen sprechen kann? Füllkrugs Verletzung war sicherlich ein Rückschlag aber nicht alleinentscheidend für 7 Tore in der RR, wovon 2 Eigentore dabei waren. Er gibt Etappenziele aus und verfehlt diese komplett, was ihn aber nicht abhält immer neue Ziele zu setzen, die er wiederum verpasst. Was macht denn das in puncto Glaubwürdigkeit bei seiner Mannschaft? Wie behandelt er denn die Mannschaft? Er redet sie stark und lässt immer wieder einzelne Spieler auf dem Platz, die diese Behandlung mit Nichtleistung vergelten. Welcher starke Trainer lässt sich denn so etwas permanent gefallen? Exemplarisch Sahin: ach, was war der in der HR laut FK wichtig. Und in der RR wurde er nicht allein wegen Verletzungen aussortiert. Warum?
Bis hier 1899% Zustimmung :tnx:


Wenn man das alles mal sich vor Augen führt, ihn dann weiterhin als einen guten Trainer zu bezeichnen, erscheint mir verfehlt. Er wirkt auf mich total überfordert und nicht konzentriert, fahrig eben. Bei der TSG könnte er tatsächlich weitaus besser performen. Aber auch die werden Krisen haben. Er hat kein gutes Krisenmanagement. Er lebt von starken Spielerpersönlichkeiten auf dem Platz. Wehe wenn die ihm nicht mehr folgen...
Grundsätzlich richtig, aber jetzt folgt das große ABER: FK ist erst im dritten Jahr Chef-Coach in der Bundesliga, daher kann und muß man ihm wegen dieser geringen Erfahrung punktuelle Überforderung, Defizite im Krisenmanagement etc. zugestehen. Doch in einem solchen Fall muß ein junger Trainer einen starken Sportdirektor / GF Sport im Rücken haben, der ihn in Krisenzeiten nicht nur öffentlich die Treue ausspricht, sondern seiner Führungsverantwortung (zu der auch die Fürsorgepflicht gehört) entsprechend den jungen Coach auch durch Förderung und Forderung fachlich stärkt. Das hat FK scheinbar ebenso wenig ausreichend erfahren wie seine beiden unmittelbaren Vorgänger.
 
