Die AFD ist überhaupt nur deswegen bedeutsam geworden, weil sie als wirklich einzige Partei die auch mE extrem diskussionswürdige Flüchtlingspolitik seit 2015 attackiert.
Die AFD ist zusätzlich eine Anti-Globalisierungs-Partei, und eine Partei, die eine andere Einstellung zum Fachkräftemangel hat.
Zum letzten Punkt sehe ich in der AFD sogar die einzige Partei, die mal die Wahrheit ausspricht.
Wir haben wirklich keinen Fachkräftemangel in DE, sondern nur einen Mangel an Fachkräften, die zu niedrigen Löhnen unangenehme Arbeiten verrichten müssen.
Gleichzeitig gibt es sehr viele Menschen, die in Großkonzernen beschäftigt sind, und quasi durch Kaffee kochen & Rumsitzen ihr Gehalt sichern, und wo die Gewerkschaften für Gehälter über Marktwert, und für weniger als 35h/Woche kämpfen.
Ich selbst habe bereits beides im Leben mitgemacht. Ich habe als Teenager Werbe-Prospekte für 4 Pfennig pro Prospekt ausgeteilt, wo teils Rottweiler im Vorgarten knurrten.
Später ging es zum Baumarkt. Ein paar Jahre nach der Volljährigkeit war ich begeistert 70 Eur für Thrombozyten-Spenden als Aufwands-Entschädigung zu bekommen.
Am besten waren jedoch die bestbezahltesten letzten 10 Jahre, die ich vornehmlich in Büros und Laboren mit den Arbeitskollegen verbringen durfte.
Die Lösung ist also eine Umverteilung. Gewerkschaften machen das Leben nur ungerechter, indem jene Arbeiter benachteiligt werden, die keiner Gewerkschaft beitreten können. (Leiharbeiter, bzw. Arbeiter in Kleinunternehmen).
Wer meint in einem Großkonzern zu wenig zu verdienen, soll sich woanders bewerben.