Das gefällt mir und das werde ich so vorschlagen. Aber inklusive kopierter Unterschrift, nur noch Datum offen
Die Originalunterschrift wollten sie bei uns haben, das konnte ich auch nachvollziehen.
Für mich völlig unerheblich! Solange Maskentragen Pflicht ist, gibts von mir kein Einkaufen etc. vor Ort mehr. Nur noch einmal die Woche im Supermarkt an einem ruhigen Tag auf die Schnelle das Nötigste besorgen. Ansonsten nur unvermeidliches wie z.B. der Friseurbesuch (der übrigens bei meinem ganz locker ablief, da wurde so manches von dieser lächerlichen Verordnung für die nicht umgesetzt i(m natürlich beiderseitigem Einvernehmen

).
Bahnfahren, Flugreisen, öffentl. Verkehrsmittel kommen für mich auch während der Maskenpflicht nicht mehr in Frage. Und privat gibts bei mir eh kein Maskentragen, berufliches Tragen entfällt bei mir auch.
Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Das eine ist die Frage, ist die Maske hilfreich für den gewünschten Zweck, die Virenverbreitung einzudämmen. Da ist die Antwort mit zunehmender Sicherheht "ja". Und darum ging es mir in der Diskussion, denn ich hatte Dich vorher so verstanden, dass Du anzweifelst, dass die Maskenpflicht diesen Zweck erfüllt. Das zweite ist, was Du daraus machst - persönliche Entscheidung. Ebenso ist es Entscheidung Deines Friseurs, die Verordnung nicht umzusetzen, dann trägt er im Worst Case die Konsequenzen und fertig. Nur beschweren über eventuelle Konsequenzen sollte er sich dann nicht...
Und so wie ich handeln übrigens verdammt viele, was auch "fundiert" durch Statistiken nachgewiesen ist (drastische Umsatzrückgänge und trotz Geschäftewiedereröffnung boomender Onlinehandel mit Umsätzen wie in der Weihnachtszeit. Die Leidtragenden auch dieser Maskenpflicht werden die Geschäfte vor Ort sein. Mit vielen gravierenden Folgen! Ich prophezeie jetzt schon ein großes Aussterben der Geschäfte in den Städten.
Die Folgen sehe ich genau wie Du. Da geht's um die Frage des Abwägens - was ist wichtiger, Eindämmung der Verbreitung durch Maskenpflicht oder die wirtschafltichen Folgen. Was das Aussterben der Geschäfte angeht, denke ich, dass das schon vor Corona auf dem Weg war und durch Corona beschleunigt wurde und wird. Die verödenden Innenstädte sind schon seit Jahren ein Thema, und nicht nur in großen Städten, auch in dem norddeutschen Städtchen, in dem ich aufgewachsen bin - die Innenstadt ist tot, und das seit Jahren. Von daher, ja, Corona hat da einen nicht unerheblichen Anteil, aber das nur auf Corona zu schieben, ist zu einfach. Plus, ich glaube, die Leute gehen zunehmend wieder in die Stadt. Ich war vor zwei Wochen in der Dortmunder Fußgängerzone, tolles Wetter, alles voll, Warteschlangen vor den Geschäften.
PS: Ganz kurz ein anderes Thema, heute Abend in "Hart aber fair": Da wurde endlich mal die Dumpinglohn-Sklaverei auch in der Fleischverarbeitung öffentlich richtig deutlich gemacht. Für rund 60-70 Stunden/Woche extrem harter Fließbandarbeit in saukalten Hallen bei 6-Tage-Woche bekommen viele der rum. Gastarbeiter gerade mal rund 1200 EUR brutto, dazu werden ihnen noch unverschämte Summen für deren Bruchbudenunterkünfte, Arbeitsklamotten, Fahrtkosten usw. abgezogen. Ausbeutung pur durch schamloses Umgehen von Gesetzen durch Sub-Subunternehmer-Verträge, die weit unter Mindestlohn und unter menschenunwürdigen Bedingungen dort arbeiten lassen. Aber Herr Heil hat ja jetzt strikte und unerbittliche Maßnahmen angekündigt. Traurig nur, das es dazu erst Coronaausbrüche bedurfte...
Edit: Und von den staatlich eingeflogenen Erntehelfern aus Osteuropa mit ähnlichen Dumpinglöhnen und Unterkünften redet keiner (mehr). Waum auch? Hauptsache, die Deutschen kriegen günstigen deutschen Spargel zu essen...
Zustimmung. Das ist jedoch ein viel weitergehendes Thema. Nicht nur Fleisch oder Spargel sind zu billig. Das gilt genauso für die allermeisten Klamotten, die wir tragen, und selbst bei vielen zwar teuren Konsumgütern (Elektronik etc.) bekommen diejenigen, die die Sachen für uns produzieren, nur einen Hungerlohn. Sprich das Thema unzulängliche Bezahlung und Massenunterkünfte ist ein weltweites.