Allgemeine Fußballnachrichten und -neuigkeiten

Lt faz wird Eurosport den Vertrag mit der DFL noch in dieser Woche kündigen. Betroffen wäre diese und die nächste Saison. Eurosport bezieht sich auf ein Sonderkündigungsrecht "höhere Gewalt".
 
Da sie die Rechte vor Saisonbeginn an DAZN verkauft haben ist das eh egal. Dass es da überhaupt noch einen Vertrag mit Eurosport gab ist schwachsinnig aber typisch für die DFL & DFB.
 
Da sieht man, dass Seifert ein schlechter Verhandlungsführer ist.
Wenn er in der richtigen Wirtschaft einen Vertrag wie den aktuellen TV-Vertrag geschlossen hätte, der keine Abmachungen für unverschuldete Verzögerungen oder Ausfälle beinhaltet, würde er im hohen Bogen rausgeschmissen werden. 11. September, Paris, SARS etc. sind noch nicht solange her, dass man unberücksichtigt lassen kann.
Außerdem hätte man sich bereits zu Beginn der Krise mit allen an einen Tisch setzen und einen Notfallplan entwickeln können/müssen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die FIFA hat jetzt dem Vorschlag zugestimmt, bis Jahresende fünf statt drei Auswechslungen zu erlauben. Bei Verlängerungen sind damit sogar sechs Wechsel pro Team in einem Spiel erlaubt. Grund für die temporäre Regeländerung ist die Corona-Pandemie.

Ganz im ernst: Ich verstehe den Grund für diese Änderung überhaupt nicht. Wie genau sollen zwei weitere Wechsel in irgendeiner Form einen Nutzen haben? Das bedeutet doch nur, dass potenziell bis zu vier Spieler in jedem Spiel mehr auf dem Platz und damit im engen Körperkontakt mit anderen Spielern sind. Dadurch müsste doch das Infektionspotential steigen statt sinken oder? :help:

Abgesehen davon, dass das natürlich mal wieder eine Regel ist, die klar die wohlhabendsten Vereine stärkt, da diese sich in der Regel einen größeren/tieferen/ausgeglicheneren Kader leisten können und damit mehr attraktive Wechseloptionen haben.
nein.gif
 
Die FIFA hat jetzt dem Vorschlag zugestimmt, bis Jahresende fünf statt drei Auswechslungen zu erlauben. Bei Verlängerungen sind damit sogar sechs Wechsel pro Team in einem Spiel erlaubt. Grund für die temporäre Regeländerung ist die Corona-Pandemie.

Ganz im ernst: Ich verstehe den Grund für diese Änderung überhaupt nicht. Wie genau sollen zwei weitere Wechsel in irgendeiner Form einen Nutzen haben? Das bedeutet doch nur, dass potenziell bis zu vier Spieler in jedem Spiel mehr auf dem Platz und damit im engen Körperkontakt mit anderen Spielern sind. Dadurch müsste doch das Infektionspotential steigen statt sinken oder? :help:

Abgesehen davon, dass das natürlich mal wieder eine Regel ist, die klar die wohlhabendsten Vereine stärkt, da diese sich in der Regel einen größeren/tieferen/ausgeglicheneren Kader leisten können und damit mehr attraktive Wechseloptionen haben.
nein.gif
Bei Werder eh unnütz, da Kohfeldt erst ab der 70.Minute wechselt :D
 
tja dürfte den Profis dort aber kein Vorteil bringen da den Produkten von der Firma der Wums fehlt. Weil die stellen CBD-Produkte, die ohne THC sind, her. :D
Könnte den Club enorm viel Geld und dem Werbepartner enorm Publicity und Werbung bringen.... Everton hat viel vor :kaffee:
Dazu soll in Kürze die Bauerlaubnis von der City of Liverpool für das neue Stadion eintreffen. Eine Absage wird nicht erwartet, weil das Stadion in den Docklands im Norden der Stadt erbaut wird, was seit über 20 Jahren brach lag. Die City of Liverpool rechnet durch die Bebauung und Resozialisierung eine Gewinnspanne von 1 Mrd Britische Pfund. Neue Geschäfte, Büros und Wohnungen beleben L4 neu. Das heutige Stadion, Goodison Park soll dann zurückgebaut und Sozialen Einrichtungen zugute kommen. Auch da ist Everton im Boot. Everton in the Community macht viel im sozialen Sektor
 
Die FIFA fordert "gesunden Menschenverstand" bei der Beurteilung der Protestaktionen vom Wochenende:

"
Um Missverständnisse bezüglich der FIFA-Wettbewerbe auszuräumen, sollten die jüngsten Proteste von Spielern bei Bundesliga-Spielen nicht sanktioniert, sondern begrüßt werden", sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino der Nachrichtenagentur "AFP". "Wir müssen alle zu jeglicher Form von Rassismus und Diskriminierung Nein sagen." Der Weltverband habe "volles Verständnis für die tiefen Gefühle und Sorgen, die viele Fußballer angesichts der tragischen Umstände des Falls George Floyd zum Ausdruck gebracht haben", hieß es in dem Statement weiter.
https://www.spiegel.de/sport/fussba...allen-a-a7aaab1f-6ece-44a6-a0ad-a1c181aef0ab#

Daß sich Bundesligaspieler für ihre Bekenntnisse gegen Rassismus und Diskriminierung sich überhaupt vor der DFB-Justiz verantworten müssen, ist mit dem besagten gesunden Menschenverstand nicht nachvollziehbar. Das hinterlässt das Gschmäckle, daß beim DFB immer noch der Geist des ehemaligen Präsidenten Hermann Neuberger herrscht, der vor, während und nach der WM 1978 in Argentinien die damals regierende Militär-Junta goutierte: https://www.sportschau.de/fussball/international/neuberger-wm-argentinien-100.html
 
Passend dazu auch dieser Kommentar:

Die FIFA empfiehlt, den "gesunden Menschenverstand" zu nutzen. Das ist löblich, denn das würde eine Diskussion im Keim ersticken, die in Deutschland den Kern des Themas meidet.
Dass er sich überhaupt über den Kontrollausschuss der "Vorkommnisse annehmen und die Sachverhalte entsprechend prüfen" wolle, ist schon ein schlechtes Zeichen - auch wenn er formell dazu verpflichtet ist. Wie ein solches Zeichen auch aussehen kann, zeigt der englische Fußballverband FA: Dieser erlaubte den Profis Statements im Zusammenhang mit dem Fall George Floyd, die sich gegen Rassismus und Polizeigewalt richten.
"Zeig dem Rassismus die Rote Karte", heißt eine Aktion, die der DFB zusammen mit der DFL ins Leben rief. Jetzt, da prominente Vertreter des Fußballs dieser Aufforderung folgen, sollen die Regeln und Statuten gewälzt, möglicherweise über Sanktionen nachgedacht werden? Das ist absurd.
Dass der DFB diese völlig nachrangige Diskussion nicht im Keim erstickte, ist ärgerlich. Dabei gingen Aussagen des Präsidenten Fritz Keller klar in diese Richtung. Aber weil der Kontrollausschussvorsitzende von der Prüfung sprach und Vizepräsident Rainer Koch von möglichen Sanktionen, ging das unter.
Die DFL äußerte sich bislang noch nicht zum Thema. Sie hätte mit einer kraftvollen Aussage die Chance, die Diskussion auf das Wesentliche zu lenken.

https://www.sportschau.de/fussball/allgemein/george-floyd-proteste-kommentar-dfb-dfl-100.html
 
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