Grundsätzlich richtig, aber jetzt folgt das große ABER: FK ist erst im dritten Jahr Chef-Coach in der Bundesliga, daher kann und muß man ihm wegen dieser geringen Erfahrung punktuelle Überforderung, Defizite im Krisenmanagement etc. zugestehen. Doch in einem solchen Fall muß ein junger Trainer einen starken Sportdirektor / GF Sport im Rücken haben, der ihn in Krisenzeiten nicht nur öffentlich die Treue ausspricht, sondern seiner Führungsverantwortung (zu der auch die Fürsorgepflicht gehört) entsprechend den jungen Coach auch durch Förderung und Forderung fachlich stärkt. Das hat FK scheinbar ebenso wenig ausreichend erfahren wie seine beiden unmittelbaren Vorgänger.
Das ist zwar richtig, aber man und speziell FK will einen Freund (keinen Chef) wie FB an seiner Seite haben. Wo FB draufsteht, ist FB drin. FB war nie in seiner Karriere jemand, der hart gegen seine Mitspieler oder dem Verein war. Er ist ein integrierendes Element, was die Werderfamilie genauso haben will. FK hat sich übrigens nie über mangelnde Unterstützung seitens FB beschwert. Man schätzt einander.
Das diese Gemengelage komplett kontraproduktiv zum harten Bundesligaalltag ist, dort sind wir uns einig. Nur mit einem familiären Umfeld ohne zu Fordern und gleichzeitig zu fördern, funktioniert das nicht. Es gibt keinen in diesem Club, der an den Grundfesten von Werder rüttelt. Dann passiert eben das, was wir jetzt erleben. Das sind normale gruppendynamische Prozesse.
Beispiel: Du hast in der Schule eine Clique, die genau so performt und dabei ihren eigenen Ansprüchen und Fähigkeiten underperformt. Eine Möglichkeit wäre diese Gruppe zu zerschlagen, sie auf andere Klassen zu verteilen. Oder man instruiert diese Gruppe, neue Mitglieder mit einem anderen Persönlichkeitsprofil aufzunehmen. Das will man in Bremen definitiv nicht.
Nachtrag: was Du und Dein Co-Moderator hier u.a. zu bedenken geben, dass externe Einflüsse und die Unerfahrenheit von FK mit ursächlich sind. Da halte ich dagegen, dass die Bundesliga ein Verdrängungswettbewerb ist. Entweder man funktioniert oder nicht. Werder glaubte diese Saison, dass FK wieder in die Spur kommt. Ist er aber nicht und das war absehbar. Dann müssen Konsequenzen gezogen werden. In Bremen meint man, die aussitzen zu können. Nur eines noch: denkt mal an Euer eigenes berufliches Umfeld, in dem solche Vorgänge stattfinden. Würdet Ihr dann auch still und leise, diesen Entwicklungen folgen und nicht aufbegehren?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist zwar richtig, aber man und speziell FK will einen Freund (keinen Chef) wie FB an seiner Seite haben. Wo FB draufsteht, ist FB drin. FB war nie in seiner Karriere jemand, der hart gegen seine Mitspieler oder dem Verein war. Er ist ein integrierendes Element, was die Werderfamilie genauso haben will. FK hat sich übrigens nie über mangelnde Unterstützung seitens FB beschwert. Man schätzt einander.
Das diese Gemengelage komplett kontraproduktiv zum harten Bundesligaalltag ist, dort sind wir uns einig. Nur mit einem familiären Umfeld ohne zu Fordern und gleichzeitig zu fördern, funktioniert das nicht. Es gibt keinen in diesem Club, der an den Grundfesten von Werder rüttelt. Dann passiert eben das, was wir jetzt erleben. Das sind normale gruppendynamische Prozesse.
Beispiel: Du hast in der Schule eine Clique, die genau so performt und dabei ihren eigenen Ansprüchen und Fähigkeiten underperformt. Eine Möglichkeit wäre diese Gruppe zu zerschlagen, sie auf andere Klassen zu verteilen. Oder man instruiert diese Gruppe, neue Mitglieder mit einem anderen Persönlichkeitsprofil aufzunehmen. Das will man in Bremen definitiv nicht.
Nachtrag: was Du und Dein Co-Moderator hier u.a. zu bedenken geben, dass externe Einflüsse und die Unerfahrenheit von FK mit ursächlich sind. Da halte ich dagegen, dass die Bundesliga ein Verdrängungswettbewerb ist. Entweder man funktioniert oder nicht. Werder glaubte diese Saison, dass FK wieder in die Spur kommt. Ist er aber nicht und das war absehbar. Dann müssen Konsequenzen gezogen werden. In Bremen meint man, die aussitzen zu können. Nur eines noch: denkt mal an Euer eigenes berufliches Umfeld, in dem solche Vorgänge stattfinden. Würdet Ihr dann auch still und leise, diesen Entwicklungen folgen und nicht aufbegehren?
Mein erster Chef hat einmal gesagt, dass sich eine Firma alle paar Jahre (5-7) umorganisieren muss, weil sich die Menschen sonst in ihrer Bequemlichkeit einrichten. Damit verlören sie den nötigen Einsatz, der notwendig ist, die Firma voran zu bringen. Damals war ich (in der Funktion BR-Vorsitzender) nicht so überzeugt davon, hingen doch Personalentscheidungen daran, im Laufe meiner weiteren Kariere musste ich aber erkennen, dass man, wenn es nicht läuft oder anderweitig nicht passt, auch unliebsame Entscheidungen treffen muss. Das dabei der Einzelne Nachteile in Kauf nehmen muss, liegt auf der Hand. In Bezug zu Werder hätte es ähnlich laufen müssen. Die Erkenntnis, das FK in die Überforderung gelaufen ist kann doch nicht nur hier im Forum erkannt worden sein. Jetzt ist es für Maßnahmen zu spät. Sollen sie die Saison ordentlich zu Ende spielen, dann sieht man, was herausgekommen ist. Personelle Änderungen zu neuen Saison müssen aber erfolgen.
 
Die Erkenntnis, das FK in die Überforderung gelaufen ist kann doch nicht nur hier im Forum erkannt worden sein.
Wird mit Sicherheit auch intern erkannt worden sein, es wäre auch sehr wahrscheinlich frühzeitig gehandelt worden, da aber Kohfeldt der mittlerweile 3 Trainer wäre, dessen Name eng verbunden mit der Egide Baumann ist und dessen Entlassung auch Baumann's Entlassung bedeuten würde, hat man sich dazu entschieden den unüblichen Weg einzuschlagen...anders kann ich dieses Vorgehen/Vergehen nicht mehr plausibel erklären.
 
