Corona mit Fokus auf Folgen für den Fussball

Mal etwas Lesestoff zu den Aluhüten, zitiert aus spektrum.de:

"Fest steht, dass es sind immer dieselben Typen sind. Bestimmte Motive und die Selbstwahrnehmung sind relevant. Wer eher an Verschwörungstheorien glaubt, dem bedeutet es viel, einzigartig zu sein und etwas ganz Besonderes. Nach dem Motto: »Ihr Schafe glaubt alle die offizielle Version, aber ich durchschaue die Lage und weiß es besser.« Oft neigen jene Menschen zu Verschwörungstheorien, die das Gefühl haben, wenig Kontrolle über ihr Leben zu haben. Verschwörungstheorien kompensieren dieses Empfinden und geben ihnen eine gewisse Kontrolle zurück. Das Alter oder Intelligenz spielen keine Rolle, wohl aber die Bildung – nicht weil gebildete Menschen per se gefeiter sind, sondern weil geringe Bildung häufig verquickt ist mit geringeren Chancen, aktive Kontrolle über seinen Lebensweg ausüben zu können."
 
Was Püschel vor allem macht, ist, seine menschenverachtende Einstellung zu propagieren.

https://www.focus.de/gesundheit/new...vid-19-noch-keiner-gestorben_id_11865398.html

Das muss man sich mal vorstellen: Er sagt ernsthaft, es gäbe keinen Grund für eine Todesangst. Als wären die Menschen aus der Risikogruppe vollkommen egal, deren Tode, ob sie nun starke Raucher waren, übergewichtig oder an Krebs erkrankt, völlig unerheblich. Unglaublich.


Wo sagt er das eigentlich?

Ich Frage mich was los wäre, wenn jeder jenseits der 30 Anfällig dafür wäre. Dann würde vielen der Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) auf Grundeis gehen.

Dann würde er nicht so locker daher reden
 
Ich teile mal meine Interpretation seiner Aussage. Belastbar ist ja die Ausage, das er bei seinen Obduktionen keinen vorerkrankten etc. Toten dabei hatte.
Das vorerkrankte Menschen daran sterben bestätigt er.
Damit gibt er einen Ansatz über die verhängten Massnahmen nachzudenken und damit, daß zu den Risikogruppen auch noch Nichtrisikogruppen zusätzlich, durch die Vernichtung der wirtschaftlichen Existens, der Panik, der Angstzustände, zu den Todesfällen oben drauf kommen.

Für mich bedeutet das, das die Risikogruppen besonders geschützt werden müssen und ansonsten die Massnahmen des Lockdowns angepasst werden sollten.
 
Was Püschel vor allem macht, ist, seine menschenverachtende Einstellung zu propagieren.

https://www.focus.de/gesundheit/new...vid-19-noch-keiner-gestorben_id_11865398.html

Das muss man sich mal vorstellen: Er sagt ernsthaft, es gäbe keinen Grund für eine Todesangst. Als wären die Menschen aus der Risikogruppe vollkommen egal, deren Tode, ob sie nun starke Raucher waren, übergewichtig oder an Krebs erkrankt, völlig unerheblich. Unglaublich.


Wo sagt er das eigentlich?
Die Alten, so wie die Ü-60jährigen hier gerne genannt werden :rolleyes:, haben nicht unbedingt Angst vor dem Sterben, sonder viel mehr vor dem "WIE"!
D.h., wenn sie der Schlag treffen würde, wäre es zwar nicht egal, aber in Ordnung, wenn es denn so kommen sollte. Des Weiteren haben eigentlich alle Angst, dem Siechtum zu erliegen, untergebracht in Heimen, Hospitzen oder in der Klinik. D.h., wenn der Schwerkranke medikamentös unterstützt wird, fällt es ihm leichter zu sterben. Erlebt bei einem nahen Verwandten, der an Lungenkrebs erkrankt war und wusste, das er sterben würde. Er wurde vollgepumpt mit Morphium.
 
Ganz so einfach ist das nicht. Kollege hatte von mir am WE im ÄBD (=Ärztlicher Bereitschaftsdienst) in 24 h dabei fünf Leichenschauen in Altenheimen. Die Frage, ob sie an Corona oder mit Corona gestorben sind, ist rein akademisch. Tot ist tot. Die ganz entscheidende Frage ist doch: sollen 90 bis 95% der Bevölkerung, für die der Virus zwar unangenehm aber nicht lebensbedrohlich ist, sich mit 5-10% der Bevölkerung (das sind nicht nur alte Menschen, sondern auch Krebspatienten, Transplantierte etc.) solidarisch zeigen (die daran sterben können) und der Ausbreitung durch Rückzug sich entgegenstellen? Am Ende des Tages läuft es auf diese ethisch-moralische Problematik hinaus. Wir beobachten auch eine Zunahme der häuslichen Gewalt, persönliche Insolvenzen, massiver Anstieg von Zukunftsängste u.a.. Das hat auch Alles eine Kehrseite. Mit anderen Worten: es ist sehr vielschichtig und nicht mit einem plötzlichen Ende der Maßnahmen abgeschlossen.
Sport: Was glaubst Du denn wird passieren, wenn nach Beendigung des Shut downs plötzlich eine Sterbewelle über das Land zieht? Dann werden die Politiker nicht umhin kommen, einen neuen Shut down zu veranlassen. Im Profisport würde das bedeuten, dass wieder alles auf 0 runtergefahren werden müsste.

