So oder so.... Mit Bittencourt und Toprak, wenn gesund, dazu Möhwald und Lücke und Selke sollte es ja auch möglich eine anständige Mannschaft herum zu bauen.
Wie Cyril schon erwähnte: Es bleibt erst einmal abzuwarten, wer im Falle des Falles überhaupt mit in die zweite Liga gehen wird.
Toprak und Füllkrug werden auch in der nächsten Saison gesundheitliche Überraschungseier bleiben. Möhwald hat es bisher nie halbwegs nachhaltig in die Stammmannschaft geschafft, und Selke wird bei einem Zweitligagang wahrscheinlich nur schwer finanzierbar sein, bzw. bleiben.
Einen Trainerwechsel in dieser Saison halte ich für extremst unwahrscheinlich.
Macht auch jetzt überhaupt keinen Sinn mehr. Den Zeitpunkt des
"Reißleineziehens" hat man bereits vor Monaten verpasst.
Ach... Blabla... Wir hauen uns hier seit Monaten die Diskussionen um Florian Kohfeldt gegenseitig um die Ohren.
Die Pro-Kohfeldt Verfechter haben doch eine anhaltende und bequeme Diskussions-Ausgangssituation.
Ihr
"nach wie vor richtiger, und bestmöglicher Trainer" wird bis zum Ende dieser Saison, und darüber hinaus auch in der Folgenden weiterhin als Cheftrainer Kaugummi vor der Süd konsumieren.
Und ich wünsche mir sogar nichts mehr, als dass sie am Ende in voller Gänze Recht behalten werden.
Und dieses "Recht behalten" impliziert völlig selbstverständlich den sportlichen Erfolg, denn nur der ist die Messlatte an welchen ein Cheftrainer gemessen werden kann - NICHTS ANDERES!
Die Kontra-Kohfeldt Verfechter können die aktuelle Situation, und den Weg des Zustandekommens, noch 10.000 mal klar belegt hier niederschreiben, es wird schlichtweg nichts ändern.
Ich bin mir obendrein auch nicht zu fein dafür, ganz klar zu sagen, dass ich Florian Kohfeldt für einen wirklich talentierten Trainer halte.
Trotz aller Widrigkeiten in dieser Seuchensaison, an welcher JEDER Trainer gehörig zu knabbern hätte, darf man bitte nicht vergessen, dass wir nicht der einzige Verein im Profifussball sind, dem so etwas widerfahren ist.
Die Aufgabe den aktuellen Bundesliga-Dino und großen Traditionsverein aus diesem Tal herauszuführen ist schlichtweg eine Nummer zu groß für diesen noch jungen unerfahrenen erst 37-jährigen Trainer.
Im Prinzip ist doch z.B. das Spiel gegen Frankfurt eine Art Schablone:
Die Mannschaft will, haut sich rein, KANN es aber nicht besser.
Kohfeldt will auch, haut auch sicherlich alles ihm möglich rein, KANN es am Ende jedoch AUCH nicht besser.
Und man kann es drehen wie man will, nur mit Wille und den positivsten Absichten überleben wir einfach nicht. Bei aller Fussballromantik hin-, oder her...