Wird mit Sicherheit auch intern erkannt worden sein, es wäre auch sehr wahrscheinlich frühzeitig gehandelt worden, da aber Kohfeldt der mittlerweile 3 Trainer wäre, dessen Name eng verbunden mit der Egide Baumann ist und dessen Entlassung auch Baumann's Entlassung bedeuten würde, hat man sich dazu entschieden den unüblichen Weg einzuschlagen...anders kann ich dieses Vorgehen/Vergehen nicht mehr plausibel erklären.
Aber wenn ein Sportdirektor über das Wohl eines Vereins/einer KGaA allein entscheiden kann, stimmt etwas Grundsätzliches nicht. Dann muss der AR eingreifen und wenn dort der Vorsitzende blockt, weil er mit dem SpoDi befreundet ist, bedarf es auch dort eine Veränderung. Aber wie man es auch dreht und wendet, es fehlt die ordnenden Hand an der Spitze.
 
Mein erster Chef hat einmal gesagt, dass sich eine Firma alle paar Jahre (5-7) umorganisieren muss, weil sich die Menschen sonst in ihrer Bequemlichkeit einrichten. Damit verlören sie den nötigen Einsatz, der notwendig ist, die Firma voran zu bringen. Damals war ich (in der Funktion BR-Vorsitzender) nicht so überzeugt davon, hingen doch Personalentscheidungen daran, im Laufe meiner weiteren Kariere musste ich aber erkennen, dass man, wenn es nicht läuft oder anderweitig nicht passt, auch unliebsame Entscheidungen treffen muss. Das dabei der Einzelne Nachteile in Kauf nehmen muss, liegt auf der Hand. In Bezug zu Werder hätte es ähnlich laufen müssen. Die Erkenntnis, das FK in die Überforderung gelaufen ist kann doch nicht nur hier im Forum erkannt worden sein. Jetzt ist es für Maßnahmen zu spät. Sollen sie die Saison ordentlich zu Ende spielen, dann sieht man, was herausgekommen ist. Personelle Änderungen zu neuen Saison müssen aber erfolgen.
Genau beschreibst Du, was in der Wirtschaft passiert. Nur Werder sieht sich aufgrund ihrer Nähe zur SPD als der andere Verein an. Sie sahen/sehen sich als das Gegenmodell zum Rest der Liga. Das macht sie ja für viele Fans so sympathisch. Das hat seinen Preis.
Diese Liga verzeiht keine systematischen Fehler. Wenn man sich nicht im Rahmen seiner Möglichkeiten bewegt, wird man bestraft. Das Leistungsprinzip ist allentscheidend. Die Leistungsdaten sind bei Werder eindeutig. Das bedeutet im Umkehrschluss Verantwortlichkeiten. Davor scheuen sie zurück. Es spielt dann keine Rolle, ob der Trainer 1 Jahr oder 3 Jahre dabei ist. FK ist der erfolgloseste Trainer in Werders Historie. Nicht mehr und nicht weniger.
Und wenn ich hier so manche Kommentare lese, werden immer Ausreden für den Absturz zugelassen und alles relativiert. Dann muss die Fancommunity aufrecht zu ihrer Meinung stehen und klar bekennen, dass man mit den handelnden Protagonisten weitermachen will und bereit ist, Abstiege in Kauf zu nehmen gemäss dem Motto: so ist Werder Bremen. Ich hatte vor Wochen geschrieben "in Würde absteigen". Das bedeutet das.
 
Nur eines noch: denkt mal an Euer eigenes berufliches Umfeld, in dem solche Vorgänge stattfinden. Würdet Ihr dann auch still und leise, diesen Entwicklungen folgen und nicht aufbegehren?

Kommt immer darauf an. In einer idealen Welt ja klar, um Disruption und neue Strukturen zu erzeugen und damit das Unternehmen zu optimieren (wofür ich auch komplett einstehe). Habe aber selbst die berufliche Erfahrung gemacht, dass das nicht immer so ist, sondern einige Personen wie Fähnchen im Wind agieren (die besten und fähigsten Personen müssen nicht unbedingt an der richtigen Stelle sitzen). Da zählt nicht das Große und Ganze (Unternehmen), sondern nur das persönliche Fortkommen. So wie bei Werder. Wenn es diese Strukturen gibt, dann vergiss es bloß dagegen anzukämpfen. Am Ende musst du das Unternehmen verlassen (freiwillig oder notgedrungen).

Werder hat eine Eintrittsbarriere aufgebaut (da kommt niemand externes hinein). Dort herrscht kein richtiger, natürlicher Wettbewerb. Sondern es werden Leute ausgesucht mit Werder-Vergangenheit (Quote) und zu viel reguliert. Würde normaler Wettbewerb herrschen, dann wären die alle (FK, FB und MB) schon längst weg.
 