Ich stimme Dir in allem zu. Du hast mich aber etwas mißverstanden: Es kann und wird keine vollständige Beendigung des Shutdowns geben, sondern nur eine teilweise und schrittweise, die statistisch genau beobachtet werden muß und wird und die ggf. dann angepasst werden wird. Weil eben das Gesundheitssystem nicht überlastet werden darf.

Ich meinte, das es den kompletten Shutdown bis zu Entwicklung eines Impfstoffes nicht geben kann und wird, weil die Welt dann in jeder Hinsicht am Ende wäre. Man muß und wird also eine begrenzte Anzahl von Toten in Kauf nehmen müssen. Das macht man im übrigen auch bei jeder Grippewelle und gehört einfach zum "normalen Leben" dazu. Das Leben ist begrenzt, früher oder später stirbt jeder, der eine an Krebs, der andere an einem Infarkt und andere eben an einer Lungenentzündung. Ist mein Vater auch im Alter von stolzen 93 Jahren und ist die normalste Sache der Welt. Wir sollten Abstand von Träumereien nehmen, in denen die Menschheit uralt wird.

Das Coronavirus lässt sich nunmal vorerst nicht ausrotten, also müssen wir versuchen, damit in nächster Zeit zu leben, ohne das alles lahm gelegt wird. Natürlich muß man aber versuchen, Infiziertenzahlen und letztlich damit auch Todesopfer in Grenzen zu halten (auch um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten) und dazu bedarft es auch bzw. sogar besonders vor allem den Schutz von den Risikogruppen.
 
Warum bist du dann

"erschrocken darüber, wie schnell es geht, durch die Behörden "abgefischt" zu werden"
wenn du nicht weißt, ob es korrektes Vorgehen war?
Du meinst, sie war schon in ärztlicher Behandlung, hatte schon verschiedene Therapien hinter sich, war medikamentös eingestellt und ihr Zustand hat sich dennoch verschlimmert. und keiner hat sich gekümmert und keiner unserer Qualitätsjournalisten hat das recherchiert und darüber berichtet? Das ist dann in der Tat bedenklich.
 
Jetzt muss man aber auch mal dazu sagen, dass hier sich die Entscheider bzgl. Shutdown etc. (für mich verständlicherweise) sehr vorsichtig verhalten.

Man stelle sich vor hier würde das Leben wieder starten und dann infizieren sich noch mehr und noch mehr alte Leute sterben. Dann wären die anklagenden Stimmen noch lauter.

Ich persönlich kann verstehen das viele Leute jetzt die Angst um Ihre Existenz treibt. Aber Aktionismus hilft da auch nicht weiter...

Ich lebe in der glücklichen Situation das a) mein Job systemrelevant ist und b) ich Homeoffice machen kann. Aber bei Gott ich will auch mal wieder mit meiner Freundin shoppen gehen oder zum Friseur. Sehe bald schon aus wie Heidis Großvater
 
Du meinst, sie war schon in ärztlicher Behandlung, hatte schon verschiedene Therapien hinter sich, war medikamentös eingestellt und ihr Zustand hat sich dennoch verschlimmert. und keiner hat sich gekümmert und keiner unserer Qualitätsjournalisten hat das recherchiert und darüber berichtet? Das ist dann in der Tat bedenklich.

Grundsätzlich geht doch der gesundheitliche Zustand dieser Anwältin keinen was an. Egal ob die Dame jetzt auf freiem Fuß wäre oder in der Psychiatrie sitzt.

Wäre ja auch noch schöner, wenn die Tagesschau etc. in Ihrer Berichterstattung verlautbaren würde das mein Nachbar Borderline hat und deshalb Medikamente bekommt...
 
Grundsätzlich geht doch der gesundheitliche Zustand dieser Anwältin keinen was an. Egal ob die Dame jetzt auf freiem Fuß wäre oder in der Psychiatrie sitzt.

Wäre ja auch noch schöner, wenn die Tagesschau etc. in Ihrer Berichterstattung verlautbaren würde das mein Nachbar Borderline hat und deshalb Medikamente bekommt...
Interessiert mich auch nicht, mir ging es ausschliesslich um die in den Berichten angeführte Einweisung in die Psychiatrie.
Jetzt kein neues Fass aufmachen Betreff Krankheit: Umfang und Auswirkung!
 

Das ist auch besser so. Immerhin habe ich jetzt Dinge gelernt die ich vorher nicht kannte, so wie "Ozonisiertes Olivenöl" und eine Seite wo ich mich als Keltischer Druide anmelden kann und eine Bestellmöglichkeit für kollodiales Gold, Gott weiß wofür man das kaufen sollte wenn man nicht gerade ein Labor für Biochemie betreibt :D Aber eins ist diesen Seiten gemein, sie sind einer ganz heißen Verschwörung mit Psychatrien auf der Spur :D Beim Blauen Boten kannst du dir zb die ganze 09/11 Nummer noch mal "wissenschaftlich" erklären lassen (es gab keine Flugzeuge), zu KenFM ist jedes Wort ein Wort zu viel. Die Achse des Guten aka AchGut ist da als einziges noch irgendwie im Bereich "normal" einzuordnen, egal wie man zu den Inhalten steht.
 
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