Kommt immer darauf an. In einer idealen Welt ja klar, um Disruption und neue Strukturen zu erzeugen und damit das Unternehmen zu optimieren (wofür ich auch komplett einstehe). Habe aber selbst die berufliche Erfahrung gemacht, dass das nicht immer so ist, sondern einige Personen wie Fähnchen im Wind agieren (die besten und fähigsten Personen müssen nicht unbedingt an der richtigen Stelle sitzen). Da zählt nicht das Große und Ganze (Unternehmen), sondern nur das persönliche Fortkommen. So wie bei Werder. Wenn es diese Strukturen gibt, dann vergiss es bloß dagegen anzukämpfen. Am Ende musst du das Unternehmen verlassen (freiwillig oder notgedrungen).

Werder hat eine Eintrittsbarriere aufgebaut (da kommt niemand externes hinein). Dort herrscht kein richtiger, natürlicher Wettbewerb. Sondern es werden Leute ausgesucht mit Werder-Vergangenheit (Quote) und zu viel reguliert. Würde normaler Wettbewerb herrschen, dann wären die alle (FK, FB und MB) schon längst weg.
Volle Zustimmung, sowohl 1. als auch 2. Absatz :top:
mit Zusatz zum Markierten: wenn man dort angelangt ist, heißt es, entweder gehen oder qualifiziert überleben. Mit letztgenanntem konnte ich lange Jahre gut leben. ;)
 

Die größte Laberbacke auf der Welt. Unglaublich.

Erst Euroleague, dann Zwischenziel Nähe zu EL Plätze verkürzen, dann Abstiegskampf, dann Trainingslager vor Leipzig (neue Hoffnung), dann Psychologe (neuer Impuls), dann Zurückkehren einiger Profis (neue Hoffnung, neue Trainingsqualität), dann Zuspruch für Englische Woche (tut Werder gut), jetzt auf einmal keine Englische Woche (tut jetzt doch nicht gut), dann Füllkrug (neue Hoffnung) und jetzt das ultimative Ziel Relegationsplatz (voller Fokus darauf und natürlich auch in vollster Kenntnis der Tordifferenz).

Man, die werden auch nicht in Paderborn gewinnen. Am Ende ruft er noch den vorletzten Platz als Ziel aus.

Allein das Video, was er da alles von sich gibt (1 zu 1 Situationen, Flankensituationen, der Kampfeswille ist ungebrochen..). Aber eins muss man dem lassen. Egal wie scheiße Werder da steht, der hat so ein Selbstbewusstsein und denkt wirklich er sei der Beste (Dunning-Kruger). Der labert auf CL Niveau und wird sich wirklich noch am Ende für andere Vereine qualifizieren (verrückt ist das Geschäft).
 
Die größte Laberbacke auf der Welt. Unglaublich.
Was soll er denn sagen?

Entweder er sagt, dass es aktuell nicht für den Klassenerhalt reicht. Dann muss er quasi zurücktreten oder wird gefeuert.

Oder aber er klammert sich an den letzten Strohhalm weil er selbst daran glaubt...


Auch wenn meine Hoffnungen seit Sonntag weg sind, muss er, wenn er noch daran glaubt, alles in die Waagschale werfen. Und nichts anderes macht er gerade. Natürlich wird er für die Aussagen von vielen Fans zerissen, aber wenn er daran glaubt, bleibt ihm keine andere Möglichkeit.

Das er den vorletzten Tabellenplatz als Ziel ausrufen wird ist völliger Schwachfug (ein tolles Wort, das ich vor Jahren hier im Forum gelernt habe)
Du bist die größte Laberbacke der Welt. Unglaublich.
 
Was soll er denn sagen?

Entweder er sagt, dass es aktuell nicht für den Klassenerhalt reicht. Dann muss er quasi zurücktreten oder wird gefeuert.

Oder aber er klammert sich an den letzten Strohhalm weil er selbst daran glaubt...
Es gibt wie immer im Leben aber 3 Möglichkeiten, also noch eine. Und die halte ich für gar nicht so abwegig: er glaubt nicht mehr, dass es für den Klassenerhalt reicht. Da er aber weiß, dass er dann zurücktreten muss, wenn er das öffentlich zugibt, sagt er einfach das Gegenteil und wartet, bis er entlassen wird. Ich würde es so machen, weil Geld ja bekanntlich nicht stinkt.
 
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